In der Banketrede anläßlich der gestern in Laferte
Arbeit Um dieses Ziel zu erreichen, befolge sie eine Politik des Friedens und der Beruhigung und lasse alle Willensäußerungen zu, die von dem Entschlüsse getragen Einfluß zugestehem refpeftircn' fte raerbe ttber den Feinden der Republick keinerlei
"fEenMcht einen Privatbrief des Prinzen von Coburg an einen intimen Freund, worin der Prinz seinen Entschluß kund thut, sich dem Glücke der Eigenschaften v°n Herzen zugethan
m,SeM --3°urnal des Debats" meldet aus Bukarest', Radoslawow sei aus Befehl Stambulow s wegen Hochverraths verhaftet worden. '
.. 12 September. Der Kaiser traf gestern in Töke-Terebes ein und routtic
am SIn,tS6Ii1? ?eä Nawensfest-s des russischen Kaisers fand große §°r f,e, russische Orden besahen, hatten selbige angelegt.
d"liiSrattachö erschien in grober Gala. Während des Diners brachte b b Wohl des russischen Kaisers aus. Am Diner nahmen
auch die fremdländischen Militärattache'? thetl. v
△ Mainz, 12. September. Zu der morgen hier beginnenden General»^ famm ung der deutschen G-schichts- und Altcrthumsvereine sind die Anmeldunam üb ' zahlreich erfolgt Schliemann, Professor Virchow aus Berlin. Dr. Grimm von Wie« ?,m,eLtUnb an6cre h-roorrag-nde Vertreter der Wissenschaft habm ihr Erscheinm
Lokale-. --
Gietzen, 13. September. Der Geburtstag unseres alloerebrteu -
mit welchem Allerhöchstderselbe sein 50. Lebensjahr vollendete, wurde gesteh hiesiger Stadt in entsprechender Weise gefeiert. Staatliche, städtische und Vri^tÄ ? hatten geflaggt die Bureaux der Behörden waren geschlossen, die Mannsckatten tz^ noch hier befindlichen Theils unseres Regiments wurden bewirthet und am and im „Emhorn" das übliche Festessen statt. Unser Großherzog Eer dÄ^? seinen Geburtstag m Oberhessen beging, kann mit Freude und Genugthuuna nuf§hl zuruckgelegten Lebensabschnitt blicken; die in demselben bewiesene
Wohle seines H-ssenland-s gewidmet, st- zeigte sich groß, als es gtst Has Vattrla??
bkelmm^erJe. äru. tou6cn' «lei» grob, als im Lande die Segnungen des-i!ieb^ und die Wohlfahrt feiner Untertanen zu pflegen waren. lind daß di-ffr G.bnu,.?8 ganzen Land-Wicderhall fand, das beweisen die allenthalben vcranslalt-ten iu Ehren unseres verehrten Landesherrn. Daß unser Grobherzog auch di? N-rÄens? Derzemgen zu schätzen weib, die mit thätig sind an dem Blühen unh
-um Wohle des Vaterlandes und seiner Bewohner geschaffenen staatlichen und ?°mmm nalen Institutionen, beweisen die Ordensauszeichnungen, di- auch mehreren smVt. - uns-r-r Dat-rstadt zu Th-il wurden und welche wir schon in gestriger
Blattes erwähnten. Wir teilen ferner noch di- folgenden Ordm"-M ^akt7/ Verleihungen mit. Es wurden verliehen: 1) das Ritterkreuz 1. Ätaff, b.a m dienstordensPhilipps des Großmüthig-n: dem Jpauptmann Sühn? r = Stabsarzt 0r. Winther vom 2. Infanterie-Regiment (Grobherzog) ” Ritterkreuz 2 Klasse desselben Ordens: dem tpremier = Cteut'enä l*?,*18
2. Jiffanterie-Regim-nt (Großherzog) Nr. 116; 3) das (silberneÄreu? h.i8 s-lben Ordens: dem Feldwebel und Zahlmeister-Aspirant Polk vom 2 4fL?l8/ Regiment (Großherzog) Nr. 116: 4) dem Districts-Einnehmer der DistrictsAnnehm^ - Trais a. d. L. Heinrich Stroh der Charakter als Rendant. einnehmerei
Sieben, 13. September. Im Lauf- voriger Woche wurde n<™ 5- Se"&"s neuermorbener, früher Kraft'sch-n Besitzung, Westanlage 3, -in Bauoia? für 15 000 M. an die Herren Tribus & Sundheim verkauft. Die V-rmitttts?? n b beiden Geschäfte geschah durch Commifsionär Blitz. -v-rmttttung der
er auf den Straßen von einer großen Volksmenge mit lebbatten^O ^t^° ' n.a$bem worden war. Nach der ersten Vernehmung ^urde di- 6c9ru6t
O'Brien wurde in das hiesige Gefängniß abgeführt. Weiterverbandlung vertagt. Demoustrattou in^Ütrecht^^D^s^Lotl^^wo^dst^Soetlfftm^sich"^-» m?^1,U"sche sammeln wollten, wurde von einem Volkshausen angegriffen und ^rwüite^R?^-»^ di7O?dn"ung wiL'he7^ »Nb soeialistische Schrift°en'!erriffen.
$***' 12. September. Nach einer Meldung der Agence Havas beabsichtigt die
8<m£°”'A2- September. Im Unterhause theilte der Staatssecretär für Irland vergangene Nacht in Lisdoonvarna erfolgten Angriff auf eine Bande von Mondscheinlern seien ein Ober-Cynstabler getödtet und zwei Constabler ^dividuenMondscheinler seien verhaftet worden. Zwei weitere )Znotvtouen, welche identificirt werden konnten, seien heute zur Haft aebracbt mnrhpn der britische Consul von Samoa sei angewiesen strenae fitenn er6alle7bh?6£'hi b-b-von der deutschen Aerun die V-?-
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Salfour erw?d^er^Rull^ Vergewaltigung des Versammlungsrechts nicht dulden.
werde das Verhalten der' ?^isen verlautet, Harcourt
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niebergeIegt.!8unCr bat Wn 2,611 6,8 permanenter j llnterstaatss-er-tär für Irland scheinlerbande", unb ciner Mond-
Zusammenstoß statt Der E Än) ein .H--us -ngreifen wollte, ein Bande wurden verhaftet m iCt bcr SPatrouiae wurde getödtet und 8 Mann der
Regierung, gegen den Präfecten von Rustschuk vorzugehen, dessen Reclamationen Seitens der Consuln veranlaßte.
über die vorlregeuden Beschwerden zu äußern. «"ivcsoroerr, sich
— An der türkisch-bulgarischen Grenze bei Beffooa wurden 9nm «x .
Waldland durch Feuer zerstört. UrDen 2000 Hectarm
der Prinzessin Wllhelm. Vom Bahnhof ab bildeten in den Straßen die Kriegervereine und Innungen Spalier, daran schlossen sich 17 000 Schulkinder an, welche Guirlanden in den Händen trugen; hinter ihnen waren die Vereine und Korporationen aufgestellt welche am Bahnhofe keinen Platz gefunden hatten. Hinter diesen stand eine Kopf an Kopf gedrängte aus der ganzen Provinz zusammengeströmte Menge, welche die Majestäten auf dem ganzen Wege bis zum Schlosse mit unausgesetzten begeisterten Hoch-und Hurrahrufen begrüßte An mehreren Punkten der Feststraße wurden den Majestäten von jungen Damen und Schülerinnen Blumenspenden dargebracht. Im Schlosse war die erste Compagnie des Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pommersches Nr. 2) mit der Fahne und der Musik als Ehrenwache aufgestellt. Der Kaiser schritt die Front derselben ab, nahm die Begrüßung durch den Oberpräsidenten entgegen und zog sich dann mit Ihrer Majestät in die Gemächer zurück. — Die Stadt ist in allen Theilen auf's Reichste geschmückt; alle Schiffe im Hafen und auf der Oder prangen in buntem Flaggenschmuck. Einen ganz besonders glänzenden Anblick gewährte die vom Kaiser passirte Festftraße, in der fast alle Häuser bis zum Dach mit Teppichen, Laubgewinden und Kränzen geschmückt waren.
Berlin, 12. September. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine allerhöchste Verordnung vom 9. September, betreffend die Besteuerung des Branntweins im Groß- herzoathum Baden, wonach die bezüglichen Paragraphen des Branntweinsteuergesetzes und des Gesetzes, betreffend die Steuerfreiheit zu gewerblichen Zwecken, mit den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen für Baden am 1. October dss. in Kraft treten.
— Ä Die „Nordd. Allg. Ztg." bementirt die Behauptung des „Pesther Lloyd",
daß aus Konstantinopel dem Fürsten Bismarck beharrlich impulirt werde, er habe sich' zum Vermittler in der Affaire Ernroth direkt angeboten. Das Blatt sagt, wenn dies I wahr wäre, hätte das deutsche Cabinet die von der Pforte gewünschte Vermittelung nicht ablehnen können; dies sei bekanntlich geschehen. Deutschland sei mit der Entsendung Ernroth's nicht nur einverstanden, sondern auch bereit, den anderen Mächten ein Eingehen auf den Plan anzuempfehlen, wenn derselbe zuvor von den betheiligten Cabineten, der Pforte und Rußland amtlich beantragt werde. Die Pforte habe aber gewünscht, Deutschland möchte ohne einen vorgängigen türkischen oder russischen Antrag I im eigenen Namen den anderen Mächten die Ernennung eines russischen Generals zum Statthalter vorschlagen. Dadurch würde Deutschland in orientalischen Fragen eine Verantwortlichkeit übernehmen, die ihm bisher nicht obliege. Die Lage der Dinge im I übrigen Europa sei aber nicht derartig, daß die Reichspolitik sich veranlaßt fühlen I konnte, ihre Aufgaben zu vermehren und ihre Kräfte zu theilen; sie würde sich außer- | hem, wenn sie eigene Initiativanträge in der bulgarischen Frage stellte, auch für ver- I pflichtet halten, den Mächten Auskunft zu geben, wie sie sich die Durchführung des I Beantragten vorstelle; letztere hänge zunächst von der Pforte ab, der suzeränen Macht I liege es ob, Entschließungen zu fassen, wie der aktive und passive Widerstand zu über- I
L- So lange hierüber keine Klarheit herrsche, werden die anderen Mächte I nicht leicht Stellung zur Sache nehmen wollen. I
Berlin, 12. September. Der Attache der chinesischen Gesandtschaft, Kingen- I Then, wurde gestern von einem Pferdebahnwagen überfahren und mußte in das I Elisabeth-Krankenhaus gebracht werden, wo ihm das rechte Bein bis zum Knie am- I putirt wurde. I
S-Pt-mb-r. Der „Post" infolge begibt sich der Statthalter des Elsasses, Fürst Hohenlohe, heute Abend in Privatangelegenheiten nach Werkt bei Wilna I (Rußland).
△ Mainz, 12. September. Das Geburtsfest Sr. König!. Hoheit des (Srn&- bepogs wurde heute hier in üblicher Weise gefeiert. Am Vormittag fand Gratuk ton ,l&xettn^tOninäiÄcc ?r Kü-bler statt, worauf im Dom, der evangelischen K
Ma„ ^Äbt12’3VCIr ®£nfetrcbe anläßlich d-r g-st-rn in Laf-rt- I "W. °-stern^bei?proR?z??Idirettm
b "^Eung der landwirthschaftlichen Vereine sagte der Acker- Um 2 Uhr sand bei Herrn Küchler F-stdiner statt, zu welchem die Spitzm d» Bebörbm
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~ △ Vom Rhein 12. September. Wie dem „Mainzer Journal" mitaetbeilt
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.v^Von den Grgebmssen der statistischen Erhebungen sei hier nur erwähnt daß r.i r.A buwi vz/iHcniiyuyien von Herzen zugelhan I b e putsche Turnerschaft am 1. Januar 1887 aus 3372 Vereinen mit 398 19^
W'erke^de? R«En über die feindselige Haltung gewisser Mächte gegenüber dem angehörigenl von denen 170,205 turnen, bestand, also seit etnem Jahre um^226 Vn' „n ®etU6‘9Un8 Unb bc§ 5ricbtn8 b-kl-gt, w-lch-s -r im Orient nnkrd 'i6' 21; 57 »ber ge^fen ist. Seit' dem Turntage in Eis"m
70 000 $nrnerf faft 661 ,00° Vereine, um 120,000 Mitglieder und
»0'000 Turner, gewachsen. Der von uns gegenüber manch heißblütigen Ansprüchen stets festgehaltene Grundsatz eines langsamen, auf gut vorbereitetem Boden sich voll- 060 bat sich also ebenso glänzend bewährt, wie auch die
Wp[0,un0r. Inllrxrkstunde Turnlrieb immer weitere Fortschritte machen." Riesenarbeit sich der Geschäftsführer der Turnerschaft, Reichstagsabgeord- in ßinbenau=fietp3ig unterzieht, möge daraus hervorgehen, daß
Drucksachen und ^urnta^e Eisenach 1883, also in den letzten vier Jahren, ? UI™ -3/itungen ungerechnet, ungefähr 5200 Briefe eingegangen sind, die ’n eäJ,llb ind-rs-lb-n Z-it rund 1o!6oäP°sts-ndüng-n'°us-
unhb^ftr ti6f28^5™ SlnWoe verliehen worden." lieber Wettturnen bat weithin rid|tt0: das recht und mit Maß gepflegte Wettturnen
ausa7dehniew mR/ bk angeregt - nur wird -s leider in den letzten Jahren in fo meÄ* ffiS 0eAißfi(e unb ,0 pr°f-ssi°nsmäßig betrieben, daß,
Wettturnen S L? f 5 ' t feln Schaden großer als sein Nutzen fein muß. Das Heinen^ SL Ä ? bei besonderen Gelegenheiten, nicht aber als Regel bei jedem dar? nir-El/nÄk.^ - eln Wettturnen um Werthpreise bei Erwachsenen
Tnrn?rton?tbnt»? mr1., rbe»‘ - Ueberhaupt dars das Uebermaß an Festen in der Tu??Ä»? 6 5 greisen . Ohne Freude und gesunde Feste kann bie W ÄÄlkbCttrd6u"8 Wäbi0t bQS an(* bct Tuw- „.?^k,Sommer hat zwar bald abgewirthschaftet, an die Stelle der Blumen, 'SriirfX Ä« x6 T Vertreter in's Feld führen, sind di- verschiedensten lockenden uns herbstlich an, wenn aus unseren Spaziergängen fi?h ^tprah'^f n^6e 23caller b'i uns vorüberträgt. Aus den eigentlichen Sommersrischen nnM, benenJ6tc Mittel eine Erholungszeit erlauben, nahezu vollzählig
V ®<l‘t chrer gewohnten Wirksamkeit zurückgekehrt, die meisten feit so lange, «n«rf><S.bS. ZonUbcr J.brem Antlitz ein so frisches Ansehen gab, wieder der all- bh 0cn,isc$lc,? Und doch hat die Saison ihr Ende bei üßeitem noch Ä bletben noch genug Orte übrig, die jetzt erst ihre besonderen
»Äs « Seeluft und Wellenschlag sind nie schöner und von kräftigerer ebenen! unb roer feinen Fuß in das Gebirge setzen will, thut
finh w Gesch-idtesten, wenn er wartet, bis die heißen Sommermonate vorüber ÄnmLr r “?r' Cr4 8cr,krt °m Abend zwei Stunden, um welche die Sonne im er .6?Urgeht, als jetzt, aber dieser Verlust wird reichlich wieder ein« ^bracht durch den belebenden Einfluß der frischeren reinen Lust und durch di-Genüsse, dem Auge erschließt. Wieviele Touristen klettern nicht keuchend und schwitzend stundenlang einen Berg hinan und bekommen oben boch ntchE weiter zu sehen, als ein dichtes Nebelmeer, aus dem sie vielleicht noch eine tüchtige Erkaltung mit herabnehmen können. Derartige theuer erkaufte, unangenehme Ueberraschungen hat der Herbsttourist weit weniger zu befürchten, mit germgerer Anstrengung erreicht er größere Erfolge. Noch frisch und rüstig langt er ? r m1? Vergesgipfel an und genießt mit Entzücken die herrliche Aussicht, die ihm kern Nebel- und Dunstschleier verhüllt. Darum findet man die kundigen Gebirgsreisenden &Ci e _Lauf bern Wege. Sie haben es ausprobirt, daß der Naturgenuß billiger -Ommer. Und nicht nur der Naturgenuß, auch die Wirthe und Gast- Hofbesitzer. Was schadet's dem gegenüber, wenn man von irgend einem Protzen als
Kingstownb"chast-2t. Sevtembet- Der Abgeordnete O'Bri-n wurde gestern Abend in
— Nach dem soeben herausgegebenen 4. Rechenschaftsbericht des Alice-^r«w^- vereins für Krankenpflege in Mainz betrug die Zahl der Mitglieder im letzen ßHrfS'
Mim Ludwig von Bayern ist heute Nachmittag von I
Men®" Sehenswürdigkeiten und wird "vorausstchtttch spät AbendZ^dtt °Rche


