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— ^?^!sche Jlluftrirte Zeitung — Ueber Land und Meer", so laßt uns das altbewahrte Weltblatt auf dem ersten Heftumschlag feines neuen des 30. Jahrganges lesen, durch diesen Doppeltttel seine Verschmelzung mit ersterem Jour-
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zu können, empfohlen. Einen besseren Erfolg hat man aber
die Neigung der Thiere für Spiritus zum Fange benutzt. ov;w;_t UICP lHUtlu man etwas Spiritus tn leere Medicin- oder Bierflaschen füllt, biete damit aus'vült und den Spiritus bis auf einen geringen Rest daraus wieder entfernt. Die so prä- partrten Flaschen werden dann an den Orten, aus denen man die Asseln vertreiben will, so ausgelegt, daß die Thiere bequem in den Hals kriechen können und daß doch der Boden der Flasche tiefer liegt als der Hals, also diese etwas schräg liegt Am leichtesten erreicht man dies, wenn man die Flaschen liegend in eine Sandschicht drückt so daß der untere Rand des Flaschenhalses mit der Oberfläche des Sandes eine ebene Flache bildet. Die Affeln und Tausendfüßler kriechen in die Flaschen hinein und können vann leicht durch Einlegen derselben in Wasser oder Ausbrühen getödtet
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— Don emem Schriftsteller, der feine Stimme nur ziemlich selten erbeb» k aber immer etwas Gediegenes zu bringen pflegt, August Niemann, beainm , neuen Jahrgang (1888 ber .Deutschen Romanbibliothek' (Eeut Äl ?
Roman, der zu den hochstgespa.mten Erwartungen ber Ä,/ .Des rechten Auges Aergernis" fuhrt und in ein hocharistokratisches Wiener d-m eine neu eingetretene, bildschöne Erzieherin auf einem durch die Stferh,*, V” Dame des Hauses untenninirten Boden wie auf einem Krater wandelt , Roman laust noch ein anderer, dessen Verfasser - Theodor Duimchen - J? ' »um ersten Male entgegentritt, sich aber sofort als einen Schriftsteller t>m ragenijfter Begabung tennjeiebnet. Seine Heldin, „Jantje V-rdrügge", die Tochter reichen Rotterdamer Kaufherrn, ist eine Erfcheinung oon herzgewinnender Lied? Das Hauptinteresse aber gruppirt sich von Anfang an um die Gestalt eines st u -ungeii Deutschen, eines Prachtmenschen, der seine Nationalität und feine $ rfon ™ bi-, Angriffe einer gehässigen holländischen Koterte in glänzender Weise zuwabrenN Beide Romane icheinen sich ihrer ganzen Anlage nach zu Werken ersten Ranges » J d)n)inßenju wollen, deren Seetüre Genüsse ganz aparter und ausgezeichneter Au, ' fpridtt. Hieran schließt sich ein reichhaltiges und abwechslungsvolles Feuilleton i'nk f° k°mien wir die „Deutsche Romandtbliotbek" allen unseren Lesern, welche dre i,i„ gemailte und doch zugleich auch billige Unterhaltnngsleetüre zu erholten wünsche» angelegenstichst empfehlen. (Preis oiertetjährlich 2 Mark, das Htägige fi“ft nui 35 Pfennig.) ö nut
_ ?enn man 1 nale anzeigend. Diesem Umstande ist nun aber auch durch erhöhten „
«esthieht dlcs, indem \ scheinung Rechnung getragen. Gleich die wundervoll bufttq?unftS ber lullt, bleie damit aus'vult Tltelbtlb des weites entaenenarf:är fuhrt ‘.t.?c' Dlc
- Wichtige Herbstarbeit für Obstzüchter ist das Legen von sogen. Klebgürteln um btt Stamme der Obftbäume. Diese Klebgürtel dienen zur Bekämpfung des gefährlichsten Feindes der Obstbäume, des kleinen Frostspanners (Cheimatobia brumata) der um Mitte October bis Mitte November erscheint. Das staubgraue Weibchen ha: verkümmerte Flügel und kann in Folge dessen nicht fliegen. Es kriecht aber behende am Stamm des Baumes hinauf und legt seine Eier — über 250 Stück — Qn die Knospen. Die Räupch-n schlüpfen im Frühjahre, April bis Mai, aus und fangen alsdann ihr Zerstorungswerk an, indem sie Blüthen und Blätter fressen, daß die Bäume oft kahl wie Beienreiser sind. Es versäume daher Niemand, gegen diesen gefährlichsten Feind mit Nachdruck vorzugehen. Der Erfolg wird nicht auSbletben und die kleine Muhe stch reichlich lohnen.
Früher strich man Ringe von Steinkohlentheer, da aber dieser Theer verhält» nißmäßtg rasch trocknet und die Bäume sehr leicht brandig macht, so ist dem zu rvidebrathen. 0
.Man streiche mit einem Pinsel den Leim sorgfältig in einem Ringe non circa 10—15 Centtmeler Breite, bei alteren Bäumen direct auf den Stamm, in einer Höhe von A—J? vom Boden. Bei jungen, ganz glatten Bäumen lege man zuerst 10
bis 15 Centlmeter breite Papierstreifen fest wider den Stamm, damit das Weibchen nicht unten durchkriechen kann und streiche dann den Leim darauf. Bon Zeit zu Seit sehe man nach rznd reinige den Klebstreifen, damit nicht neu hinzukommende Schmetterlinge über die festhängcnden wegkriechen können, und streiche dann mit Leim frisch nach. Wir machen darauf aufmerksam, daß einzelne Gemeinden den Leim gemeinschaftlich und faßweise beziehen und so den Baumleim zu einem ganz mäßigen Preise erhalten. Die Kosten für einen Klebgürtel belaufen sich auf 6-7 es können dadurch aber Aepfel im Werthe von 20-30 JL und noch mehr erhalten werden
^itelblld des Heftes entgegengrugt fuhrt dasselbe in vornehmster Weist aus « g * einer Ro-elle oon Paul veyse und einem Roman oon Rudolph Lindau liegt J?6"1 mutbige ^oneDetk non yrgo Stiern in diesem ersten Heist bereit; abg totoff“c nan= Ludwig veoesi, Geheime,uth Dr. Koch, Emil Granichstädten, Earl G-Hrts u « r”< durch eine beträchtliche Zahl anziehender Aufsätze kürzeren Umfanges roürhin n. ruib ein Reichthum kleiner Artikel und Notizen gibt über 'alle Ä £»““• kurzen und schlagenden Ausschluß und eine Fülle der trefflichsten ^n.idr > Q0fR febmuefen das Heft, darunter vollendete Wiedergaben in Holzschnitt neuerer uiih i ’0"? Gemälde von Gabriel Max, Hans Makart, Emil Adam , A LÜben
E. Zelter, Friedrich Htddemann und anderen Künstlern. Mit solch-r Tr.t^.^' des Gebotenen verbunden ist ein ungemein billiger Preis, nämlich für lt ?u-§9rAC «n ®r°6;9otio vierteljährlich (13 Wochen - Nummern) 3 JL ba5 idrT' f“v die Künstler-Ausgabe auf feinst Velinpapier mit jabtlf* r(T0C
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