Ausgabe 
13.2.1887 Drittes Blatt
 
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tr-tbung schuldig au machen, wenn wir bte Utbcr= dann di

fett einiger Zeit von jenseits der Vogesen herübettömn in urfMHA^rQ,6(trUn8en£ bie Partien tringen mit der auch dort gewürdigten Tba sacke Zusammenhang hatte eil

Zuge» des deutschen Heeres, dessen Vorsvruna in "on ?"deren Vor- Sic wat

Reoanchelust vorläufig niederschlagend zu wirken ^ceime?i»°^Anck Ä der in s

Anstrengungen, welche der mit Millionen so rtMIt®*nnsLr «h i21* die fieberhaften Der Hct macht, um diesen Dorsprung wieder eimufinLn rs aiIäSeftattetc General Boulanger schöne T ändern, da es allein nichts lobten n

macht.

Literarisches.

scheinen bereits ber* SympE^n ^des aanren^^his^^E^^rtft, die beim ersten Er- hatten kann gehört immerhin zu bcn Trroäbiicnlro^hrn^^y1^1^ vergewissert Würdigung ber mannigfachen xu befriebMrXn^Ll^n ?SenMc?- 3n richtiger stch die rührige Verlagshandlung von D ^Ä'^^^bebürfnisse in jeber Familie, hat allbekannten BlätterNeuenh *ntW\en, die beiden

finigt alsMusikalische Monatshefte" heraus^uaeh^n"^S5n?poft" Qud) Bcr= scheinungLweise als das handliche Prrff^n n?* sowohl diese monatliche Er- combinirten Musik-Leitungen für Alt und 3utm bcrr *u dnem Journal

Geltung verschaffenden Geschmacksrichtung Ä Cl,ner fld) heutzutage vielfach Monatsheften^ diejenige Beliebtheitm,d Verb^eitnn^^ barbcrx den Musikalischen beispiellosen Billigkeit (Preis pro Mf fioS? u ^^nostictren, die sie bet der L.uud.S-rn gerühmten.Inhalt d!r ,,S' Luüe^.^?°rzuglicheu, von uns Jugendpost" vollaus verdienen. Wir wüßten unbMusikalischen

te eine solche Vielseitigkeit und Reichhatt a?eit ä.ttmÄ/ M°»°tsschr«st^anzuführen, Gediegenheit so glücklich den Solenn traf. r,' Mnb b? unbeschadet der Monatshefte". -votrston träfe als gerade dieMusikalischen

wÄÄ bürste, so günstig,

losigkcit, mit welcher im Gegensatz zu anbemi 9[rmeJn hi1- 316 w 8er,abe bie Geräusch- wurde, und die folgerichtige0 Aenderuna der bit ^anze Angelegenheit betrieben

bewaffnete Truppe,wiefteinÄ fOetai®ÄnB,,fe -b£ ,n 'bcm Mehrlader

Bett Mi Leistungsfähigkeit d^^e^t^chen Gewe^ innerhalb kurzer

abeÖTmOm^Mnri^Seri;nu bel^b wenn

so bleibt für die deutsche Armee auch bann'noA h?r g? h^beigeführt wird,

Ä Tit."WiftMSKUJ

tete'BunrüX"tung'üb°0rnehmen^wmn^'bo ^'ftelsweise

schonen Tages vor das Land treten könnte mit hen/n" b°r*re.bti ^riegsministei eines Armeedem Feinbe wirklich in einer ausschla'aaÄnd.n ^-/baften Nachweise, baß bie beßhalb verdient allein schon aus volitffchenGrünen t^ ?ung überlegen" sei. Und Dank für bie umsichtige und doch schneidige Durchsübruno^ Heeresleitung allen bedeutungsvollen Maßregel 0C Durchführung einer so tief emgrerfenden,

dachte Bestimmungen, welche geeignet sind auch ?n^-^'^^6lement vortrefflich durch- fur den Werth der neuen Waffe zu fördern ^8 r?n f rciJcn daS Verständniß dmgungen zum Gebrauche des Mehrladers vorhanden 0ea0 ' ®tnb bic Be­in bie feindliche Stellung, Abwehr des seinhti^-» Vorbereitung zum Einbruch

Cavallerie-Angriffen, sowie Ve"olgungsseuer?'"annÄT'5 obH Abwehr von I Anwendung kommen. Das Commando rn 5vnMagazinfeuer mit vortheil zur Larin des Schützenseuers übertönen. ES wird sic?da°b?r enmf rr'" s-Ur 'd,rocr bcn se-twarts und vorwärts der geschlossenen Abtbeil,,»?.??? empfehlen, die unmittelbar geben zu lassen, und zwar auf das an bieSlXnen'Ä,®4? «uch Salven Commando. Das Gewehr als Mehrlader.S®Ä"Iun-8Cn ^°rzu gerichtete Feuerbereitschaft, welche durch par ame zweck n svrcck^.E^^'' £,ne nachhaltig- rechtzeitige Nachfüllung des Magazins erbattenmrd^^beAnwenhungunb fortgesetzte, daß seine Waffe die Anforderungenan einsichere-eingedenk fein, Mehrladevorrichtung zur Erhöhung der TreffwEkun^n ck? 0 b steigert und daß die I nigung bei Feuers bestimmt ist. Die Führer tr^n E einseitigen Beschleu- ^n stets bereiter Rückhalt bleibt, welcher rur^bci"ö-?"^ daß bie Magazinfüllung I Geltung kommt. Es darf demnach auf benmittkren unh® '4eibun0 iur

dem Magazmfeuer kein Gebrauch gemacht »S h, wetten Entfernungen von I des Einzelladers. In der Regel findet hier genügt die Feuerbereitschaft I

mit dem Standvisir oder der kleinen Klavve fiur lebiglich in Verbindung I

da, M-gazinseuer auch auf Entfernunaen -mL ann8' Nur ausnahmsweise darf Uen angewandt werden, in welchen^das Be ckkke^. Metern in solchen

stch aus kurze Zeit beschränkt und in dieier -2 bc<!onbcrä -ortheilhaster Ziele ^AWen geboten ist Bei der Dertheidt-una d?r°Eo2.tt°V^'I^''8 eu§

sich folgende Salven -nkommen - Maaa.fi>s-?ncn ° ®irtC§ 1nf möglichst größten Ruhe unb in ber Regel erst aus DC ~ b,c ober lr-t der I

zugeben sind. 9 er|t auf cmc Entfernung von 800 Metern ab-

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Hln-ipr« u.-b vio'in. a. . ---»''"'Nfl reicht u.int-ressautMmachen. CS heistl- A

i »er: ,vioiinschwitzm'. V

mit mait fid| °eru< die Zeit 3

nuiHijalndjenJuaendoolt I

| SMifUuii"« Mark*

........ Loeflund's fiiiiörruiikfi,

Hnö Ui»wrrdaö>Ichfti' Raveung/Ebsi bugP-l".*1 n,thünn|. bie rr.filflfl« aut gebelben; bei Darmkatarrd dci-nb b DOn d-r Geburt an fehr

dm Apotheken, kn^^ 1.20 p.r Buchst'L

Schattenseiten hat, dst^vor' Allen? in°?er^Gef?h?^unn^ to.brIabcr au* stine bestchen. Nur eine festgefügte, mo6Ibi8dDlinirt? ttr *'r Munttionsverschwendung Mhrer ist, kann die Vorzüge' ba^a&s in ber ®«b ihrer

Truppe, die zur Jndisciplin und iuäShh. n Altung bringen. Eine schlecht zur richtigen Ausnutzung des^MebN-ärs^^wt,"" ^'lccht neigt, eignet sich deutsche Fußvolk w.hl das beftgetoulte unter oll,2 q,^b" bc66"16, weil das

-s eine unerschütterliche Feuerdisewsin im 2,2mei'1 ,ft- und vor Allem, weil auch .m geeignetsten^ sein unter st nem sk 6tro&c" wissen wird, dürfte es neuen Waffe ihre richtige und^ntscheidmde'^WW« ?" sZ^'N''' der^furcktbaren

S tr a - Untversktät« - Ghronik?^ llfün??^k^^"d^r>r"ns^der Kaise^WUHelm^-§nst>e^rst?Lt^?K^d^^Ä^/« Bersammlung L'L" 8-«< SffitÄ ÄJ Sj;

km,Z b-,>

re ch gallonirter Diener sprang vom Bock öffnet, hi, Eampage hielt. Ein

betreßten Hut fast bis zur Erde afö 7in^' b,e SBagentbitr und senkte den gold- dem Fuhrwerke entstieg'und ein'kleines Lederkäfick».' ^"2' °ussehender Herr bescheidene Wohnung des Korbmackers n bcv ^anb hastend, sich in bie

Menge neugieriger Gesichter an bi^Fmster ber N^ckbarlcka7t°^'? batte einc wunderte sich ber Inhaber der rkuTLf Nachbarschaft gelockt unb am meisten ienetn Morgen von einer großen Anzahl »on ffl'äfkn^h r° Ai*'0"' b6 ,ein Cofa[ on p°n ber Equipage unb ber Wohnung bes ' 2* Ear' "eiche kein Auge

vornehme Herr roieber dem ber ffn'rhmn*22°rb^m6 J6[ abwanbten. Balb erschien ber stieg in ben Wagen und fuhr ba^on6 lff.t,r htCrra-n" Bücklingen das Geleite gab, ein homerisches Gelächter los. 3n ber Wobnuna" d^s°"ob'^,biest°urants brach nun Mgenbe Scene abgespielt: 5Der'VOrne6me^ öerr ft&ent, f'* inj®ifd)en

Graf So unb So vor, welcher im E » ? .stellte sich bem bteberen Meister als guten Staatsbürger, ber sich in manniafackc! Wett! bC§ xalfcrJ erscheine, um dem gewacht, den Rothen Ablermben 4 Cttffse übe^rcicken«'ä Gemeinwohl verbieut Decorirte aber nicht versäumen sich vünkttick Dor allen Dmgen möge ber jufinben. Dabei übergab b7r Herr dem v°r^F«nb, ,^h ,t"7 im Schlosse ein- das rnttgebrachte Leberetui unb'empfM sich mft ,L2?b U-berraschung sprachlosen L. warten. Nach seiner Entiernnna i nttt einigen warmen Begtuckwünschungs-

drüb-r .Frau, ' meine 60nntagffti9e d8 lasse wick^^^^-un» Alles brun'ter und schicke schnell zum Barbier, lasse den 6ut aufh?n2rn t5 2 r ? r. b§ btfte Oberhemb, Frau L. wußte nicht, wo ihr ber Kops stand Endtick ? oI?-c Befehl dem anderen, aus den vernünftigen Vorschlag, ben^^rben ber fick in h " °6* "was zu sich unb befanb, einmal anzusehen. Ihr Mann fnln'f, hL mVV«eröffneten Etui

unb nahm mit zitternben Fingern ben hübsch t"Jfncte baä Gehäuse

etn grellrothes breites Banb befestigt^war berm?« Ehrenschmuck, an welchem leicht vor, er betrachtete die Kehrseite ber M dE rSb' ?tH.ha") bm °?r auffanmb auf, benn er sah, baß ber Orben aus f'ebrr,2r.r,tUnb p °,V d.8*n0 'hm ein Licht Augen die Fenster der gegenüberliegenden Nestaur^ti^^^' .^"^^kürlich trafen seine lachende, ibm nur zu bekannte Gesichter sah hnU° l£n' »nbr a » cr hier Kopf an Kopf einer Mystifikation geworden Setoe Vreunbe" ht^r f5 'b'«? ar daß er das Opfer ietchnung kannten, hatten diese Schwäche -» dem b® J n2 Sehnsucht nach einer Aus- ernstes Nachspiel haben dürfte denn btr ^^nutzt, der aber noch ei»

Unfugs stellen. 9 ÜCnn bcr ^foppte wlll einen Strafantrag wegen groben

ZMLMWM s=gg -inzuführen. Dann ließen sie^wohl dm Xen Ä" ..W^^en Toch^ Don den Schönheiten und Vergnügen^«ernng8 fantn^Xrr^.11'^1.. c,n i°°'ales Mott und wieder die Photographie eines he.^thL^.r!- en, überreichten ihnen auch wohl bin , ir.-s SS Sg»1 £» L schöne Traum der giückiichen Bra.tt b°r Wtttwe. Bald aber war der

rÄfi">Ä

graziöser Damen aus Dresden verstmmelt welck/d?/^ ?ar d,n halbes Dutzend junger Seite auffaßten, unb ba§ ift erflädf*'b^ ? , : ©od* me^r non ber humoristischen verheiratheteFrau Kammermusikus"^^Frau Kausmann tt"" '* inzwischen glücklich b'.'ihn-n zugebachten Freier mit fd)e[mitoenSnrf^ Sie musterten

nicht baran gebucht hätten ibr fi,r» . V « "rrstcherten durchweg, baß sie gor

zwei Fällen bie SerÄng eben Ä ®/r G-richtsh°f, welcher ch

spiegetung falscher Thatsachen für nackm^^r nut «nem Falle bie Dor- 3 Monaten Gefänguiß ' nachweisbar und verurtheilte bie Angeklagten zu je nickst gelabkaÜf ffeuSft»nF* betat'n V-rsöulichkeiten, bie Von München, wo fid> ber gMn. I r.TJLh nanbcr f^CK- b°i unlängst stattgefunben Bulgarien, zuletzt aufhieltz mach e' e m?t ffinem^®^6^8' e,naI8 W? von

begleitet, einen Abstecher nach Monte Earlö Ä ^ru.b?r' bet lb" auf seiner Reise Prinz burchwanderte mit nicht gerinaem Fntere^ hf^'r 4mmlr- stmirt. Der juletzt °°r einem ber dichturndrängten Spieltisch sieben d^°°r«"' unb blieb kurze Zett mit Spannung verfolaenh bcn Gang desjeu eine

Begleitung, doch auch einmal sein Glück an de? Rontptt?""^ drncJ $errn Don seiner nicht nach, er meinte lächelnd' der Roulette zu versuchen, kam der Prinz

der Spielbank xur einen Louisd'or abzimeb nen^ Al" «^,n r'" 6,cin,nntn- al»

beinahe mit einem elegant gekleideten Aerrn in § «11 ®aa[ DctHe6- wäre et

der den Prinzen betroffen stritte mht m'ttleren Jahren zusammengestoßen, Arglos -erließ der Prin den" Saal aber nickt Verwirrung zur Seite trat, erfuhr, wer der elegant nefleibete'fierr in mu«C"8 cr dAustigt, als er später nämlich niemand Anderes, als der aleick?all?".»r°5 5a,6rcn .Spesen sei. Es war General Kaulbars. oct gst'chfaus zur Erholung in Italien weilende

sich Ende JanuarZahl berint>6u5ntU,n8 b'8 Kreisarztes Dr. Lorenz belief Epidemie ist Gottlob jetzt im AbneLn ® ^"^^» dahier auf 158 Fällt DK nach der Argentinischen Republik. °° Nach'den' in"letzK7V -"m"' ^usw.nderung zusammengedrängten Menfchen/.elch^e'Ete^Noih"tt5"^^?,'r-urige; unter ben gefommen unb überhaupt seien bie in ber Mramtin f* J's« Jj?" ^h°lerasülle vor- Auswanberer» bestehenben Institute, als La-are b 5 Nepubltk zur Aufnahme von unzureichenb. Unter diesen Umständen 2Ib Auswandererhäuser, gänilick

tinischen^Republik ganz entschieden abgerathen werbe" äte®anberunä nach der Argem datirten Prioatbriese entnimm/'die"^V $3 « Folgende'^"'»/"'"' ?*- ®tc,mber I. ist um einigen Tagen hier eingetroffen ä' (fl Eine erschütternde Nachricht v°n der Insel Malaita (Salomon-Jnselns ftamt? melanesischer Arbeiter, die tracts in die Heimath zurückgeliefert wden^°Men £tnW} Ablauf ihres Con- Malaita die ganze Besatzung des Schiffes a ufn/fbcr. ^ife Mn Iffer nai) plunhert. Ganz Api« ist in größter Aufreauna e i C n w?b ba® Schiff ausge- gar nicht mehr dachten. Der Capitän und der^St-tt^m^ nn berarti6e Möglichkeit^ qwCtIarfCn ®mu unb Kinder. Die Besatzung bestand^,»?« to4rcn bier wohnhaft; sie i ^^"ksiern. Genaueres weiß man noch nfrfit m/!-s 1^51° on0anern und anderen § ~*Ä. SSTeKlffÄl* ?Ä?6

Briefes (in lateinischer Sprache gedruckt im^ab?/ lÄÄ" bc§ ^olumbus-

bandchen aus vier Blättern wurde L u T lr ?? fcin- Das kleine Quart- I München um die Summe von 6600 m prm^ Antiquar Ludwig Rosenthal in I

für jedeZeile etwa 25 Jt ausmacht."worben, was für jedes Blatt b°8 Treibender $eirat63eeS Einblick in I

dem Berliner Landgericht gegen eine Frau Adelbttd ^'tick^ ^^ruflättnriage, die vor Günther verhandelt wurde. Beide Angeklagten betrieb^ ? l unb ben Agenten Franz I «in Vermittelungsgeschäft. Sie fluteten stetig die SeiratbZ^nsch-tstliche Nechnuiig st-h dann den Heirathslustigen mit sehr verlockenden unb näherten

nur feiten die Wünsche der Betreffende er üll zu babeü h". ?.,e '»-men aber 1

«unben waren vor Gericht der Meinung, daß die Angeklagten^"«^ Ä'Ä I