«ulda, 9. August. An der morgen beginnendm Bischofs-Conferenz nehmen olle preußischen Erzbischöfe und Bischöfe, ausgenommen der Bischof von Paderborn, Dbetl welch letzteren Domkapitular Schulte vertritt. Aus BreSlau wird Kapitular- Dffar Gleich erwartet. Ob die Bischöfe von Freiburg und Mainz eintreffen, ist noch unbestimmt. Die Eonferenz wird im Btschofsseminar abgehalten und voraussichtlich zwei Tage dauern; sie wird morgen früh mit einer Andacht in der Bonifaciusgruft eröffnet werden. , , m ,
Wien, 9. August. Natschewitsch ist heute nach Bulgarien abgereist.
London, 9. August. Ein dem Parlamente zugegangenes Ergänzungsheft zum Schriftenwechsel über die Mission Str H. Drummond Wolff's, enthält ein Schreiben des französischen Botschafters an den Sultan vom 19. Juni, worin es heißt: Frankreich werde im Falle der Unterzeichnung der Convention seine Aufmerksamkeit auf seine eigenen Interessen lenken, denen die Zerstörung des Gleichgewichts im Mtttelmeer Eintrag thue; erfolge die Ratifikation nicht, so werde Frankreich dem Sultan bei allen aus der Ablehnung sich ergebenden Eventualitäten Schutz und Beistand leisten. In einem Telegramm an den Botschafter Str W. White vom 17. Juli erklärt Lord Salisbury, die englische Okkupation Egyptens müsse so lange verlängert werden, bis die britische Regierung sich davon überzeugt habe, daß die egyptische Regierung hinreichend stark sei, alle äußeren und inneren Gefahren fernzuhalten; die Verantwortung für die Verlängerung der Okkupation falle sonach auf die türkische Regierung zurück.
Petersburg, 9. August. Das „Journal de St. Petersburg" dementirt die Meldung der „Temps", daß der Director der Militärschule in Petersburg Deutschland in einer Rede angegriffen, daß letzteres die Entfernung des Dtrectors verlangt, aber keine Genugthuung erlangt habe. Die ganze Angelegenheit habe sich überhaupt nicht ereignet.
Bukarest, 9. August. Der „Agence Havas" zufolge verlautet, daß der Prinz Ferdinand von Coburg am Donnerstag in Turn Severin eintreffen und sich von dort nach Ruftschuk begeben werde.
Sofia, 9. August. Nach einer Meldung der „Agence Havas" verließen die Regenten Abends 8 Uhr auf der bulgarischen Yacht Rustschuk; sie werden die Minister in Lompalanka aufnehmen und dem Prinzen Ferdinand von Coburg nach Turn Severin entgegenfahren. — Die Sobranje ist auf den 13. August nach Tirnowa ein- berufen. ______________
Sofia, 10. August. (Privatdepesche.) Soeben wird gemeldet, daß Fürst Ferdinand den Boden von Bulgarien betreten hat.
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* Gießen, 10. August. Das Concert, welches bet Gelegenheit des Sommer- festes vom Bauer'schen Gesangverein am Sonntag in Stein's Garten veranstaltet wurde, nahm einen überaus günstigen Verlauf. Es wirkten in demselben als Gäste die Bundesgesangoereine Marburgs, Wetzlars und Biedenkopfs mit. Die Begleitung hatte unsere vortreffliche Militär-Capelle übernommen.
Die Vorträge zeugten fast ohne Ausnahme von eifrigem Studium und größter Accuratesse, während die stattliche Sängerschaar mit Aufmerksamkeit dem Dirigenten folgte und somit jene wohlthuende Einheit erzielt wurde, die beim Zusammenwirken mehrerer Chöre stets allgemein entzückt. Wer diese trefflich geschulten Gesänge hörte, der wird sicherlich zugeben müssen, daß es erwünscht wäre, öfter eine solche Vereinigung von Gesangvereinen in Gießen zusammenwtrken zu sehen und vielleicht ist durch dieses Concert Veranlassung gegeben, daß die schon lange geplante Sängervereinigung unserer Stadt bald aus ihrem Schlummer erwacht und mit dem Wahlspruch: „Einig und stark" die vorgezeichnete Bahn betritt.
Von den Gesammtchören erregte in erster Linie die Ballade: „Barbarossa" von Jakobs unsere vollste Aufmerksamkeit und trug den Vereinen eine höchst ehrenvolle Beifallsovation ein. Ebenso bewirkten Kreutzer's: „Das ist der Tag des Herrn" und Schneider's urkrästtges „Deutsches Lied" die weihevollste und enthusiasmirteste Stimmung des Publikums. Mit Solovorträgen betheiligten sich die Gesangvereine Biedenkopf, Wetzlar, Marburg und endlich der festgebende Verein äußerst wirkungsvoll. Das Orchester sorgte für farbenreiche Abwechslung zur Erholung der Sänger.
= Gießen, 10. August. (Mittelrhein. Turnfest in Kreuznach.) An dem Festzuge am Sonntag betheiligten sich 150 Vereine mit ca. 2400 Turnern und über 100 Fahnen. Die Zahl der theilnehmenden Turner an den Freiübungen betrug 500. Bezüglich der Auszeichnungen von Leistungen der einzelnen Musterriegen sei, um irrigen Auffassungen zu begegnen, bemerkt, daß dieselben nur in Ausstellung von Diplomen bestanden und nicht in Preisen. — Bei dem am Montag stattgefundenen Wettturnen erhielten von den vertheilten 31 Preisen die Frankfurter 9, darunter auch den ersten, welchen Bernh. Gräser (Frankfurter Turngemeinde) mit 61®/e Punkten errang. — Von den in unserer Nähe bestehenden Gauen erhielt der Gau Hessen einen Preis und fiel derselbe nach Marburg. — (Berichtigungen: 1. In unserem gestrigen Berichte ist Zeile 31 zu lesen: Für das ausgeschiedene Mitglied des Kreisausschusses Neumann und nicht „verstorbene". 2. Der Antrag des Männerturnvereins Wiesbaden, Zeile 25 betraf die bei der Redaction von § 16 des Kreisgrundgesetzes übersehene Hinzufügung.)
— Am Sonntag Abend wurde ein Dienstmädchen von Annerod beim Nachhausegehen auf der Grünbergerstraße im Wald in der Nähe der „Ganseburg" von einem Menschen angefallen und ihm Gewalt anzuthun versucht. Auf die Hilferufe des Mädchens wurde der Kerl durch einen hinzueilenden Mann verscheucht. Der Thäter ist in der Person des Maurers Lorenz Schmidt, wohnhaft in Oppenrod, ermittelt und gestern dahier auf einer Baustelle verhaftet worden.
Marburg, 6. August. Gestern Nachmittag gegen 4 Uhr wurden die Passanten des Steinwegs in nicht geringen Schrecken versetzt. Ein mit Backsteinen schwer beladener Wagen, welcher den steilen Weg hinaufgezogen wurde, löste sich plötzlich von dem Geschirr der Pferde los und begann rückwärts den Berg hinabzurollen. Eine Gefahr für Menschen wäre wohl unvermeidlich entstanden, hätte der Führer des Wagens nicht die Geistesgegenwart besessen, die Deichsel des letzteren schnell zu erfassen und den Wagen nach der Plantage hin zu bh igiren, wo derselbe alsbald über das eiserne Geländer der Straßengrenze hinweg die Mauer hinunterstürzte. Obwohl die Situation namentlich für die wenige Schritte davon sitzende Obstfrau eine ernste war, erregte es doch allgemeine Heiterkeit bei den Umstehenden, als sich jene der drohenden Gefahr dadurch zu erwehren suchte, daß sie ihren Schirm aufspannte und dem auf sie zurollenden Wagen entgegenhielt. (O. Z.)
A Mainz, 9. August. Wie allgemein behauptet wird, ist der gestrige große Brand auf dem Zimmerhof der Firma Güster ausgebrochen. Wie derselbe entstanden, ist noch unaufgeklärt. Im Ganzen sind sieben Wohnhäuser, darunter vier große Neubauten, nebst verschiedenen Annexbauten niedergebrannt. Der Schaden ist, wie schon bemerkt, ein ziemlich beträchtlicher, doch vertheilt sich derselbe auf mehrere Versicherungsgesellschaften. Am bedauerlichsten ist, daß die ganze Habe vieler armer Leute, die nicht versichert sind, weggebrannt ist.
— Ueber dm gestrigen Unfall mit dem militärischen Luftballon erfahren wir, daß die Verletzungen, die der durch die Gondel fortgeschleifte bayrische Offizier — Lieutenant von Nettelbeck ist der Name desselben — erlitten, weniger bedenklich, als man anfänglich glaubte, waren und nur in heftigen Contusionen und Hautabschürfungen bestehen. Durch den Unfall erleiden die Luftschifffahrtsübungen eine Unterbrechung indem beide vorhandenen Ballons unbrauchbar geworden sind. Nach einer Mittheilung' die wir nicht verbürgen wollen, soll jeder der beiden befect gewordenen Ballons 4000 Jt kosten.
— Neben dem Brandunglück und dem Unfall mit dem Luftballon brachte der gestrige Nachmittag noch zwei weitere Unfälle. Auf dem Schillerplatz wurde ein vierjähriges Kind von einem Pferbebahnwagen tobtgefahren und auf der großen Bleiche wurde einem gleichaltrigen Mädchen von einer zu dem Brande eilenden Spritze ein Bein abgefahren.
— Für die Zeit vom 9. bis 13. August stehen große Sternschnuppenfälle zu erwarten. Zahlreicher als gewöhnlich werden, falls Heller Himmel eintreten sollte die leuchtenden Meteore in diesen Tagen sichtbar sein. Dieselben gehören einem Meteorringe an, welcher in bestimmten Zeiträumen die Bahn unserer Erde kreuzt und dessen Beobachtungm bis zum Jahre 830 n. Chr. zurück verfolgt werden rönnen. Entgegen dem
Nooemberstrom, welcher in Perioden von 32 Jahren das Schauspiel eines ungewöbn- lich reichen und durch Schönheit feiner Meteore ausgezeichneten Schwarms barbietff ist der Auguststrom von Jahr zu Jahr geringeren Schwankungen in der W Meteore unterworfen und zeigt sich auf der ganzen Erde gleichmäßig. Da bit ££ Meinung gewöhnlich am stärksten zwischen dem 10. und 12. August beobachtet wurde' ist dieselbe nach dem auf den 10. ds. Mts.tz fallenden Heiligen der „Laurentiusstrom" genannt.
Brüssel, 9. August. Der Brand im Hertogenwald dauert ungehemmt ort. Der Kriegsminister entsandte heute hundert Geniesoldaten zur Bekämpsung des Brandes. (F. a.)
Verviers, 8.August. Seit Samstag Abend ist in dem großen, diesseits und enseits der deutsch-belgischen Grenze gelegenen Hertogenwald, der sich zwischen Herbes- thal-Dolhain, Eupen, Stavelot und Malmedy bis in die Spaer Gegend und nach der Hohen Veen hin, erstreckt, ein gewaltiger Brand ausgebrochen, der in diesem Augenblicke noch fortwüthet. Das Feuer entstand auf noch nicht erklärte Weise an drei verschiedenen, weit von einander entfernten Stellen, von denen zwei auf deutschem Gebiete liegen. Einer dieser Feuerherde drang auf belgisches Gebiet über. Der dritte und bedeutendste aber entstand in dem diesseitigen Theile, der Domanialwald ist, dehnt ich zur Stunde, zwischen der sogenannten baraque de Porfays, einem der höchstgelegenen Punkte des Spa-Staveloter Berglandes, den hautes langes (dem brüchigen Moorboden der anstoßenden Hochebene) und der sogenannten Robinette aus. Am Samstag Abend gegen 7 Uhr wurde das Feuer in diesem Theile des viele Quadrat-Kilometer um- assenden, meist von Tannen- und Nadelhölzern, auch Birken bestandenen Waldes wahrgenommen. Vom (Zentrum dieser Region aus verbreitete es sich mit großer Ge- chwindigkeit nach der Robinette und dis in die Nähe von Hasebusche. Das bürte Laub, die abgebrochenen Zweige, Wurzeln und das von der Hitze ausgebrannte Gras, die durchweg auf dem Waldboden eine Schichte von Vs bis Vs Meter Höhe bilden, gab den Flammen reiche Nahrung und so stiegen sie Hügel hinan und Thäler hinab, in ihrem Laufe durch nichts gehindert. Ein Bach von mehreren Metern Brette, der aber in Folge der Dürre fast gar kein Wasser enthielt, wurde von dem rasenden Element überschritten und auf den Berggipfeln, in einer Höhe von 700 Metern, entfachte die Brise, die dort fast beständig weht, die Flammen zu neuer und vermehrter Stärke. Durchschnittlich erreichte das Feuermeer eine Höhe von 10 Meter und von fern her vernimmt man das Prasseln desselben, während der Wind den Harzgeruch her verbrennenden Fichten und Tannen bis in die Gegend von Dolhain und Verviers trägt. Glücklicherweise befinden sich in der eigentlichen Waldregion fast keine menschlichkn Wohnungen. Die derselben am nächsten gelegenen Ortschaften sind die Dörfer Mem- bach-Goo und Jalhay. Gegen 7 Uhr heute Abend näherte sich der Feuergürtel dem letztgenannten Orte, sowie dem Weiler Droffart. In dem Walddickicht der Umgegend von Dolheim bergen sich seit gestern zahlreiche Wildschweine, Hirsche und Rehe, die vor dem Feuer fliehen. Ueberall sieht man auf Fels- und Waldwegen große Mäuse in bedeutender Zahl unterlaufen, ebenfalls aufgescheucht durch die Wuth des Elements. Von Dolhain und Limbourg aus sieht man in einer Entfernung von vier belgischen Meilen (— 20 Kilometer) gewaltige Rauchsäulen am Himmel gelagert, eine aufregehbe Erscheinung, die in Verbindung mit dem grandiosen und zugleich schrecklichen Schauspiele des Flammenmeeres besonders in der Nacht einen furchtbar-imposanten Eindruck macht. Seit heute Mittag bedroht das Feuer die belgischen Torfgruben bei NivezL und könnte, wenn ihm nicht — was schier unmöglich erscheint — Einhalt gethan wird, hier unermeßlichen Schaden anrichten. Bereits sind mehrere Tausend Hektaren Kralsbestandes vernichtet. Die Jagden des Grafen von Flandern in dieser Gegend sind gänzlich rerftört. — Gestern wurden von Lüttich fünfhundert Mann Pioniere erbeten, dieselben sind aber bis zur Stunde noch nicht eingetroffen. Was könnten sie auch gegen das verheerende Element ausrichten! Gestern hätte man das Feuer, das vielleicht durch Selbstentzündung entstanden ist, noch einschränken können, allein an diesem Tage waren nur 20 Mann zum Löschen vorhanden, und heute beschränken sich einige Forst- und Wasserbau-Beamte auf die Beobachtung der Verwüstung. Dicht bei dem Feuerheerde und mitten in der Waldregion liegt das berühmte Wasserwehr der Gileppe (barrage de la Gileppe), das die Vervierser Fabriken mit Wasser versorgt. An diesem müßten die Flammen sich jedenfalls brechen, wenn sie bis hierher drängen. 9tur Regen kann helfen, und wenn dieser nicht elntritt, werden die romantisch gelegenen Thäler, Gipfel und Plateaus des Stavelot-Spaer Berglandes und der nahen Hohen Veen ihres herrlichen Waldschmuckes völlig beraubt werden.
UniverfitätS-Ehronik.
Göttingen, 8. August. (Universitäts-Jubelfeier.) Heute Vormittag 10 Uhr fand der Festact in der Aula statt. Zu demselben hatten sich Se. K. Hoheit der Prinz Albrecht, begleitet von dem Prorector und gefolgt von seinen Adjutanten, den Dekanen und sämmtlichen Professoren in feierlichem Zuge begeben. Se. K. Hoheit nahm an der Seite des Prorectors, Professor Ritschi, auf einer Estrade Platz. Der Prorector hielt die Festrede, in welcher er die Frage behandelte, ob der Liberalismus und die Socialdemokratie als specififche Wirkungen der Reformation anzusehen seien. Hierauf verkündeten die Dekane der vier Facultäten die Ehrenpromotionen. Die theologische Facultät hat den Ober-Consistorialrath Albert Thilo (Hannover), den General- superintendenten Küster (Stade), den Generalsuperintendenten Guden (Uslar), den Generalsuperintendenten Bartels (Aurich), den Abt Stausenbach (Braunschweig), den Kirchenprobst Hansen (Oldenburg), Professor Dove (Göttingen) und Director Nasemann (Halle) zu Ehrendoctoren ernannt. In der juristischen Facultät wurden proclamirt: Graf Goertz-Wrisberg (Braunschweig), Unterstaats- fecretär Marcard (Berlin), Ministerialdirector Greiff (Berlin), Ministerialdirector Droop (Berlin), Staatsminifter Albrecht Otto (Braunschweig), Oberlandesgerichtspräsident Bardeleben (Celle), Senatspräsident Ed. Meyer (Hannover), Landgerichtspräsident Wilh. Roscher (Göttingen), Professor Wilh. Wundt (Leipzig), Staatsarchivar Ludwig Senselmann (Braunschweig). In der medicintschen Fakultät: Staatsminister von Goßler (Berlin), Rudolf von Bennigsen (Hannover), Professor Fricdr. Stohmann (Leipzig), Professor Straßberger (Bonn). Die philosophische Fakultät proklanmte folgende Namen: Archivar Eduard Booemann (Hannover), Professor Adolf Coelho (Lissabon). Samuel Gardiner (London), Bruno Hassenstein (Gotha), Ewald Hering, Professor der Medicin in Prag, Professor Demetrius Mendelejew (Petersburg), Johann Repsold (Hamburg), Amtsrath Karl Struckmann (Hannover), Orestes Tommasini (Rom), William und Monier (London). Nach Verkündigung dieser Promotionen brachte der Prorector ein Hoch auf Se. Majestät den Kaiser aus, in welches die Festversammlung begeistert einfttmmte. Hierauf verlas der Kultusminister v. Goßler die: Glückwünsche Sr. Majestät des Kaisers und Ihrer Majestät der Kaiserin, brachte: ferner die Glückwünsche des Staatsministeriums dar und vollzog die Uebergabe ber Bildnisse von Gauß und Weber, sowie einer Marmorbüste von Hansen. Hieran schlossen sich die Gratulationen des Staatsministers Grafen v. Goertz-Wrisberg Namens- des braunschweigischen Staatsministeriums, des Oberpräsidenten v. Leipziger, des- Landesdirectors v. Bennigsen Namens des Provinziallandtages u. a. Oberbürgermeister Merkel überreichte Namens der Stadt Göttingen das Modell zu einer Broncebnste: des Fürsten Bismarck. Der Prorektor dankte den Gratulanten. Mit einem Hoch am Se. K. Hoheit den fürstlichen Rektor Magnificentissirnus, in welches die ^eftoerfamiiv lung begeistert einstimmte, schloß die Feier.________________
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Wärmegrade der Lahn und der Luft
nach Reaumur gemessen am 10. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16 Grad, Lust im Schatten 15 Grad.
L. Chr. Rübsamen.


