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Beiträge:
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1885/1886
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1866
1867 1868-1869 1869-1870 1870-1871 1871-1872 1872—1873 1873—1874 1874-1875 1875-1876 1876—1877 1877—1878 1878—1879 1879-1880 1880—1881 1881—1882 1882-1883 1883-1884 1884—1885 1885—1886 1886—1887 März 1887 zus.
hierzu Mitgliederbeiträge . .
gegen in 1885/86 ....
Altenstadt. . . Braunfels. . . Büdingen . . . Ehringshausen . Gießen .... Großen-Linden . Grünberg . . . Haiger . . . . Homberg a. Ohm Lauterbach . . Lich Lollar .... Nidda .... Reiskirchen . . Ruppertenrod Schlitz .... Schotten . . . Ulrichstein . . . Weilburg . . . Wetzlar....
1886/87 JL 148,- 16,— 79,50 43,50 2,— 43,50
392,— 6,— 7,50
11,50 57,50 16,50 46,— 24,— 23,50
4,50 7,50 25,50 12,50 58,50
153,-
8,58 13,07 12,20
6,58 103,77 —,50 13,39 40,— -,70 11,81
6,36 27,92
1,08 3,— 2,80 5,—
8,28
16,26 68,45
478,35 3570,- 2559,— 2868,17 3097,50 1280,10 1665,65 3713,25 2353,— 2771,70 2413,— 2459,- 2830,85 1799,30 4692,— 4566,50 3998,90 3102,- 2451,— 2259,75 1475,62
1885/86 JL
150,— 16,— 85,50 43,50
Alsfeld
Altenstadt .....
Braunfels ..._.
Büdingen ..../, Dillenburg Ehringshausen . . . . Gießen Großen-Linden . . . . Grünberg Homberg a. Ohm . . . Lauterbach und Angersbach
Lollar
Nastätten Nidda Reiskirchen Schlitz ...... Schotten .....
Ulrichstein Weilburg Wetzlar
mes «
393,20
6,— 11,50 57,70 16,50 4V-
3,— 4,50 7,50 33,50 12,— 22,50
140,50
1178,50 1052,40
25
11
23
Mitglieder: 1886/87 ------
144
128
68 59
60
59
40
145
63
104
74
64
29
25
122
113
97
88
64
32
31
1609
5150,50 5737,50 5689,50 6462,50 5725,— 6125,- 6250,— 6500,- 6576,40
6800- 6883,35 6900,— 6977,— 7396,80
89173,55
20
7
13
60
487
— Ein strafbarer Verbrauch übermäßiger Summen durch Aufwand Seitens eines später insolvent gewordenen Schuldners liegt nach einem Urtheil des Reichsgerichts, II. Strafsenats, vom 25. Februar d. I., vor, wenn derselbe für seine über das Maß des nach seinen Lebensverhältnissen Nothwendigen und Ueblichen gehenden Aufwendungen Summen verbraucht hat, welche seine zeitigen Vermögens-und Einkommensverhaltnisse überstiegen haben. Dagegen liegt kein strafbarer Verbrauch durch Aufwand vor, wenn der Schuldner zwar übertriebenen Aufwand gemacht, der dadurch bewirkte Verbrauch aber seiner zeitigen Vermögenslage entsprochen hat oder wenn er die Brutto- Einnahmen seines einen Reingewinn nicht abwcrfenden Geschäfts zu seinem und seiner Familie nothdürfttgen Unterhalt verbraucht hat. Die Motive des Aufwands — sittliche oder unsittliche — sind für die Feststellung des Thatbestandes des einfachen Bankerutts unerheblich; ebenso unerheblich ist, ob der Aufwand vom Schuldner durch eigene Thatigkeit oder infolge der vom Schuldner verschuldeten mangelnden Controle seines Haushalts gemacht worden ist, ohne daß der übertriebene Aufwand für den Schuldner und seine Angehörigen besondere Annehmlichkeiten bewirkt hat. e , r . "T Württembergische Freischärler, lauter kräftige Jünglinge, narbenbedeckt, kehrtenln die Hetmath zuruck aus den Schlachten der Freiheitskriege. Als sie sich der alten Musenstadt Tübingen näherten, stimmten sie wohlgemuth ein Lied an — das Stet) vom „braven Kameraden". Ein schlichter Mann kam des Weges daher und blieb stehen, als er in seiner Nähe den Sang vernahm. Die Burschen kamen just an dem Manne vorbei, als sie die letzte Strophe sangen. Beim letzten Verse trat Einer über- muthig an den einsamen Zuhörer heran, schlug ihn kräftig auf die Schulter und sang unter dem Lachen der Kameraden die Variation: „Als wär's ein Stück von Dir!" Dem schlichten Manne aber, den die Gesellen nicht kannten, traten Thränen tn's Auge Es war Uhl and. ö
— Ein Farmer in Missouri, welcher mit seiner hübschen Tochter einer Betversammlung beiwohnte, unterbrach plötzlich die Andacht der Gläubigen durch folgende Rede: „Ich möchte gern fromm sein und in den Himmel kommen, aber — wenn jene ©d)lin0el auf der anderen Seite nicht aufhören, meiner Tochter verliebte Gesichter zu schneiden, so wird es erst gehörige Prügel setzen, ehe wir mit dem Beten fortfabren können.
. m 7" VW man vor 50 Jahren auf der Eisenbahn fuhr, geht aus einer Schrift des Rechnungsrathes Ulbricht in Berlin hervor, worin es heißt: „Von den Personen- "ur di- der ersten Wagenklasse ganz geschlossen; die Wagen zweiter Klasse hatten zwar eine feste Bedachung, waren aber an den Seitenwänden r!""M^°mhängen zum Auf- und Zuziehen versehen. Die Personenwagen dritter Klasse waren ganz offen. Die Reisenden in dieser Wagenklasse waren daher vielfachen Belästigungen durch die Witterungsverhältnisse, durch Staub und Funken ausgesetzt In einer Leipziger Zeitung wurden deßhalb für Eisenbahnfahrende Halbmasken mit Gaze, das Stuck für 20 H als Schutz gegen Asche und Staub, sowie auch Dampfwagenbrillen von Gewerbtreibenden zum Kaufe angeboten.
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.
BezirkS'Berein Gießen und Umgebung.
an.,, 9ür das abgelaufene Berichtsjahr muß für unseren B-zirksoercin ein- erfreuliche Weitcrausdchnung und Zunahme von Mitgliedern constatirt werden
und WäVn 8etMten firtb bem ®ciM: Dillenburg. EhringShans-n, Er-h-n-Linden
-.Der Netto-Zugang an Mitgliedern beträgt 84 mit M. 134,80 Jahresbeiträgen- nm Schlüsse des Jahres verthellcn sich die Mitglieder auf: V 8 ’
„ 349,75 JL “449,75 „ 1178,50 v*L 1628,25 „ 1421,38
mithin mehr 1886/87 jl 206 87 er6ebUnS ber Sd,rä8C- Kennung neuer Mit- t; puni'5crl?u^ d/s letzten Jahres wurde mchrfach, bei Beurtheilung der üertbetltpn
wsrwisstk richtigen Beurthettung der vertheilten Prämien muß aber mit in Betracht ae'waen Rcrb.e.n die leweilig geretteten Personen und muß dann, wenn nur selten Veranlassuna
-Orlag, ihrem heldenmüthigenBerufe nachzukommen 1er zur Detthellungi kommende! Prainienbetrag auch verhältnißmäßig geringer ausfallen
0 ^^•ru=tI^tt0iIIl0tflC5O0cn. werden, daß der Gesellschaftsoorstand selt Zähren die Statlonsmannschaften bei einer Lebensversicherungsaesellsckast versichert hat und dafür namhafte Beträge verausgabt. Mrungsgeieufchaft
Tabelle veranschaulicht die seit Anfang der Gesellschaft erzielten Rettungen, dre gezahlten Prämien rote auch die erwachsenen Lebensoersicherungsprämien Es wurden gerettet Personen Dafür bezahlte Prämien Für Lebensversicherung ' der Rettungsmannschaften sind bezahlt:
JL
An sonstigen Zuwendungen empfing der Bezirksoerein:
n f,on emem ungenannten Gönner aus Gießen, welcher dem Gesellsck»nsts-
vorstande dlrect nach Bremen einsandte, am 25. Januar 1887 J ino '
?/w - b-n an dieser Stelle der «ärmste Dank äuSgel7r°ch-n wird.' 10°-
ärStfLn • aÄfe0tcn Sammelbüchsen inclusive Thurm und zwar: iinien in Alsfeld . . - ---
Allgemeiner Anzeiger.
3869
Empfehlen ferner:
la. Pvrtland- Eement,
la. Patent- und Puzellan-Cewent, Thon- und gußeiserne AbtrittSröhre», Mofaikplatten in div. Mustern.
Nester Plakat-Fabrplan
nfler in Gießen ankommenden und abgehenden Eiscnbahniüae in ^ Expedition des „Gießener Anzeiger" sowie büdn Zestungstragern zu haben. Preis 20 Pfg. Ct Oen
Jean Denn & Co., Giessen, Westanlage 11
empfehlen billigst, als Alleinverkäufer, die sehr beliebten
/7^'7'^aaren aus der Fabrik v. Albrecht Stein, Wehlar,
Spülst-ime, F^u"? Trott
M, tu «»
Mondamin
■!! Aeusserst billig ! I' A. Fangmann, KrchenMH 6, empfiehlt ein großes Lager in Herren- und Knaben-Strohhüten 3U sehr billigen Preisen. 4126
Restauration (1 Drähing
JB«hitltof
unbfiStinSn»r®A^,ri. Actien-Exportbier, Röhrle'S Bier warm- auch englische Bier-, sowie beste
warme und kalte Speisen zu ,eder Tageszeit. 3208
H. Rübsamen, Mäusburg 16
Gamaschen, alle Arten Shlipse und Cravatten,Sonn?«? un^ Kragen- und Manschetten - Knöpfe, HosenstreckeralleArtp?^.^^^^ und Arm-Alo re, sowie Normal'Unterkleider für Damen i.n^e^ützen, Hut- Prof. Dr. Jäger) zu Original-Preisen, Reform-Baumwoll-HemLe^ (System Dr. Lahmann), °?e Arten wollen-, seidene und Prof.
Jacken und .Hosen. wass°?dich!ä W'
und Knaben (auch können dieselben nach Wahl des Stoffes norft werden». Anfertigung von Hemden nach M a ß angefcrtigt
bester Stoffe. Sommerröcke 9inpa in <-Un * H5ra.n^Ie öuten Sitzes und wähl und soliden PrUn °""k°nnt guten Qualitäten, reicher Aus-
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