Lokales.
Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär).
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städtischem Gelände zur Anlegung käufliche Ueberlassung städtischen käufliche Ueberlassung städtischen
Gesuch des Philipp Wagner um Geländes.
Gesuch des Johannes Nickel um Geländes.
Januar 1887.
Sterblichkeitsziffer: 27,3 Kinder im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
eutew, l-Februar. Den Einladungen zu »er am Samstag Abend in Stein's tSarten »eranstaltelen Abendunterhaltung des Gesangvereins .Sängerkran,' war zahlreich Folge geleistet worden, Zeugnitz davon ablegcnd, welcher Beliebtheit sich dt! Unternehmungen diese? Verein? unter der bewährten Leitung seine« verbieten Dirigenten Herrn Eantor Steiner in seinen Freundeskreisen^ersreu' So wü de denn »e« Concert bet vollbesetztem Saal« mit dem majestätischen Pilgerchor (Heimkehr
UniverfitätS»Ehronik.
- . Wien, 26. Januar. Dr. Karl Esmarch, Professor de? römischen Rechte? und drosessoren-Eollcgiums der juristischen Facultät an der deutschen Prager Ea18ß3a8 K-bcnsiahre gestorben. Esmarch war ein Sohn des 1863 verstorbenen ichleswigschen Patrioten Heinrich Karl Esmarch und ein Bruder iMrurgen Johann August Esmarch. In den Jahren 1848 bis 1851 halte er in der schleswig-holsteinischen Armee gegen die Dänen gekämpft und sich Göttingen habüitirt. An der Prager Universität wirkte er 30 Jahre hindurch
als einer der eifrigsten Vertreter des Deutschthums an dieser Hochschule
— Die bisherigen Prioatdoccnten Dr. Edward Schröder und Dr ^ul m 8U außerordentlichen Professoren in der philosophischen
Fakultät der Friebrich-Wilhelms-Universität Berlin ernannt worden.
Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in der Stadt Gießen.
4. Woche. Vom 23. Januar bis 29. “
Handel und Verkehr.
:īutt,r Pfund
0 90 "^ Hühner mr ®türf JT nO-W A ^nfen 29 > Tauben per Paar 70 HS
66 4 Kalbsi jsck) A 56-CO 4, Hammelfleisch 5» bi«
K.lo u» 1-00-4.ro, Milch per Liter
Die Erbauung eines Schlachthauses.
Den Lohmühlbach betr.
Die Fassung des Schoorgrabens in eine Stetnsohle.
UeNahrst °MnOmm ^^Hpp Kitz um Erlaubniß zur Herstellung einer
Ausbau der Ostanlage.
Die Quellwasserleitung.
Voranschlag für die sachlichen Bedürfnisse der Stadtschulen pro 1887/Rfi
N'^-sSeilermeister« »dam Huhn um Bauerlaubniß W
Die Abhaltung der Holzversteigerungen.
Kostendecreturen.
Mger) aus Wagners Tannhäuser eröffnet und übte schon dieser Anfang den beste» t 2hur reihten sich in mannigfacher Abwechslung nock
weitere vorzüglich geschulte Chöre, Quartette und Duette an. Von geradezu mächtig Wirkung, 6en Glanzpunkt des Abends bildend, waren die Solls des Herrn H mit feiner prächtigen Stimme und vorzüglichen Schule. Den Schluß des Concertrs ein komische? Quartett: Die glücklichen EhemänneZ,welche?^reichlichen S
<?Cr ^^^erkelt, besonders der Damenwelt, bot und stürmischen Applaus erntet? Befriedigt von dem Gebotenen hielt ein darausfolgendes Tänzchen noch viel frobe Gemuther bis zu früher Morgenstunde zusammen. ' Ot)e
Summa: IÖ 7 “------f ----5-----
d" aus ass?
Gieße«, 1. Februar. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sißuna am Donnerstag den 3. ^ebrnar 1887, Nachmittags 4 Uhr. 3 * *
wirtMaft^ Conrad Häuser um Erlaubniß zum Betrieb einer Zapf-
Desgleichen August Lang.
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Gesuch derselben um Ueberlassung von
eines Friedhofs.
Belfast, 31. Januar. Vorgestern und gestern Lbend haben hier ernste Ruhestörungen stattgesunde». Eine größere Volksmenge warf Steine auf die Polizei und feuerte Revolver aus dieselbe ab. Die Polizei feuerte wieder und nahm gegen 50 Verhaftungen vor. Mehrere Personen wurden verwundet.
IürLei.
Konstantinopel, 31. Januar. Gestern fand die Wahl eine» Can- didaten für da» öcumenische Patriarchat statt- Der frühere Patriarch Joachim III. erhielt 33, der Metropolit von Adrianopel 19, der Metropolit Heraklia» 13 und der Metropolit Metelinos 12 Stimmen. Die übrigen Stimmen vertheilen sich auf 11 andere Metropoliten. Die endgültige Wahl findet spätesten» am nächsten Sonntag statt, sobald die Pfrrte die Landtdatenliste revidirt zurückge- sandt haben wird.___________________________
Telegraphische Depeschen.
Wolff*S telegr. Correspondeirz - Brrreair.
Berlin, 31. Januar. Der „Reichsanzeiger" schreibt: Die deutschen Behörden, namentlich das Auswärtige Amt, erhalten fortgesetzt aus verschiedenen Theilen des Reiches und.auch aus dem Auslande zahlreiche Gesuche um Anstellung und Verwendung in den unter deutschem Schutze stehenden überseeischen Gebieten, um kostenfreie Beförderung dorthin, um Zulassung zum Militärdienst daselbst und um Auskunfts- ertheiluna über dortige Verhältnisse. Es ist wiederholt darauf aufmerksam gemacht worden, daß das Reich Stellen in den Schutzgebieten nicht mehr zu vergeben hat und Unterstützungen zur Uebersiedelung dorthin um so weniger gewahrt werden können «ls überhaupt nicht die Absicht besteht, die Auswanderung nach jenen Gebieten zu lenken. Auch steht in den Colonien kein Militär, daher ist keine Gelegenheit, daselbst der Militärpflicht zu genügen. Die Behörden sind somit nicht in der Lage, Gesuchen der erwähnten Art irgendwie Folge zu geben.
Berlin, 31. Januar. Abgeordnetenhaus. Unter wenig erheblichen Erörterungen über Waarenstatistik, gewerblichen Unterricht und das Institut für Glasmalerei wurde der Etat der inbirecten Steuern, der Handelsgewerbeetat, der Etat des Finanzministeriums unverändert erledigt. Bei dem Justizetat regt Seyffarth die Errichtung eines Landgerichts in Crefeld an, Schmiedig will die Errichtung eines Landgerichts in Bochum. Der Regierungscommissar erwidert, die Errichtung eines Landgerichts in Crefeld begegne Schwierigkeiten, die Prüfung der Berichte stehe noch aus; bei Bochum stehe die Beseitigung der vorhandenen Schwierigkeiten zu hoffen. Auf Anfragen Munckel's erklärt der Regierungscommissar, es seien über die beabsichtigte Gebühren- revision Anwälte gehört worden. Die Proceßacten gegen Jhring-Mahlow (gegen welchen Munckel Anklage erhoben wissen will) hätten dem Ministerium niemals Vorgelegen- die von Munckel erwähnten Versetzungen von Justizbeamten seien durch die Lage und die Verhältnisse bedingt gewesen.
Fortsetzung morgen.
Berlin, 31. Januar.^ Der Strike der Zeitungssetzer nimmt zu und erstreckt sich gegenwärtig auf den „Borsencouner", das „Fremdenblatt", den „Local-Anzeiger", die „Neuesten Nachrichten", die „Freisinnige Zeitung", die „Volks - Zeitung" die „Kreuz-Zeitung" und das „Kleine Journal", welche theilweise im verminderten Umfange erscheinen. In der Krause'schen und Büxenstein'schen Druckerei striken sämmt- liche Setzer.
Pesth, 31. Januar. Unterhaus. Jranyi richtete eine Anfrage an die Regierung ui-er die auswärtige Lage. Der Ministerpräsident Tisza erwiderte, daß sich seit den von ihm und von dem Grafen Kalnoky in den Delegationen abgegebenen Er- klarungen m den Beziehungen Oesterreich - Ungarns zu den auswärtigen Staaten, ' namentlich zu Deutschland, nichts geändert habe. Die Regierung hoffe auch heute noch daß es ihr gelingen werde, unterWahrung der Interessen des Landes und der Monarchie den Frieden aufrecht zu erhalten. Er benutze die Gelegenheit, um sich wegen der von dem Abg Jranyi erwähnten Rüstungsgerüchte zu äußern. ES sei bekannt, daß eS in Eur°p-, felbst die Schweiz und Belgien nicht ausgenommen, wenngleich alle Staaten, gleichmäßig die Erhaltung de? Friedens anstrebten, dennoch keinen einzigen Staat gebe der sich nicht m den Stand zu versetzen wünschte, sein-Interesse auch mit eigener Kraft vertheidigen zu können. Da? sei keine Vorbereitung zum Kriege, sondern eine Maß-
Di-s- ausschließlich der Vorsicht entspringende Maßregel werde auch in Oesterreich-Ungarn getroffen und zwar zum Thetl mit Zustimmung der com- P-Lt!t‘t?»* * * * * * * 8 * * * *mft6gebc.r.ifd,tn Faktoren. Er bitte von vornherein dringend, diese Maßregel nicht als Vorbereitung zum Kriege anzusehen, sondern eben nur als eine Maßregel der Vorsicht und aus dem Gesichtspunkte, daß, wenn angesichts der Vorkehrungen sämmt- lich-r Staaten der Frieden gegen seine Hoffnung dennoch gestört werden sollte, Oester- reich-Ungarn seine Jnteresten, wenn sie trotz aller Friedensbestrebungcn nur aus einem 5?,trbcn f5?nten - aut)’ euf diesem Wege wahrnehmen tonne. (Allgemeine lebhafte Zustimmung.)
London, 31. Januar. Ein Telegramm von Lloyd's auS Bahia vom beutiaen Tage meldet: Das französische Barkschiff „Masse" ist mit Hnem Theile der Mannschaft des englischen Schiffes „Kapunda , welches auf offener See von einem unbekannten Dampfer überfahren worden ist, hier eingetroffen. Das Schiff „Kapunda" wurde ^erb^inden Grund gebohrt und haben 360 Menschen das Leben eingebüßt. Das ^^A^stra?ien^zu^begeben.^^ ^it Auswanderern verlassen, um sich nach Freemantle
— Das „Reutersche Bureau" meldet aus Bombay von heute: Der Stamm der Duranis, welcher von dem afghanischen Gouverneur in Kandahar aufgerdü
war, griff am 8 d M das Fort Kala Abbulla in der Nähe von Khojak mit o1 den politischen Vertreter Englands und den Oberingenieur der Eisenbahn
Iu .^adten; da aber diese Beamten in dem Fort nicht anwesend waren todteten die Duranis den Khan und 100 Kulis. ' no warcn'
& nt bl., Januar. Für die Arbeiten des Baues der Mainbrücke bei
Kostheim fand heute Mittag auf dem Brückenbaubureau in Kostheim die Eröffnung der eingelaufenen Submissionen statt. Der Bau war in sieben Nummern ausgeschrieben ^lage der beiderseitigen Zufuhrstraßen, die Umänderung ber beiber= die Anlage ber Pfeiler, ber eiserne Oberbau ber Brücke unb das 894 2291*uf Ufer. Auf ben ganzen Bau, ber zu
w ^C..roa[cn 16 Offerten eingelaufen, währenb für die Erb- un^ bl<J Sr^cl!cn.J.ur die Erhebungsstelle nur brei getrennte Submissionen Vorlagen. 3n ben Submissionsbebrngungen ist eine betaillirte Veröffentlickuna ber untersagt unb müssen wir uns beshalb barauf beschränken, die Tatsache zu erwähnen, baß nur ein Offert zur Generalentreprise mit 2lufa.cbct ®?rIa9, dagegen alle übrigen Offerten sich in äußerst hot1 hil Atertnr tiberoefltcn- Wenn wir uns bei bem Verlesen nicht überhört haben, hat die Firma Holtzmann & Co. in Frankfurt das billigste Offert gemacht Folgende Firmen haben sich an der.Submission betheiltgt: Gebr. Helfmann (FrantturN mtühinenf^hrif' Ks?^urt), „Gute Hoffnungshütte" (Mörfelden), Union (Duisburg)' MRschinensabrik Eßlingen <fc Mannheim, Harkort (Duisburg), Rosenthal L Kückler m"k/m?Eser»lautern, Zulchner & Co. (Mainz), Bernard
(Mannheim), Benktser (Pforzheim), Union (Esten), Ingenieur Burger (Wiesbaden) Göhring 4 Heiden (Mannheim), Brückenbaugesellschaft Gustavsburg, Arnoldt (Mainr^ Kirchhof, Kreiger & Co. (Mainz) unb Bopp (Kostheim).
c. _ △ Kastel (bei Mainz), 31. Januar. Unter ben Schulkinbern hier tritt neuer- wertV m?6tPct6trit 3 n>itbcr (° flarf auf' baß ein Th-il ber Schulen abermals geschlossen mord F-.Z°»u°r. Eine entsetzliche Blntthat - ein Bruder-
F’ gestern in St. Tonis verübt worben. Zwei Brüber, ble Sibne eine? sfn r'r ®acfermeifter?, geriethen in Streit, wobei ber eine bem anbern ein Messer in ben Oberschenkel bohrte. In Folge be? Lärms eilte ein britter Stuber herbei unb dks-r -rhi-lt nun von bem wüthenben Messerhelben einen Stich in ben ßnl? ber bie ^He^XueÄ^1“ iof°r,iflm2ob d-s Verletzten
P«nik entstanb am letzten Sonntag in ber Kirche,on San n-° n drailand. Wahrenb des Gottesbienstes stürmte nämlich plötzlich ein lSewehr bewaffnet, in bie Kirche unb schoß auf die Andächtigen. Alles stob auseinander, Frauen fielen in Ohnmacht, Kinder wurden tu Sofcen gerissen. Der Wahnsinnige pflanzte sich vor der Kirchenthür auf unb drohte no^e Schreckensrufe der Menge wurden eiltm ^ fnü n hU,L bm^ ra6c. 8'd°rt Unb zwei beherzte Männer, bie in bie Kirche ctlten, faßten den Wahnsinnigen von rückwärts unb entwaffneten ibn nachdem übeÄ',f ” 3Bib"ftanb fleI'iftet D-r Unglückliche »uTrtieTäÄS ~ ?.°y ^er Küste wirb gemelbet: Das deutsche Schiff Del-
u' ^apy?nUiit Genever und Salz beladen, von Little Popo kn S/guro an der westafrikanischen Küste an und ankerte da- ri^ das Schiff los unb ftranbete. Am nächsten Morgen a" Dorb unb plünberten bas Schiff. Der deutKhe Letztere bie aMtn ^r Eingeborenen ein Abkommen, wonach L
fücdiniti’s echtes Mah-ErttM
bonbon? sehr beliebt. Da? Malz-Erkrakt mtÄ a Husten-
SBIutarmutb ba? mit «alt bei englischen KronklMen bas mit L^bÄhran "für schwächliche Kinber enipsohlen. Das neue Mittel,, Loestund'« Rabm.«r>nserv- wirb bei zehrenben Krankheiten mit bestem Erfolge aebraud)t ^nan.n«M«(h'.X,»' mobei ausbrücklich zu »erlangen: von Eb. Loeflunb in StuitaA
Es starben an:
Zusammen:
Erwachsene:
Lungenschwinbsucht
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Chron. Alkoholismus
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Lungenerweiterung unb
Herzentzünbung
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Lungenentzünbung
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Organischer Herzkrankheit Blasenentzünbung
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Diarrhoe
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Diphtherie
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Knochenfraß ber Wirbelsäule
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