Einzelbild herunterladen

Anlage 3.

1. Actienbrauerei, Gießen.

2. Block, Franz Wittwe, Gießen.

Z. Briel, Wilhelm, Rechtsanwalt, Gießen.

4. Buderus'sche Eisenwerke, Lollar und Gießen.

5. Bücking, Ludwig, Rentier, Gießen.

6. Burk, Ferdinand, Gießen.

7. Clemm, Fr. Ludw., Kanzleirath, Gießen.

8. Cöln-Mindener Eisenb.-Ges., Gießen.

9. Emmelius, Louis u. Heinrich, Firma Karl Emmelius, Gießen.

10. Ferme, E. W., Gießen.

11. Gail, Wilhelm, Gießen.

12. Georgi, Ludwig, Fabrikant, Gießen.

13. Großh. Haus- und Familieneigenthum, Gießen.

14. Heichelheim, Moritz Wittwe, Gießen.

Verzeichnis der fünfzig Höchstbesteuerten des Kreises Gießen.

15. Heichelheim, Sigismund, Gießen.

16. Hessen - Rheinischer Bergbauoerein, Gießen.

17. Heß, August, Gießen.

18. Heyligenstädt, L. und Comp., Gießen.

19. Holzapfel, Herm., Geh.Baurath, Gießen.

20. Jhring, Joh. Heinr., Bierbrauer, Lich.

21. Kaltenbach, Dr. Rudolf, Prof., Gießen.

22. Kempf, Ludwig Otto, Gießen.

23. Klingspor, Karl, Fabrikant, Gießen.

24. Koch, Konrad VI., Gießen.

25. Krausgrill, Johann Georg, Gießen.

26. Kretschmar, Dr. Gust., Prof., Gießen.

27. Main-Weser-Bahn, Gießen.

28. Mettenheimer, Dr. Georg Ludw. Adolf, Gießen.

29. Möser, Heinrich I., Gießen.

30. Müller, Karl, Leihgestern.

31. von Nordeck zur Rabenau, Adolf Rein­hard, Freiherr, Appenbörner Linie, Friedelhausen.

32. von Nordeck ^ur Rabenau, Adalbert, Freiherr, Friedelhausen.

33. von Nordeck zur Rabenau, Baron Carl Wittwe, Londorf.

34. von Nordeck zur Rabenau^ Ferdinand Carl, Freiherr, Oberstlieutenant und Kammerherr, Darmstadt.

35. von Nsrdeck zur Rabenau, Victor, Freiherr, Rittmeister, Gießen.

36. von Nordeck zur Rabenau, Gesammt- familie.

37. Noll, Adolf Karl Theod., Commerzien- rath, Gießen.

38. Nicker, Anton Franz, Gießen.

39. Schirmer, Georg Heinr. Ludw., Gießen.

40. Schlenke, Karl, Gießen.

41. Schwan, Karl Heinrich, Gießen.

42. Solms-Braunfels, Fürst zu, Braunfels.

43. Solms-Hohen-Solms-Lich, Fürst zu, Lich.

44. Solms-Laubach, Graf Friedrich zu, Laubach.

45. Textor, Friedrich, Gießen.

46. Waldersdorf, Graf, Wiesbaden.

47. Wasserschleben, Erich, Gießen.

48. Will, Dr. Heinrich, Professor, Gießen.

49. Wilson, Peter, Gießen.

50. Zimmer, Georg Karl, Winnerod.

Lokales,

Gießen, 24. December. Ueber die volksthümlichen Concerte der zehn Wiener Sängerinnen, welche nächsten Dienstag und Mittwoch hier imCafö Leib" stattftnden, schreibt dieFranks. Ztg.":

Seltsame Geister treiben seit gestern Abend ihr Wesen imRherngauer Hof" zu Bockenheim. Zehnfesche" Wiener Sängerinnen haben unter Herrn Gothov- Grüneke's Dtrection hier ihren Einzug gehalten und durch ihre munteren, hübsch vorgetragenen Lieder, ihr heiteres Wesen und gefälliges Aeußere sich schon beim ersten Auftreten die ungeteilte Gunst einer recht zahlreich erschienenen Zuhörerschaft erworben. Und es ist wirklich eine Freude, diese netten Gestalten, welche bald als Wäschermädchen, bald als Rudersport-Damen, bald als Studenten in Wichs oder als Jockcy's auftreten, ihre trefflich einstudirten Grsangspiäcen vortragen zu hören. Rauschender Beifall folgte jeder einzelnen Nummer des Programms, so daß die Damen sich des Oeftercn bewogen fühlten, einzelne Strophen zu wiederholen und Lieder einzulegen, um ffch für die ihren Leistungen gezollte Anerkennung dankbar zu erweisen. Auch das Orchester hat bei dem Gesanas-Veranüaen" treffliche Dienste geleistet.

Eingesandt.

Gießen, 24. December.

An das vor einigen Tagen in einem hiesigen Blatte mitgetheilte Referat über die Stadtverordnetensitzung vom 17. l. M, und bezw. die Verhandlung über die Con- cessionirung von Wirthschaften, sei es verstattet, einige Bemerkungen zu knüpfen. Es muß auffallend erscheinen, mit welcher Schnelligkeit diese wichtige und von anderen städtischen Vertretungen gründlich und in mehreren Sitzungen, nach vorbereitender Bearbeitung durch Commissionen, verhandelte Angelegenheit von unserer Stadt- verordneten-Versammlung abgethan werden soll. Es brauchen sich nur Herr Hom­berg er und Herr Nollgrundsätzlich", ohne weitere Angabe von Motiven, dagegen zu erklären, während Herr Baist seindenn Alles, was entsteht, ist werth, daß es zu Grunde geht", citirt, um die Versammlung zu einem ablehnenden Beschlüsse gelangen zu lassen, ohne daß über den von Herrn Georgi angedeuteten, unseres Erachtens allerdings sehr beachtenswerthm Einwand, das Statut beschränke die Gewerbefreiheit rind könne von den Behörden in reactionärer Weise benutzt werden, eine Diskussion entstand. Es darf hier mitgetheilt werden, daß die in Frage stehende Angelegenheit Gegenstand gründlicher Bearbeitung Seitens der interessirten Gewerbtreibenden, ins­besondere der hiesigen Gastwirthe, geworden ist und daß dieselben beabsichtigen, unter Vorlage des geeigneten statistischen Materials bei der städtischen Vertretung Antrag auf Errichtung des Statuts zu stellen. Es soll hierbei erstrebt werden, den Bedenken, die gegen das Statut erhoben werden können, zu begegnen, namentlich die Gefahr reactionärer Ausbeutung zu beseitigen, daß über die Bedürfnißfrage eine Commission entscheide, gegen deren Spruch die Berufung an die Stadtverordneten-Versammlung freisteht. Die Commission soll so zusammengesetzt sein, daß auf eine unparteiische

und von Concurrenzinteressen nicht beherrschte Beurtheilung durch sie gerechnet werden kann.

Mag demnächst die Sache nach allen Seiten gründlich geprüft und dann von der städtischen Vertretung Beschluß gefaßt werden. Jedenfalls genügt die am 17. er. gepflogene Verhandlung nicht, um dem Publikum eine Ueberzeugung nach der einen oder anderen Seite zu bilden. Daß nichts daran liege, ob die nicht concurrenzfähigen Wirthe zu Grunde gehen, hätte Herr Baist nicht sagen sollen. Es muß der städtischen Vertretung, der die Wahrung der Interessen aller Bürger, auch der Wirthe, an- vertraut ist, daran liegen, ob nicht eine allzustarke Concurrenz eine Anzahl von Existenzen ruinirt und auch dem solide arbeitenden, gut fundirten Gewerbetreibenden das Fortkommen in dieser soliden Weise erschwert! Nicht richtig ist es, daß das Publikum ein Interesse an dem Vorhandensein möglichst vieler Wirthschaften habe. Das Publikum wie die Behörde müssen ein Interesse daran haben, daß gute, solide Wirthschaften da sind, die nicht zum Schwindel und zur Reklame ihre Zuflucht nehmen müssen, um bestehen zu können. Das einzige Bedenken gegen die vorerstige Beschränkung der Wirthschaften Gießens auf die Zahl 154 ist das oben angedeutete politische und dies wird wohl Herr Baist nicht theilen. .... I.

Das Vorkommen von Viehseuchen im Grohherzogthum Hessen

während des Monats November 1886.

R otzkrankheit. In Gießen besteht die über ein der Seuche verdächtiges Pferd verhängte Stallsperre und über 4 der Ansteckung verdächtige Pferde verhängte polizeiliche Beobachtung noch fort.

Die in Vilbel, im Kreise Friedberg, wegen Verdachts der Ansteckung unter polizeiliche Beobachtung gestellten Pferde wurden wieder freigegeben, desgleichen wurde die über je ein Pferd in Eppertshausen, Lengfeld und Groß-Umstadt, im Kreise Dieburg, verhängte polizeiliche Beobachtung, bezw. Sperre, wieder aufgehoben, weil der Verdacht inzwischen behoben war.

In einer Mühle bei Lauter, im Kreise Gießen, wurde am 24. November ein der Seuche verdächtiges Pferd ermittelt und unter Stallsperre gestellt.

Milzbrand wurde festgestellt in Gedern, im Kreise Schotten, am 1. November, und in Himbach, im Kreise Büdingen, am 2. November bei je einem krepirlen Rinde, in Echzell, im Kreise Büdingen, bei einem geschlachteten Schweine, und am 12. Novbr. in Mühlheim, im Kreise Offenbach, bei einer frepirten Kuh.

Lungenseuche. In Rendel, im Kreise Friedberg, sind während des Monats November keine neuen Seuchenfälle vorgekommen. Die Sperre des Ortes gegen die Ausfuhr von Rindvieh besteht noch fort.

Die Räude gilt noch als vorhanden unter den Schafen in Kirtorf und Udenhausen, im Kreise Alsfeld, in Ilbeshausen und Maar, im Kreise Lauterbach, und in Echzell, im Kreise Büdingen.

Preisen.

1704

Herrn. An^. Meiller,

C. Roth.

8683

direct

importier

ZLettfedern, Daunen und Aoßhaare sowie alle Bettwaaren empfehle in bester Qualität zu billigen

Arrac, Rmn, franz. Cognac,

Punsch-Essenz

in vorzüglicher Qualität billigst bei

Ieilgeöotenes.

Scillitin-Latwerge

von H. Pröhlke.

Seit Jahren vorzüglich bewährtes, garantirt wirksames, für Hausthiere un­gefährliches Mittel zur Vertilgung von Ratten und Mäusen.

Giftschein nicht erforderlich.

Alleinige Niederlage bei 6352

Emil Fischbach.

Die der Lang-Gönser Spar- und Lechkasse gehörige

Hvsraithe

mit Grabgarten, links am Wiesecker Weg Nr- 23, zusammen 2156 lUMtr. haltend, ist unter sehr günstigen Be­ringungen zu verkaufen. Näheres bei

Geometer Henrich, 3312 Asterweg 8.

Allgemeiner Anzeiger.

|| 3O.^Decbr. Große Lotterie [30^Decbr.|

zur Wiederherstellung der Kathariuenkirche, in OppeuherM a Rhein,

genehmigt in der ganzen preuß. Monarchie, Großherzogthum Hessen rc. Hauptgewinner 12000, 5000, 3000 Mark; ferner ä 1500, 1000, 5 ä 500 = 2500, 15 ä 100 = 1500, 70 ä 35 = 2450 und 1405 ä, 10 gleich 14050 Mark. 1500 Gewinne zusammen 43000 Mark.

Vrtrtfi!» k 2 Mark, 11 Loose 20 Mark sind in allen Loosgeschäften zu haben, dLUUfi sowie durch die General-Agentur

8699 A. Eulenburg, Lotterie-Bank-Geschäft, Elberfeld

Feuerfeste geldschrünke feuer- und diebsfichere Lassettm, 8chmuMnsschen, fein lackirt, zu Weihnachtsgeschenken geeignet, empfiehlt Fr. Krogmgmn,

8365 WMhvr 17.

4711

Eau de Cologne,

(blaugold-Etiquette).

4111

Glyeerinseife.

Zu haben bei 8700

C. F. Conrad, Coiffeur, H. Plank, do.

Regenschirme für Damen und Herren, in eleganter Ausstattung, empfiehlt zu sehr billigen Preisen 6672

H. Hübsamen.

FUnmesä

von elegantem, sympathischen, gesang­reichen vollem Tone, bester New-Aorker Mechanik, eiserne Platte und Versprei­zung, schönes Aeußere, eignes Fabrikat empfiehlt unter Garantie

Gecig Margu'ch

Instrumentenmacher in Butzbach.

Reparatur und Stimmung wird bestens ausgeführt. 7349

Toißetleseifen für den Familiengebrauch, das Zollpfuud = 500 Gramm zu 60, 70 und 100 [8487

Rosen- und Veilchen-Seife, 3 St. 40 empfiehlt Gustav Gerhardt.

Flaschenbier.

Verehrtem Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der

Aktien-Brauerei Gießen:

per Flasche

Exportbier 23 Pf.

Lagerbier 18

Gütige Bestellungen werden frei in die Wohnung geliefert.

Daniel Heil«

6734 Lindenplatz.