Ausgabe 
9.12.1886 Zweites Blatt
 
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Allgemeiner Anzeiger

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Angekleidete Puppen, Puppengestelle in Stoff u. Leder, Gelenkpuppen in allen Größen, Puppenköpfe in Patentmaffe und Porzellan mit und ohne Frisuren,

Die Production edler Metalle nimmt in Californien ab und wenn nicht neue Entwickelungen statlfinden, wird diese Abnahme keine unbedeutende werden, da in Folge einer gerichtlichen Entscheidung der Vereinigten Staaten das hydraulische Miniren nun untersagt ist, denn die Flüsse sind von solchem Schutte schon vielfach aufgefüllt worden und haben dann die Errichtung kostspieliger Dämme zum Schutze der Thal - Ländereien gegen Ueberschwemmungen nothwendig gemacht, welche sich bei starkem Regen oft auch noch als unzureichend erwiesen haben. Diese gericht­liche Entscheidung ist daher von Wichtigkeit, da sie dem hydraulischen Miniren ein Ende macht.

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,, _ An den Nachwehen von Lungen- und Rippenfell-Entzündungen geht so manches Leben zu Grunde, das noch länger häkle bewahrt werden können, wenn diese Nachwehen mit den geeigneten Mitteln behandelt worden wären. (So starb erst vor Kurzem ein hervorragender Staatsmann. Graf B., an den Folgen einer der­artigen Entzündungtzkrankheit.) Zu den bestbewährten Mitteln, die Residuen von Lungen- und Ripvenfell - Entzündungen zu beseitigen, gehört aber anerkanntermaßen der Gebrauch der Sodener Mineralquellen, bezw. der aus den wirksamsten dieser Quellen gewonnenen Sodener Mineral-Pastillen, welche unter officieller ärztlicher Controlle des königl. Sanitätsraths Herrn Dr. W.Stöltzing angesirtigt, den Patienten und Reconvalescenten überall durch die besten Apotheken h 85 per Schachtel zu­gänglich gemacht werden. 8440

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jeder Art zu sehr billigen Preisen.

sWeihnachtssendungen^ Die Postämter richten auch in diesem Jahre an das Publikum das Ersuchen, mit den Weihnachtsoersendungen bald zu beginnen, damit die Packetmassen sich nicht in den letzten Tagen vor dem Feste zu sehr zusammen­drängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet. Die Packete sind dauer­haft zu verpacken. Dünne Pappkasten, schwache Schachteln, Cigarrenkasten rc. sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig und haltbar hergestellt sein. , Kann die Aufschrift nicht in deutlicher Weise auf das Packet gesetzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach, fest aufgeklebt werden muß. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Post-Packetadressen für Packetaufschriften nickt verwendet werden. Der Name des Bestimmungsortes muß stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Die Packetaufschrist muß sämmtliche Angaben der Begleitadresse enthalten, zutreffendenfalls also den Franko- vermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Ver^ merk der Eilbestellung u. s. w., damit im Falle des Verlustes der Begleitadresse das Packet auch ohne dieselbe dem Empfänger ausgehändigt werden kann. Auf Packeten nach größeren Orten ist die Wohnung des Empfängers, auf Packeten nach Berlin auch der Buchstabe des Postbezirks anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes trägt es wesentlich bei, wenn die Packete frankirt aufgeliefert werden. Das Porto für Packete ohne angegebenen Werth nach Orten des Deutschen Reichs-Postgebiets beträgt bis zum Gewicht von 5 Kilogramm 25 H auf Entfernungen bis 10 Meilen, 50 H aus wettere Entfernungen.

Weihnachts - Ausverkauf.

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8385 Herrn. Aug. Müller.

Handel «ud Berketzs.

sAufschrift der Postsendungen.^ Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind nament­lich folgende Punkte zu beachten:

1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.

2. Auf den nach Berlin bestiminten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Po st bezirk (O., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung sich befindet, Hinter der OrtsbezeichnungBerlin" zu vermerken.

3. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus demVer- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 $ durch Vermittelung jeder Reichspostanstalt bezogen werden kann.

4. Wenn der im Reichs - Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren -u bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen sOder, (Elbe), (Rhein), (Main) 2C-], oder von Gebirgen (Harz), (Riesengebirg) zc.]. Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen (wie Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc., für den Zweck geeignet.

5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigent­lichen Bestimmungsorte noch diejenige Po st an st alt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden, bezw. die Abholung erfolgen soll.

6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land, bezw. der Landestheil auf der Sendung an­zugeben.

Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueber- funst der Sendungen an die Empfänger wesentlich beitragen und es liegt daher im

Feuerfeste Geldscliranke, feuer- und diebSflchere Lasselten, 8chmuckKüsschen, fein lackirt, zu Weihnachtsgeschenken geeignet, empfiehlt Fr. Krogmann, Wsllthor 17.