Begrüßung bekräftigen, daß München an Loyalität keiner Stadt nachstehe. Der Prinz- t regent erwiderte, die Begrüßung erfreue ihn fehr nach einer so unvergeßlichen Reise. Er hoffe, am Octoberfeste auch die Vertreter der Stadt wieder begrüßen zu können und das Octoberfest wieder zu einem wahren Volksfeste gestaltet zu sehen.
Wien, 1. October. Die Blätter sprechen ihre Befriedigung über Tisza's Erklärungen aus. Das „Fremdenblatt" sagt: Die österreichischen Ziele seien identisch mit den Zielen der Signatarmächte. Tisza's Erklärungen fertigten ausreichend die Gerüchte über die Hinfälligkeit des österreichisch-deutschen Bündnisses ab. Die „Neue Fr. Pr." sieht in den Erklärungen ein klares, entschiedenes, gemeinverständliches Programm einer gemäßigten, gerechten und friedlichen Politik Oesterreich-Ungarns, welches Programm im Interesse ganz Europas gelegen sei, nämlich die selbstständige Entwicklung der Balkanstaaten.
Klagenfurt, 1. October. Fürstbischof Funder ist heute Abend gestorben.
Pari-, 1. October. Der Herzog von Aumale schenkte dem Institut de France das Schloß Chantilly mit Dependenzen zu dem Zwecke, daß daselbst ein Museum errichtet werde. Der Herzog hat sich die Nutznießung der Erträgnisse Chanttllys, welche auf 500,000 Francs geschätzt werden, vorbehalten. Die Administrativ Com- mission des Instituts wird am nächsten Mittwoch über die Annahme oder Ablehnung der Schenkung berathen.
— Ein republikanisches Journal aus Tarbes veröffentlicht ein an das spanische Volk gerichtetes Manifest des Herzogs von Sevilla, datirt Tarbes, 28. September, worin der Herzog über die schlechte Behandlung klagt, die er während seiner Haft erlitten. Er erklärt, obwohl er ein Republikaner von innerster Ueberzeugung sei, so habe er doch der Monarchie Alphon's XII. loyal aus Familienpflicht gedient, aber nach dem Tode des Königs fühle er sich der Pflicht enthoben. Er wolle zur Proklamirung der Republik, als der einzigen Staatsform, welche die Sicherheit und Integrität Spaniens verbürge, beitragen.
Montpellier, 1. October. Freycinet hob in seiner Bankettrede gestern Abend hervor, die Republik dürfe auf dem Wege des Fortschritts niemals stillstehen; augenblicklich sei besonders der Fortschritt auf dem wirthschaftlichen Gebiete zu pflegen. Der Ministerpräsident sprach die Hoffnung aus, die Rhonekanäle würden Dank den Mehrerträgen der Steuern, welche schon jetzt vorhanden seien und sich schnell noch weiter heben würden, bald ausgeführt werden können. Schließlich ermahnte Freycinet wiederholt zur Einigung aller Republikaner.
London, 1. October. Nubar Pascha ist heute abgereist, um sich nach Egypten zurückzubegeben.
Sofia, 1. October. Kaulbars erklärte in einer Unterredung mit mehreren bulgarischen Ministern, von Seiten Rußlands sei nicht beabsichtigt, auf Änderungen der bulgarischen Verfassung hinzuwirken. Die Antwort der Regierung auf die Note des Baron Kaulbars soll morgen überreicht werden.
Belgrad, 1. October. Der bisherige Gesandte in Konstantinopel, Gruitsch, ist zum Gesandten in London ernannt. Der frühere Minister des Innern, Novakovitsch, ist zum Gesandten in Konstantinopel designirt; die diesbezügliche Anfrage ist von der Pforte genehmigend beantwortet worden.
Universität- - Ghronik.
— Als Nachfolger des verstorbenen Professors Maas in Würzburg sind von der dortigen medicintschen Fakultät Professor Schönborn-Königsberg, Trendelen- burg-Bonn und Mikulicz-Krakau vorgeschlagen.
Lokale-.
Gießen, 2. October. fSchwurgericht.j Eine interessante Verhandlung war die gegen den Papierfabrikanten Paul Habicht von Schlitz auf gestern Nachmittag anberaumte.
Der Angeklagte lebt seit längerer Zeit mit seinem ihm gegenüber wohnenden Nachbar Georg Heinrich Noll in Unfrieden, der hervorgerufen wurde durch die Geltendmachung angeblicher Etgenthumsrechte, welche dem Habicht an dem mit Noll gemeinschaftlich benutzten Hofraum zustehen. Es sind von beiden Theilen Prozesse angestrengt worden, die später durch Vergleich ihre Erledigung fanden. Am ersten Osterfeiertag dieses Jahres kam Georg Heinrich Noll von einem Spaziergang aus den an die Hos-^ raithen des Noll und Habicht stoßenden Wiesen zurück und mußte er, um nach seiner Wohnung zu gelangen, an dem Habicht'schen Hause vorüber, bei welcher Gelegenheit er aus einem Fenster des 2. Stockes genannten Hauses mit Wasser übergossen wurde. Noll begab sich hierauf in den Flur des Habicht'schen Hauses und schimpfte dort, was den Habicht zur Erhebung einer Anzeige veranlaßte. Die Sache wurde am 16. August d. I. vor dem Großh. Schöffengericht Schlitz verhandelt und beschwor Habicht vor diesem, daß er den Noll nicht mit Wasser geschüttet habe. Die weiter als Zeuge vernommene Dienstmagd des Noll, Elisabethe Ritz, sagte mit aller Bestimmtheit aus, sie habe gesehen, wie Habicht aus der Mägdekammer mit einem Eimer nach Noll geschüttet habe. In Folge dieser Widersprüche wurde Habicht in Untersuchung gezogen und am 23. September verhaftet.
Bei der ersten Zeugenvernehmung, welche der Untersuchungsrichter in Schlitz vornahm, erklärte ein Sohn des Angeklagten, am fragt Tage den Noll mit Wasser geschüttet zu haben, um feinen Vater für eine ihm vor einiger Zeit von Noll widerfahrene gleiche Beleidigung zu rächen. Der junge Habicht, ein unbeholfener Mensch, erklärt das Verschweigen dieser Thatsache damit, daß er etwaigen wetteren Streitigkeiten aus dem Wege gehen wollte.
In der heutigen Hauptverhandlung wiederholte die Zeugin Ritz trotz aller Interpellationen ihre bestimmten früheren Angaben; während der Zeuge Habicht eidlich bekannte, den Noll mit Wasser geschüttet zu haben. Von den übrigen vernommenen Zeugen konnte keiner etwas darüber aussagen, daß Habicht senior den Noll mit Wasser geschüttet habe.
Die Geschworenen schenkten der Zeugin Ritz, einer sehr dreisten Person, trotz ihrer bestimmten Angaben, die sogar so weit gehen, sie habe bei dem fragt Vorfall alsbald auf die Uhr gesehen, keinen Glauben und sprachen das Nichtschuldig aus. Der Gerichtshof sprach deshalb den Angeklagten frei und legte der Staatskasse die Kosten des Verfahrens und der Vertheidigung auf.
vermischtes.
Neu-Ulrichstein, 1. October. fMonats - Bericht der Arbeiter-Colonie pro September 1886.] Ultimo September waren in der Colonie arbeits-, resp. stellenlos ins- gesammt 35.
Hiervon waren: Landw. Arbeiter rc. 9, Bäcker 3, Eisengießer 1, Färber 1, Fleischer 1, Gärtner 1, Kaufleute (Commis) 1, Kellner 1, Korbmacher 1, Müller 1, Schlosser 3, Schmiede 1, Schuhmacher 2, Schreiber 2, Tapezierer 1, Tischler (Stuhl- und Sophagestellarbeiter) 1, Weber 1, Scheerenschleiser 1, Buchdrucker 1, Lackirer 1, Steindrucker 1.
Den Staaten nach kommen auf: Großherzogthum Hessen 10, Nassau 3, Bayern 1, Württemberg 1, Thüringen 1. Von Preußen auf die Provinzen: Brandenburg 1, Hannover 2, Hessen (Cassel) 8, Schlesien 1, Sachsen 2, Rheinland 4, Hamburg 1.
Abgegangen sind im Laufe des Monats September 10.
Davon gingen auf eigenen Wunsch 8, durch die Colonie in Stellung 1, durch eigenes Bemühen 1.
Im Ganzen wurden seit Eröffnung der Anstalt aufgenommen 342 Colonisten.
Hersfeld, 27. September. Famtlienzerwürfnisse haben in dem nahegelegenen Dorfe Friedlos zu einer furchtbaren Mordthat geführt. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag, gegen 12 Uhr kam, wie die „Hersf. Ztg." berichtet, die Ehefrau des George Sauerwein III. daselbst zu dem Bürgermeister Kaufmann und theilte ihm mit, daß ihr Mann im Hofe besinnungslos von ihr aufgefunden worden, zu Bett gebracht und alsbald darin verschieden fei. Gestern Morgen begab sich das Gericht sofort zur Stelle und fand den Sauerwein in einem furchtbaren Zustande. Die Stirnhaut war zertrümmert, der rechte Oberarm und linke Unterarm zerschmettert und auch der rechte Oberschenkel zerschlagen und zwar allem Anscheine nach mit einem stumpfen Instrumente. Die Angehörigen des Ermordeten, feine Frau, deren Sohn erster Ehe, Namens Schneider, und sein eigener 15jähriger Sohn, suchten den Verdacht der Thal auf einige andere Bewohner des Dorfes zu lenken, indem sie angaben, daß Sauerwein
des Abends gegen 8 Uhr zum Fischen gegangen und an der Fulda jedenfalls ermordet und auf feinen Hof geschleppt worden fei. Diesem widersprachen nur zu erdrückend die Thatsachen, daß weder im Hose noch vor demselben irgend welche Blutspur gefunden werden konnte, daß das Bett dagegen über und über mit Blut getränkt war. Noch viele andere Momente und die Aussagen vieler Zeugen ließen fast keinen Zweifel auffonunen, daß der Mord von dem Stiefsohne des Sauerwetn, jedenfalls im Ein- verständniß mit dessen eigener Frau, ausgeführt worden sei. _ In Folge dessen wurde der etwa 20jährige Schneider, welcher in Kürze seine dreijährige Dienstzeit antreten müßte, und dessen Mutter verhaftet und ersterer geschlossen hierher in Untersuchung gebracht.
Esch a. d. A., 28. September. Ein schreckliches Unglück hat sich gestern an einem Hochofen der hiesigen Luxemburger Hochöfen zugetragen. Nachdem entschieden war, daß der Ofen wegen vorzunehmenden Reparaturen ausgeblasen werden sollte, wurde am Samstag, nachdem der letzte Guß gelaufen war, der Ofen mit Kalk angefüllt, um denselben abzukühlen. Unten in den Ofen wurden vier große Löcher gebrochen, welche der Luft Zutritt gewähren und weitere Abkühlungen bewirken sollten- Nachdem man den Ofen Sonntag stehen gelassen, ging man gestern ernstlich an's Stochen, doch das sollte verhängnißvoll werden. Die Kalksteine hatten sich im Ofen gestaut und brachen nun plötzlich zusammen, durch die Löcher glühenden Kalkstaub ausstreuend, der nicht nur den umstehenden Arbeitern die Kleider verbrannte, sondern auch ihre Athmungsorgane schwer beschädigte, was bei vielen den Tod zur Folge hatte- Achtzehn Arbeiter sind dabei zu Schaden gekommen; 10 starben noch am Tage der Katastrophe, die anderen sind mehr oder weniger schwer verletzt. Da die Gesellschaft ihr gesummtes Arbeiterpersonal gegen Unfälle versichert Hut, wird die Versicherungsgesellschaft die Hinterbliebenen zu entschädigen haben. (F. Z.)
— ^Praktische Insektenvertilgung.] Oberforstmeister: „Sie haben angezeigt^ daß die schädlichen, massenhaft aufgetretenen Kieferraupen vertilgt worden wären.. Aber in Ihrem mangelhaften Berichte, der aus zwei Zeilen bestand, haben Sie über die Art und Weise der Jnsectenvertilgung nichts gesagt. Das Colleg will Näheres darüber wissen!" — Alter Förster, Praktiker, Feind der Acten und des Schreibens: „Ich habe den Raupen die Verfügung des Collegs über Jnsectenvertilgung vorgelesen, worüber sie sich in kurzer Zeit zu Tode lachten!"
— Vom „fehlenden Kesselstein" erzählt die „N. St. Z." ein lustig Stücklein^ das ausdrücklich noch von ihr als wahr verbürgt wird: Ein Bürger hatte seine Maschinenanlagen durch den betreffenden Beamten revidiren lassen und dieser ihm in dem Revisionsbuche vorschriftsmäßig bemerkt, daß dieselben in gutem Zustande, daß der Kessel in Ordnung sei und hinzugefügt: „Kesselstein nicht vorhanden." Das Revisionsbuch wird von dem Polizeibureau nach Kenntnißnahme dem Betreffenden durch einen Schutzmann zurückgestellt, der über den Inhalt sich ebenfalls informtrt hat und bei der Uebergabe bemerkt: „Es wäre ja alles in bester Ordnung, wie sich das bei Herrn N. auch von selbst verstände — für die Kleinigkeit, den fehlenden Kesselstein, aber würde hoffentlich der Herr, um Weitläusigkeiten zu vermeiden, baldigst sorgen."
Literarisches.
Deutsche Reichsgesetze, in Einzelabdrücken, herausgegeben von Prof. Gareis, Gießen. Verlag von Emil Roth. 12 Lieferungen zu je 50 4- Es war in der That ein für die praktische Handhabung der nur in den größeren Gesetzessammlungen zu findenden kleineren Gesetze höchst glücklicher Gedanke, dieselben in Oktavheftchen erscheinen zu lassen, um sie stets für den augenblicklichen Gebrauch bereit zu haben und leicht mit sich führen zu können. Von der bewährten Hand des rühmlich bekannten Herausgebers ist der Text durchaus correct wiedergegeben und mit Sachregistern versehen. Druck und Ausstattung sind gut, so daß sich das Ganze für Alle, die mit den Gesetzen umzugehen haben, auf das Vortheilhafteste empfiehlt, zumal der Preis ein beispiellos niedriger ist. Die Sammlung zerfällt in 9 Abheilungen, nämlich Staatsrecht, Prioatrecht, social-politische Gesetze, Gerichtsverfassung, Anwaltsrecht,. Civilproceß und Concursrecht, Strafrecht und Strafproceß, Militär- und Marinewesen, Zoll- und Finanzgesetze, Recht der Verkehrsanstalten und Innere Verwaltung und Polizei.
Handel mtfr Verkehr.
Gießen, 2. October. Auf dem heutigen Markt koste e: Butter per Pfund * 0.80—100, Hühnereier pr. St. 6—7 4, Enteneier St. 0—0 4# Käse pr. St. 5—8 4, Käsematte 3—0 4, Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen 34 4, Tauben per Paar 40,0 bis 0,70 4, Hühner per Stück JL 0 90—1.30, Hahnen pr. Stück JL 0.45—1.40, Enten per Stück 1.20—1.70, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 4, Kuh- und Rindfleisch 54-56 4, Schweinefleisch 56—60 4, Hammelfleisch 50- 66 4, Kalbfleisch 46-50 4, Kartoffeln per 100 Kilo «4t 3.00—5.00, Milch per Liter 12—18 4, Zwiebeln per Centner JL 3.00—4.00. Zwetschen JL. 3.00—4.00.
Auszug aus bett Slandesamtsregisteru des Standesamts Gießen.
(Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.)
Aufgebote.
September: 28. Friedrich Peter Hoppe von Nonnenroth, Schuhmacher dahier,, mit Luise Katharine Deibel zu Gießen. 28. Ludwig Wilhelm Klenk, Schreiner zu Gießen mit Elisabethe Keller von Merlenbach, wohnhaft dahier. 28. Carl August Richard Haußmann, genannt Laue von Treptow in Pommern, Gärtner zu Heuchelheim mit Elisabethe Döring von Reiskirchen, wohnhaft zu Gießen. 28. Peter Orb von Beltershain, Dienstknecht dahier, mit Anna Marie Becker von Nieder-Ohmen. October: 1. Christian Heßler von Queckborn, Metzger dahier, mit Marie Elisabethe Trinkaus von Nieder-Ohmen.
Eheschließungen.
September: 27. Ludwig Carl Emil Sundheim, Kaufmann dahier mit Clara Louise Emilie Wallmuth dahier.
Geborene.
September: 21. Dem Armenkasserechner Andreas Lauber ein Sohn, Berthold Heinrich. 22. Dem Schuhmacher Johannes Wagner eine Tochter. 25. Dem Tapezier Friedrich Bauderer eine Tochter. 27. Dem Schlosser Georg Lampus ein Sohrn 27. Dem Schmied Friedrich August Benk ein Sohn, Ludwig Wilhelm. 30. Dem Kleiderhändler Albert Handrich eine Tochter.
Gewordene.
September: 25. Hermann Christoph Brückel, 2 Monate alt, Sohn von Drechsler- meister Johann Geora Brückel. 25. Postsecretär Emil Arthur Ebert, 41 Jahre alt. 26. Friedrich Emil Schäfer, 1 Jahr alt, Sohn von Cigarrenmacher Heinrich Schäfer II. 26. Sattler Friedrich Kühne, 84 Jahre alt. 27. Carl Goldmann, Scribent, 77 Jahre alt. 30. Friedrich Bücking, 78 Jahre alt, Rentner.
Auszug aus den Kircheubüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
_ Getraute.
September. Karl Kaul, Premierlieutenant zu Berlin und Friederike Wilson, ledige Tochter des Bergwerkdirectors Peter Wilson zu Gießen.
®CI}. 27. September. Ludwig Karl Emil Sundheim, Kaufmann dahier, und Clara Luise Emilie Wallmuth, ledige Tochter des verstorbenen Rentmeisters Karl Hermann Louis Wallmuth in Frankfurt a. O.
„ Defi 28. September. Friedrich Canstein, Kaufmann in Laufach, und Marie Burk, ledige Tochter des Metzgers Georg Burk in Weidenhaufen.
_ nn U.
Den 26. September. Dem Kupferschmied Louis Vellmete ein Sohn, August Theodor, geboren den 10. August.
Denselben. Dem Briefträger Heinrich Ohly ein Sohn, Karl, geboren den 27. August.
Denselben. Dem Dreher Bernhard Krausse eine Tochter, Helene Henriette, geboren den 21. Juli.


