^n mobl aimm. ' •
-»S.7K MZU 1 ’W»* r~^-S^9flfle 5, iiJ UmS£I ’S’ÄÜ“® KVTL «unbpr.l. October Ju
>8iS, 6 oim LM>?»
?&**
K®S?Sfe
®flrtci,“wÄ
^tmödlirtesZimmermT t^L_____JW.- .?’e PaUerreMohnmg W ’h per 1. August zu cenw — ArnoldMue,!,. Zwei möblirte Zimmer mit; ^emietheu. Neustadls 1-2 gr. Parterreziimer, i Schulstr. 10 z. verm-
Ler seither vonFrE Schober bewohnte dr keines Hauses, LüdaM erwcitzuvcrmiethen » ber zu beziehen. 4 Hat Wohnung zu vermiellD. __________________Edersch;
Logis, 6 Zimmer, BW Garten pr. sofort zu Dermb' 'arl Stohr I, LudwiM Ein freundliches Logis rai mit Zubehör und Gart^
i Mansardenlogis, zusaM pr. 1.3uli, tunt. ai\j$ ietben^MH. in der
Laden mit WvdnM, i;- mthen. WettergaU scheune mit Pferdestall^
Carl M
-milchte Anzeig-t
Illis V
Giessen , Bismarob*1' '■
DüteD) Papier* &
Cigarf’5' handlung-
Mdchw' ««-d» i erlernen wollen, finden - inende Beschäftigt-
von ausg!^ HaarröM schön md angefe« F r.Wel^erJ^
Kr. IMS, Freitag den 26. Juni 188S
Meßmer Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
PreiS vierleljübrlich 2 Mark 20 Pf. mit Vrivgerlo-v
Turds bif Pan bezogen viertelfäkirlich 2 Mart 50 Pi.
Erscheint täglich mit Ku^nahme
V«re^«r Schulstraße 7.
iw»»ea*peeflar*WMM»
VMS
der
ihren Wunsch soll sich Salisbury entschlossen haben, das non possumus ©lab» stone's zu achten und sich mit jenen allgemeinen Versicherungen der liberale« Unterstützung, wie sie Labouchere aus dem reichen Borne seiner Großmuth rn Aussicht stellte, zu begnügen. Was der wirkliche Grund des SrnneSwechzels war, wie die Fäden der Unterhandlungen hin und her liefen, ob nicht - oü 68t la femme — Lady Salisbury aus Sehnsucht nach den prachtvollen Empfängen auf dem Auswärtigen Amt, deren Mittelpunkt sie bilden werde — ihren Mann zur Annahme erleuchtet hat, wer kann das wissen. Uebrrgens kann es dem deutschen Publikum gleichgültig sein, wie ost Str Ponsonby, der Bote der Königin, zwischen Windsor und Arlington htn und her fuhr, um wie viel Uhr Norlhcote bei Salisbury erschien, ob Churchill zu Fuß oder zu Wagen ankam. Alle diese Dinge werden in den englischen Zeitungen mit einer behaglichen Breite erörtert, als hätten sie ihre Spione an allen Straßenecken stehen. Lord Salisbury ist am Dienstag Morgen nach Windsor abgereist und sollte Nachmittags im Oberhause die endgültige Erklärung der erledigten Cabinetsbildung vom Stapel lassen. Aus der Ministerliste, welche 16 Köpfe umfaßt, ist noch Oberst Stanley für die Colonien, W. H. Smtth als Knegs-
Politifche Ueberficht.
Gieße«, 25. Juni.
Die Triester Statthalterei verbot dem italienischen Turnverein „Union Grimnastica" die Betheiligung am deutschen Turnfeste in Dresden. — Der Mener Germanist Erich Schmidt gedenkt die Berufung als Dtrector des Goethe-Archivs und literarischer Vertrauensmann anzunehmen.
In der Politik pflegen zum öfteren die unerwartetsten Ereignisse etn- Mreffen und die Prophezeihungen der Thoren sich zu erfüllen. Aus dtefem Gnunde ist das, was gestern die weisesten Männer über die Unmöglichkeit den englischen Cabinetsbildung äußerten, falsch; denn heute verkünden es dte Ssvatzen aus den Dächern, daß Salisbury's Cabinet eine wirklich vollendete Tatsache sei. Um dieses Ereigniß zu erklären, schreibt dte „Köln. Ztg. , Md die bei solcher Gelegenheit sehr bequeme Hand der Königin herbetgezogen; miie der Gott im Alterthum und der Polizist bei Moliore, so greift sie dort dm, wo die Schwierigkeiten unentwirrbar, und so hat sie auch diesmal wte er ins Verdienst, die Lage für den stolzen Cecil annehmbar zu machen- M-
Einladung zum Abonnement "aör auf den
Gießener Anzeiger,
Nachdem die Räudekrankheit unter den Schafen des Philipp Reichhardt II. zu Rabertshausen erloschen ist und die s- Z. angeordneten Schutzmaßregeln aufgehoben worden sind, so wird dies hierdurch zur öffentlichen Kenntmß gebracht.
Gießen, den 24. Juni 1885. Großherzogltches Kretsarnt Gießen.
M vr. Bo ermann. ___
Das Großherzoglichc Steucr-Commiffariat Gießen
an die Großherzoglichen Bürgermeister des Landbezirks.
chatzungsÄmmWE^ ÄiÄSe«?5 M. eine deßsallsige Erklärung frei-
Ä L SSEX SBOOffi Ä.
Gießen, am 24. Juni 1885. Suffert. _
Amts- unö Anzeigeblatl für Öen Kreis fließen.
Der „Gießener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen, inet. Beilage Gießener Familienblatter", welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden.
Der ÄbonnementSpreiS für den Anzeiger, frei in's Hans geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abonnircn können, 2 Mark ercl. Postgebühr. „ .
Dm seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger
auch im IIL Quartal 1885 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen.
Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefalligst aufgebcn zu wollen, damit wir vollzählige Exemplare liefern können.
Einem vielseitiq geäußerten Wunsche entsprechend werden wir mit dem Beginne des neuen Quartals d,e bisher rm .Mießener Anzeiger" enthaltenen Berichte über die Sitzungen des Kreis- und ProvinzialauSschusses, die ausführlichen Protokolle über die «jungen des'Kreis- und Provinzialtages in einer besonderen Beilage „Verwaltnngsblätter" veröffentlichen. Diese Einrichtung ermöglich^ eine leichtere Ueberficht und besondere Aufbewahrung zum dauernden Gebrauch. Mit dieser Aenderung der Form des Erscheinens wird -üglcich eine wesentliche Erweiterung deS Inhaltes verbunden sein. Außer, den oben erwähnten Berichten und Protokollen sollen nämlich die Berwaltunqsblätter" enthalten den Wortlaut der Anträge des Kreisausschuffcs und des ProvinzlalausschuffeS zum Voranschläge für « Kreis und die Provinz, kurz gefaßte und auch für den Laien verständliche Besprechungen -u- allen Gebieten der Verwaltung »crwaltungsgerichtliche Entscheidungen der beiden höchsten Instanzen von allgemeinem Interesse, sowie Verfügungen Großherzoglichcn A^Sschlnß aller lediglich für den Juristen von Fach interessanten wissenschaftlichen Ausarbeitungen über Materien des Crvilrechtes und deS Cioilprocesses sicher/den „Verwaltungsblättern" vor Zeitschriften ähnlichen Zweckes den Vorzug practlscher Verwendbarkeit, nicht ullcin für Verwaltungsbeamtc und Rechtsanwälte, sondern auch für Bürgermeister, Mitglieder des GememderathS und alle Diczentgen, di- fich »nNweflirem.^^^ L jeCen Monats in 8 Seiten Groß-Quartformat und werden den Abonnentt«
des Gießener Anzeiger" unentgeldlich geliefert. Nicht-Abonnenten können die „Verwaltungsblatter" durch die Expedition v. Bl. ,um "Preise von IM. pro Quartal beziehen und kommen solche franco unter Streifband zum Versand. D,e Expedition.


