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Beilage ;u Nr. 12 desGießener Amciger".

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rum eine hohe Bebrütung, weil derselbe in Ptononcirter Weisc ein Vertreter de» Ehau- vtniSmuS war. Al» vertrauter militärischer Rathgeder ^Ebet^S, war er in dessen Pläne und Absichten am besten eingeweiht und betrachtete- sich nach d'^'°

Tode qu8 Ueberzeugung, P«etät und im nationalen Interesse al» Testamentsvounreatr r,/nfa Q:rtiinbee Sela aan^er Ehrgeiz war deßholb daraus gerichtet, die französische

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___t-.n_____u.iet* oo«mnnAtFrtrn aearn UN» die Hauptrolle iPrit. Dvoaev

Der Kiicktritt des franjöflfdjen Kriegsministers.

Schoo seit einigen Monaten war ei ein öffentliches ^khelmniß, daß zwifch« ciuua ct>nn und dem IkrieaSmtnister sich ein immer akuterer Confiict au»bildet. 3»r» die ColonialpolitikFranrreich» und die zu einer energU scheu DurchsQhrung derselben erforderlichen militärischen Maßregeln bildete die Dnaa loffung dazu, »l» nun der französische Ministerprästd^t gegeu Eade N^ v^I- die feste U.derziugur.g gewinnen mußte, e» werde Ma unter keine« W»,

ständer. e'n friedliche» Abkommen treffen lassen, ba» zugleich die Ehre und dtr jn tereffe« Frankreich» wahre, entschloß er sich zu einemkr^t i g e n Vorgehen China ft 8« über, und dieser Politik ertheilien die Kammer und der Senat ihre Zustimmung. natürliche Kola« davon war, daß entsprechende Verstärkungen nach Ostosien gesandt werden mußten, und diesem Schritte widersetzte sich der ^^«mlnister EEenon, vo» dem dekanmlich die bisherigen Truppennachsendungen nur mit großer Mühe zu ver langen gewesen waren. In Folge dessen bot Campen en seine ® ntl ft ft ' wider sein Erwarten anstandslos angenommen wurde; hab t ist einen °kdeutendenivn. diensten eine auSzeichnende Anerkennung zu Theil geworden, hibcm er daS iSrotzkceu»

&£WJÄ&F«Ä 6W Jab M °U^uU, F.n, ... iwnngtn wenn er nUtbte °.n Ihm inauaurlrte Cot»ntelpaltt k au , t^n wollte sich Ä »«*'

BÄSr«CTrSd. in Shanghai befindlichen WomatWn Agenten Frankreichs angewiesen habe, China zu verlassen. Herr Setty schei demnach wirklich zu der Einsicht gekommen zu fern, daß der leeren Lotte genug

für Neapel angenommen- ,. .. _ m

Bon General Gordon sind neuerdings wiederum günstige Meldungen in London eingetroffcn- Eine Depesche General Wolseley'S r°m 11. Januar berichtet, es sei tut unter dem 28. v. M. aus Chai tum abgegangener Bote angekommen, derselbe melde, General Gordon und seine Truppen befanden sich wohl, Gvrdon's Lamp er hätten zur Berproviantirung der Stadt Vieh und Getreide aus dem Norden beschafft. Er steht also zu hoffen, daß die engltsche -Erpedition noch rechtzeitig Lhnrtum entsetzen werd.

In Central-Amerika sind wieder einmal anarchische Zustände em. getreten- In den vier inneren Staaten der Föderativrepublik Columbien, welche auch die Landenge von Panama umfaßt, ist eine Revolution aus- gebrochen und wurden aus Panama Truppen zur Bekainpfung I furgentcn ausgesandt. Die Sache steht offenbar nicht günstigJur bte colum.

bische Regierung, da ihre Truppen bei Junja von den Aufständischen gefangen worden sind. Man fürchtet den Ausbruch eines allgemeinen Krieges, der Europa allerdings nicht gleichgültig lasten kann, da europäische Jnteresten aus der Landenge von Panama stark engagirt^sind.

_ >ract. Ant in Frankfurt a.M./frfther AmIM. tx TT ß/xTiann Prof- Bioorde. Paria, hallt ratch, grQndl. m

l)r. med. n« vCIlSLll« ohne grogBe Kosten alle Herren-, Frauen-, «" -«sss m*.«

gewechselt worden sind. ,

Die Großjährigkeit»«Erklärung de» ältesten Sohne» de» Prinzen von Wale«, bei englischen Thronfolgers, ist auch deutscherseits Nicht unbeachtet geblieben Der deutsche Botschaster in London, Gra, Munster , überreichte >n Sandringham, dem Landsitz" de» Prinzen von Wale», dem ältesten öogne ' selben, am Samstag au» obigem Anlaß den Schwarzen Adleroroen. Man da ~ die» wohl al» einen Beweis dafür betrachten, daß die Intimität zwilchen der Hosen von Berlin und London durch die diplomatischen AuSemandersttzungen zwischen Deutschland und England bezüglich der Colonialsrage keinerlei ^ruvung erlitten^. j^alie nischen Offieiösen haben in ihren Dementis über die dem römischen Eabinet '^geschriebenen eolonialpolitischen Absichten .lutzer- ordentliches geleistet. Namentlich hinsichtlich der jüngsten.^lottenrustungen Italiens jagt ein Dementi das andere. So bezeichnet erst setzt wieder die Aaencia Stesania" die Nachricht desEsercito", daß in Svezzia eine Anzahl von Kriegsschiffen ausgerüstet würden, für unbegründet, und die omcwfe Stamva" erklärt sich zur Dementirung dieser selben Nachricht noch ausdrück­lich ermächtigt und warnt sogar vor derartigen Lensationsnachrichtem ^d die anderweite Meldung, daß nch dte CorvettenGaribaldi "nd Amer go Vecpucci", das Panzerschiff Fastelftdardo", die Amios .Msiagero und Vedetta", vielleicht auch das AvisofchiffESploratore^ tm Dothen Meere einfindeu würden, nun auch dementirt werden wird, bleibt abzuwarten. Lenn aber die italienische Negierung die Absicht hat, die politische Welt durch - «rüge Preßmanöver über ihre colonialpolitischen Pläne im Unklaren zu lasten,

I so erscheint diese Taktik keineswegs empsehlenswerth. - Der italienisch» I Senat hat am Sonntag den Gesetzentwurs über die gesundheitlichen Maßregeln

Frühjäb^ hin ganz

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April macht bte hettze Iah'-«,->> i'b?^VTomm?nbrut be« 13. Car», M'ääs.« f... »»ä war. Auß r seinen hervorragenden theoretischen Kenntn ffrn h 7r7-mlsat°-ll»-S latent iugelckrt.ben- 3» » b* W«U« «. J bm I«Mb« Portefeuille de» Kriege» angebolen worden, allein ehotte ' Jm haben: Mal soll er dasselbe auch nur unter folgenden Vaupibedingungen aag gnann zu ©eneral C-roal »ei pflldjtet sich bte tong XaS 5

bringen, damit ein rasche» und energische», ^ber Eoentual gu8 verschiedenen .rmöglicht werbe. Diese SerBSrtungen«ben bw« 8' a«»n»« ' Regimentern gewonnen, da man diese Art unbaßetfe ittf 8. «ft ^olowal - Armee

ttrung solcher Expeditionen halt -^ lvenigstm» 'J ® Bewußtsstn seiner oreanisirt sein wird. Dagegen fordert neue Kr ft . br£ln nDen habe, hohen Verantwortlichkeit dem Lande fteftknüber, daß ihm Dionen übet trogen werde, daß ihm die allerdings oberste Leitung der tänsche P j dessen ist eine welche bisher in den Händen de» Marine-MmisterSU°g. Jn öoi0 " eine Demission de» Admiral» Piyron sehr wahrscheMltch und vieler«

vollendete Tbatsache. HIV

D-e Fabrikation und her ^rfQn^ä?^nf ©mte?»,1 Sef^äftigung bietet, zweig, welcher vielen Arbeitern, be^b^ - deren Fabrikat durch eine

)n dem Etabliffement der Komg WNHelm» hunderttausende der bekannten

Bleiplombe von anderen -u unter scheideni >st ® xobenSwerthe Einrichtung getroffetb Schachteln fertig gestellt und bat dt- Drrection b e ^o° gewonnenen Salze»

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Politische U-berficht.

Gieße», U. Januar.

Di. Rametun«Debatte-, welche den Reichstag vangen Samstag au»Ichl>kblich"befchä!tigte, hat erfreulicher Weife gezeigt, daß der IS. December | bei ber Reichstag,-Majorität nicht ohne Wirkung geblieben ist. Fast etnfhnimig finb die 180,000 JL, welche zur Befchaffung zweier Kunen-Fahrzeuge für den zukünftigen Gouverneur von Kamerun von der Negierung ge ordert war waren, bewilligt worden- Nur ein kleine» Häuflein der Eentrumsleiüe Mt!die udDrunalidie Lbftructlonspolstik der Malvrttät ausrecht und auch Herr Bam Äae^ stimmte al. ge chworeuer Gegner d-r Colonialpolitik gegen du Forderung- "interesiont war die diiatorifche" Behandlung, welche der Centrumsführer der Borlaae zu Theil werden lieh; zu einem directen Wideripruch mochte sich Herr Windthorst Angesicht» der in der Nation herrschenden Stimmung denn doch nickt entichli^en ^ ebensowenig aber zu einem rückha'tlo» zustimmenden Votum. ÄÄ» «rfichekte Herr Windthorst, unter Hinweis auf die b ut.gen »or- qänae daß nicht ein Groschen zurückzuhalten sei, wo ei ,ich um die Aufrecht daltung der Ehre de» deutich'n Namen« und der deutschen (ilagge handle, gleich mobl vlaidilte^er für die Verweisung der Vorlage an eine Commisnon. Mit doppelter Genügthuung ist darum zu ronsta.ieen dasi der Reichstagsdie.mal »°n einer solchen Verschleppung nichts wiffen wollte und du Forderung gulhuh. stedensalls hat zu diesem erfreulichen Resultat du glanzende und schlagende redlsamkeit der Reichskanzlers da» Meiste beigetragen und namentlich wachten die von ihm aus secreten Acten de» auswärtigen Amte, angeführten Mit he, langen übe bte Umtriebe polnischer Emisiäre, welche selbst im fernen Afrika die deulicken jnteresten zu Gunsten Englands bekämpfen, ersichtlich tiefen Gn nd aOn'S die sensationellen Meldungen über bte zwischen den LandungS.Mannscha^n des deutschen weftajnkamschen Geschwader» und den auirübrenschen Neaerstämmen stattgesundenen Kämpfe trugen dazu bet, den Ne'chstaa für die erwähnte Position günstig zu sttmmen. Was tm ^lebrl9^ öieie Kämvfe anbelanat, so muß man allerdings bedauern, daß hierdurch gerade den ersten Capiteln der deutschen Colonialpolitik eine blutige Illustration betge- füat worden ist Au» den inzwischen eingelaufenen näheren Benchten de» §nmm^ndanlen de» westafrikanischen Geschwader» erhellt aber auch, rote noth. wendig und wohlangebracht die Züchtigung der rebellischen Negerstamme war; **1!*«1? I SÄS&

SÄtÄe DcVXneiVnKe2ulän®on den Aborenen AnauSge. j- worfen" worden ist. Fürst Bismarck nannte dies einemerkwürdige Cmnoidenz «rm.e.ur n°. Haupteill. lotete

mit den Vorgängen in Kamerun und mit der von der Regierung von Neufe land ^^^l-V-rftS.kuogeo, welche bie .Reprdfalien-«egen ebina «rlorbnten, r heim Londoner Cabinet beantragten Annexion der Samoa.Jnseln. B-tr sf, eWtn b(e Tchlagsertigkeit, resp. b.n Mabitmachang! letzterer Angelegenheit wird inzwifchen au» London gemeldet, daß der Colonia I «.... » nd> b.efer Schwächung

Minister Lord Derby ein Eingehen der Londoner Regierungauf die beregte Forderung der Neuseeländer a'r unwahrscheinlich bezeichnet h-be.^ Die Samoa Angelegenheit stellt sich übrigen» nach einem derVoss. Zig. au» London »uaeaanaenen Privat-Telegramm ziemlich verwickelt bar. Demselben zusolge ist , no4 un.rwüniet nnp »er »«wnw« '"^üen" "auch"bi.,.r"v»rtre'l ist

zwischen dem Künig von Samoa und dem dortigen.deutsch-n Eonsul «^-LMrag Schrttt^eihan,^um^el C b^^b MiMste?pr»fidenten dadurch bte ewigen niÄü^ EbFbeVbeutfi Einfluß inan den General Camp-non

LaLtlich Sen3 vorläufig b'leibt die Bestätigung dieser merkwur- M^^enten digen Nachricht abzuwarten. Tonakina werden mit und daß damals ein.mtich-, Complott gebildet wurde,

der voraussichtlich ^in °bieten Tagen Erfolgenden Einnahme von Langson an um bl'gSrVk ®mJflo1iI'X8pnnor,« barf man j.toi dteft REchi^austontet- einem neuen Abschnitte angelangt sein. Dieser strateglfch wl»t,ge Punkt l,egt mck bte mwtärischen lm Grunde genommen ba«

im Norden Tongking», unweit der chinesischen Grenze; m '"«checkende Wo"gesprochen. Denn - bte allgemeinen Wahlen »eben »ar ber

die Franzosen die au» ber chinesischen Grenzprovmz Yunnan nach Tontzktng t ^9^ au6fan< nicht nur bie ®Jwm ®tÄf?bnihn

führenden Routen beherrschen und auch von da au» den Krteg m da» etgent Mniftnium» ab, sondern von ihnen erwartet Ferry die Ekvenvuvg z P ltcke China hinüberspielen. Ob die» von französischer Seite beabstchttgt wtrv, bcr Rrpubtik. . btbertf(fien wom bte gtfammtt Poli-

ist indessen aus den jüngsten von Tongking eingetroffenen Depeschen mcht recht <däselb- b.fteht nun d°r^ daß

ersichtlich. E» heißt da nur, daß nach der Einnahme von Langwn dte fran- "»^de^Mge Ministerium sich am Ruder erhalten mufc. ,u?.h^cltunQV ijjsischen Truppen zur Besetzung be» Döflle» von Thatke ausbrechen würden, und dam!t zugleich den gewünschttn Erfolg in Hunden^zu?eb

*-r (xin.iana von Nord-Tonaking schließt. Rach einer vom Krieg»' Durchführung der bevorstehenden Wahlcampagne sind a ^nnter dem Eindrücke

Ä U«, «-«-»..-.16. &£»»gdroft^^n^ Mt Wa^campagne eintreten. Die

die für Tongking bestimmten Verstärkungen in der Hdhe von 6000 Mann erst * k«

Anfang» Februar dorthin abgehen. - Das ZournalParis b-stät>gt, ^daß | gerb«n mlt eoa,m «ntbufta«m?, bterSte9rtb^rtta^begt<l rtritreffen werden, F