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[11. Sitzung Großh. Handelskammer vom 8. September.l Gegenwärtig waren die Herren Ed. Silbereisen, F. E. B. Koch, A. Katz, C. Klingspor, Hch. Schirmer.

Die Wirthschaftsrechnuna über die Eanzleikosten der Handelskammer pro 1884/85 wurde vorgelegt und das Budget für das Rechnungsjahr 1885/86 berathen und fest­gestellt.

Von Großherzoglicher Handelskammer Mainz wird der Bescheid des Reichs­eisenbahnamts mitgetheilt, welcher auf die Namens des hessischen Handelskammertags erhobene Beschwerde, betreffend die Maßnahmen der Königlich Preußischen Staats­eisenbahnen gegenüber der Hessischen Ludwigseisenbahngesellschaft erfolgte. Der Bescheid enthält die Gründe, aus denen das Reichseifenbahnamt sich außer Stand sah, den ge­planten Maßnahmen entgegenzutreten.

Die Lesung des Jahresberichts wurde beendet und soll der Druck desselben auf dem Wege engerer Submission vergeben werden.

Universität- - Chronik.

Die Stellvertretung des zu einer wissenschaftlichen Reise beurlaubten Pro­fessors Garbe in Königsberg ist dem Professor Zachariae in Greifswald übertragen worden.

An der Universität München sollen außerordentliche Professoren für Dermatologie und Syphilitologie, für Physik und Mathenmtik, an der Universität Würzburg solche in der medicinischen und der philosophischen Fakultät (2) und an der Universität Erlangen in der medicinischen Fakultät für klinische Nebenfächer ein außerordentlicher Professor angcstellt und ein Prioatdocent in der philosophischen Fakultät zum außerordentlichen Professor befördert werden.

verwischtes.

Großen-Linden, 7. Oktober. Als große Seltenheit verdient wohl bekannt zu werden, daß Ludwig Wagner I. dahier eine Gans besitzt, welche, obwohl sie in diesem Frühjahre zweimal Junge ausbrütete, jetzt zum dritten Male 12 Eier gelegt hat.

Hof he im, 5. October. Gestern Nachmittag sind hier 3 Passagiere mit Billeten nach Groß-Rohrheim in den um 1 Uhr abgehenden Zug eingestiegen. Als der Con- ducteur die Billets zwischen hier und Biblis abverlangte, befanden sich nur noch zwei Paffagiere im Zug. Auf Befragen, wo sich der dritte befinde, gaben dieselben zur Antwort, daß derselbe eben zum Eoupä herausgefallen sei. Diese Angabe fand auch ihre volle Bestätigung, da nach einiger Zeit der Vermißte zu Fuß in Groß- Rohrheim ankam und sich merkwürdiger Weise durch den Fall keine Verletzungen zu­gezogen hatte. (W. Ztg.)

Kreuznach, 4. October. Zwei Kinder von hier, Katharina Barth, eip Mädchen von 11 Jahren, und ihr Bruder Peter, ein Knabe von 9 Jahren, haben ohne jede Begleitung von hier aus die Reise über den Ocean zu ihrem in Port Washington in den Vereinigten Staaten wohnenden Oheim unternommen. Nachdem die Eltern der Kinder hier vor Kurzem gestorben, theilte der Oheim, Besitzer einer Schuhwaaren- fabrik in Port Washington, den hiesigen Behörden mit, daß er die beiden Waisen an Kindesstatt annehmen möchte, man möge ihm dieselben schicken. Gleichzeitig über­sandte der brave Mann das Geld für die Reise. Den Kleinen wurde nun hier ein Zettel auf die Kleider genäht, worauf in großen Buchstaben das Reiseziel der beiden Kinder geschrieben stand. Am 6. August landeten dieselben in New-Aork. Die Vor­steher des Auswandereramts widmeten den Kleinen die größte Sorge; bevor sie die­selben in den Zug nach Ohio steigen ließen, gaben sie ihnen ein großes Packet mit Lebensmitteln. Katharina, die eine gute Hausfrau zu werden verspricht, bemächtigte sich alsbald des Packeis.Ich muß das Packet gut verwahren", sagte sie,sonst wird der kleine Peter bald alles aufgegessen haben und trank sein". Ein Brief aus Port Washington zeigte an, daß die kleinen Reifenden in bester Gesundheit bei ihrem Oheim angekommen sind. Eine ähnliche Reise haben vor 4 Jahren zwei Knaben von hier im Alter von 11 und 14 Jahren, Paul und Heinrich Landgraf, angetreten. Die­selben befanden sich hier bei ihrer Großmutter, während ihre Eltern nach Rio Grande do Sul in Süd - Brasilien ausgewandert waren. Dorthin reisten nun einige Jahre später auch die Knaben, und zwar ebenfalls ohne jede Begleitung. Weit schwieriger aber als diese Reise der Knaben war die der tauben Großmutter, Die ihüen einige Zeit später nach jenem fernen Lande folgte.

Frankfurt a. M., 2. October. In der Sache gegen Julius Lieske erfahrt dieF. Z.", daß die Strafkammer III des Königl. Landgerichts den Antrag des An­geklagten auf Wiederaufnahme des Verfahrens zurückgewiesen hat. Lieske, der nach seiner Verurtheilung ganz abweichende Andeutungen bezüglich der Person des eigent­lichen Thäters gemacht hatte, präcisirte seine Behauptungen schließlich dahin, daß ein mit Namen bezeichneter Genosse, welcher inzwischen nach Amerika zurückgekehrt sein dürfte, die Thal verübt hätte und zwar unter Mithilfe eines Anderen, während er, Lieske, zwar an den vorbereitenden Ermittelungen, der Sondirung des Terrains rc. theilgenommen, aber am Tage der That bereits Mittags nach Darmstadt abgereist sei, gezwungen durch den Umstand, daß wider Erwarten seine Anmeldung bei der Polizei stattgefunden hatte. Lieske gibt ferner zu, daß zwischen ihnen dreien das Loos ge­zogen worden, wodurch jener Genosse zur Ausführung der That bestimmt worden. Am folgenden Tage sei er dann mit den beiden in Darmstadt zusammengetroffen und habe in der Nähe der Stadt im Felde den bei der That gebrauchten noch blutigen Dolch in der Erde vergraben, zuvor aber mit den Händen zerbrochen und sich hierbei dann jene Verletzung der Hand zugezogen. Die in umfassendster Weise angestellten Nachforschungen haben nun nichts ergeben, was zur Bestätigung der Lieske'schen Be­hauptungen dienen könnte.

In Leipzig hat die Polizei in einem Gasthaus eineSpielhölle" auf­gehoben. Bisher waren bei der Schlauheit der Betbeiligteu alle Schritte, dieselben auf frischer That zu ertappen, umsonst. Die Spieler wurden mitten in derArbeit" auf­gehoben und das grüne Spieltuch nebst den Apparaten, Würfeln, Karten, Geld ?c., in polizeilichen Gewahrsam genommen. Daß um ganz bedeutende Summen gespielt worden ist, ergab sich aus den bedeutenden Baarvorräthen, sowie den Wechseln und Schuldverschreibungen der verschiedenen Spieltheilnehmer; .nicht minder auch daraus, daß einer der Bankhalter, um seine vorläufige Freilassung zu erwirken, die polizeilich verlangte Kaution von 9000 bei sich trug und erlegen konnte. Die Schuldigen sind zwei Kaufleute aus Berlin und Straßburg und ein Privatmann aus Merseburg, gegen welche unverzüglich die Untersuchung eingeleitet werden wird; auch der Wirth des Gasthauses ist in dieselbe verwickelt.

Straßburg, 5. Oktober. Der hiesigen, früher so oft genannten kaiserlichen Tabakmanufactur ist dieser Tage ein Malheur passirt, wie es schlimmer nicht hätte sein können. Die Verwaltung der Manufactur hat nämlich vergessen, die Beibehal­tung des Waarenzeichens eine schwarze Hand anzumelden, trotzdem die zehn Jahre feit der Eintragung der Marke am letzten Donnerstag zu Ende gingen. Kaum war der Termin verflossen, so meldete sich die hiesige Tabakfirma Schaller unb Berg­mann bei der zuständlgen Stelle und ließ die herrenlos gewordeneschwarze Hand" als ihr eigenes Waarenzcichen eintragen. Zugleich notificirte diese Firma der Tabak- manufactur, daß sie ihr verbiete, ihr früheres Waarenzeichen zu gebrauchen, und daß sie sie im Widerhandlungsfalle zur Entschädigung verpflichten werde. Dieses Ereigniß, welches für die Tabakmanufactur sehr schlimme Folgen haben kann, erregt in hiesigen Handelskreisen sehr viel Aufsehen. Auf welcher Seite die Lacher sind, braucht kaum gesagt zu werden. Den Wortlaut des Markenschutzgesetzes hat die Firma Schaller und Bergmann für sich. Und was die Billigkeit ihrer Handlungsweise anbetrifft, so macht diese Firma geltend, daß Angesichts der schwierigen Lage, welche die Tabakmanufactur durch Schleuderpreise ihren Concurrenten gemacht, es letzteren durchaus nicht zu ver­denken fei, wenn sie von einem gesetzlichen, wenn auch etwas ungewöhnlichen Mittel Gebrauch machen, um das staatliche Institut auf seinem eigenen Felde zu schlagen. Dem Vernehmen nach ist die Verwaltung der Manufactur nicht gesonnen, sich willig zu fügen, und trage sie sich mit der Absicht, wenn die Regierung ihre Einwilligung dazu giebt, der gegnerischen Firma mit einem Processc in den Weg zu treten. Die schwarze Hand" wird jedenfalls noch viel zu reden geben. (Frkf. Ztg.)

Frankfurt a. M., 7. October. Vor Jahren, als sich noch in dem benachbarten Homburg v. d. Höhe eine Spielbank befand, sah man in den Straßen unserer Stadt häufig einen dort wohnenden Freiherrn, welcher so glücklich war, über mehrere Millionen Thaler zu^verfügen. Der Spielteufel richtete auch diesen Mann zu Grunde. Er sank von Stufe zu Stufe und ist nun endlich ein häufiger Insasse des hiesigen Polizei-

gefangnisses geworden. Der Mann, der früher in seidenen Betten schlief, dessen Lieb­schaften ihm viele Tausende kosteten, dessen Marstall bei den ^portsmen ein Ansehen genoß, ist jetzt ein obdachloser Bettler, dem sich noch die Pforten des Arbeitshauses öffnen werden, wenn er sich nicht Arbeit zu verschaffen weiß.

[Neues Selbstmordmotio.) Aus einer seltsamen Veranlassung wollte zu Berlin ein Mädchen in der Nacht zum 3; d. Mts. sich das Leben nehmen, indem es m die Spree sprang. Nachdem das Mädchen durch zwei hinzugekommene Männer noch lebend aus dem Wasser gezogen worden war, gab es an, daß es wegen eines Muttermals im Gesicht fortgesetzt geneckt worden sei und diese Neckerei nicht länger habe ertragen wollen.

Paris, 6. October. Arn Samstag haben Festungssträflinge im Festungs- gefangniß zu HL in Bordeaux eine Revolte versucht. Am Freitag Abend weigerten einige Gefangene den Gehorsam und drohten, ihre Wärter mit den Handwerkszeugen, Brodmessern rc. zu erstechen. Arn Samstag machten sie einen Angriff auf die Wärter, die jedoch unter schleuniger Heranziehung von Schutzmannschaften der Revolte Herr wurden, die Rebellen entwaffneten und in Ketten legten. Im Festungsgefängniß herrscht letzt Ruhe. Tie Untersuchung ist durch den Präfecten eingeleitet.

[Gute Antwort.) In einem kleinen Städtchen, in dem große Eintracht zwischen den Consessionen und besonders deren Geistlichkeit herrschte, feierte der Rab­biner seine silberne Hochzeit. Der katholische, sowie der evangelische Seelsorger waren zu diesem Feste eingeladen und auch erschienen und man war in der fröhlichsten Stimmung. Da fragte der Caplan, ein besonderer Freund des Rabbi, diesen über den Tisch hinaus:Sagen Sie , Rabbi, ich weiß, Sie sind ein sehr freisinniger

"der könnten . Sie sich entschließen, ohne religiöse Bedenken Schweinefleisch, zum Beispiel Schinken, zu essend"Gewiß könnte ich das, Hochwürden, wenigstens in einem Falle."Und der wäre?"An Ihrem Hochzeitsfeste, Hochwürden", war die prompte Antwort des Rabbiners. (Die Geschichte wird übrigens auch als Antwort eines Rabbiners dem Cardinal Geissel gegenüber bei einem Diner des Kölner Bankiers Oppenheim erzählt.)

7" Nachdem das Reichsgericht kürzlich ein Urtheil dahin gefällt

hat, daß die Mannschaften des Beurlaubtenstandes an dem ganzen Tage, an welchem fte non einer Controll-Versammlung einberufen sind, unter Dem Militärgesetze stehen, hat sich die Armee-Verwaltung beeilt, die Consequenzen daraus zu ziehen. In der öffentlichen Bekanntmachung der Termine, an welchem die Herbst-Controllversamm- lungen abgehalten werden sollen, haben wir schon die Mittheilung gefunden, daß die Reservisten und Wehrleute sich nach den Controllversammlungen bis Mitternacht als im Dienste befindlich zu betrachten haben, ferner ist, wie wir hören, die Anordnung getroffen worden, daß in den bevorstehenden Controlloersammlungen die Theilnehmer von dem neuen Stande der Dinge Kenntniß erhalten.

Eingesandt.

_ . Gietze«, 8. October.

Samstag den 10. October findet in früher Wenzel's, jetzt Stein's Garten ein einmaliges Ungarisches National-Concert der Capelle Urban Cuszon statt. In den Städten Creseld, Münster, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Elberfeld sanden die Concertvorträge außerordentlichen Beifall und übervolle Häuser, auch hier, wo die Künstlercapelle bereits durch mehrfaches früheres Auftreten viele Freunde in hiesiger Stadt hat, wird das Concert besucht werden. Frl. Hewana Urban, als vorzügliche Geigenspielerin, Sängerin, sowie als Tänzerin in gutem Andenken stehend, sowie die übrigen Mitglieder der Truppe fanden hier mehrfache günstige Aufnahnie iln'D wird ein volles Haus sicher nicht fehlen.

Das Dorkommen von Viehseuchen im Grohherzogthum Hessen

während des Monats August 1885.

Rotzkrankheit. In Folge früherer Feststellungen stehen in Gießen noch zwei Pferde unter Sperre, von denen das eine als der Seuche verdächtig bezeichnet ist. Weitere 5 in Gießen wegen Verdachts der Ansteckung seither unter polizeiliche Be­obachtung gestellte Pferde, welche anderen Besitzern angehören, wurden, da sie während 6 Monaten keine verdächtigen Erscheinungen gezeigt, wieder freigegeben. Aus dem­selben Grunde wurde die über 3 Pferde in Seligenstadt, im Kreise Offenbach, ver­hängte polizeiliche Beobachtung wieder aufgehoben. In Offenbach stehen noch 4 Pferde, von denen je 2 einem Besitzer gehören, als der Ansteckung verdächtig unter polizeilicher Beobachtung und in Neckar-Steinach, im Kreise Heppenheim, unterstehen 4 Pferde eines Besitzers derselben Maßnahme.

Milzbrand wurde festgestellt in Lampertheim, im Kreise Bensheim, bei zwei crepirten Rindviehstücken, in Vockenrod, im Kreise Alsfeld, am 24. August bei einem getödteten Rinde, in den Orten des Kreises Friedberg Nauheim und Griedel am 4. August, in Fauerbach am 24. August, in Wohnbach am 25. August und in Stein- furt am 28. August; ferner im Kreise Lauterbach in den Orten Metzlosgehag am 6. August, in Heisters am 16. August und Maar am 24. August bei je einem crepirten Rindviehstücke.

Lungenseuche. Wegen Verdachts der Ansteckung stehen noch unter polizei­licher Beobachtung 4 Stück Rindvieh in Kelsterbach, im Kreise Groß-Gerau.

Maul- und Klauenseuche wurde im Monat August nicht festgestellt.

Der Bläschenausschlag wurde im vorigen Bericht vom Monat Juli irr- thümlich als erloschen angeführt in Leusel, im Kreise Alsfeld, und noch als vorhanden in den Orten Angenrod und Schwabenrod in demselben Kreise. Die Seuche war er­loschen in den letztgenannten beiden Orten und noch vorhanden in Leusel, wo sie auch in diesem Monat noch nicht erloschen ist.

Festgestellt wurde der Bläschenausschlag in Darmstadt am 17. August und in . Eifa, im Kreise Alsfeld, am 18. August bei Rindvieh.

Die Räude gilt noch als vorhanden unter den Schafen in Ruppertenrod, Merlau, Heidelbach, Elbenrod und Appenrod, im Kreise Alsfeld, in Hörgenau und Maar, im Kreise Lauterbach, in Ulrichstein und Michelbach, im Kreise Schotten, und in den Orten des Kreises Büdingen Wenings, Dauernheim, Bergheim, Wallernhausen, Ranstadt, Eckartsborn und Lorbach.

Schi ff-Nachricht en.

- Bremen, 7. October. [Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Weser, Capt. H. Bruns, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. September von Bremen abgegangen war, ist am 3. October wohlbehalten in Galveston angekommen.

Bremen, 7. October. [Per ttansatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Fulda, Capitän. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 27. September von Bremen und am 28. September von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Handel und Berkedr.

~r5rajVJurt' 7* October. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu 2.8a3.30, Stroh «4L 2.002.10, Eier das Hundert 5.506.00, Butter 1. Qualität 1.25, 2. Qualität 1.15, Kartoffeln per Malter JL 4.505.00,

Kohlrabi 3-5H pr. St-, Erbsen 0,50 Kg. 0.140.20 Jt, Rothkraut pr. St. 1525 H, Huhn 1.002.50, 1 Ente JL 2.003.50, 1 Taube 4050 A, Hahn 1.701.80, Gans JL 5-8.00, Welsche JL 5.00-10.00.

Limburg, 7. October. Rother Weizen JL 14.10, weißer Weizen «X 00 00, Korn JL 11.10, Gerste JL 0.00, Hafer JL 6.15, Kartoffeln ä 100 Pfund «X 0.00, Erbsen ä 100 Pfund JL 00.00.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 5 Uhr, Samstag Morgen 83o Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 6* Uhr. _______

Briefkasten.

Ba. Anonyme Zusendungen finden keine Aufnahme. Im Uebrigen ivürde Ihre Abhandlung über die Ehe den von Ihnen gewünschten Erfolg wohl nicht erzielen.

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