i ganges düh n?nrn lyi*-j^yeicrjafrcs erhielt- ,311 ?yolnc Des ji t
i Bestand, nach Abzug der bnrch^Tob^i.nd^l Kapital hob sich ux
Versicherungen nur 268 lSJJ? Lebzeiten der Versicherten erlösche:en
135'M il l io ne n Mark n^ Vf ninVU^axt- Unter diesem Bestände waren natzW Thcil des Geschäftes der föprmanfJ'U5,.ar1,11 $ J®*benbe versichert. Dieser wichtW von 4114 Versich-r>mg-n"^b r 17 Ä"!^. 88r2 einen t ein = n 3uw<E|| Dcreinnnhmti' hi,- rur.-.r. 4 ° ’4 Kapital- An Vrämien und Rtw cn
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beider Flußufer bis Sontay. Die französischen Vertreter in Hue gestanden zu das zwei Beamte die Entlassung derjenigen anamitischen Truppen überwachen, welche sich noch nicht unterworfen haben. Die französische Gesandtschaft in Hue wird von einer Abtheilung Marine-Infanterie bewacht. Das Schiff „Chateau Neuard" ankert vor Barre.
London, 28. Septbr. Wie die „Morning Post" erfährt, soll Tricon gestern an die französische Regierung telegraphirt haben, daß China die Vorschläge Frankreichs abgelehnt habe.
— O'Donnell wurde unter der Anschuldigung des gegen den Kronzeugen Carey begangenen Mord'es vor die Assisen verwiesen. Die Wittwe Carey's bezeugte, O'Donnell habe nach Vollbringung des Mordes ihr gegenüber zuge- standen, er sei abgesendet worden, uin die That auszusühren.
Dublin, 28. September. Die Orangisten griffen gestern Abend den Abg. O'Connor auf dem Bahnhof Portadown an. O'Connor entkam unversehrt. — Der Grundbesitzer Crotty wurde gestern Abend in der Grasschaft Mayo meuchlings erschossen.
Madrid, 28. September. Wie verlautet, beschloß der Ministerrath, bei dem König nach dessen Rückkehr die Amnestirung der in Folge des Aus- standes von Badajoz nach Portugal geflüchteten 600 Soldaten zu beantragen.
B e n» i f d) t B.
Darmstadt, 27. Sept. (Militärdienstnachrichten.) Premierlieutenant Frhr. v. Stoltzenberg vom 1. Großh. Jnf-(Leibgarbe)-Rgt. Wr. 115 zum überzähligen Hauptmann befördert; Hauptmann Winter, Compagniechef im 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Großherzog) Nr- 116, dem Regiment unter Beförderung zum überzähligen Major, aggregirt; Premierlieutenant Ronneberg von demselben Regiment zum Hauptmann und Compagniechef befördert; Premierlieutenant Danneil, aggregirt demselben Regiment, in dieses Regiment einrangirt; Premierlieutenant Scheele vom 3. Großh. Jnf.-Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117 zum überzäbligen Hauptmann befördert; Rittmeister Otto, Escadronchef vom 2. Großh. Drag.-Rgt. (Leib-Drag.-Rgt.) Nr. 24, den Charakter als Major und Premierlieutenant v. Eschwege von demselben Regiment den Charakter als Rittmeister verliehen; Secondelieutenant v. Oertzen von demselben Regimente zum Premierlicutenant befördert.
Darmstadt, 27. Sept. (Ordensverleihungen.) Seine Majestät der Kaiser haben geruht: dem Generaladjutanten, Generalmajor v. Westerweller den Stern zum Königlichen Kronen-Orden 2. Klasse, dem Oberstlieutenant und Flügeladjutant o. Herff den Rothen Adler-Orden 3. Klasse mit der Schleife, und dem Rittmeister Frhr. o. Schenck zu Schweinsberg, persönlichen Adjutanten Sr- Großh. Hoheit des Prinzen Heinrich von Hessen, den Rothen Adler-Orden 4. Klasse zu verleihen.
Marburg, 26. September Dem gestern Nachmittag 1 Uhr 55 Mtn. hier eintreffenden sogen. Metzer Counerzug drohte zwischen Gießen und Lollar ein großes Unglück; an einem Personenwagen war eine Radvandage gebrochen und der Wagen senkte sich mehr und mehr zum Umfallen. Die Entgleisung wäre unmittelbar erfolgt, wenn nicht ein Bremser noch rechtzeitig die Nothleine gezogen hätte, die von den Insassen des Wagens vergeblich gesucht wurde und die dann auch noch zernß. Zum Glück wurde der Zug sehr rasch zum Stehen gebracht und konnten die Reisenden noch einem b/istündigrn Aufenthalt die Reise wieder fortsetzen, zufrieden , mit einem gründlichen Schrecken davongekommen zu sein. Der bett'ffende Wagen, die Schienen und Schwellen waren nicht unerheblich beschädigt. (£). Z.)
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iMivirth Philip chduseck wegen M Gr. Schöffengeril
August 1883 fii
Magier wirb wet M des Feldschützen i eine Geldstrafe H eventuell zehn 5 4 lowie in die Kos 'W verurtheilt. h Beleidigten wir "8 zligesprochen, dies auf Kosten des
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Jin» ttn 6o6»; „talübi« ei"®11 25. Dem Gendarm
ZeMbtt. 24- Gai ä 19 Jahre alt, m Mshausen.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Eorrespondenz°Bureau.
Bingen, 28. September. Der Grobherzog von Hessen kommt Sonntao zum Schiltzcnseste tnerher.
. . ' 26. September. Der Reichskanzler Fürst Bismarck ist mit
seiner Gemahlin und dem Grasen Herbert Bismarck heute Nachmittag X Uhr nach Fr-.edrichsruhe abgereist. y
q... ..,77 $ie „Germania" (Zweites Blatt) veröffentlicht einen Hirtenbrief des n von Breslau, an dessen Schluß derselbe seine unmittelbar bevor-
stehende Reise nach Rom ankündigt, um gemäß uralter Sitte die Apostelaräber zu besuchen und dem Papst seine Verehrung zu Füßen zu legen 9
Stade, 28. Septemb-r. Bei der Reichstagr-Stichwahl erhielt bis ioht Hattendorf (nat-hb.) 60<2, Cronemeyer (Fortschr l 6631 Stimmen 23 Be- zuke fehlen noch. °
_ Wien 28. Septbr. Der König von Serbien ist hier eingetroffen und emBngKalnokp. Vorher hatte derselbe den Prinzen Alexander von Hessen
- Der König von Serbien, welcher bis Montag hier verweilt wurde vom Kaiser in einständiger Audienz empfangen. '
. ,^gran>, 28. S-ptbr. In d-r vergangenen Nacht fanden hier zweimal Erdersämtterungen statt. y ® maL
Kopenbagcn, 28. September. Die Rückreise des Kaisers von Ruk. land ist auf den 11. October verschoben worden, der König und die »hninin von Griechenland haben ihre Abreise auf unbestimmte Zeit vertagt 9 n
Paris, 28. ötpkmcer. Gr.vl) trifft Abends 11 Uhr hier ein ' —
r Au M'n ftkrrath statt. C« heißt, J?ne05minlfter THIbaudin würde w-a/n Unwohlseins demselben nicht beiwohnen. ro‘6<n Un-
cn’pfängt Ä“"" bcS °°" Spanlen * worgen Nachmtttag. Gr-°p ~ Der ^rancc" jufofge nab und erhielt der Seinepräsrlt feine SDemiffinn
ffä $,r*rafl5 DOn Hue w'rd Nicht oot Monmsfri " erwart',
64 nerloulet, Cdm° verlnnge außer dem Ilokm Ufer deS Rothen Muff-«
ouf bem r,d,l,n Ui-r. Die Journale innen, bie «Regierung lönnt auf ^n,'8,b1gUn|,en' wdd,< alle Früchte der SxpedUlon vernlchlew nicht
D,7RücktUg der Schwarz-n Flaggen- wird dem König von !|« Ä .ueltber seit dem Adschluffe °eS Deitrag» mit Frankreich olle Lubsidien verwe hrte ~ Einer Devefche au? Saigun zufolge verlies Oberü B-chot am 17
vml1 -2, Bntaillonen, nm das van den .Schwarzen Flagge?" Qerä?rX ®=noLmüter®.‘r0mtoneD<n ,5ubetn Unb ban” ouf d-m linket Flußu^nach ri*t b^b,'6, ee”tbr~ ®er Marin-minister erhielt Bestätigung der Rach- iü te§-?ra »Schwarzen Flaggen« am 15. d. Mts. die vor Sontav innX
1 9 9,'raumt i>°ben. Zn>« Bataillone avancirten zur Recoznoscirung
nach ih?cni"sttzVfcstn^ftelltk>l^2^E»'^^unn^Actien-Äefcllschaft zu Stettin, Erfolge unb eine crhehrS ^-.Rechnungsabschlusfe auch im Jahre 1882 günstige!
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6Dursh?ridu<,^nitn/thSl*\292.@s.epi6r^ ^°chminags z uyr — aum. (4.ekgrapbtf »n mw?a8 «unkgeichW Aldrrt Kaufmann in Gi-tz«) 1
metoQbnactien l^ 271'/4' Galizier 247-/,, Lombarden 131, Nmd
Si§contn «n nmnnkit Gotthardbahnactieii 105, Darmstädter - Bankaciien 154«/J IRWRfe -Ti «S&Ä.W L
vereinnahmte b'ie'@efeuYdiaft^ 12 2V<77QZ Prämien und Sir tu
der WeSQinnaJme rouZ iS mehr als im Vorjahre). Sck
und bei Lebzeiten der Versick-rten^ 3"a ?et mit 3,924,271 JL für durch hbi für Prämien-Rückgewähr Rückners?^?,. ^^mordene Kapitalien und Renten, 5,6 »3t- schiedcne Versicherte. Dem unb Abgangsentschäbigung an au-zt-
nahmc mit 4,540,73 f jl. üb^TiüM^iuh^ff !?urben 37a M. der Jahres tlp
gleich 17,G pCt. des ver^-ttn -?!-^"^^^'umme bierburch auf 47,163,524 1,481,724 jl «u« bajf3b7n «Liß?«?* Reingewinn verblei»tZ
leifteten Einzahlungen bic mit (APmi'o?tl?1}arerlo p^- ihrer auf die Actien gt-I Versicherten 21 pCt" ihrer 188) -rMt-? c< uach Dioidenbenplan A und C
B Versicherten 3 pCt. von der ^/^espramie unb die nach Dioibenbenpan
uns1 an gezahlten Prämien durch fe lü, ^cr DOn Beginn ihrer Versich-t- wahrend ber Rest bes Reinge^Smi Ä0fflu Jahre 1884 fälligen PränriÄ. roicfcn würbe, dessen Gcsammtb^^m Conto für unvorhergesehene Ausgaben üdrr- Ganzen würben ben mU ©TroPnn 91 Jh ^fer^ur^auf 31 470 erhöhte. - > mbcnbe überwiesen 1,105 101 Versicherten ber „Germania" als Oi-
kLWuhrung mit Divibenbm-Ansnruch ^^es 1882 unb in btn
6,090,8^.3 .4L, b. i. im 12jähriaen D^?7^) verflosfeiien 12 Jahren zusammen Prämie, wovon nahezu R weir iPmt- Jc^er 9-Zahlten vollen Jahres-
sind, während i4 SiiiS.ls!* AtefeJl «Merten als Dividende demtiS 2,006,463 ä, im S)iDibenb^j0,,1hU*bcllb ^°”i3S die nach Plan .4 Bersichene«
^b E.Dwidendenfonds C für bi “ ^r" nl$<3?Ian B V-rsich:rten 203,6:13 JL
* Dividende End7 iLl. Versich-rten 7,ch im Gameil I
m>n Millionen Mark vorhanben ^eben. Die außer dem GrunbkaMal
Pramien-Referve mit 47°163 dis» ©nni iA (-f _____ UNd Zwar ölt
nnJICn Hohe von 900,000 jl unb ^e1erDe..mit rhrer statutenmäßHen
ßabcn angeiammclten, nocf) nicht vertdpis^^ ^?nlo für unvorhergesehene s2Iufr L 37I cw,^ogens-Bilanz ber G'rm^ni^ rd^^^^ch.üsse mit 311,470 X sieben Sbrmpr"1 aufgeführt unb reinen apn?« l33? nrit ber Gesammtsumme Hül hiP 1110 4'517,257 ./L? Di- ? ^^anb dieser Fonds Ende 1881 ei ne H
bie H^e von 60,721,784 x gegen 55^38 8?^^ Z'tiva der „Germania^ erreichen^.
________ u 00,838,888 X Ende bes Vorjahres.
Handei und Verksd-c.
a n^Lc^oCn' *)en Septbr. Auf bem heutigen Markt kostete.- Butter per Pswid 0.90-1.03,. Hühnereier per Stück 6—7 Käse Stück 5—9 ^>, Käsematte 3 4 ©Tüfen per Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 50—65 4/ Hühner per Stuck x 0.8o—1.20, Hahnen per Stück X t-.55—0.85, Enten pr- St. X 1.40—1,70, Ochsenflersch per Pfunb 70^, Kuh- unb Rindfleisch 56-60 H, Kalbfleisch 50 W 54 62—64 Hammelfleisch 62-70 4, Kartoffeln per WO Mo
^7-n q-?' Mllch pr.Ltr. 13—18 Gänse pr. Pfd. 46-58. Zwiebeln per Ar-
Gießen, 26. September. Auf dem heute und gestern dahier abgehaltenen Vieh- Za“ ,74.4DQJen oufgetttrben: 1396 Stück Rindvieh und 1077 Stück Schweine. W
k C? /lufgetriebene Viey war schön und gut genährt unb htelten sich die Pteiß «l!1??, .bnen lebhaften Handel am ersten Tage ben fiüöeren gleich, während am zweittn niebri0er9 realen Ochsenmarkt, der Handel nicht so belebt und die Presse etms M^kt Dienstag den 9. und M ttwoch den 10. Oktober d. I-, am letzttrrn Verlesen L Krän.crLo^" "" 6k’*c#* ^-0°' Morgens « Uhr, U»
„,,fnnS ^r;,brid) Wilhelm III. hinterließ, weihe -ch dieses Denkmal: „Den Gefallenen zum G^dächtniß, den Lebenden zur Anerkennung, den kommenden Geschlechtern 3Ur W^d|e’ff"ner Rede ^entbl^t"'der Kaiser sein Haupt und reichte den Fürsten ernzeln^dw Hand, fuhren der Kaiser und die Fürstlichkeiten durch den
Engerweg, die Graben- unb Rheinstraße nach dem Kaiserpavrllon wo bre Begrüßung teilens ber Stadt Rübesheim ftattfanb, wahrend der Karser, im Wagen sitzend, hielt. Hierbei wurde ihm durch Festiungfrauen ein Ehrentrunk gereicht. Solange der Kaffer im Pavillon verweilte, machte sich die Festfreude des Volkes durch laute ununterbrochene Hoch- und Hurrahrufe unb Absingen von „Heil Dir im Siegeskranz^ Luft. Alsdann fetzte die lange Wagenreihe ihren Weg nach der Rheinhalle fort, wo Bingen und Mainz durch Deputationen dem Kaiser ihre Huldigung darbrmgen wollten. Daran reihte sich die wunderschöne Paradefahrt der Dampfer-Flottlle, die noch in vollem Gange war, als der Kaiser bereits mittelst Extrazug um 3 Uhr nach Wiesbaden ab-
Nüdesheim, 28. September. Während der Enthüllungsfeierlichkeit auf dem Niederwald hatten sich die Vereine in Rüdesheim zum Empfange Sr. Maj. des Kaisers aufgestellt. Auf der ganzen Feststraße standen in Zwischenräumen von je 10 Fuß je zwei junge Mädchen in weißen Kleidern, begleitet von Kavalieren , welche dem Kaiser, den Fürsten und den hohen Gästen einen Ehrentrank kredenzen sollten.
Wiesbaden, 28. September. Der kaiserliche Extrazug ist um 10 Uhr 40 Min. nach Rüdrsheim aogegangen, derjenige der Fürstlichkeiten schon vorher. Der Kaiser, daS kronprwzliche Paar, daS badische Fürstenpaar wurden auf der Fahrt.zürn Bahn- Hofe von einer zahllosen Menge enthusiastisch begrüßt. DaS Wetter tst milde und hat sich aufgeklärt.
— Der Kaiser hielt mit sämmtlichen ihn begleitenden allerhöchsten und hohen Herrschaften, von der Niederwaldfeier zurückkehrend, unter Glockengeläute um 4 Uhr seinen Wiedereinzug in die Stadt. Alle Vereine Wiesbadens mit Fahnen unb die Schuljugend bildeten vom Bahnhofe bis zum Schlosse Spalier. Die Bevölkerung stand in den Straßm Kopf an Kopf und brachte dem Kaiser begeisterte Hochrufe dar. Dem Kronprinzen, der Großherzogin von Baden und Moltke wurden ebenfalls stürmische Hochrufe dargebracht. An allen Bahnhöfen deS RheingaueS, welche der kaiserliche Extrazug passjrte, waren die OrtSeinwohner und die Schuljugend ausgestellt, um dem Kaiser zu huldigen. Bei ber Rückfahrt und dem Einzüge war Heller Sonnenschein.
— Bei bem Festdiner saßen zur Rechten deS Kaisers der König von Sachsen, die Kronprinzessin und der Großherzog von Baden, links die Großherzogin von Baden, der Krorprinz und die Prinzessin Victoria. Rechts und links schlossen sich die übrigen Fürstlichkeiten nach Rangordnung an. Dem Kaiser gegenüber saß der Präsident des Denkmal-Comit^s, Staatsminister Oberpräsident Graf Eulenburg, zur Rechten desselben Moltke, dann rechts und links die Ritter des Schwarzen Adlerordens, die kornman- birenben Generäle, sowie die preußischen, bayerischen und württembergischen Minister. Die Denkmal-Comit^mttglieder, der Vorst«nd deS Reichstages, darunter Windthorst, Bamberger und Hermes, saßen an der zweiten Tafel. Nach dem Braten toastete der König von Sachsen auf den Kaiser, welcher mit einem Trinkspruch auf die verbündeten Fürsten erwiderte.
— Der König von Sachsen wies in feinem Toast beim Diner auf die vollzogene Einheit Deutschlands hin und hob die ruhmreiche Führung unter dem Oberhaupt bef Deutschen Reichs und obersten Feldherrn hervor, dem nicht nur zu verdanken wäre, daß daS Reich gegründet, sondern dem allein man auch die Erhaltung des inneren Friedens Deutschlands und des äußeren Friedens in Europa zu danken habe. Er bitte daher das Glas zu leeren auf das Wohl des Kaisers Wilhelm.
^Der Kaiser dankte dem König von Sachsen und bat, nicht nur auf dos Wohl bes Königs von Sachsen, sondern der gejammten verbündeten deutschen Fürsten, die zur Einigung Deutschlands deigetragen, trinken zu dürfen.
Die Stadt ist auf daS Glänzendste illuminirt. Der Kaiser wohnte mit den Fürsten der Theatervorstellung bet.
— An bem Diner beim Kaiser nahmen auch die Bürgermeister Hamburgs Bremens und Lübecks, sowie Mitgl'eder deS Bundesraths Theil. — Die Abreise deS Kaisers erfolgt morgen früh 10 Uhr 30 Min. über Darmstadt, wo derselbe bei dem Großherzog deffuni t
Darmstadt, 27. September. Se. Maj. ber Kaiser haben geruht den Generallieutenant Prinzen Heinrich von Hessen und bei Rhein, Großherzogliche Hoheit, Commandeur der Großh. Hessischen (25.) Division, a la suite des Königs-Husaren-Regiments (1. Rheinisches) Rr. 7 zu stellen.


