I..4
Dtriöi:
i
l '
2002
33
A. Fangmann
1961
Kleiderstoffe!
F. Holberg, Kirchmpiatz
1708
Weinverkauf
F. Holberg, Kirchenplah
1707
per Flasche
per Flasche
Feinste
empfiehlt
T>
600
!9
1953
Im I<'ass entsprechest«! billiger*
zu
Mk. 1,10 und 1.20
J. A. Busch Söhne
1754
Herrn, Ang. Müller.
A 1904
250
300
60 80
100 150 250 300
Champagner Tokayer
» edKit W.
Chocolade und -Chocolade-Pulver
von Starker L Pobuda, Kgl. Hoflieferant, Stuttgart.
Ober-Ingelheimer
Medoc
Priorato
St. Julien
St Estephe
*r>
1999
Neuheiten in größter Auswahl und billigsten Preisen empfiehlt
»
19
r
90
100
120
150
200
festlichen Veranstaltungen der eigentliche Geburtstag Samstag der 10. Novembe Vorbehalten bleibt.
Zur würdigen Vorbereitung und Durchführung dieser Feier in unserem Lande haben Sie das Beste und Wichtigste zu thun. Wir zählen darauf, daß Sie stch eine möglichst volksthümliche, alle Klassen und Schichten der Gemeinde umfassende, die Schule mit Lehrern und Jugend voll und ganz in Anspruch nehmende Feier werden angelegen sein lassen.
Gott wolle Ihnen und Ihren Gemeinden dazu seinen Segen geben.
— Dem Landes-Comitö zur Unterstützung der Wasserbeschädigten im Großherzogthum ist heute Seitens des Herrn Präsidenten des Reichstags ein weiterer Beitrag von 32,860 zugegangen, der bei der Vertheilung einer ihm vom Auswärtigen Amt übermittelten Sammlung von Liebesgaben auf das Großherzogthum gefallen ist.
Tafelobst.
Dalenzia Edel Orangen, Blut-Apfelsinen,
Tyroler Tafeläpfel in 4 versch. feinsten Sorten,
Malaga-Trauben,
Prinzeß-Mandeln,
zu einem Vater emporgeschaut haben, nehmen lassen. Zweifelsohne werden gerade diese Angriffe vielen Protestanten Anlaß geben, sich auf's Neue in Luther's Leben, Wesen und Werk dankbar zu vertiefen; bei den evang. Geistlichen ist eS selbstverständlich, daß sie stch mit neuer Freudigkeit darauf besinnen, was wir an dem in jeder Ader feines Wesens deutschen Reformator besitzen.
Während der Waffenkampf um den Glauben sein Ende gesunden hat, ist der Geisterkampf der Reformationszeit jetzt aus der ganzen Linie wieder entbrannt, und es würde in der That der von den Gegnern vorausgesetzte Zerfall des Protestantismus sein, wenn unsere Kirche aus diesem Kampfe nicht gereinigter, geläuterter und entschiedener hervorginge. Eifrige Beschäftigung mit Luther's Bild und Luther's Schriften, wobei auch seiner Fehler und Schwächen mit Offenheit gedacht werden niufe, werden die besten Waffen zur Führung dieses Kampfes darreichen.
Denn wenn auch unser theologisches Denken nicht einfach bei Luther stehen geblieben ist und stehen bleiben kann, wird doch unser evangelisch religiöses Leben nicht hinaus kommen über feine vorbildliche tiefinnerliche Frömmigkeit, die in unerreichter Kraft des Wortes das Herz und das Gewissen seines Volkes zu treffen wußte.
In diesem Sinne getrieben, wird die Vertiefung in Luther auch für die verschiedenen Richtungen und Standpunkte innerhalb unserer Kirche ein Einigungsband werden können. Es ist zu hoffen, daß bei dem geläuterten geschichtlichen Sinn, dessen unsere Zeit sich rühmt, nicht eine einzelne Richtung sich des großen Mannes bemächtige, sondern daß man ihn, der der Geschichte angehört, als eine außerhalb des jetzigen Parteikampfes stehende und allen gemeinsam angehörige Gestalt verehre.
Schaaren wir uns um die religiöse Persönlichkeit Luther's und lernen wir von ihm immer wieder die „Freiheit eines Christenmenschen" mit der Beugung vor der Autorität des göttlichen Wortes zu verbinden.
Dies Alles lassen Sie uns insbesondere auch thun um unseres Volkes, um unserer Jugend willen.
Ist es nun einmal das tragische Geschick unseres Volkes, daß seine größte That, die That, die seine Stellung in der neuen Geschichte bezeichnet, nur von dem evang. Thell mit Freude und Begeisterung gefeiert wird, und mischt stch so in unsere stolzesten Erinnerungen der Schmerz über die mangelnde Ein- müthigkeit der Feier, so sehen wir doch eine Heilung der klaffenden Wunde nicht in einem Verschweigen oder Verbergen derselben, sondern in der Betonung des evang. Standpunktes, der, was vom Evangelium in ihr ist, auch in jeder anderen Kirche anerkennt, in der Betonung des protestantischen Princips der Gewissensfreiheit, wonach Niemand um seines Glaubens willen gekränkt werden soll, so wollen wir auch zwischen den Confessionen nur einen Wettkampf in Werken des Glaubens und der Liebe.
Eben dazu aber ist es nöthig, daß das Glaubensleben erstarke und stch vertiefe, und dazu soll die Lutherfeier auch ihr Theil beitragen.
Während wir über die Einzelheiten der Feier des Festes, das nicht blos ein Kirchensest, sondern auch ein Schulfest, womöglich ein Volksfest des ganzen evang. Deutschlands sein soll, nähere Bestimmungen vorbehalten, weisen wir zunächst darauf hin, daß die kirchliche Feier am schicklichsten Sonntag den 11. November gehalten werden wird, während der Schulfeier und sonstigen
1154 Schüler finden gute und billige Pension^ fowie Beaufsichtigung durch einen class. Philologen.
Wo? sagt die Exped. ds. Bl.
n
51 Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und Akten.
Louis Rothenberger, Neuenweg 22.
Baron Lieblos Ma Ito - Legumlnose - Mehl,
Beste blutbildende und leicht verdauliche Nahrungsstoffe für Kinder und Erwachsene, von vielen medicin. Autoritäten warm empfohlen.
Niederlage in Gießen bei Carl Schwaab und H. Kinkel, Conditorei.
C. G. Kleinhenn’s
Delikatessenhandlung.
Dchj w Nai « auf biej jMilien de? ■ Wer: W XXXIX7
Men, r XXXiX- .daseW "S'tabto b!n
A
in N Ml 1 '<■
\A * sv
MllM
Tischwein Niersteiner Forster-Traminer Forster-Riesling Markobrunner Rauenthaler Auslese Forster Kirchenstück Ausbruch
5 Mein assortirtes Lager in Keinen, Damast und Drell, | fertiger Masche und Dettwaaren bringe in empfehlende Erinnerung.
X Anfertigung von Herrenhemden unter Garantie für £ tadellosen Sitz.
Gewaschene Hemden sind stets in allen Weiten am Lager.
Einen für nie ine auswärtige Kundschaft bestimmten Posten neuer tz moderner Kleiderstoffe und Cachemirs gebe als Ge- 4? legenheitskauf sehr billig ab.
von
C. Roth, Neuen-Biäue
Schwarze Caehemire
rein WoUe empfiehlt von Mk. 1.30 per Meter an
L
Wenger
Donner
WR* M
AM'»
in ta W
Jitn? sollen im I werben:
61 Eiche 3* W bi§
28 W Stai dm Holz mess
5 Buc!
19 Eich unb
45 M mit 4 ßufamiiw mm Hof Ko
Lich den J
sollen mi
. 6 MÖititni) Netzen, d 1386 ®
W M M 11<
13 W
Betmifdbt«».
Berlin, 24. März. Der Mörder des Briefträgers Cossäth wurde gestern früh in Begleitung von zwei Polizeicommisfaren von Magdeburg hlerherlransporttrt. Zunächst wurde er nach einer Zlle des Untersuchungsgefängnisses in Moabit gebracht und tm Brtsein des Staatsanwalts und des Criminalcornrnsssars Geiger, welcher bekanntlich die Recherchen in dieser Sache geführt hat, seiner eigenen Kleidung, in welcher er sich seit seiner Festnahme befunden hatte, entledigt und dafür mit dem Gefangenenanzuge versehen. Die Kleidung des Sobbe wurde hierauf sorgfältig untersucht und dabei wurde die überraschende Entdeckung gemacht, daß die Beinkleider stark mit Blut bespritzt waren, daß ferner an den Manschetten des Oberhemdes Blutfpuren sich befanden und ebenso auf fernem blauen Rock Da der Mörder in Berlm in seinem blauen Rock gesehen worden, so entstand die Vermuthung, daß Sobbe fett der Mord- that Übelhaupt nicht feine Wäsche und seinen Anzug gewechselt hat, welche Annahme sich sodann auch bestätigte. Trotz der ihn sehr gravirenden Blutflecke (die er alS Bierflecke bezeichnete) beftrstt Sobbe jede Betheil'gung an der Ermordung des Geldbriefs trägers Cossäth und gab an, am 12. ds. (dem Tage der That) sich in Ern chcn befunden zu haben, wostlbsl er für eine Buchhändlersfirma in Magdeburg colportirt habe. Inzwischen waren sürnmlliche Recognoscenten des Mörders nach dem Criminalgericht gekommen und Sobbe wurde aus seiner Zelle dem Untersuchungsrichter, LandgertchtS- rath Hollmann, vorgeführt. Auf die Frage beffdben, ob er die Mordthat verübt habe, erwiderte Sobbe mit fester Stimme: Rein! Hierauf legten die den Sobbe begleitenden Magdeburgischen Polizribeamten einen sechsläufigen Revolver vor, den sie in seinem Koster gefunden halt n. Die hierselbst in dem Logis des Mörders in der Adalbert- straße vorgefundenen Revolverpatronen wurden vorgezetgt und die Besichtigung ergab, daß die Patronen genau zu dem Revolver paßten. Dieser gravirende Umstand konnte jedoch den Sobbe nicht bewegen, die That einzuräumen und es sollte nunmehr zur Vernehmung der Rokognoscenten geschritten werden. Zu dem Zwecke wurde Sobbe von dem Untersuchungsrichter aus dem Verhörszimmcr über den Corridor, woselbst die Rekognoscenten standen, nach einem gegenüberliegenden Zimmer geführt. Als Sobbe im Corridor die Rekognoscenten erblickte, erschrack er sichtlich und vermochte sich kaum auf den Beinen zu halten. Der Untersuchungsrichter hatte die tiefe Bewegung des Sobbe wohl bemerkt und er begab sich zunächst allem mit dem Verdächtigen nach dem anderen Zimmer, woselbst er ihn fragte, ob er jetzt, da die Rekognoscenten ihn unzweifelhaft als den Mörder bezeichnen werden, noch mit einem freiwilligen offenen Gesiändntß zögern wollte. Nack einem Schweigen von etwa einer Minute gab Sobbe die Erklärung ab, daß er der Mörder des Geldbriefträgers Cossäth sei und daß er die Ermordung eines Gcldbriefträgers, um sich die Baarschaft desselben anzueignen, während seines achttägigen Aufenthalts in Berlin geplant habe. Nachdem dieses unumwundene Geständniß des Mörders protokollirt worden, trat der Untersuchungsrichter aus dem Vernehmungszimmer in den Corridor und sagte den Rekognoscenten, daß Sobbe die That eingeräumt habe und somit eine Recognition feiner Person seitens der oorge- ladenen Zeugen überflüssig set. Sobbe, welcher sich nach seinem Geständniß in hoher Aufregung befand und völlig außer Stande war, eine Darstellung des näheren Thai- bestandes zu geben, wurde nach seiner Zelle zurückgebracht.
&«■
^niirrj im ailf31 her
. St«;
i N
Die Neuheiten in
En-iiiiii-ms imil Sonnensdiiniien
sind bei mir eingetroffen und empfehle solche zu billigsten Preisen.
Wir empfehlen einen vorzüglichen
< ’«/,<*<*
Mk. 0,95 und 1,10 per Pfund, selbe Sorten gebrannt


