Ausgabe 
29.3.1883 Erstes Blatt
 
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Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Corresponoenr-tZureau.

Berlin, 27. März. Scine Majestät der Ka-ser Ijotte eine sehr gute Nacht und sühtt sich heute wieder vollständig wohl. Er staub um 1 Uhr auf.

Der Chef der Admiralität, v. Caprim, ist nach Wilhelmshaven gereist und begibt sich am 29. von dort nach Kiel, von wo er am Monatsende hier wieder zur Uebernahme der Admiralitätsgeschäste etntrifft.

DieNordd. AUg. Zig." sagt: Die Schwierigkeiten bet den Verhandlungen über den deutsch - spanischen Handelsvertrag müßten größientheils auf die geringe Geschäftskenr.tniß zuiückgefüdrt werden, womit Spanien die Verhandlungen geführt hätte. Spanten forderte u. a Helabsetzung des deutschen Eingangszolles auf Roggen, obschon Roggen aus Spanten nach Deutschland gar nicht eingeführt werde. Im letzten Ver­handlungsstadium, als deutscherseits aus Grund der ausgctauschten Erklärungen mit Recht der Vertragsabschluß gewärtigt werden fonntr, forderte Spanien noch die Er­mäßigung des Eingangszolles auf Salz von 12 aus 6 X Wie winzig das Interesse Spaniens an dieser Herabsetzung sei, ergebe sich daraus, daß 1881 nur 47 Doppel­centn er Salz mit 100 JL Werth nach Deutschland eingefüh t seien Die Herabsetzung des Salzzolles sei ober für Deutschland unmögl'ch, w-il das Salz bei der See E nfuhr nicht höher versteuert werde als bet der heimischen Produktion; es handle sich deß- halb um eine reine Consumtionsabgabe und könne dieselbe nicht Gegenstand handels­politischer Transaktionen sein.

DasMilitärwochenblatt" bringt ein.' kciegsgeschichtliche Studie, betitelt Politik und Kncgsführung", welche aus die uachtheiltge Emwst kung politischer Strömungen auf die Kriegsführung verweist, wie sich dies auch aus einem Briefe Napoleons III von W'lhelmshöh im Oktober 1870 ergebe, worin Napoleon sage, daß er durch politische Erwägungen zum Marsche nach S<dan gezwungen worden wäre. Weiter heißt es in dem Artikel:Wünsch der Pa-lamente können und dürfen sich nicht bis zur Vorschrift über Mittel, Art und Erfüllung politischer und kriegerischer Zwecke durch die Diplomatie und Kriegführung steigern. In dieser Hinsicht muß die Wahl der Mittel unbedingt der R gurung überlassen bleiben, die allein im Stande ist. alle Einflüsse von innerhalb wie außerhalb zu deurthetlen und die weiß, ob dieser ober jener Weg zum Ziele führt "

Stuttgart, 27. März. Wie derStaatsanzeiger für Württemberg" meldet, werden vom 1. k. M ab die sich innerhalb des Reichsgebiets bewegenden Postkarten, welche nicht die Marke des Aufgabegehiets. sondern diesen ge einer anderen b utschen Verwaltung tragen, gegen Erhebung von 5 H Porto und 5 H Zuschlaggebühr bftörbcit. Unrichtig verwendete Postwerthze'chen des Bestimmungsgebiet o weidru dem Empfänger gutgerecknet.

Rom, 27. März. Nach einer Meldung desMoniteur de Rome" be­züglich der durch Schlözer überreichten, Ledochomski betreffenden Note beschränkte sich Jakobini daraus, Den Empfang derselben zu bestätigen und zu erklären, daß der Vatikan davon Kenutniß genommen habe. Der Papst soll eingewilligt haben, dem Wunsche des Czaren entsprechend, sich bei der Krönung vertreten zu lasten.

Petersburg, 27. März. DasJournal de St. Pdtersbourg" be­merkt gegenüber den auswärtigen Mittheilungen über den Londoner Donauoertrag | und die Conferenz-Protokolle wiederholt, daß vor der Natification des Vertrages eine officielle Publication unmöglich sei. Außer dem Vertrag und den Proto­kollen exiftire kein anderes Arrangement oder Document. Die von deutschen | Blättern veröffentlichten angeblichen Specialbestimmungen seien in London weder | rebigirt, noch unterzeichnet. Demselben Blatte zufolge trifft die Leiche Gort- 1 ^chakoff's erst in einigen Wochen in Petersburg ein.

Kalania, 2i. Uiärj. Ruch em m Telegramm tus Professor Silveftrr wurden gestern noch westlich des 2Mna emwe leicht: E bstöße mit urt-.r-ib fd)em Rollen ver­spürt; bie Erruptionen haben aber jetzt fast ganz aufgehört.

London, 27. März. Gestern hat im Schloss- von Windsor b e Taufe der jüngst geborenen Tochter b<§ Herzogs und der Herzogln von Albany stoitgefunben, b.eselbe erhielt die Namen Alce, Marte, V ctoita, Augusta, Paul'ne. Die König n, ber P mz und bie Prinzessin von Wales, ber Herzog unb die Herzogin von Edtnburg, Prinz ünb Prinzessin Christian von Schleswig - Holstein - Sonderburg - Augustenburg, Prinzessin Beatrice unb bie Fürstin von Walbeck wohnten b r Taushandlung bet, die vom Erz- d fchof von Canterbury vollzogen wurde.________________________________________

Lokales

Gießen, 28. März. [Sterblichkeit in Gießen.) Die Zahl ber Tobesiälle während ber Woche vom 18. bis 24'- beitet sich Weber auf 14, davon 8 bei K . d rn. 6 be. erwachsenen Personen. Ein Kind >n den ersten Lcbensnochen starb - n oUßku e »er Abzehrung, von ben 7 Übrigen, welche zwischen bem 2 unb 10 Jahre stände,;. Io n 3 f'tr Diphtherie, 2 dem Scharlach, e-ns starb an Blutarmuth,, ems an Brighi sch^r Nierenkronkheit. Bei den Erwachst n--n war Todesursache: Vun^nentjünbun 2mal, Lung nschwinbsuchl 2mal, Altirsschwäche und Krebs je einmal. G.

Gießen, 28. März [V^ze-chn ß ber Sitzungen bes Schwurgerichts ber Provinz Oberhefsen für bas 1. Quartal 1883 ]

1 M'ttwoch ben 28. März, Vormittags 9 Ubr: Angeklagter Johannes Eckert von Atzenhain wegen Körperverletzung, Bebrooung unb Brandst-stung. Staatsanwalt: Zimmermann- Vertheibiger: Dr. Dittmar.

2. Donnerstag ben 29. März, Vorm ttags 8V2 Uhr: Angeklagter: Johannes Steuernagel II. von Nieber-Ohmen wegen Meineibs. Staatsanwalt: Jockel. V^r- the'.biger: Batst.

3. Freitag ben 30. März, Vormittags 8V2 Uhr: Angeklagter: Dietr.ch Fischer von Elpenrod wegen Nothzuchtsversuchs und Betrugs. Staatsanwalt: Dr. Lahr. Vertheibiger: Dr. Schwarz.

4. Denselben, Nachmsttags 3 Uhr: Angeklagter: Heinrich Warner XVI. von Groß-Buseck wegen Brandstiftung Staatsanwalt: Dr. Lahr. Vertheibiger: Labro's se

5. Samstag ben 31. März, Vormittags 81/2 Uhr: Angeklagter: Carl Kurz von Stockhausen wegen Raubversuchs. Staatsanwalt: Zimmermann. Vertheibiger- Dr. Reatz.

6 Montag ben 2. Apr-l, Vormittags 9 Ubr: Angeklagte: Johs. Wolf II Ebefrau unb Conrab Wolf, lebig, von Burgm acht w gen Memetbs. Staatsanwalt: Dr. Labr. Vertheibiger: Hirschhorn

7 Dienstag ben 3 April, Vormittags 8 Uhr: Angeklagter: Konrad Rohn von Slockhäuser Hof wegen Meineids. Staatsanwalt: Jöckel. Vertheibiger Dr. D'ttmar.

8. Mittwoch den 4. April, Vormstt.igs 8 Uhr: Angeklagte: Friebrich Weber III. von Bönstadt unb Heinrich Köhl von N'.cder-Eisiuhausen wegen Körperverletzung mit töbtl-chem Erfolg. Staatsanwalt: Zimmermann. Vertheibiger: Dr. Schüler und Lauer.

9. Donnerstag den 5. Amst, Vormittags 8 Uhr: Angeklagter: Anton joorne von Ober-Walluf wegen Todtschlogvcrsuchs S'aatSanwalt: Zimmermann Ver- tbeiblger: Weib tg.

16,^SrcftQß ben 6 unb Samstag den 7. Apr-l, je Vormittags 8 Uhr: Angeklagte- Heinrich Möser's Ehefrau, Marie G iesemer unb Johs. Griesemer's Ehefrau, sämmtl ch von Staben, wegen Meineids und Ver le tung zum Meineid. Staatsanwalt: Dr. Lahr. Vertheibiger: Curtmann, Metz unb Steinberger.

- [14. mtttelrheinlsches Turnfest] Die Einladungen zur conftttnirenben Versammlung bes Festcomit^s sind erfolgt unb wirb diese H ut! Abend 8Uhr im Saale bes Wenzel'schen Gartens stattfitiben. Wie wir erfahren, sind bereits bie Repräsentant^ der höchsten Behörben Gießens als Ehrenmitglieber für das Comit^ gewonnen. Es ist deshalb zu erwarten, baß bi.f s bet s in r Thätigkeit, bie ber Größe eines mittel- rheinischen Turnfestes entspr chrnd eine für autzg breilete werben tniib, allseitiges Entgegcnkommen finbet. Ausgesp, ochen hat sich dieses ja bereits durch verschiedene das 14. mittelrheintsche Turnfest b tr.st , de B- schlüssr unserer verehrlichen Siabt- v rordneten, was bankend auch an ieser Stelle erwähnt zu werben verbient-

Gießen, 28. z Wir entn bmen bemW hl. Anz.": Ein recht gefährliches . ' Ndeimtz hat der nm verflossenen Samstag Aluno um 9 Uhr 30 Minuten von h er ' oHtr nd-sonenzug aut fernem Wege angetroffen. Kurz nach bem ö oer hn& 9 ?,cr m,t solcher Heftigk it auf einen harten

p . sich utter bem Anprall dic Buffer verschiebener Wag n krumm bog^n.

Bei näherer Untersuchung stellte es sich heraus, baß ein großer Stein auf ber Bahn­strecke lag, ber erst nach einiger Zeit mit erheblicher Anstrengung entfernt zu ro roen vermochte. Ob diesem Beg gn>ß, welches bte Ankunft des Zuges um 16 Minuten verzögerte, ein erklä-varer Unfall ober ein sträfliches Verbrechen zu Grunde liegt bat bis jetzt nicht ermittelt werden können.

Anschließend an vorstehende Notiz wollen wir hier beiläufig bemerken, daß auch gestern Nachm ttag ein schon erwachsener iScklingel ein Stück eines Wegweisers am Uebergang der Berlin-Coblenzer Bahn am Wege von Gleiberg nach G-cßen von ber Brück aus auf bte Schienen warf. Zur R-be gestellt, v.-rwe-gette ber Bursche seinen Namen unb sprang querfelbein. Eine richtige Labung Prügel bürste das beste Correctur- mittel für solche Bubenstreiche sein.

Gießen, 28. März. In ber Nackt vom 23. zum 24. b. Mts. brannten in Birklar b t Üid) eine Scheune unb Stall nteber.

Am Don -erstag voriger Woche versuchte ein Bauer von Annerod in hiesiger Stabt eine Nehgats, für welch, Gattung W lb bekanntlich längst Schonzeit ist, zu ver- werthen. Da ber Verdacht sich regst, baß ber Bauer unrechtmäßiger Weise in Besitz berselben gerath n, mürbe er ins Gebet genommen und entpuppte er sich als em Wilberer ber besten Güte. In seiner Wohnung zu Annerob würbe ein Weroth1 mit abschraubbarem Schaft, wie sie bie Knapper fast sämmtlich haben, sowie Schrotbeutel u. s. w. in Verwahr genommen.

Gestern 93oi mittag würbe em Maurer-Handlanger von Beuern, ca. 17 Jahre alt, im Lärchenwäldchen an ber Grünbergerstraße erhängt gesundem

© t f m i f efc f H*

Londo n. D:e Londoner Znturgen ve>öffentlichen einen Aufruf zu Gunsten ber armen Fifcherbevölkeruvb von Hrlgolanb, welche diesen Winter in Folge ber heftigen stürme nahezu die Hälfte ihrer Boote emgrbüßt hat. Der Gouvern ur ber Insel bittet tnflä. bigft um fre willige Beträge, um Den Eiliwohnern dehilfl ch zu fern, nicht allein bie oeilorenen Boote zu scheu, sondern auch e neu Fonds zur Herstellung eines Wellenbrechers zum Schutze d.s Hafens zu bilden. Die englische Regierung hat es -yieberbolt abgelehnt, einen solchen Wellenbiecher zu bauen, obwohl bte Kosten des- fclb n verhä tn'ßmäßig gering sinb.

London, 23 März E n fnrchtbaies Ende fanb am Donnerstag, knapp vor der Ganno ;?_t ret in London ein 21-beit r, der damit beschäftigt war, die Schiauben ar> einem Sch en nwechiel anzuz ehen. Er hatte d h Arm zwischen den Schienest des W chs ls, als d^iselbe von bun Wächter ber rächsten Signalstaston, b<i ben Arbe ter nickt sah, mit bem Heb.lapparot überstellt wu dc. Die sich schließenben Schienen faßten wie eine eiserne Zai'ae ben A> ni des Arbeit ^ s, d r du- furchtbarsten Schmerz n erlist und dabei zu ic.n-m g- ößt n Sche ck:« einen Zug herankominen s h. Alle Be mühu gen, sich ans sein r schreckt cken Sage zu b frtjen, waren ebenso vergeb! ch wie seine Zurufe an den Maschineosübrer Die Lokomotive kirn näher unb näßer und fuhr schließ! ch über Den armen Menschen h'nweg. Der zwilchen Den Schienen erng preßst Amr und dos rechte Bein würben gni$ vom Körper getrennt, bas andere Bem zer­malmt und bie Kieserlade zertrümmert. In diesem Zustande wurde ber Unglückliche i 's Hosp'tal übersüh'.t, wo ihn erst nach zehnstündigem Leiden ber Tob von s >nen Qualm erlöste.

[Sine kluge g-rnu.] In Boston aerietßen vor Kurzem zwei Männer in harten Streit- ^Zuletzt standen sie auf bem Punkte, hanbgemern zu werden, als eine Frau die Thür öffnete und sagte:Die @en:lernen wollen boxen?"Jawohl." Dann Haden Sie wen gsiens bie Güte, einen Augenbl ck zu warten. Mein Mann ist feit einigen Wochen sehr krank unb steht heute zum erftenmale auf. Er ist noch sehr ich wach unb rntnn Sie fr mnbl cbft mir fo lange warten wollen, bis ich ttn zum Fenst-r gebracht habe, so werbe ch Ibn n s h dankbar fein." Nach diesen Worten v> rschwarrb sie. Die Mänr-er dacht'N einen Augenblick nach, begannen bann beide Herz 1 ch zu lachen, reichten sich bte Haube unb waren versöhnt.

Ein Herr Dumas hat nach emjr Mitthe'lung be§ Patent-Bureaus von R Lüders m l tz bie wichtige Entb-ckung gemacht baß mit Alaun aesätt'gtes Wasser n hohem Grade bie Eigenschaft b sitzt, das F uer auszulöschen. Man hat sich diese Erscheinung e-nfach badu'ch zu ei flöt en, daß sich der Al run aus ber Lösung aui ben brenn nbett G g nständen 'n Gestalt einer K> uste niederschlägt unb so ben zur Ver- bren; una un- ntbenrl ch n Zutritt d<s Sauerstoffs berVuft verhinbert. Die französischen Feuerw-H l-.-ute sinb verfuchswe'se mit Einrichtungen ausgerüstet worben, um solche Alounlöiiing'-n in bos Feuer zu schleubern unb w >d ein günstiger Ausfall ber Per uch' wodl bald eine ousg brßntere Anwenbung des Alaunwasfers auch außerhalb Frank- re.chs zur Folge haben.

TchiffSbcricht. M-tgetheilt von bem Agenten des Norbdeutschen Lloyd in Bremen, C. W. Di tz Nachfolger, Gießen.

Bremen, 24. März. [43er transatlantischen Telegraph.sf Der Postdampfer Biounschweig, Capt. C Pohle, vom Norbdeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 7. März von Bremen abgegangen war, ist am 22. März wohlbehalten in Balt more trjßcfommcn.

Bremen, 21. März. [Per transatlantifchen Telegraph.sj Der Postdampfer SalierCapt. C- W'eganb, vorn Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 11 Märi von Bremen unb am 13.>z von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 24. März. [Per transatlantischen Telegraph.] Der Poftbampfer Fulba Capt. Ch . Litt, vom Norbdeütschen Lloyb in Bremen, welcher am 14- z von Bremen unb am 15. Mär; von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

Wir machen im allgemeinen Interesse bie Leser unseres Blattes auf das heutige Inserat bes Herrn Rud. Schleicher, München, betr.:Unentbehrlich für Blumen­freunde", hiermit aufmerksam "

Hekndek und Depkebv.

Frankfurt, 27. März. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Ange­trieben waren ca. 22d Ochsen, 10 Bullen, ca. 150 Kühe unb Rinber, ca. 172 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1.Oual. JL 68, 2. Qual. JL 6364, Kühe und Rinder 1. Qual. 6062, 2. Qual. JL 50-54, Kälber 1. Qual. JL 60, 2. Qual. «X 54-56 per 100 Pfund Schlachtgewicht.

731) Weber die Flöhe der Kopten, welche die Einwirkung einer Anzeige inine oder mehre Zeitungen verursm-ht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, w't.n man von der Annoncen Expedition von B9 A A **f.NTKI X' 4* Xk

Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder Münlon' z.u vr Auskunft einfor !<. t, di- auch hinsichts der für den iewelligen Zweck ceeieneUui Blätter nuf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverhidsigou Rath ertheilt

Repertoir der vereinigten Ztadttheater;u Irankfurt a. M.

Opernhaus.

Donncrstag den 29. März: Don Juan.

Freitag ben 30. März: Nachmittags 3Vz Ubr: Kinbervorstellung. Aschen­brödel Außer Abonnement. Ermäßigte E irtrittsprelse.

Samstag ben 31 März: Die Afrikanerin

Sonntag den 1. Aprck: Neu efnftublrt: Maurer unb Schlosser. Hierauf:

Des Malers Traumbtlb. (Ball t)

Schauspielhaus.

Donnerstag ben 29. März g.fchiosscn.

Freitag ben 30. März: Was Ihr wollt.

Samstag den 31 März: Zum ersten Male: Der Alte vom Berge. Schau­spiel in 1 Akt von Bauernseld. Neu einftubirt: Die Bekenntnisse.

Sonntag den 1. April: Zum ersten Male nreberbolt: Der Alte vom Berge. Hieraus: Die Bekenntnisse.

Montag ben 2 April: Die Maler. Hierauf: Gefährliche Leute.