Ausgabe 
25.12.1883 Erstes Blatt
 
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.

Erstes Blatt. Dienstag den 25. December

Nr. 300, Erstes Blatt. Tnensmg oen so. necemocr LS8S

iehener Anzeiger

Wnreaur Schulstraße 7.

------------- ~ Preis vierteljährlich 2 Dtark 20 Pf. mit Bringerlohn.

Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post be-ogen vierteljährlich 2 Mark öO Pf.

Gietzcn. 24. D-e-mber. [JfefrL @8 iSÄÄ abends, d-s F-sies der Liebe, kur, nmwieFalles Köstlich bem solcher Abend

-sabr-s, doch tonn es etwas H^Uich-.es geben, oi i w » fie glücklich, weil ft- tolflt? New, all- G-stcht-r d» Menschen sagen ,/ f($Bni fliehende Stunde di­es in der Gegenwart und Zukunft zugleich nno, fieb^ tritt heute zurück, alle schöner- heranbringt. Das Interesse am ft vtl b,^M-nschh-it ruht, als wäre fu Gedanken ziehen ft* an den hausltch-n V-rd zmu^^ f ,, seine Gedanken und müde und doch ist ft- nie geschästiger als utbc' ^ " grübelt und sinnt und di- Hand ihr- Arbeit, ab-r das Her, ist für d-*^tb°ng jeber att- bm e8

späht wie mit lauernden Augen umher s klamme r^ ch Schlag des Herzens mit einem Zaub-rstab- berührt, daß es kein Da m , , rotrb| JU erfreuen und zu in ihn übergebt, ihm iln- Seel- einhaucht, datz vechyig N-rmst-n wohnt diese beseligen, Lachen und Jubel zu erregen. In ^331eimfte ein König, denn feine magisch- Kraft wie n *»en®MW 3*« legen, daß sie-inen

ibenbb Txm «BÄttS und wildes Vergessen sie übernarbt. Der Kon.L

Telegraphische Depesche«.

Wolff'S telegi?. Eorre^pottdem-Bttrea«.

Berlin, 23. December. Der Kronprinz ist mst sämmtlichen Begleitern «....L- *nn q n[ir 22 Min.- auf der Anhalter Bahn wieder m Berlin MWWMWM £DfWb« i SÄpection. Der Kronprinz wurde vom Publikum mit celebrirte heute früh um 8'/-Uhr in

ber 6eÄ^23ie®Ser2en@ine Depesche des Gouverneurs von Cochin-

Thronbesteigung des lojahrigen Kienphioc , ^ff-n Hlephoa N SÄT»"5*

SS;:. §g-£SS ,ug-sagt. dabei j-doch hL°°^^/^mben in d°n chm si ch-n Hasen b-zw-ck-n dürfe. 5ÄS...ZKÄSS" «.*".«««».... DZ..-...

der ^Regierungsanzetger": Gelegentlich der Hosiagd ar iu £ \ *n

gingen die Pferde vor dem Schlitten des Ka.serS dmcy uno^w erhielt, der zwar wobei der Kaiser einen heftigen Schlag, n r ey beschädigte. Zuerst litt der

keinen Knochenbruch verursachte, aber dieNacht unruhig verbrachte. Gegenwärtig Kaiser hefttge Schmerzen, in Folge dessen er ^en;f°TffityA5nbun083uftant) der rechten Schulterthtttt^auttt noch^iott. " D?e Krankheit des' KatftrS -rfordeN

;;*Ä S°L D-L.L ><-«"-« -*«*'* aus beftiedigender. h,ntfxien Botschafter, General v. Schweinitz, statt-

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WürdentrSger bei December In der israelitischen Schule des

I Treppe ergriffen.

Ausscl»reibc».

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1 Dtzd. schwere silberne Eßlöffel, gez. gothisch A. S., 1 schEer ft aerieft der Fuß und der obere Theil länglich, 1 silberne vergoldete Kaffeelöffel, gez. gothisch A. S, 2 silberne Leuchter, der 3 f (j^riftoPie mit erhabenen Blumen ver-

Zuckerdofe mit Füßchen und erhabenen Blumen verziert von OTstosft M » Tbeelöffel ohne Zeichen, 1 silbernes zer- ffert, 1 Dtzd. silberne D-ffertmeffer. 1 Dtzd,, große silberne « kle«mJjg0#/"! fitb«ne «affedpffel, 0of W

brochenes Theeseichen, 1 Lberner Sa«--nlöff-l, tat«1 1 silberne To-teufchauf-..

A. S. gezeichnet, 5 silberne Kaffeelöffel, gez. K N 1 kleines blaMäKttttMenaefüttett 1 anschließender Regenmantel, 1 schwarzer Cachemirmantel (Rad) nut Pelzkragen, schwarff-idcnem, ca ^lmt ?schwarzes Salatbesteck von Hom nut dunkel, olivensarbig, beide Mäntel noch ganz neu, Ischwarze Feder «HaiSflöpfeL 1 Mefferkörbcken mit Stickerei.

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Gießen, oen 2d. Ajecemoeu 1000. presentaL

Weihnachten.

O Weihnacht, Weihnacht, höchste Feier!

Wir saffen ihre Wonne nicht, Sie hüllt in ihre heil'gen Schleier Das seligste Geheimniß dicht."

So besingt der Dichter Nikolaus Lenau die Wonne und Seligkeit des Weihnachtssesteö welches nun wiederum in Palästen und Hütten seinen ®in)ug 3S at unbae%cr}en, die nicht kalt abseits stehen m,t seinem holden Zauber erfüllt Ja, cs ist Geheimniß und Wonne zugleich dieses gro^ Er- inuerun-ssest der Christenheit, wo in einer armseligen Lütte und in Gegen­wart armer Hirten zuerst eine neue Friedensbotschaft für die ganze Dlenschheit erklang und nun be? Hunderten von Diillionen Menschen Eingang gefunden und dm Seaen der christlichen Liebe verbreitet hat. Wohm versinken diesen weit u stunden Folge ftner ersten Weihnacht, wo Jesus Christus geborenSwurde, über die Anklagen der Zweifler und Spötter und was vermögen sie Beffe- ® » fiir bnS ixe;[ her Menschheit zu erfinden als Liebe und Duldung, welche res für das Hell 1 W 3 nbtttiie Stifter der christlichen Neügion ferSS »teST. «*»»*« WW Nr b-, LL «,°>ch »"» d-- M» «n. 6«l«. »"»'1? '

d- Grm'eu? n Anfang und Ende der Welt i'.nd des Wiffens ausgiebt, so fintt aucb iebe erSenbeit in das Alltägliche herab. Wer aber sich frommem "bT).3ÄÄ'* »

und diese Welt Mr em llrep i ^ieibt Mit diesen Gedanken müffen wir äSä-sääs >»!-' yjLX" MId-m »chl-r gl. »-Im i*6'«;

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Wo Millionen Herzen freudig scylagen, Sei es im Geben, sei es im Empfangen, Und Jubel rings und reinste Seligkeit._____

fahre au" Dieser ®St®e?JöaufeS bemeit? «eiten« ber »r«ptf*en

(welcher sich früher über die: LBe-Üalich der Ausgaben, welche die Summe Staatsbahnverwaltuvg ?ufl f$ $ aeaenüber dem Vorjahre mit 857.684 JL eine Ver­ton 828,750 JL tepräfentircn, ®a3 ße0enUDcr J ber Bericht, daß. wenn es

BOtiflen R-chnungSl-hre. An RüMag-n $on b,n Ausgaben b-rühren, di-

bet Bettiebseinnahmen g««'« 88 P®-Jn 9 , die BabnverwalWng 311.264 J4

Verwaltung 76,518 M ___ 56 o vCt. Pro Bahnktto-

S$37 6 vCt. und die Transportverwaltung 4 , ynt) Ausgaben auf 4,716<

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