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vorkommende Unsitte, den Habitues des Theaters auch die Proben zugänglich zu machen, wendet er der Gruppe dort hinten demonstrativ den Rücken und läßt im Probiren fortfahren. Jetzt fällt daS Stichwort für eine der mitbefchäftigten Damen; dieselbe tritt prompt „zweite Thür links" auf, schreitet ganz nach der Anordnung, gedankenvoll vor sich hinblickend, bis vor an den Souffleurkasten, dann schlägt sie — noch immer tn der Rolle — den Blick auf und nun — Herr Haak wäre bald vom Regiestuhl gefallen vor Schreck — stößt sie einen markdurchdringenden Schrei aus und stürzt, die Hände vor dem Gesicht, wie eine Wahnsinnige „durch die Mitte ab". Noch ehe sich der Regisseur von seinem Entsetzen erholt hat, ist von der anderen Seite die „Sentimentale" des Residenztheaters herbeigeeilt. Kaum aber hat sie einen Blick tn den Saal gethan, da entfährt auch ihrem kleinen Munde ein gräßlicher Wolterschret — sie dreht sich wie im Wirbel um sich selbst und sinkt in ein Fauteuil, daS schöne, bis an die Haarwurzeln mit tiefster Röthe überzogene Gesicht tief tn die Polster bergend. Letzt kommt das übrige Personal hinzu, voran die komische Alte, die mit starren Augen und offenem Munde mitten auf der Scene stehen bleibt. Der Schrei war ihr tn der Kehle stecken geblieben. Empört, irgend eine brutale Niedertracht vermuthend, richtet sich nun Herr Haak zu seiner ganzen Würde empor, um sich mit energischer Drehung den unberufenen Störern zuzuwenden. Aber — er traut seinen Augen kaum, die Herren da unten sind beschästtgt, durchaus — nackte Menschen zu messen, zu befühlen, ihren Wuchs zu prüfen . - . mit einem Worte: es war die Kreis-Ersatz-Commtssion, an welche der Wirth den Saal für die Vormittagsstunden vermiethet hatte.
Witterungskunde.*)
25. Juli. Mittwoch. Frühmorgens trüb, dann sommerlich schön und warm, stellenweise zumal nach Westen zu heiter bis wolkenlos und trocken, nach Osten zu Mittags mäßig gewitterhaft.
26. Juli. Donnerstag. Frühmorgens dunstig besonders nach Westen zu, dann aufgeheitert, Nachmittags schön; vielleicht Abends mäßig gewitterhaft.
*) Aus vr. L. Overzier's Wetter-Prognose für den Monat Juli, abgeschlossen am 15. Juni (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung tn Köln, Preis 1 Jt). — Nachdruck verboten.
Handel und Verkehr,
„ 1 den 24. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund
. 5Ülmr0e,eroW Stuck 5-6 Käse Stück 5-8 Käsematte 3 Erbsen per Liter 20 Linsen 28 Tauben per Paar 60—75 Hühner per
nrwLfrS*80-Stuck M 0.50—0.85 Enten pr. St X 1.60—1.80, ^r Pfund 70 Kuh- und Rindfleisch 56-60 H, Kalbfleisch 45 bis
50 60-64 F, Hammelfleisch 62-70 Kartoffeln per 100 Kilo
t Aschen per Pfd. 0-0 Mllch per Liter 13—18 J,. Welsche pr. St. 7 X *)ivievein per (Mr. / vH.
y 1R,,5 7a" Vu rkt' 2?; 2uli. (Getreide-Preise., Weizen eff. hi-stger und Wetterauer fremdere 18—23 Roggen eff. hies. X 14—15’/2, frember X 14—16, ®etfM #’Wye und Wetterauer X —, fremde X —, Hafer eff. hiesiger ^/0-13'/2 fremder X 13-14. Rüböl eff. ohne Fatz hies. in Parthien von 50 Etr. JL 37. Branntwein eff. ohne Faß JL 46.
Frankfurt 23 Juli. Der heutige Viehmarkt war schwach befahren. Ange- Di^K wa^n ca.226 OÄen 10 Bullen, ca. 200 Kühe und Rind7r, ca. 315 KälLr. Dre Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 74—76, 2. Qual. 70, Kühe und
04-66 2 Qual J4 56—60, Kälter 1. Qual. JL. 60, 2. Qual.
JL 50 per 100 Pfund Schlachtgewicht.
731) Ueber die H<5he der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von H AASENSTEIN A VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt
Wafferwärme der Lahn.
Aür 24. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 14° R-, Luftwärme + 13° R.
________________ 8* Ehr. Rübsamen.
Wbt in vergangener
°"gener Nacht einen
N" Jn Erfahrung am ^8-September Jtplembet vorangehen :|t beginnen und durch lempten und das Aden soll. Aus sämmt- -rs Auge reicht, sollen genden Berge sühren, >urch brennende Pech- niniren. DerMäuse- e Geisenheimer Ktrch- vrangen nnb inmitten soll, wenn bis dahin Floße, ein brillantes d inmitten aller dieser -10 größere Dampfer iffahren, und Rumpf t aufnebmen, welche acht das ®an$e ttn ttfrtiftnbtrt&w rbtifträmtn werden, Hern" einzustimmen Drnischr Reich M rrnbrnMschntz setz >n ihm von höchster gehen. Nach diesen ra^ug von Wiesbaden (Mit kreuzt, um oalb zu begeben und ikeiten, als: Festrede, timmt wird. Bei der alle Glocken der uav terien Artillerie dura !nbm. S-.M-B r.trägern dis W. »kiu »ird d,r M° ,„mnch,-pd-»K°A- ,n»M< ®'- *5 tii ber ©tabt dkM
ifotroerrtne mH« T’Jttn ßiul M l» k,n und vor thne^ m-I-d- d-- l>
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Bekanntmachung.
Die Lieferung des für den Winter 1883/84 für die städtischen Anstalten erforderlichen Bedarfs an Brennmaterial, bestehend in:
1420 Ctr. Gascoaks,
1690 „ Steinkohlen,
750 „ Braunkohlen,
120 „ Änthracitkohlen,
100 „ Nußkohlen, soll im Submissionswege vergeben werden und sind Offerten innerhalb 14 Tagen auf dem Bürgermeisterei- Bureau abzugeben, woselbst auch die Lieferungs - Bedingungen eingesehen werden können.
Gießen, den 24. Juli 1883.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. 5033 A. Bramm.
Mittwoch den 25. Inti, Nachmittags 2 Uhr, werden in derFlett' scheu Hofraithe dahier versteigert:
5 Sophas, 4 Kommoden, 6 Kleiderschränke, Tische, Bilder, 1 Wanduhr, 1 Flügel, 1 Pianino und 1 Kuh.
Gießen, den 23. Juli 1883.
Geißler,
5029 Großh. Gerichtsvollzieher.
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Allgemeiner Anzeiger.
Marktanzeige.
Mit dem am »♦ August d. I. zu Biedenkopf stattfindenden Jahrmarkt ist ein
RinÖoielj. imö Sdjmeinemarßt verbunden. Die Viehzucht treibenden Landwirthe und Handelsleute werden hierauf mit dem Bemerken aufmerksam gemacht, daß Biedenkopf an der Eisenbahn Cölbe-Laasphe liegt und durch dieselbe die Gelegenheit zum Weitertransport angekauften Viehes gegeben ist.
Biedenkopf, den 23. Juli 1883.
Der Bürgermeister:
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