Ausgabe 
25.3.1883 Drittes Blatt
 
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Hermann Katz

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Im Auftrage des Herrn Hauptmann von Both in Zabern wird das demselben gehörige Besitztum, an der Chaussee vor dem Oberthor belegen, Montag den 2 April er., Nachmittags 2 Uhr, in meiner Wohnung öffentlich meistbietend ohne Nachgebot versteigert. Dasselbe besteht aus:

1) dem Wohnhause, enthaltend

in dem Souterrain Küche, Vorrathskammer, Waschküche und 3 Keller,

im 1. Stock 4 Wohnzimmer und 2 heizbare Verbindungszimmer, im 2. Stock 2 Wohnzimmer, 4 Mansarden und Sveicherraum, 2) dem Gartenhaus enthaltend im oberen Stock ein großes Zimmer, 3) dem Garten mit Pumpe und

4) einem weiteren Grundstück, welches das Anwesen mit dem da­hinter liegenden Engenweg verbindet.

Bedingungen können vorher und im Termin selbst bei mir eingesehen werden.

Wetzlar, den 19. März 1883.

Weinverkauf

von

C. Roth, Neuen-Bäue.

per Flasche per Flasche

Zm JFass entsprechend billiger. 1990

Tischwein

60

Ober-Ingelheimer

90

Niersteiner

80

Medoc

100

»

Forster-Traminer

100

Priorato

120

Forster-Riesling

150

St. Julien

150

Markobrunner

250

St. Estephe

200

Rauenthaler Auslese

300

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Forster Kirchenstück

Champagner

250

Ausbruch

600

11

Tokayer

300

»

Täglich gebrannte

Mocea-MeBaitge-KaflTee’N vorzüglich im Geschmack, zu 90 H, JL 1, 'M. 1,20, 'M. 1,40 und JL 1,60 per Pfund, sowie mein reichhaltiges Lager in rohen Kaffee's zu 65, 70, 80 und 92 H, 'M. 1, 'M. 1,10, 1,20, 'M. jl,30, 'M. 1,40 und 'M. 1,50

per Pfund, empfiehlt

1229 M. Ets&fFer.

Meine gebrannten Kaffee's find nicht nach besonderer Methode aeröstet, auch nicht caramelirt, weil meinen Abnehmern keinen Zucker für Kaffee ver­kaufen mag; besteht doch das wohlklingende Cararneliren und Candiren nur darin, dem Kaffee beim Rösten Zucker zuzusetzen, wodurch der Kaffee bedeutend an Gewicht, aber nicht an Qualität gewinnt; daher kommt es auch, daß die Hausfrauen von meinem auf natürlichem Wege gerösteten Mocca-Melange- Kaffee mit ein Pfund ca. 1—2 Tage länger ausreichen, als mit jenem.

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Holzvcrfteigerung.

3m Sicher Otadtwald, in den Districten „Mönchköpfe" und „Eisen- kaute^, kommen zur Versteigerung:

1) Donnerstag den 29. März L I :

425 Eichcnstämme von 15—48 cm Durchm., 10 m Länge ----- 101,16 fm,

63 Fichtenstämme „ 13—29 „ „ 18 „ n •= 29,25 „

59 Hainbuchenstämme „ 16—33 „ n 6 „ „ 7,58 „

5 Buchenstämme „ 28—40 „ „ 10 „ „ = 3,14 „

90 Birkenstämme „ 13—34 „ „ 10 „ „ — 13,63 „

5 Lindenstämme „ 26—29 „ 8 „ „ = 1,49 „

42 Eichenstangen „ 12—14 „ „ 10 „ n = 4,34 „

14 Fichtenstangen bis 12 „ „ 16 „ „ — 1,28 „

85 Birkenstangen „ 8—13 „ „ 13 „ „ — 5,83 „

40 rm Eichenrundscheitholz in 10 Schichten von 2,5 m Länge,

12 rm Hainbuchenrundscheitholz.

2) Freitag den 30. März l I. :

82 rm Buchenscheiter,

285 „ Buchenknüppel,

303 „ Eichenknüppel,

2700 Buchenwellen und 4878 Eichenwellen,

280 Birken- und Nadelwellen,

128 rm Buchenstöcke,

139 „ Eichen „

15 „ Nadel „

Die Zusammenkunft ist jedeömal Morgens 9 Uhr am Burkhardsfelder- wca am Floß.

Lich, am 20. März 1883.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.

1980 ‘ Walz.

Holz-Versteigerung.

Donnerstag den 29. März ds. Js.,

von Morgens 9 Uhr an,

soll im Anneröder Gemeindewald, in den Districten Haarkopf, Wolfskaut und Tempel nachverzeichnetes Holz ver­steigert werden:

18 Rmtr. Eichen-Knüppelholz,

68 „ Nadel- „

320 Wellen Eichen-Reisholz,

5770 „ Nadel- „

14 Rmtr. „ Stockholz,

21 Eichen-Stämme mit 2,90 Ebm., 86 Nadel- „ „ 16,83 „

20 Eichen-Derbstang. „ 1,52 „

144 Nadel- „ n 8,39 „ 2300 „ Reisstangen „ 14,24 „

Qu Spalier- und Bohnenstangen ge­eignet).

Die Zusammenkunft ist aus der Grünbergerstraße, am Müllerweg.

Annerod, den 21. März 1883.

Großh. Bürgermeisterei Annerod.

1962 Engelhardt.

Gierfarben in verschiedenen Nüancen empfiehlt 1946 C. Fr. Semmler.

Holz - Versteigerung.

Dienstag den 27 März d I, Vormittags von 10 Uhr an, werden in dem Freiherr!, v Milch- ling'schen Walde Oberseilbach versteigert:

a) Werkholz:

5 Eichen - Stämme, für Wagner geeignet.

b) Brennholz:

87 Rmtr. Buchen-Scheitholz,

40 „ „ Stammprügel,

8 „ „ Astprügel,

4 „ Eichen-

52 „ Buchen-Erdstöcke,

595 „ „ Zopfreis,

160 „ Aspen-Stammreis.

Zusammenkunft vor den: Walde am Weg nach Alt-Buseck.

Treis a. Lda., den 16. März 1883. Freih. v. Milchling'sche Administration: 1907 Kebr.

Feilgeboteneö.

Kern-Elfenbein-Billardbällen sowie verschiedene Sorten Olieu* stets »orräthig.

Das Abdrehen und Färben ge­spielter Ballen wird prompt ausgesührt.

Ehr. Hermes, Drechslcrmeister, 782 _ Kaplansgasse 3.

430 Ein Geschäftshaus in Mitte der Stadt ist preiswürdig zu verkaufen.

dtäheresin der Erp d. ds. Bl.

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Mainzer Kirchenbau-Loose Lotterie in 4 Klassen.

Die Gewinne bestehen in: ungeprägtem Golde u. Silber, Brillanten, Kunst- und Industrie­gegenständen.

2V" Haupttreffer: iooooo Mr.

25 000 „

20000 „

15000 „

12000 „

10 000 „

Viele ä 5000.4000, 3000,2500,

2000, 1500, 1000 600, 500, 400, 300 Mk. u. f. f

Zusammen6000Gewinnei.Betrag von

3379*0 Mark.

Loose zur nächsten Ziehung zwei Mart.

Abgesehen von dem löblichenZweck, welcher dieser Lotterie zu Grunde liegt, bietet dieselbe außerordentliche Gewinn-Chancen.

Generaldebit der Mainzer Kirchen- bonlotterie: 1211

Moritz Strauß jr. in Mainz.

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Mein Lager in Corsetten habe be­deutend vergrößert und empfehle solche bei reichhaltiger Auswahl in Fayons zu sehr billigen Preisen.

Hobert Haas,

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