Uebereinkommen zu bestimmen sind, sobald nur die Revision deS Gesetze« abgeschlossen sein wird. Der heilige Vater, aus'S Tiefste Sr. Majestät zu Dank verpflichtet für die ihm kundgegebenen versöhnlichen Gefühle, ist der Ueberzeugung, das; Allerhöchstdieselben die dargelegte Entschließung als einen neuen Beweis des Geistes der Freundschaft und der Mäßigung, von welchen alle seine Handlungen gegen das Deutsche Reich von Beginn seines Pontifikats geleitet waren, erachten, und daß Seiner Majestät Regierung ben großmüthigen Absichten Allerhöchstdesselben sich anschließend mit ihm gleichen und festen Schrittes dem gewünschten Ziele der Einigkeit zustreben wolle. Seine Heiligkeit ist fest Überzeugt, daß diese Einigkeit große Vortheile für die Lebensbedingungen der Kirche wie des Staates heroorbrtngen und die katholische Bevölkerung mit immer unverbrüchlicheren Banden der Treue an den Thron und ihren Souverän knüpfen würden. DaS ist es, was der unterzeichnete Kardinal die Ehre hat Ew. Excellenz mit dem Ersuchen mitzuthetlen, davon Ihre Regierung in Kenntniß setzen zu wollen, Indem er zugleich die Gesinnungen seiner ausgezeichneten Verehrung erneuert.
(gez.) Kard. Jacobini.
An den königlich preußischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister beim heiligen Stuhl.
Paris, 23. Januar. Die Decrete wegen Anwendung des Gesetzes vom Jahre 1834 betreffs Versetzung der militärische Posten bekleidenden Prinzen in Disponibilität werden, wie versichert wird, vom „Journal ossiciel" morgen veröffentlicht werden. Die Decrete werden nur die Herzöge von Chartres und Alencon betreffen; nicht davon berührt werden der Herzog von Penthiövre, der sich bereits nicht mehr im activen Dienste befindet, sowie der Prinz Roland Bonaparte, den man bereits nicht zu den als Prätendenten anzusehenden Prinzen zählt.
Kopenhagen, 23. Februar. Der dänische Gesandte in Petersburg hat dem Marineministerium angezeigt, daß die nach dem Verbleib des Rordpol- dampfers „Dymphna" von Liapina (unweitt Obdorsk) aus angestellten Recherchen resultatlos gewesen seien; die am 6. v. Mts. zum Markt nach Liapina gekom- menen Samojeden Hütten übereinstimmend versichert, sie hätten kein Schiff im Meere wahrgenommen, auch nichts von gelandeter Mannschaft oder von Schiffbrüchigen gehört.
Rom, 23. Februar. Meldung der „Agenzia Stesani" aus Tripolis: Der General-Gouverneur stattete aus Beseh! des Sultans dem italienischen Consul einen officiellen Besuch ab und drückte sein lebhaftes Bedauern über den letzten Zwischenfall aus.
Lokales.
Vietze«, 24. Februar. (Sitzung der Stadtverordneten vom 22. Februar.) Anwesend Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baift, Diery, Gail, Grüneberg, Hanftein, Hoch, Homberger, Kauf, Lüdeking, Ad. Noll, Äug. Noll, Petri, Pfannmüller, Schopbach, Vogt und Wortmann. — Die Gemeinderechnung vom Jahre 1881/82 wird, nachdem Herr Homberger als Vorsitzender der Ftnanz- deputation über die stattgehabte Prüfung berichtet und die Vorschläge der Finanzdeputation der Versammlung unterbreitet hatte, genehmigt. — Der Entwurf deS Voranschlags für 1883/84 wird in Gemäßheit deS Art 83 der Städteordnung vom Herrn Bürgermeister vorgelegt und der Fmanzdeputation unter Vorsitz deS Herrn Homberger zur Prüfung Überwiesen. — Nach Beschluß der Stadtoerordneten-Versammlung sollte die Ostanlcge in ihrer ganzen Länge autzgebaut worden. DaS Ergedniß der dieserhalb mit den interesfirten Grundbesitzern wegen Geländeerwerbs für gen. Straße gepflogenen Verhandlungen liegt beute vor und wird auf Antrag der Baudeputat'on beschlosien, betr. des Fr. Müller'schen Grundstückes nochmals in UnterhandlmiL zu treten, die Tauschverträge mit mehreren anderen Grundbesitzern zu genehmigen, hingegen betr. deS Geländes des Herrn H ch. Ruckftuhl das Expropriationsverfahren einzuleiten. Vorerst soll der Ausbau der Straße nur vom Wallthor bis zur Wiesenstraße vorgenommen werden. — Behufs Rückverlegung Der Octroierhebestelle am Seltersweg in das westliche Wachthaus bortfelbft sollen die nöthigen Schritte bei Großh. Regierung um käufliche oder pachtweise Ueberlaffung dieses Gebäudes gethan werden — Rur Verlängerung des Vertrags zwischen der Stadt und Bierbrauer Pöschel, betr. die Einfahrt Über die Schoor nach der Brauerei, wird Genehmigung ertbeilt, unter Festsetzung d<S Pachtgeldes auf 2 JL pro Jahr. — Dem Gesuch des Schwimmlehrers Ehr. Rübsamen um Errichtung eineS Nebengebäudes wird auf Grund deS $ 18der alteren Bauordnung Genehmigung nicht ertheilt, dagegen wird dessen weiteres Gesuch um Ueberlaffung eines Platzes zum Lagern von Lalmkies genehmigt. — Auf daS Behufs Derwerthuna einer größeren Partie Eichenstammhol,cs erfolgte Ausgebot eingegangene Offerten erhält die Firma Schmidt u. Oberländer in Kaiserslautern mit dem Höchstgebot von 18,05 JL per Cub'kmeter den Zuschlag.
Vermischtes.
r.! - Februwr. E n sensationeller Prozeß ging gestern vor dem
hiepgen Landgericht zu Ende. Der städtische Branddirector Aßmann war beschuldigt die Stadt bei einer Reihe der durch feine Hände gegangenen Lieferungen an Feuerwehr- Utenfilien, Reimgungsmaschinen rc. übervortheilt zu haben. Mit ihm angeklaat war ein Schlauchfabrikant Pöhler wegen Bestechung. H B
ia Das Urtheil lautete auf Schuldig gegen beide Angeklagte. Aßmann wird wegen Amtsvergehen in zwet Fällen zu 8 Monaten Gefängmß verurtheilt vom Betrug frei; g^prochen ; Pohler mit 600 resp. 60 Tage Gefängniß. D-e Bestechungssumme, auf 3290 bez'ffert verfallt dem Staate, wofür A. haftet. Beiden Verurtheilten fallen die Kosten zur Last. Der Angeklagte Aßmann wankt völlig gebrochen aus dem Saal um draußen in lautes Schluchzen auszubrechen, umgeben von feiner klagenden Familie — eine erschütternde (Scene! u
Frankfurt, 20. Februar. Der „Beobachter- berichtet Folgendes: Gestern spielte fich am Neckar-Bahnhof eine drollige Scene ab. Eine Frau versuchte unter Beihülfe ihrer Mutter ihren sich sträubenden Gemahl, den sie soeben per Bahn nach Frankfurt gebracht hatte, gewaltsam in eine Droschke zu zwängen Ueber die Ursache dieses höchst sonderbaren Benehmens erfahren wir: Der saubere Gemahl hatte sich in letzter Re't bäufig nach Darmstadt begeben, um, wie er sagte, Geschäfte zu erledigen. Gestern sagte er zu Hause, er müsse wieder nach Darmstadt Die Gattin verabredete mit ihrer Mutter, demselben einmal heimlich zu folgen und zwar unter allen Umständen bis Darmstadt. Wie erstaunte die Frau, als sie ihren Gemahl mit einem riesigen Blumen- llrauß belastet ins Coups einsteigen sah. In Darmstadt angekommen, verfolgte man ihn biS in die L-Straße, wo er in der Thüre eines Hauses verschwand. Beide Frauen traten in dasselbe Haus ein und da ihnen gerade ein Dienstmädchen entgegenkam so fragen sie, in welche Wohnung der Herr mit dem Strauß gegangen sei. Das Mädchen erzählte, daß der Herr der Bräutigam ihrer Herrin, einer jungen, kinderlosen Wittwe sei und daß heute der Geburtstag derselben sei. Er wolle jedenfalls seine Gratulation abstatten- Die Dame bat das Mädchen, voranzugehen und sie bei ihrer Herrin zu melden, was das Mädchen auch gerne that. Man folgte dem Mädchen bis zur Rimmer- thüre, hinter welcher sich der ungetreue Gemahl befinden mußte. Der Herr (eben der ungetreue Gemahl) rief laut: „Bitte, treten Sie nur näher!" Die Damen traten rasch ein. Tas Entsetzen des auf dem Sopha Sitzenden war groß. Er konnte nur die Worte: „Meine Frau!" hervorftoßen. Man setzte nun her Wittwe ben ganzen Sachverhalt auseinander, den Strauß ließ man auf dem Tische zurück, die B> Illantobrrinae aber, welche ebenfalls von dem Treulosen herrührten, wanderten in die Tasche der wahren Gattin. Man brachte ben Gesunkenen zur Bahn unb nach Frankfurt, wo sich bann am Bahnhofe bas Ersterwähnte zutrug.
— Wie aus Lonbon gemdbet wirb, starb nm 8. b. M in Dr. Cutlin'S Hell- anstatt für Geisteskranke bie Gattin deS Msssenmö bers Thomas, besten entsetzliches Verbrechen vor ein gen Jahren die ganze c vilisirte Welt mit Entsetzen erfüllte Elise -t aoma§, eine feingebilbete Dame, welche vorbem in amerikanischen Blättern zahlreich- Artikel unb Romane verösfentl cht hatte, war bie einzige Tochter des als M'ssionar bekannten Pastors Jarms Dftftelb. Die Schreckcnsthat ihres Gatten übte einen furchtbaren Embruck attr ihr Gemüth. Sie würbe wahnsinnig unb mußte in bie ! obengenannte Heilanstalt gebracht werden, welche sie nicht mehr verließ. Interessant
ist der Umstand, baß sie, als sie vor einigen Wochen von dem Untergang der „Eim- briaN erfuhr, von der fixen Idee übermannt wurde, die ganze Katastrophe sei wieder cm verruchtes Werk ihres Gatten gewesen, der bekanntlich nach dem Mißlingen seines Planes seinem Leben selbst ein Ende gemacht hatte. Elise Thomas hatte nämlich nie an den Tod ihres Gatten glauben wollen. Sie erreichte ein Alter von sieben- unddreiß g Jahren.
— Eine bereits veröffentlichte Nachricht auS New-Aork über ein großes Grubenunglück in Illinois bot in Folge einer Verstümmelung des Telegraryms zu dem Mißverständnisse Anlaß, als gäbe es in dem genannten Staate Dismantengruden Dies ist nur insoweit der Fall, als eS sich um schwarze Diamanten — black diamonds, wie Engländer und Amerikaner die Kohlen zu bezeichnen pflegen — handelt. Das Unglück trug sich in der Kohlenzeche „Diamant" zu, welche bet Braidwood in Illinois liegt. Leider bestätigt es sich, baß bei diesem durch die Überschwemmung verursachten Zubruchegehen eine große Anzahl von Personen umgekommen ist. Man zählt Der Tobten 74, meist Ausländer.
London. Eine trugffche und geheimnißvolle Begebenheit wird aus Manchester gemeldet. Bei der Ankunft des Schnellzuges von Manchester in Redkliffe am Montag Nachmittag 3 Uhr fand nämlich der Conducteur die Thüre eines Coupes erster Classe offen. DaS Coupö war leer, aber em Ueberzieher unb zwei Regenschirme lagen auf ben Sitzen, woraus man folgerte, daß bas Coups besetzt gewesen fein muß. Der Eigemhümer dieser Artikel konnte nicht ermittelt werden, noch war irgend ein Anzeichen vorhanden, daß etwas Außerordentliches vorgefallen sei. Etliche Stunden später entdeckte etn Schienenleger in einem Tunnel einen alten Herrn auf dem Geleise, in welchem der in Redkliffe wohnhafte ehemalige Kaufmann James Kay erkannt wurde. Er hatte schwere Verletzungen erhalten und konnte keine Auskunft darüber geben, wie er in den Tunnel gelangt sei, noch wußte er etwas über den Verbleib seiner Gattin, die ihn nach Manchcstcr begleitet batte. E'ne halbe Stunde fpäier fanden Bahnbedienstcte auf dem Gele.se, w.lches der Zug von Manchester nach Redkliffe paffirte, eine Frau in schwerverletztem Zustande. Ein Zug war über ihre Beine gefahren und hatte dieselben fast gäi.zUch vom Körper getrennt. Die Frau war besinnungslos, aber athmete noch unb n)u<be nach einem Hospital in Manchester gebracht, wo sie bald darauf ihren Geist ausgab, ohne ihre Besinnung wieder erlangt zu haben. Die Frau war bfe Gattin Kay'S. Das Ehepaar, w lches sich in guten Verhältnissen befindet, war in Manchester gewesen, um dort etwas Geld bei einer Bank zu beponiren. Ob es sich um einen Selbstmorb ober um einen Mord handelt, ist noch völlig unklar. Die Verstorbene zählt 51 Jahre, ihr Mann ist etwas älter. Wie nachtiäglich ermittel!, soll das Ehepaar vor meieren Jahren versucht haben, sich das Leben zu nehmen.
Hand-l und Vermehr.
Gießen, 24. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund J4 1.10—1.15, Hühnereier 2 Stück 9—10 H, Käse per Stück 5—9 Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 22 Linsen 1 Liter 28 H, Tauben das Paar >£ 1.10—1.40, Hühner per Stück 1.70—2.01), Hahnen per Stück 1.50 bis vM 2.30, Enten per Stück 2.00—2.50, Ochsenflersch per Pfund 66 -70 Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 54—56 H, Schweinefleisch 62—64 Hammelfleisch 66—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 7.50—8.50, Rwiebeln per Centnei vM» 7.00—8, M ilch per Liter 14—18 H.
— Nach einer Mittheilung der königlich italienischen Postverwaltung hat eine unaufgehaltene durchgehende Postbefö derung zwischen Deutschland und Italien auf dem Wege über ben Brenner aus Anlaß ber seiner Zeit burch Hochwasser stattgehabten Beschädigung einzelner Streck n der Eisenbahnlinie Verona-Bologna bisher noch nicht wiederhergestellt werden können. Briefs,ndungen nach Italien, sowie nach denjenigen Ländern, für welche die königlich italienische Postoerwaltung die Weiterbeförderung vermittelt, müssen demzufolge, soweit nicht der Weg über Wien-Pontebba eine größere Beschleunigung gewährt, biS auf Weiteres ausschließlich über die Schweiz und die St. Gotihardbahn gele bt werde«. Während der Dauer d'eses Verhältnisses sind in Berlin diejenigen Brirfsendungen nach Griechenland, der O fei, Egypten, Indien, China. Japan und Australien, welche sonst bei Absendung mit dem um 2 Uhr 30 Min Nachmittags abgehenden Schnellzuge der Berlin-Anhalter Eisenbahn über Leipzig und München noch den Sch'ffßanschluß in Brindisi bezw. Neapel erreichten, an den b treffende« Tagen so zeitig zur Post einzuliefern, daß sie bereits mit dem Schnellzuge um 8 Uhr 45 Min. Morgens abgefertigt werden können.
^ranthxrt a. M., 24. Februar, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursicricht. Mitgetbeilr durch das Baukgei'chäft Albert Kaufmann in Gießen.,' Creditacttt : 2675,«, Staarsbahuacticn 2875/„, Gali Oer 263 V2. Lombarden 122%, Norb- westbalmactuu 176d/k, Darmstabter-Bankacticn 155'/«, Oberschlesische E.-B.-Act. 2483/4, Cefterr. SiO errentc 66*5 l6, 4U 0 Ungar. Golbrent.' 75’/4, 4u/o 1880er Russen 72%,. 5 1877r Rusten 89, 2. Orient-Anleihe 57151R, Spanier 629/I6, 5% Rumänische
Reute 92'/«. 1'7O llnific. Egyptcr 73, Disconto Comm. 198*/*, Gotthardbahnactieir 1097». Tendenz: fest.
Auszug aus den Staudesamtsregistern des Standesamts Gießen.
Aufgebote.
Februar. 16 Landwirth Heinrich Elnheuser zu Gießen mit Gertrude Becker, Tochter des verstorbenen Laudwirths Johannes Becker III. von Wolfgruben 17. Kaufmann Friedrich Hermann Scheerer von Münkershütten m't der Schneiderin Eleonore Luise Bachmann, Tochter des Tapeziers Georg Heinrich Bachmann von Cassel. 18- Taglöhner Anton Heinrich Ernst mit Anna Christine Tbon, Tochter des verstorbenen Taglöhners Daniel Thon von Weiterode. 21. Photograph Johann Heinrich Sauer, Wittwer, mit Henriette Dorothea Benner, Tochter des verstorbenen Schuhmachermeisters Heinrich Balthasar Benner von Gießen 22. Schuhmacher Johannes Wahl mit der Köchin Marie Katharine Kohler von Frankfurt a. M. 22. Posth lsSbote Johannes Schmalz von Lauterbach mit Katharine Naumann, Tochter des verstorbenen A beiterS Jacob Naumann von Niederofleiden. 23. Kaufmann Ernst Friedrich Blödner von Tambach mit Katharine Henriette Karoline Helene Hoch, Tochter des Bauunternehmers Julius Hoch von Gießen.
Eheschlietzunge«.
Februar. 23. Hüttenarbeiter Ka.l K ebaft von Usenborn mit Marie Müller, Tochter des Laudwirths Johann Jost Müller von Dutenhofen. 23. Leinweber Konrad Wehner von Ober-Rosbach mit Anna Kunigunde Schuchard, Tochter des verstorbenen Zimmermanns Lucas Schuchard von Braue, schwend.
Geborene.
Februar. 9. Eine Tochter von auswü ts, Katharine. 10. Ein Sohn von aus' märtet, Heinrich. 11. Dem F ldwebel im II. G'vßh. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Karl Eftger eine Tochter. 11. Dem Metzgermeister Karl Burkhardt eine Tochter. 12. Dem Maurer Jos vh A.nser von Ettenhausen ein Sohn, Karl. 13. Dem Bautechniker Friedrich Jacob Altvater eine Tochter, Sophie. 14. Dem Taglöhner Friedrich Volk eine Tochter, Marie. 15. Dem Taglöhner Wilhelm Wagner eine Tochter, Lina Wilhelmine Katharine. 15. Dem Arbeiter auf ber Bergermühle August (Kirnet ein Sohu, August. 17. Dem Bremser bei ber Main-Wescr-Bahn Jacob Weldenhaus ein Sohn, Heinrich Friebrich. 17. Dem ©attlermeifbr Friebrich Kühne II. ein Sohn- 18. Dem Schrieiber Heinrich W >gner ein Sohn, Heinrich Emil 19. Dem Fuhrmann Karl Jughard II. ein Sohn, Karl. 22 Dem Obersteiger Jacob Muth ein tsohn, Friedrich Johann.
Gestorbene.
Februar. 18. Anna Weber, 31 Iah,e alt, Tochter des verstorbenen Geheimenraths Friedrich Weber. 20. Steindruckereibesttzer Johann Kraft Brühl, 76 Jahre alt. 20 Hermine. 2 Jahre alt, Tochter des Schneiders Ka,l Herle von Groß-Buseck- 20. Auguste Amalie, 10 Monate alt, Tochter des Arbeiters Johann Gottfried Henze. 21. Coipsdicner Ph'l'pp Brasch, 38 Jahre alt. 23. Luise Karoline, 2 Jahre alt, Tochter des Wirths Daniel Weller.
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Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Giehen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 23. Februar. Konrad Wehner, Leinweber dahier und Anna Kuni tundc Schuchard, Tochter des verstorbenen Zimmermanns Lucas Schuchaid zu Brauerschwend-


