Einzelbild herunterladen

hielten sich der Abstimmung. Das Cabinet de Pretis hat somit vom Parlament einen glänzenden Beweis des Vertrauens empfangen und ist seine Position nun eine derartige feste geworden, daß der radikalen Opposition die Lust zu ferneren Anstürmen wohl auf einige Zeit vergangen fern dürste.

Die schwedische Regierung hat in der Berathung der Regierungs- Vorlage über die Heeres-Organisation, womit sich gegenwärtig die zweite Kam­mer des schwedischen Reichstages beschäftigt, bereits eine empfindliche Niederlage zu verzeichnen. Mit 153 gegen 44 Stimmen lehnte die Kammer § 1 der betr. Vorlage ab und nahm statt dessen einen abändernden Antrag der Opposition an. Der Staatsminister hatte sich entschieden gegen den Antrag ausgesprochen, da er eine Schwächung der Heeresstärke involvire.

Die Reform frage für Armenien scheint jetzt endlich in Fluß kommen zu wollen. Die türkische Regierung hat die Commission behuss Aus­führung der schon so lange verheißenen armenischen Reformen niedergesetzt und besteht dieselbe aus dem Ministerpräsidenten Said Pascha, sowie den Ministern des Innern, der Justiz und der öffentlichen Arbeiten. Bereits hat Said Pascha die Gouverneure von Wan und Marasch (Armenien) zu einer Besprechung nach Konstantinopel berufen; die Commission soll sich mcht nur mit den Resormen für Armenien, sondern auch mit den für die übrigen Provinzen in Aussicht genommenen Resormen befassen. Die jüngste Anwesenheit Lord Dufferin's in Konstantinopel hat ohne Zweifel dazu beigetragen, diese Angelegenheit einmal in Gang zu bringen.

In dem nordamerikanischen Freistaate Illinois hat ein Orkan große Verheerungen angerichtet, wobei leider viele Menschenleben zu be­klagen sind. 63 Personen sollen durch dieses Elementar-Ereigniß umgekommen und ca. 200 Personen hierbei verletzt worden sein. Auch in Wisconsin hat der Ortan große Verluste an Menschenleben und Eigenthum verursacht.

m. Darmstadt, 22. Mat. Die zweite Kammer der Stände nahm heute ihre voraussichtlich längere Zett in Anspruch nehmenden Arbeiten wieder auf. Zunächst wird eine lange Reihe neuer Einläufe verlesen, deren wichtigere wir s. Z. bereits sämmtltch ausführlich mttgethettt haben. Nach mündlicher Berichterstattung Namens des dritten Ausschusses beschließt die Kammer, die Wahlen der Adgedrdneten Jöckel und Arnold für gültig zu erklären.

Es folgt die Berathung über das von Großh. Finanzministerium mitgetheilte Gutachten der Commission zur Untersuchung der hessischen Strombauverhältntsse und der durch die hessischen Strombauten heroor- vorgerufenen Beschwerden hessischer Gemeinden und Gutsbesitzer, sowie der Antrag des Abg. Metz, die Rheincorrection betreffend An der theilwetse sehr lebhaften Debatte betheiltgen sich außer dem Mtnisterialpräsidcnten Schletermacher, Excellenz, und Ministerialrath Fink die Abgeordneten Freiherr von Nordeck zur Rabenau, Schröder, Reinhart, Metz, Geter, Maurer, Möhn und Osann. Von allen Rednern wurde das Eingreifen des Reichs in die wichtige Materie der Strom- regultrungen freudig begrüßt, jedoch dabet mehrfach hervorgehoben, daß die Abstellung localer Beschwerden in kürzester Frist dadurch nicht gehindert weiden dürfe. Mintstertal- rath Fink stellt bereits für die nächsten Tage eine Vorlage an die Kammer Zwecks Erweiterung des der Bauverwaltung für die laufende Unterhaltung gewährten Credits m Aussicht, da die nach dem letzten Hochwasser dringend nothwcndig gewesenen Damm- reparaturen u. s. w. bereits die Summe von 500,000 JL verschlung n haben. Nament­lich von Setten des Abgeordneten Osann und des Referenten Schröder wird die provisorische Berufung desKretsbaumeisters Walther als Hydrotcchn'.kec tn die Bau- abtheilung des Finanzministeriums einer sehr abfälligen Kritik unterzogen unter Hin­weis auf die frühere Thättgkeit desselben in dem seitherigen von der Mainzer Com­mission nicht überall gutgeheißenen System der Damm- und Strombauten. Schließlich werden die Anträge des verstärkten Finanzausschusses angenommen, dahin gehend, die Regierung zu ersuchen, 1. dieselbe wolle alle geeigneten Schritte thun a. für die rasche Entfernung des oberhalb Kastel zum Schutze der Schiffe der rechtsrheinischen Staats­bahn dort angelegten Hafendammes, soweit solcher über das Normalprofil des Rheines vorsprtngt, b für die baldige vertragsmäßig längst fistgestellte Abtreibung eines Theils der sich hier anschließenden Maaraue; 2. dieselbe wolle anordncn, daß die Weiler­erhöhung des am unteren Rhetnthore zu Mainz im früheren linksseitigen Rheinarm ausgeführten Querdammes vorläufig eingestellt, dagegen der projecttrte Längsdamm an den neuen Hafenanlagen von dem Raimundithore dis zur Ingelheimer Aue, ebenso b'e vertragsmäßig beschlossene Abtreibung eines Stücks der gegenüber liegenden Pelersaue ungesäumt ausgeführt werde behufs Herstellung der neuen Uferlin'e und Ausbildung der Stromrinne innerhalb des auf eine lange Strecke verengten Hochfluthprofiis. Der Antrag Metz wird für erledigt erklärt.

Ebenso wird der Antrag des Abgeordneten Haas auf Organisirung eines behördlichen telegraphischen Wasserstandsnachrtchtendienstes für die bethetliglen Gemeinden der Rheinniedcrung in Folge der jüngsten Bekannt­machung der Großherzoglichen Regierung in diesem Betreff für erledigt erklärt.

Bezüglich des Antrages der Abgeordneten Tecklenburg, Frhr. v. Nord eck zur Rabenau und D i t t m a r auf Herstellung von lithographirten Kataster- karten beschließt die Kammer nach dem Antrag des Ausschusses, den Antrag für er­ledigt zu erklären und die Regierung zu ersuchen, die Vervielfältigung von Katafter- karten auf mechanischem Wege, wo sich solche als ein Bedürfniß herausstellt, auf Kosten der Beiheiligten nach Thunlichkeit zu fördern. Namens der Regierung sagt Mmistertal- rath Müller das letztere zu.

Nächste Sitzung morgen Vormittag 9 Uhr. Tagesordnung: Gesetzesentwurf, die Gewann- und Parcellenoermessung betr., sowie die damit zusammenhängenden Anträge, Vorlage wegen einer Ztnsgarantie für die Matn-Kettenschleppschifffahrt, Gesetzesentwurf, die Erbauung von Secundäidahnen betreffend.

Berlin, 21. Mai. Der Bundesrath hat in seiner heutigen Plenarsitzung den Beschluß des Reichstags in Sachen der Correctton des Rheines und seiner Nebenflüsse den zuständigen Ausschüssen zur Vorberathung überwiesen. Bekanntlich war die An- gelegenhett der Rheincorrection schon ziemlich weit gefördert und im preußischen Etat pro 188384 eine Position hierfür eingestellt. Das Abgeordnetenhaus hat die Zu­stimmung an die Vorlage d's mit dem Großherzogthum Hessen abgeschlossenen Ver­trages geknüpft und sollte diese Vorlage bis zur dritten Lesung des Etuis erfolgen. Die inzwischen hereingebrochenen Ueberschwemmungen haben unterdessen das Platz­greifen anderer Erwägungen an maßgebender Stelle veranlaßt, welche zu dem Ent­schlüsse führten, die für dte Rheincorrection ausgeworfen gewesene Summe zmück- zuziehen und zunächst nochmals commtssarische Verhandlungen unter Zuziehung von Interessenten zu veranstalten, wobei erwogen werden soll, ob die Beschlüsse der Biebericher Commission, resp. die dementsprechend geplanten Arbeiten der Strombau- Verwaltung mit Rücksicht auf dte Erfahrungen bet dem diesjährigen Hochwasser einer Modifikation bedürfen ober nicht. Aus dem Rheingau liegen verschiedene Petitionen vor, von welchen die einen das Beharren bei den Biebericher Beschlüssen wünschen, während die andern bedeutende Aenderungen der geplanten Arbeiten und im Wesent­lichen den Fortfall aller Buhnen und Erhaltung der Fahrrinne durch bloßes Baggern wollen. Die Schifffahrts-Interessenten sind gleichfalls mit ihren Wünschen vorstellig geworden. Jedenfalls werden die wetteren Verhandlungen in Bleberich auf Grund umfassender Erhebungen erfolgen, wobei insbesondere festzustellen sein wird, ob und inwieweit dte Correctionen im Rhetngau mit den Hochwasserschäden der letzten Zeit im Zusammenhänge stehen. Der Abgeordnete Thilentus hatte bekanntlich in seiner dies­bezüglichen Rede im Reichstage daraus hingedeutet, wie schwierig ein solcher Zusammen­hang nachzuweisen sei.

Berlin, 21. Mai. DieBerl. Polit. Rachr." schreiben: Die russische Eisenbahnpolitik arbeitet gegenwärtig mit allem Eifer an der Vervollständigung des Schienennetzes, namentlich in den westlichen und südwestlichen Grenzprovinzen des Landes. Man hört fortwährend von der Inangriffnahme oder von der Fertigstellung neuer Bahnlinien, welche zwar, wie sich nicht leugnen läßt, mei­stens kleine Strecken umfassen, aber stets einen gewissen strategischen oder cvm-

merciellen Werth besitzen. Theils werden sie um gemeinnütziger Interessen willen ge­baut, theils aber auch, um der übergroßen Menge der beschäftigungslosen einheimi­schen Ingenieure Arbeit zu geben,die, im Verein milder gejammten russischen Presse, seit langer Zeit bitter über die ständige Bevorzugung auswärtiger Techniker klagten. Neuerdings scheint nun die Negierung sich entschlossen zu haben, fortan nur russische Unternehmer und russische Ingenieure zu berücksichtigen, und wenn das Kapital nicht im Privatwege zusammengebracht werden kann, aus Staatsmitteln Zuschüsse zu leisten. Gegenwärtig werden auch die Eisenbahn-Bataillone in großem Maßstabe zu Vahnarbeiten herangezogen und leisten in dieser Beziehung Tüch­tiges. Die Jabinsk-Pinsk-Eisenbahn, 30 Meilen Länge, mit 69 Brücken, darun­ter mehrere von beträchtlichen Dimensionen, wurde von den militärischen Eisen- bahn-Abtheilungen binnen 5 Monaten erbaut; jetzt haben sie die transkaspische Eisenbahn nach KraSnowodsk in Angriff genommen, welche bis Mitte nächsten Monats Kizil Arvat erreichen wird. Trotz der Schmierigkeiten, welche die Heranschaffung des Materials und die Beschaffenheit des Steppenterrains ver­ursacht, nimmt der Bau doch raschen Fortgang. UebrigenS hat die Erfahrung gelehrt, daß die Stürme und Sandverwehungen der Steppe den Bahnanlagen keinen nennenswerthen Schaden zusügen, höchstens daß sie den Verkehr der Züge zeit- und streckenweise unterbrechen. Mittelst geeigneter technischer Vor­kehrungen dürften sich indessen auch diese Betriebshindernisse aus ein Minimum reduciren lassen.

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau.

Berlin, 22. Mai. Reichstag. Bundescommissar v. Scholz lehnt die Beant­wortung der Interpellation Johannsen, betr. die Wiederaufnahme der Nordschleswtgschen Optanten in den preußischen Staatsverband, ab. Der Bundesrath werde sich auch an einer etwaigen Debatte nicht betheil gen. Während Johannsen das Wort nimmt, ver» lassen sämmtltche Bundesrathsrnttglieder den Saal. Bei Besprechung der Interpellation spricht Richter seine Verwunderung über das Verfahren des Bundesraths aus und hofft, Puttkamer werde gemäß seinen entgegenkommenden Erklärungen im Abgeordnetenhaus vom 7. März seinen damaligen Standpunkt zu wahren wissen, v. Mmnigerode findet das Verhalten des Bundesralhs korrekt; die Sache gehöre vor den Landtag, nicht vor den Reichstag. Windthorst hält den Reichstag für berechtigt und verpflichtet, tn solchen Angelegenheiten feine Stimmen zu erheben, aber die von dem Interpellanten angeführten Einzelfälle hätten in Preußen noch nicht alle Instanzen pasfiit und seien noch nicht reif für d«n Reichstag. Die Angelegenheit wird damit verlassen.

Der Reichstag trat hierauf in die dritte Berathung des Krankenkussengesetzes. Den Ausführungen des Abg. Hirsch gegenüber erklärt der preußische Finanzminister v. Scholz, daß der G setzentwurf für die verbündete, Regierungen unannehmbar sei, sofern der Reichstag die in zweiter Lesung beschlofsenene Ausdehnung des Gesetzes am die land- und forftwirthschaftlichen Arbeiter aufrechthalte. Nachdem die Abgeordneten Dtrtchlet und v. Maltzahn Gültz sich für die Ablehnung ausgesprochen hatten, wurde die Specialdebatte auf morgen vertagt.

Leipzig, 22. Mai. Anläßlich des 50jährigen Aintsjubiläums des Prä­sidenten des Reichsgerichts, Simson, überreichte heute der Staatssecretär v. Schelling demselben im Auftrage Sr. Maj. des Kaisers den Rothen Adlerorden 1. Klaffe. An der Spitze der Reichsgerichts-Deputation brachte der älteste Senatspräsident Dr. Drechsler die Glückwünsche des Collegiums dar, welches dem Präsidenten zugleich ein von Paulsen gemaltes Bild desselben, für den Sessionssaal des Reichsgerichts bestimmt, verehrte. Der Oberreichsanwalt v. Seckendorfs überbrachte sodann mit den Glückwünschen der Reichsanwaltschast diejenigen des preußischen Justizministeriums. Oberpostdirector Walter erschien mit einem Schreiben des Staatssecretärs Stephan. Auch die sächsische Regie­rungsbehörde, die Justizbehörde, welche in Leipzig ihren Sitz haben, die juristische Fakultät der hiesigen Universität und die Geistlichkeit Leipzigs gratulirten durch Deputationen. Die Oberbürgermeister und Stadtverocdneten-Vorsteher von Kö­nigsberg und Leipzig überreichten Ehrenbürgerbriefe ihrer Städte, der Ober­bürgermeister von Leipzig, Dr. Georgi, verband damit zugleich die Miltheüung, daß der Magistrat beschlossen habe, die Straße, an welcher das künftige Reichs- gerichtsgebäude errichtet wird, Simsonstraße zu benennen. Außerdem langten Glückwunschschreiben und Telegramme Seitens des deutschen Reichstages, von verschiedenen sächsischen, preußischen und ReichSbehorden ein, überdies unzählige Beweise von Auszeichnungen für den Jubilar. Das freie deutsche Hochstift zu Frankfurt a. M. sandle eine Adresse mit dem Bilde Göthe's, der Großherzog von Oldenburg gratulirte telegraphisch, die Stadt Frankfurt a. d. O. überreichte eine Adresse, der Großherzog von Baden verlieh dem Präsidenten das Groß­kreuz des Zähringer Löwen-Ordens. Am Nachmittag vereinigte die Senats- Präsidenten und Näthe des Reichsgerichts ein glänzendes Festmahl zu Ehren Simson's.

Moskau, 22. Mai. Die Vorbereitungen zum heutigen feierlichen Einzug des Kaisers und der Kaiserin wurden in dieser Nacht vollendet, die Stadt bietet einen außerordentlich glänzenden Anblick dar. Vom Pettowskipalaste bis zum Kreml auf eine Entfernung von 5 Kilometern, welche der kaiserliche Zug passtren wird, wehen unzählige Fahnen und Flaggen in den Farben Rußlands und des kaiserlichen Hauses, die Häuser, tn denen die fremden Botschafter und Gesandten wohnen, tragen deren bezügliche Landessarben. Die Straßen entlang ziehen sich mit Fahnen geschmückte Masten, an den Fenstern und Balkoyen befhiben sich Zeltdecorationen in den lebhaftesten Farben, die zahllosen Glockenthürme, mit Fahnen geschmückt, machen einen pittoresken Eindruck. UeberaU erscheinen die Namenszüge des kaiserlichen Paares in den ver­schiedensten Formen. Schon vom frühen Morgen an waren Straßen und Fenster von Menschen dicht besetzt, Viele hatten sogar die Nacht auf den Straßen zugebracht, tn den Gegenden, welche der Zug passtrt, ist das Gedränge bereits so groß, daß der Ver­kehr fast unmöglich ist. Während der Nacht waren die Kirchen massenhaft von An­dächtigen besucht, die für das kaiserliche Paar beteten. Aus allen Plätzen, an denen der Zug vorüberfährt, sind große Tribünen errichtet, wo die geladenen Gäste, namentlich bie Angehörigen des diplomatischen Corps, Platz nehmen. Das Wetter ist prachtvoll.

Die Stadt prangt im reichsten Schmuck der Fahnen, Banner und Flaggen, die eine Meile lange Einzugsstraße vom Petrowskipalafte bis zum Kreml ist tn eine Via triumphalis verwandelt, alle Balkone sind mit Teppichen geziert und Mit Zuschauern in festlich erregter Stimmung dicht besetzt. Der Andrang der Bevölkerung tn den Straßen ist ein gewaltiger. Auf dem ganzen Einzugswege bild n die Truppen Spalier- An den Huuptstattonen sind Tribünen errichtet, die schon gegenwärtig dicht besetzt sind- Der Einzug in den Kreml dürste Nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr erfolgen. Das Wetter ist mild und heiter.

- Gegen Mittag gaben 9 Kanonenschüsse das Signal zur Bildung des kaiser­lichen Zuges. Dte Truppen formirten alsbald ein Spalier die ganze Ausdehnung der Via triumphalis entlang, durch welche sich der Zug zu bewegen hat. Derselbe entspricht genau den Anordnungen des ossiciellen Programms. Namentlich waren es die De- j putattonen der astatischen Völkerschaften tn ihren reichen und seltsamen Costümen, welche, unmittelbar nach dem Leib-Convot des Kaisers rettend, zunächst die allgemeine Aufmerksamkeit erregten. Nachdem die Großwürderttrüger zum Theil in Galaequtpagen, zum Theil zu Pferde und eine Abteilung der Chevaltergarde vorübergezogen war, erschien, einen gewissen Zwischenraum zwischen den Voranziehenden und den Folgenden i lassend, der Kaiser in großer Generalsuniform auf einem weißen Rosse- Bei dem ! Erscheinen des Kaisers brach unter der unzählbaren Menschenmenge, welche die Straßen in undurchdringlichen Massen, ebenso wie alle Dächer, Balkone und Fenster besetzt hielt,

Gießen, &J

<q bis 19. Ma> oori

WrsschivSche- Cn Wern war tz etiM die Todesursache.__

Darmstadt, bet Im jünflfün ^6 Wrlich-n Verordnu O Seilhatten von P Ngeschriebmen Jnsch Md, so angebracht Petroleum der im $ 1 M Kilogiamm @ew'd üd) an jedem G-M W wenn das Gejäl elf tolhem Grunde n Mandell, wirb nc ii 150 JL oder mit i iM Ermessen allg« sMMrkeit anzuott hn, wenn Verbuch r bnung vom 21 fr

föiiiif/Vj'1 ai

äS?

oieWw ° W wel^ nyg passte

Wirf? ilt«« 3

OM btn 8 w J eerlafii

Srg

ein. .Niti,

Mettst

DiezurEMi nrresthauses dahi« Seiten, wie: Maurerarbeit, ver fäefemg utib Nr

Mirfchicht, Den Wrung unö Vet , Wackensand, v Erstellung von Sei und CenienlsG a Wlagt jh ^einhauerarbeit

Äos I pluelh und Treppe : , schlagt zu

Loos II Matt Wirte Arden , schlagt zu «re:

Meckerarbeit Zeinerarbeit,'

Allerarbeit, ^erarbeit, Abinderarbeit

Wtorteit,'

G.

i ? Emittenten