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Werkholz.
Donnerstag den 20. l. M.,
Vormittags 11 Uhr, soll das von dem hölzernen Glockenstuhl im Stadtkirchthurm erübrigte Eichenholz nebst verschiedenen G i s e n t h e i l e n an Ort und Stelle versteigert werden.
Gießen, den 18. December 1883.
I. A.:
8325 S tief. Stadtbaumeister.
Berftergerung.
In der L. Flett'scheu Hofraithe dahier versteigere ich:
1. Mittwoch den 19. December l. I. Nachmittags 2 Uhr
6 Strohstühle, 1 Standuhr, 1 Spiegel, 1 Wirthslisch, 1 Fischglocke.
2. Donnerstag den 20. December Nachmittags 2 Uhr
2 Chaisen, 2 Oeeonomiewagen, 2 Pferde, 1 Kuh, verschiedene Möbel. Die Versteigerung unter 1 findet bestimmt statt.
Gießen, den 18. December 1883.
Bühner, 8830 Gerichtsvollzieher.
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Bekanntmachung.
Sonntag den 23. December werden die Schalter wie an den Wochentagen offen gehalten.
Gießen, 17. December 1883.
Kaiserliches Postamt.
Ritsert.
Bekanntmachung.
Zur Förderung und Erleichterung des Neujahrsbriefverkehrs in Gießen können Stadtbriefe, Postkarten und Drucksachen, deren Bestellung am 1. Januar Vormittags gewünscht wirb, bereits vom 27. December ab zur Einlieferung gelangen.
Der Absender hat derartige Briefe rc., welche einzeln durch Postwerth- zeichen frankirt sein müssen, in einen Briefumschlag rc. zu legen und diesen mit der Aufschrift zu versehen: „Hierin Neujahrsbriefe. An das Kaiserliche Postamt Gießen".
Diese Umschläge, deren Frankirung nicht in Anspruch genommen wird, können entweder an den Annahmeschaltern abgegeben, oder, soweit es der Umfang gestattet, in den Briefkasten gelegt werden.
Beim Postamte werden die Umschläge geöffnet, die Einlagen sogleich nach Vestellrevieren gesondert, die Briefe rc. aber einstweilen aufbewahrt und erst am 1. Januar Vormittags bestellt. Ausdrücklich wird bemerkt, daß die Maßregel sich lediglich auf die in Gießen verbleibenden frankirten Briefe rc. erstreckt.
Kaiserliches Postamt.
____________Ritsert._____________________________
Bekanntmachung.
Unter Bezugnahme auf die Artikel 31 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Ludwig Christoph Rübsamen zu Gießen unterm heutigen Tage mit dem Eisenerz-Bergwerke „Margaretha" in der Gemarkung Allendorf a. d. Lahn, Kreises Gießen, beließen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung müssen bei Venneidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsriffes bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestaltet.
Darmstadt, den 3. November 1883.
Großherzogliche Obere Bergbehörde.
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