Italieners Corti durch Briganten sind die Provinzialbehörden angewiesen worden, keine Reisebe milligungen für das Innere des Landes zu ertheilen, ausgenommen für bekannte Reiserouten.
Lokaler.
Gießen, 18. August. sSitzung der Stadtverordneten vom 16. Augusts Anwesend' Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Hetz, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baist, Diery, Gail, Grüneberg, Hoch, Homberger, Honstein, Kauf, Lüdektng, Ad.Noll, Aug.Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. — Die Rechnung der Löber'schen Stiftung pro 1882/83 wird oorgelegt und erhält nach stattgehabter Prüfung die Genehmigung. — Die Feier des 2. September (in diesem Jahre am Sonntag) soll in seitheriger Weise statifinden, nämlich Choral vom Stadtthurm, Gottesdienst, Beflaggen der Häuser. — Die Quellwasserleitung betr. schlägt die Commission die Herstellung der Leitung aus dem Stollen nach der Sammelstelle mittelst gutzetserner Röhren vor, entgegen dem früheren Beschlüsse mittelst Thonröhren, da letztere sich für Waldboden nicht empfehlen dürften. Wetter wird auf gestellten Antrag hin beschlossen, die an der Quellwasserleitung beschäftigten Arbeiter gegen die Folgen etwaiger Verunglückung zu versichern und werden die hieraus entstehenden Kosten auf die Stadtkasse übernommen. — Hinsichtlich der für die Aufstellung der Brunnen zu bestimmenden Plätze wurde s. Z. beschlossen, solche an folgenden Plätzen aufzustellen: 1. An der neuen Realschule, 2. an der Grünbergerstratze (Ecke der Ltcher Straße), 3 Götheftraße (am Eingang von der Südanloge), 4. am Neuenweg (am Löwen), 5. am Teufelsluftgärtchen, 6. auf dem Kreuzplatz, 7. an der Bahnhofstratze (am Uebergang über die Westanlage), 8. in der Neustadt (an der Stadtpforte), 9. auf der Mäusburg (Eingang zur Wettergasse), 10. In der Schulstratze, 11. aus dem Lindenplatz, 12. auf dem Asterweg (Eingang zur Schlller- straße), 13. am Wallthor (am rechtsseitigen Thorhause), 14. in der Wallthorstraße (Eingang in die Brandgasse), 15. hinter der Stadtkirche. Die Commission, welche mit der Angabe der Standorte der Brunnen beauftragt wurde, schlägt vor: den für das Teufelslustgärtchen vorgesehenen Brunnen am Ausgange der Wolkengasse auf den Seltersweg (ob linke oder rechte Seite, ist noch zu bestimmen) aufzustellen, den unter Nr. 1 bezeichneten Brunnen weiter bis an die Kreuzung der Ludwigs- und Btsmarck- straße zu verstellen und von demselben eine Abzweigung in den Hof der Realschule heezustellen, den für die Schillerstraße bestimmten Brunnen in den Hof der höheren Mädchenschule zu verlegen; weiter soll der für die Ecke der Grünberger- und Licher- straße vorgesehene Brunnen seinen Standort am Ludwigsplatz erhalten, da die Commission der Ansicht ist, daß dieser Stadttheil hinreichend mit gutem Trinkwasser versehen ist. Betreffs des Brunnens am Dr. Kübel'schen Hause hält die Commission, entgegen einem früheren Beschlüsse, durch welchen die Aufstellung eines Brunnens an gen. Stelle in Frage gestellt wurde, die Aufstellung in Rücksicht namentlich auf die zu erbauende Stadtmädchenschule an der Pipp'schen Schanze u. f. w. für geboten. Die Commissionsvorschläge werden genehmigt und schließlich in Betreff der Aufstellung eines Brunnens in der Schulstraße beschlossen, die Entscheidung hierüber der Commission anheimzugeben — Der in Betreff des Umbaues der Bahnhofsanlagen in der Sitzung vom 19 Juli d. I. über die Eingabe König!. Etsenbahn-Dtrection Hannover gefaßte Beschluß, die Genehmigung zum Umbau zu versagen, sofern nicht Ersatz für die vorhandenen, durch Vermehrung der Geleise aber sehr gefährdeten Uebergänge, namentlich bet Ktlom. 134,34 geschaffen, d. h. die früher beabsichtigte Unterführung hergcstellt und der ungehinderte Verkehr mit dem jenseitigen Terrain erhalten wird, ist von Großh. Bürgermeisterei an Großh. Kretsamt mit dem Gesuche eingereicht worden, für Beseitigung der bestehenden Uebelstände einzutreten. Großh. Kreisamt Gießen hat darauf an das Kgl. Eisenbahnbetriebsamt Cassel ein Schreiben gerichtet, in welchem gleichfalls als Aequtvalent für die projectirte Erweiterung der Geleise-Anlagen und der damit verbundenen Schwierigkeiten für den Verkehr mit dem jenseitigen Terrain die Herstellung geeigneter gefahrloser Ueber- resp. Unterführung verlangt wird. — Das hierauf erfolgte Antwortschreiben des Etsenbahn-Betriebsawtes drückt theilwetse Anerkennung der von hier auÄ gestellten Forderungen aus, betont jedoch, daß die hierfür bestimmten Geldmittel zu größeren Bauten nicht hinreichen, hält den bestehenden Uebergang bei dem angeblich geringen Personenverkehr an frag!. Stelle für genügend und ersucht schließlich, nachdem hervorgehoben, daß die beabsichtigte Erweiterung der Geleiseanlagen nur im Interesse der größeren Sicherheit des Verkehrs auf dem Personen-Bahnhofe erfolgen solle, um Zurückziehung des gegen das Project erhobenen Protestes. Die Stadtverordneten-Veisammlung beschließt indeß Beharren auf ihrem Beschluß vom 19. Juli, da durch Schreiben des Kgl. Eisenbahnbetriebsamtcs die geäußerten Bedenken nicht widerlegt sind. — Die auf Grund des § 26 des Volksschulgesetzes pro laufendes Schuljahr erfolgte Anschaffung von Schulbedürfnissen für Kinder unbemittelter Eltern wird genehmigt und die Kosten hierfür auf die Stad'.kasse übernommen. — Die Zurückerstattung der 152,50 JL betragenden Kosten für Aufrä rmungsarbeiten an der Alexander Mayer'schen Brandstelle in der Kaplaneigasse soll, da der jetzige Inhaber des Geschäftes, Herr Samuel Falck, sich weigert, diese Kosten zu erstatten, auf dem Wege der Klageerhebung gegen Letzteren erreicht werden. — Das Gesuch des Herrn Justus Lenz von Wieseck um käufliche Ueberlassung eines Bauplatzes am Ende der linken Häuserreihe der Grünbergerstraße wird nicht befürwortet, da vorerst nur die Bauplätze an der Wolfstraße und Licherstraße bebaut werden sollen. — Das Gesuch des Herrn Fabrikanten H. M y lius um Canalisation zur Ableitung von Abfallwasser wird nach dem Anträge der Baudeputation erledigt, desgl. dasjenige des Herrn Architect Stein in gleichem Betreff. — Die Herstellung eines Abflußgrabens nach der Lahn aus dem Grundstücke des Herrn Chr. Wallenfels wird demselben nach Angabe des Stadtbaumetsters gestattet. — Der Koftenvoranschlag über Erhöhung des Wißmarer Wegs über das Hochfluthperfil der Lahn wird genehmigt- — Der Voranschlag über die Pflasterung der südlichen Strecke der Bahnhofstraße wird vorgelegt und sollen die erforderlichen Arbeiten auf dem Submissionswege vergeben werden. — Die Kosten für die Ausweißung der Schulsäle in der Realschule und der Anstrich der Wände mit Qelfarbe bis auf 1 Meter 50 Ctm. Höhe werden bewilligt, während betreffs der Herstellung des Festsaales in gen. Schule die Baudeputation weitere Vorlagen machen wird.
Gießen, 18. August. [14. Mittelrheinisches Turnfest.) In der gestern Abend stattgehabten Schlußsitzng des großen Comite's wurde von dem Vorsitzenden Rechenschaft über das finanzielle Ergebniß des Festes abgelegt. Trotz des ungünstigen Wetters während der Festtage wurde ein Ueberfchuß von JL 3,400—3,500 erzielt und dieser Betrag dem hiesigen Turnverein als Geschenk überwiesen. Die Einnahmen betrugen im Ganzen 22,235 JL.
Vermischte S.
Herborn, 14- August. Gestern Abend verunglückte auf dem Bahnhofe Dillenburg ein Bremser aus Gießen vom Güterzuge Nr. 721. Beim Anziehen des Zuges fiel derselbe, welcher, wie verlautet, der Ernährer einer zahlreichen Familie sein soll, so unglücklich von der Bremse, daß er unter die Räder kam und hier einen iahen Tod fand.
Wesel, 13.August. Am 7.August d.I. hatte da? hier in Wesel garnisonirende 8. Wests. Infanterie-Regiment Nr. 57 eine Felddienstübung in der Umgegend von Drevenack. Gegen Vz? Uhr früh wurde hinter Drevenack zum ersten Rendezvous geblasen. Als die Gewehre zusammengesetzt wurden, wobei sich vielleicht eine kleine Un- Irdnung zutrug, versetzte der Lieutenant v. Dücker von der 4. Compagnie mehreren Musketieren der 1. Compagnie derartige Ohrfeigen, daß einem derselben, dem Musketier ! Sicdemann, da? Blut aus Mund und Nase strömte- Unter den mit einer Ohrfe'ge i Beglückten befand sich auch der 28jährige etnjährig-freiwilltge praktische Arzt Dr. med. | Evers. Bei diesem fand es der circa 20jährige Lieutenant v. Dücker für gut, sich nach- ! träglich zu entschuldigen. Herr Dr. Evers nahm die Entschuldigung jedoch nicht an, [ sondern erstattete am 9. ds. über den Vorfall Anzeige bet seinem Hauptmann. Erwähnt sei noch, daß Herr v. Dücker bereits wegen Mißhandlung eines Untergebenen mit Festung : vorbestraft ist.
Bochum, 9. August. Ein höchst etgenthümlicher Wagen-Train, der, wenn man an seiner Spitze nicht den dampfenden Schlot einer Locomobile bemerkte, beim ersten Anblick leicht für den Train eines marschirenden Truppenthetls hätte gehalten werden rönnen, erregte dieser Tage allgemeine Aufmerksamkeit. Es war eine im Dienste der Provinzialverwaltung stehende Dampfwalze, bestimmt, die von vielem Fuhrwerk benutzte Chausseestrecke Bochum-Constantin, welche kürzlich mit neuen Steinlagen oer- ÄaVaJIL1! « auszuwalzen. Hinter der eigentlichen Walze folgte der Wohn- und
(wagen des aus 3 Personen (Walzmetster, Lenker und Heizer) bestehenden Per
sonals. In demselben befindet sich außer einem Kochofen, T'sch, Bank u. s. w. für jeden ein schönes Bett. Der Raum für den Walzmeister ist abgesondert- Angeh'änat ist dann die Schmiede, ein Werkzeug- und Materialwagen, ein Wagen für das mit zunehmende nothwendtge Wasser, sowie ein Brückentrain, der, falls zu Überfahrende Brücken dem Führer für die schwere Walze nebst Maschine zu schwach erscheinen das Material zur Legung einer stärkeren Brücke enthält. Diese Einrichtung besteht in Westfalen erst seit zwei Jahren. Tas Ganze liefert, wie der „Mmk. Spr." hinzusuat ein neu.8 Zeugniß für das unaufhaltsame Fortfchrciten des menschlichen Geistes auf' dem Gebiete praktischer industrieller Erfindungen.
Aus Bayern, 13 August. Am vergangenen Samstag ereignete sich auf Oberwtesenfeld ein bedauerlicher Unglücksfall. Bet einer Attaque, welche das zu den Regiments-Ucbungen gegenwärtig dort versammelte 3. Cheoeauxleger-Regiment ausführte, stürzte ein Wachtmeister der 1. Escadron; das ganze, im Galopp befindliche Regiment fetzte über den Unglücklichen hinweg, welcher so schwere Verletzungen erlitt daß er nach zwei Stunden den Geist aufgab.
Roßdorf bet Darmstadt, 16. August. Am 26. d. M. feiert der auf der Weiß- mühle wohnende Müller und Mühlenbesitzer Friedrich Ammann und seine Frau Susanne das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar erfreut sich noch einer seltenen Rüstigkeit und Getstesfrische.
Aus Cas amicctola, den 13. August, schreibt uns ein Freund unseres Blattes: „Seit einigen Tagen befinde ich mich mit mehreren jungen Leuten der Neapeler deutschen Colonte auf Ischia, um, so viel es geht, den Mitgliedern des „Rothen Kreuzes" beizustehen. Man macht sich trotz aller schrecklichen Berichte in den Zeitungen keinen Begriff von der Größe des Unglücks und der Zerstörung. Das Wetter ist feit einigen Tagen schlecht, es regnet: die Leute sind in Baracken untergebracht und es ist ein entsetzlicher Anblick, dieselben fast vom Nöthigsten entblößt, frierend und weinend umherlaufen zu sehen. Wir theilen Brot, Lebensmittel und Kleidungsstücke aus. Gestern kam Frau Oscar Menricoffre mit einem Schiff voll Kleidungsstückm und Lebensmitteln und nun geht es mit neuen Kräften an die Vertheilung. Außer den Sanitätsoereineu befinden sich von Soldaten noch eine Adtheilung Bersaglieri hier, welche sich musterhaft benehmen." Hiernach ist die weitgehendste Mildthätigkeit immer noch gut angebracht. (F. Z.)
London, 15. August. Ein furchtbares Grubenunglück ereignete sich heute Morgen in dem Zinnbergwerke „Wheel Agar Mine" bei Redrutb. Dreizehn Bergleute hatten die Nachtschicht vollendet und wurden im Aufzuge zu Tage gefördert. Als der Käsig den Landungsplatz nahezu erreicht hatte und die Welle die letzte Umdrehung machte, um den Leuten den Austritt zu ermöglichen, riß plötzlich das Förderseil. Ein Mann sprang noch rasch auf die Landung und rettete sich in dem Augenblicke, als hinter ihm seine unglücklichen Kameraden mit einem markerschütternden Schrei 'n die Tiefe stürzten. Für eine Minute hörte man den Karren mit feiner lebenden Fracht die Wände des 600 Fuß tiefen Schachtes anschlagen und dann trat eine unheimliche Stille ein, welche keinen Zweifel über das Sch cksal der armen zwölf Bergleute aufkommen ließ. Sofort fuhren einige Bergknappen an, um Hülfe zu leisten, wenn noch Hülfe zu leisten war; auf der Sohle des Schachtes angelanqt, fanden sie aber nur zwölf furchtbar verstümmelte Leichname mit zerschmetterten Gliedern und zum Theil abgetrennten Köpfen-
— [Eine Schlange im Moorbad!) Folgende ergötzliche Geschichte wird au5 einem bekannten Badeorte des Königreichs Sachsen berichtet Aus einer Moorbadezelle ertönt eines Tages vlötzl ch ein so heftiges Klingeln, daß nicht nur das betreffende Bademädchen, sondern auch die Schließerin und die Übrigen Bademädchen des ganzen Moorbadeflügels zusammenlaufen. Schon draußen vor der Zelle hören sie die im Moorbade befindliche Dame laut und angstvoll rufen: „Hilfe, eine Schlange, eine Schlange." Entsetzt öffnet das Personal die Thür, um die Dome, schon halb ohnmächtig vor Schreck, in der Moorba bemanne zu sehen, mit der Hand ihnen bedeutend, daß in dem Moor eine Schlange sei. Entschlossen greift das eine Bademädchen in die zähe, dunkle Masse und bringt nach einigem Herumfischen, während Alles athemlos zuschaut, zum Vorschein — den wundervollen, jetzt zur Schlange gewordenen Zopf der badenden Dame. Tableau! Wenn auch am nächsten Tage die „Schlange" wieder als Kopfputz prangte, so ging die Discretion der Bademädchen doch nicht soweit, daß die Mehrzahl her Kurgäste auch fernerhin das schone Haar der Dame als natürliches Product bewunderte, wohl aber wurden die neu angekommenen Fremden bet passender Gelegenheit auf die „Dame mit der Schlange" aufmerksam gemacht.
— Die Lebensversicherungs- und Ersparniß-Bank in Stuttgart hat sich eines fortgesetzt lebhaften Zugangs zu erfreuen.
Im Laufe dieses Jahres bis Ende Juli sind 1782 Anträge mit JL 15 200000 und in den letzten 5 Jahren für die Summe von JL 115813 600 bei derselben gestellt worden.
In Kraft stehen derzeit 43 863 Policen mit JL. 201600 000.
Durch die hohen Dividenden, welche die Bank seit 24 Jahren vertheilen konnte, wurden die von den lebenslänglich Versicherten zu leistenden Tarif-Prämien um 33 bis 46pCt. und die von den abgekürzt Versicherten um 40—60p(St. der einfachen Prämie alljährlich ermäßigt.
Diejenigen, welche ihre Dividenden in steigender Weise beziehen, werden innerhalb 33—34 Jahren von jeder Prämienzahlung frei und haben von da ab sogar eine jährlich steigende Rente zu erwarten.
Beim Erlöschen der Versicherung in Folge Nichtzahlung der Prämie wird entweder gleich hohe Abfertigung. wie bei der Kündigung, die zu jeder Zeit gestattet ist, oder Umwandlung in eine prämienfreie Police gewahrt, wobei, wenn z. B. die Vev sicherung auf Lebenszeit lautet, seiner Zeit eventuell die doppelte Summe der eingc- zahlten Prämie ausgezahlt wird.
An Beamte werden Darlehen zur Cautionsbestellung zu sehr mäßigen Bediag- ungen abgegeben._________________________________________________
Witterungskunde.*)
19. August. Sonntag. Morgens und spätnachmittags heiter, Mittags und einige Zest Nachmittags wolkig bis drohend. Im Allgemeinen besonders frühmorgens unti spätnachmittags bis Abends noch ziemlich heiter und angenehm, wenn auch die Temperatur frühmorgens etwas niedrig ist.
20. August. Montag. Frühmorgens ziemlich beiter, auf Mittag zu und Nachmittags wolkig und windig, spätnachmittags wohl aufgebessert, Abends unbestimmbar. Im Allgemeinen mäßig kühl. In den südlicheren Gebieten sind stürmische Regenböen mit Hagel Vormittags strichweise zu erwarten.
21. August. Dienstag. Im Allgemeinen noch unruhig und veränderlich. Normal ist Morgens mit steigernder Sonne Anfangs Aufheiterung zu erwarten. Der Mittig und Nachmittag ist zerstreut schleierig bis wolkig, strichweise aufgehellt. Der Spätnachmittag ist dichter bedeckt bis regnerisch. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die unruhige Witterung die Aufhellungsperioden örtlich verschiebt und verdeckt.
*) Aus Dr. L. Overzier's Wetter-Prognose für denMonatAugufi, abgeschlossen am 20. Juli (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köl», Preis 1 JL). — Nachdruck verboten.
Handel und Berkehe.
Gießen, den 18. August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.90—1.05, Hühnereier per Stück 5—6 \ Käse Stück 5—8 Käsematte 3 H, Erbsen per Liter 22 H, Linsen 32 H, Tauben per Paar 65—80 Hühner per
Stück .AL 0.85—1.40, Hahnen per Stück JL 0.55—1.20, Enten pr. St. <L 1.50—1.80, Ochsenfleisch per Pfund 70 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Kalbfleisch 50 bis 54 H, Schweinefleisch 62—64 Hammelfleisch 62—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 6-7, Kirschen pr. Pfd. 00-00 H, Milch pr. Liter 13—18 Welsche pr. Stück JL 0-0 Zwiebeln per (Str. 6.50 JL
Zur gefl Beachtung
Schriftliche Anfragen wegen AuskunftsertheAung über Inserate rc. können nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt (ft. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Exp dttion ,U- fetnerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine bestimmtes« gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abzuholen.
Ä
M von auso
Anglist, y MvesF Me alt. l6
I leS-
Die Liesei MisM bei
Gießen, ai
ttdim ui dem 55 Mm J. D ist burc Mti erloschen Mn, den 1 Großh. Ain
« St!
Ms Noch bei
10 Uhr, «W zu H Mui durch öj geaebi Mitarbeit a Wchlagt zi W an den \ ^Uagt zi ^arbeite Eagt zu »«erarbeit« k mansch wn, den
Nerka IieN( Jl*9 k u . Nmitt bet ®
S*teau Rll
S btt
SiSif 5Ä »L


