Deutschland.
Berlin, 14- April. Die heute im Reichstag verlesene kaiserliche Botschaft hat -folgenden Wortlaut: t t _ .. 2 m r
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden deutscher Kaiser, König von Preußen u. s. w., thun kund und fügen hiermit zu wissen: Wir haben es jederzeit als eine der ersten von Uns als Kaiser übernommenen Pflichten erkannt, der Lage der arbeitenden Klassen im ganzen Reiche dieselbe Fürsorge und Pflege zuzuwenden, welche Wir in Preußen zur Fortbildung der von Unserem in Gott ruhenden Vater im Anfänge dieses Jahrhunderts begründeten Reform zu bethättgen suchten- Schon beim Erlaß des Soctalisten- gesetzes haben Wir Unserer Ueberzeugung dahin Ausdruck gegeben, daß die Gesetzgebung sich nicht aus polizeiliche und abwehrende Maßregeln beschränken darf, sondern suchen muß, zur Heilung oder doch zur Milderung des durch Strafgesetze bekämpften Uebels Reformen einzuführen, welche dem Wohle der Arbeiter förderlich, die Lage derselben zu bessern, zu fördern und zu sichern geeignet sind. Wir haben dieser Unserer Botschaft vom 17. November 1881 Ausdruck gegeben und Uns gefreut, als einen ersten Erfolg in dieser Richtung in Unserem Königreiche Preußen wenigstens b e beiden ersten Stufen der Klassensteuerpfltchttgen befreien zu können- Dankbar für die etnmüthige Unterstützung Unserer hohen Verbündeten, dankbar für die hingevende Arbeit Unserer Behörden, sehen Wir auch auf dem Gebiete der Reichsgesetzgebung den Anfang des Reformwerkes so wett gediehen, daß dem Reichstage zu Anfang der Session der Ent wurf eines Unfall-Versicoerungsgesetzes in einer mit Rücksicht auf die frühere umgearbeitete Fassung vorgelegt und ergänzt werden konnte durch einen Gesetzentwurf zur Organisation des Krankenkassenwesens. Seitdem haben Wir, den Verhandlungen dcö Reichstags über diese Vorlagen mit besonderer Aufmerksamkeit folgend und zu jeder möglichen Erleichterung derselben gern bie Hand bietend, an dem Wunsche und der Hoffnung festgehalten, daß diese Session des Reichstages nicht zu Ende gehen werde, ohne daß jene Vorlagen und Gesetze in einer die Sanctton ermöglichenden Gestalt zur Annahme gelange. Wir haben auch mit Anerkennung und Befriedigung gesehen, wie die ernste Arbeit des Reichstags die Berathung des Krankenkassengesctzes bereits so weit gefördert hat, daß in Bezug hierauf die Erfüllung Unserer Erwartung kaum mehr zweifelhaft erscheint. Mit Sorge aber erfüllt es Uns, daß d>e prtncipiell wichtigere Vorlage des Unfallversicherungsgesetzes noch so sehr im Rückstände ist und daß daher auf deren Durchberathung nicht mit gleicher Sicherheit gerechnet werden kann. Bliebe diese Vorlage jetzt unerledigt, so würde auch die Hoffnung, daß in der nächsten Session die wetteren Vorlagen, betreffend bie Alters- unb Jnvaliden-Versorgung, dmchberaihen würben, völlig schwinden, wenn die Berathung des Reichshaushaltsetats für 1884/85 noch die Kraft des Reichstages während der Wintersaison in Anspruch nähme. Wir haben deßhalb für geboten erachtet, die Zustimmung der verbündeten Regierungen da- btn zu beantragen, daß der Entwurf des Reichshaushaltsetats dem Reichstage jetzt von Neuem zur Beschlußnahme vorgelegt wird. Wenn dann die Vorlage über die Unfallversicherung in der laufenden Frühjahrssession vom Reichstag- nicht mehr berathen und festgestellt wird, dann wird durch vorgängige Berathung des Reichshaushaltsetats wenigstens für die Wintersession die Freiheit gewonnen werden, welche erforderlich ist, um die socialen Reformen auf wirthfchaftltchem Gebiete zu fördern- Die Zeck ist eine lange für die Empfindung, mit welcher Wir in Unserem Lebensalter auf die Erfüllung der Aufgaben blicken, welche zu lösen sind, ehe die in der Botschaft ausgesprochenen Gedanken eine praktische Bethätigung soweit erhalten, daß sie volles Verständniß und volles Vertrauen finden. Unsere kaiserlichen Pflichten aber fordern Uns auf, kein Mittel zu versäumen, um für die Besserung der Lage der Arbeiter und für die Erhaltung des Friedens unter ben Klassen der Bevölkerung, so lange Gott Uns Frist gibt, zu wirken. Darum wollen Wir dem Reichstag durch Unsere Botschaft von Neuem und unter Anrufung seiner bewährten und treuen Anhänglichkeit die baldige Erledigung der vorbezeichneten Aufgaben dringend an's Herz legen.
Gegeben Berlin, den 14. April 1883-
(gez.) Wilhelm.
(gegengez.) v. Bismarck.
Berlin, 14. April- Wie man den „B- P- N." aus Southampton mittheilt, wurden daselbst am 10. d. M- die beiden Dampfer „Diogenes" und „Sokrates", welche seit December v. I. in dem dortigen Hafen liegen, von den englischen „Blaujacken" besetzt. Es dürfte noch erinnerlich sein, daß die Schiffe voriges Jahr in Kiel gebaut wurden und daß die deutsche Reichsregierung allen Anlaß zu der Vermuthung hatte, daß dieselben in dem chilenisch-peruanischen Kriege Verwendung finden sollten. Sie wurden in Folge dessen nut Beschlag belegt und tn Kiel festgehalten, bis Garantie gegeben war, daß sie nach einem englischen Hafen gehen würden. Bede Schiffe sind nunmehr in den Besitz der englischen Admiralität übergegangen.
Arari ürerch.
Paris. 15. April. Die legüunisüschen Blätter „Union" und „Gazette de France" erklären die über den Gesundheitszustand des Grasen Chambord umgehenden ungünstigen Gerüchte für unbegründet, Gras Chambord sei durch eine Verstauchung genöthigt gewesen, einige Zeit lang das Zimmer zu hüten, befinde sich aber schon seit 8 Tagen wieder vollständig wohl, empfange zahlreiche Besuche und werde demnächst von Gorische, wo er sich jetzt aufhalte, nach Frohsdorff zurückkehren.
Telegraphische Depeschen.
Wolffs telegr. Correspondenr-Bureau.
Berlin, 16. April. Der Kaiser ist Abends 8 Uhr 15 Mm. aus Schwerin zurückgekehrt. — Bei dem Abbruch des ehemaligen Stadttheaters stürzte Abends eine Mauer ein, wodurch 7 Arbeiter verschüttet wurden, von denen einer todt blieb.
Berlin, 16. April. Das Abgeordnetenhaus berieth heute bte Petitionen gegen die Vivisection. Die Unterrichtskommtssion beantragte Uebergang zur Tagesordnung, Jansen Ueberweisung an die Regierung, Minnigerode, die Regierung solle die Frage der Unentbehrlichkeit der Vivisectwn und Maßregeln gegen die M-ßbräuche tn Erwägung ziehen. Der Cultuswtnister bestreitet die Mißbräuche und weift auf die großen Vortheile der Vivisection für die medicinische Wissenschaft hin. Reichensperger (Köln) und Windthorst beförworten den Antrag Jansen, Huyssen und Langerhans ben Antrag der Commission- Das Haus nahm den Antrag Minnigerode an. — Morgen: Die Secundärbahnvorlage und die Kölner Bahnhofsvorlage.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt, Madrider Nachrichten ließen annehmen, daß nur der Finanzminifter Gegner des Abschlusses der Handelsvertrags-Verhandlungen sei; die Gegnerschaft dieses wichtigsten Ressorts dürfte aber entscheidend und um so schwerer zu überwinden sein, da sie mehr auf politischen als auf wirthschaftlichen Grundsätzen beruhen solle — trotz der unablässigen Bemühungen der beiderseitigen Diplomatie werde kaum Aussicht auf das Zustandekommen des Handelsvertrages Übrig bleiben.
— An einer anderen Stelle bespricht dieselbe Zeitung mehrere gegen Deutschland gerichtete Artikel des spanischen ofsiciösen Journals „Iberia" und fragt, was das Blatt mit diesen Hetzereien bezwecke. Sind sie nur Ausbruch der Verstimmung der internationalen Freihandelspartei? Oder wollte die spanische Finanzverwaltnng von Hause aus keinen Vertrag zu Stande kommen lassen? Der beste Wille Deutschlands, auf Grund einer freundschaftlichen Verständigung einen für Spanien und Deutschland nützlichen Vertrag zu Stande zu bringen, wäre dann allerdings machtlos.
Karlsruhe, 16. April. Anläßlich des Ablebens des Großherzogs von Mecklenburg legt der Hof aus 3 Wochen Trauer an.
Lemberg, 16. April. In Jarorow widersetzte sich die Bevölkerung den behördlichen Vorbereitungen zur Cultivirung der Flugsandsgründe urb machte einen Angriff auf die herbeigezogenen Ulanen mit Stangen und Pfählen. Das Militär wandte nur die flache Klinge an. Zehn Personen wurden verwundet. Die Rädelsführer sind verhaftet.
Kopenhagen, 16. April. Im Landsthing wurde heute eine Adresse an den c^"?ebrachr tn welcher, im Gegensatz zu der vom Folkething beschlossenen Adresse, ausgeführt wird, daß das Ministerium keinerlei Schuld an dem Stagniren in der Ge
setzgebung trage. Die Gesctzvorlagen würden dann am Besten gefördert werden, wenn sie nur nach ihrem Inhalte geprüft und berathen würden und wenn man sich dabei nicht einm sche in bte Rechte bes Kömgs, fick seine Minister zu wählen. Die Adresse schließt mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß der König wie bisher auch ferner durch diejenigen Minister, denen er sein Vertrauen schenke, die grundgesetzliche Ordnung in jeder Beziehung aufrecht zu erhalten w'ssen werde.
Marseille, 16. April. Der Strike der Hafenarbeiter dauert fort. Die heutige Versammlung 2000 Sinkender verlief resultatlos.
London, 16. April. Nach dem Hof-Journal machen sich bei dem Leiden, das sich die Königin vor einiger Zeit durch eine Verstauchung des Kniees zugezogen hat, zwar einige Anzeichen der Besserung bemerkbar, gleichwohl werde die Heilung nur langsam vorwärts schreiten und werde die Königin noch eine Zeit lang des Gehens sich enthalten müssen.
— Der in Glasgow verhaftete Vernarb Gallagher erschien heute vor dem hiesigen Polizeigericht unter der Anschuldigung, Sprengstoffe zu unerlaubten Zwecken besessen zu haben. Die Verhandlung wurde auf nächsten Donnerstag vertagt.
Dublin, 16. April. Heber eine neue Verschwörung zum Mord, die in der Grafschaft Clare organisirt war, sind durch einen Zwangsarbeits- Sträfling, Namens Tubridy, Enthüllungen gemacht worden, es wurden in Folge dessen mehrere Verhaftungen vorgenommen.
— In dem Proceß wegen des Mordes im Phönix-Parke ist einer der Verhafteten, James Müllet, zum Angeber geworden.
— Heute begann der Proceß gegen Curley, welcher der Theitnahme an der Ermordung Vourke's angeklagt ist. Fünfzig Dubliner Bürger, welche zur Wahl als Geschworene geladen, aber nicht erschienen waren, wurden zu einer Geldstrafe von je 100 Pfd. Sterl. verurtheitt.
— (Proceß Curley). Der Staatsanwalt erklärte Curley als einen Führer der Bande der „Unüberwindlichen", derselbe hätte Brady (welch' Letzterer bereits zum Tode verurtheitt worden ist) und Andere im Phönix-Parke begleitet und den Mördern Lord Cavendish's und Mr. Bourke's Instructionen ertheilt. Der Denunciant Carey wiederholte seine früheren Aussagen und erklärte, die Unüberwindlichen hätten 22 Mal die Ermordung Mr. Forster's, des früheren Staatssecretärs für Irland, geplant, und gab schließlich einige Details anderer Pläne, welche die Ermordung verschiedener Beamten bezwecken sollten.
Madrid, 16. April. Der ministeriellen „Correspondenz" zufolge erfolgte auf die letzte Note der deutschen Regierung bezüglich des Handelsvertrags eine eingehende Antwort.
Petersburg, 16. April. Von Semtretschensk gehen bret Deputationen einheimischer Ktrghtsen, Taranlschen unb Dunganen zur Krönung nach Moskau und Überreichen dem Kaiser unb ber Kaiserin eine werthvolle Schüssel unb Salzfaß. Zur Krönung erscheinen in Moskau auch Deputationen aus dem Kaukasus unb Transkaukasien, sowie Kirghisen aus ben Gebieten Turgai, Ural, Semipalatinsk und Akmolivsk.
Odessa, 16. April. In bem politischen Processe gegen bie Theilnehmer bes sübrussischen Arbeiterbundes, besten gerichtliche Verfolgung durch General Strelnikoff zur Ermorbung bes Generals durch bie Socialisten geführt hatte, sind bret Angeklagte zu lebenslänglicher, sieben zu fünfzehnjähriger, vier zu zehnjähriger, vier zu vierjähriger Zwangsarbeit unb acht zur Ansiedelung in entfernteste Ortschaften Sibiriens üerurtbeilt worden.
Bukarest, 16- April. Der Minister bes Auswärtigen reift morgen nach Sigmaringen, um bem Könige im Auftrage bes Cabinets Bericht zu erstatten. Der König kehrt voraussichtlich am 1. Mat zurück.
— Konstantin Rosetti ist gestern aus Paris zurückgekehrt.
Sofia, 16 April. Fürst Alexanber ist heute abgereift unb schifft sich morgen auf bem türkischen Avlso „Jzzebin" in Varna nach Konstantinopel ein. Der Ministerrath führt während ber Abwesenheit bie Regentschaft.
Vermischte-.
Mainz, 15. April. Ein Commis Voyageur, der gern billig reift unb bies auch ohne Zweifel schon oft mit Erfolg fertiggebracht Hal, fuhr bieser Tage nach Darmstadt. Als bte Bill-ts abverlangt wurden, drückte d^r Mufterreiter bem Schaffner mit ver- standniß nnigem Blick ein Markstück in bie Hand unb verlangte noch bafür ein B llet zur Rückfahrt. Der Jünger Merkurs war aber an den Unrechten, nämlich an ben Zugrevisor, gekommen, der in Darmstadt den äußerst Verblüfften, nachdem er bie gesetzliche Strafe bezahlt, wegen Bestechung ber Polizei übergab.
Berlin, 14. April. (Die Kohlrabiköpfe.j Bei Schluß ber gestrigen Reichstags- fitzung — bie Abgeordneten waren eben im Begriffe, sich zu entfernen — rief ein Mann von der Zuschauertribüne hinunter: „Ihr seid Alle Kohlrabiköpfe!" Der Rufer wurde von den Galleriedienern sistirt — es war eine bem Namen nach ben Mitgliedern der Petitionscommission sehr wohlbekannte Persönlichkeit, ein ehemaliger Feldwebel, ber zeitweil'g Geistesstörungen unterworfen ist, der Dutzende von Petitionen erfolglos an den Reichstag geschickt hat und ber seit einem Jahrzehnt auch die Zeitungs- rebacttonen mit seinen Beschwerben unb Bittgesuchen unsicher macht.
Mainz, 14. April. Gestern Abenb gegen V-6 Uhr hat der Brückenbau das erste Opfer gefordert; ein Italiener, ein sehr tüchtiger Arbeiter, stürzte vom IV. Wasserpfeiler in ben Rhein unb ertrank, ehe ber Rettungsnachen zur Stelle kommen konnte. Es war dies ber sechste Arbeiter, ber in ben Strom fiel, bie übrigen fünf würben aber sofort wieder gerettet.
— Selbst die heilige Schrift ist kürzlich schänblicherweise zum Schmuggeln gemißbraucht worden. In einem Newyorkcr Postamt traf dieser Tage eine an Frau George Moore in Cala s im Staate Maine abreffirte Bibel von Paris ein, welche, wie sich bei näherer Besichtigung herausstellte, einen geheimen Schatz enthielt. Mitten in ber Bibel war nämlich ein Viereck herausgeschnitten und mit Schmucksachen zum Werth von 8000 Lst. ausgefüllt. Die Bibel würbe mit Beschlag belegt unb ins Zollamt gesandt.
Köln, 15. April. In Ehrenfelb warb gestern eine Verhaftung vorgenommen welche großes Aufsehen erregt. Vor einiger Z it wurde durch Zeitungsanzeigen eine Person zur Aufnahme eines 12jährigen Mädchens gesucht, welche demselben eine strenge Aussicht angedeihen lassen sollte. Eine Ehrenseldenn wandte sich schriftlich an bie Adresse in Wesel, erbot sich, bas Kind aufzunehmen und ihm eine gute Erziehung zu geben. Daraufhin wurde ihr anscheinend von einer Dame gebildeten Standes unter der Unterschrift Frau v. D. mitgetheilt, das Kind, um welches es sich handle, sei ihr Stiefkind, welches sie nicht leiden könne, es sei so geartet, daß ihm täglich eine strenge Züchtigung zu Theil werden müsse; zugleich wurde bie Frage an bie Ehrenfelderin gerichtet, wo, wohin und womit sie diese Züchtigung ertheilen wolle. Die Ehrenfelderin, hierdurch stutzig gemacht, begab sich zu ihrem Polizeicommissar, Herrn Kuhnen, und gab diesem von ber Angelegenheit Kenntniß, zugleich seinen Rath für ihre ferneren Schritte erbittend. Herr Kuhnen, der als umsichtiger Beamter bekannt ist, ließ jene zurückschreiben: Sie werbe bie Züchtigung mit Stock, Leberpeiische unb Ochsenziemer geben. Auch würbe ber Unbekannten in Wesel noch mitgetheilt, bte Betreffende bewohne allein ein Hinterhaus, bas Schreien bes Kindes bet den nötigen Züchtigungen könne deshalb zu Niemandes Ohr dringen, und was das Wohin anbelange, so sei es der Zuchtmeifterin ganz gleich, wohin fte schlage u. s. w. Ferner wurde die Verfasserin des Inserats gebeten, nach Ehrenfelb zu kommen, um bort bte Sache zum Abschluß zu bringen. Nach weiterem Briefwechsel, tn welchem bieserseits auf bte befonbere Frage ber Unbekannten, ob bem Kinde das übermäßige Schreien auch abgewöhnt werben forme, geantwortet wurde, daß hierfür gesorgt werden könne und nach Austausch von Telegrammen traf ein Herr, angeblich aus Hannover und als Bevollmächtigter ber Weselerin, gestern in Ehrenfelb ein. Eine zweite Ehrenfelderin hatte, da die erstere nicht glaubte ihre Rolle durchführen zu können, diese übernommen; der Polizeicommissar und fein Wachtmeister befanden sich in bem dem Nachfragenden bezeichneten Hause in einem Zimmer, welches mit demjenigen, in das der Fremde geführt werden
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