• I
h
empfiehlt unter (
164
Vonüglic
(1 Slückrallfs
Ney
792
Osi
Mocca-Melange-KafiTee’s
von]
Wandbecken,
u
1507
8. Elsoffer,
477
1229
Fr. Teipel
1639
1716
♦ i
» K r
» ♦
I I
Pumpen jeder Art und Größe- Eise»' nnd Bleiröhren.
NB. Zu bf kaufssteilen:
tz ■ ।
Küchenausgüffe, Piftoirs re. emaill. und in Porzellan.
zu billigst gestellten Preisen und jahrelanger Garantie.
Täglich gebrannte
vorzüglich im Geschmack, zu 90 J-L. 1, JL 1,20, 1,40 und Jl. 1,60
per Pfund, sowie mein reichhaltiges Lager in rohen Kaffee's zu 65, 70, 80 und 92 H, tX 1, Jl 1,10, 1,20, JL |l,30, 1,40 und 1,50
per Pfund, empfiehlt
Meine gebrannten Kaffee's sind nicht nach blonderer Methode geröstet, auch nicht caramelirt, weil meinen Abnehmern keinen Zucker für Kaffee verkaufen mag; besteht doch das wohlklingende Carameliren und Candiren nur darin, dem Kaffee beim Rösten Zucker zuzusetzen, wodurch der Kaffee bedeutend an Gewicht, aber nicht an Qualität gewinnt; daher kommt es auch, daß die Hausfrauen von meinem auf natürlicyem Wege gerösteten ^o(w^ß^ange^ Kaffee mit ein Pfund ca. 1—2 Tage länger ausreichen, als mit jenem.
Bahnhosstr
24.
Bahnhofstr
24.
„ Zu haben be
Rarl Tchtvaah in
Heini
Michal
WM *■**
Korsetten
empfiehlt in großer Auswahl billigst
Hochachtungsvoll
August tiuhr früher Lindenplatz
BokffU^s in allen Metallen.
Reparaturen werden prompt und billig besorgt.
König bewohnt die Gemächer deS sechsten Stockes. Außer dem Arbeit--, Schlaf- und Bibliotheksalon befindet sich darin nur noch ein Vortragsalon für das königliche Cabinet. In seinem Arbeitszimmer, das geschmückt ist mit den Bütten seiner Eltern, von Wagner, Äug. Heigl, v. Tann und Lutz, einem Bildnisse aus „Rheingold" und dem Plane deS Ltederhof, empfing der Monarch, wie die „Tägl. Rdsch." schreibt, die Kunde von dem jähen Tode seines Freundes Wagner aus dem Munde des Cabinetschefs und Mtnistertal- rath v. Ziegler. Im vierten und fünften Stocke sind die Säle thetls der umfangreichen Bibliothek, theils der Geschichte in Waffen-, Münzen- und anderen Sammlungen bestimmt. Der erste Stock ist ein mächtiger, reich mit Gold beladener Sttegenhof. Die Beleuchtung ist elektrisch, in dem Schloßhof Iablochkoffkerz-n, in den inneren Räumen daS Edison- und Swan-System. Die Stall, äume deS Schlosses sind mit Fresken urvorweltl'che Bilder, geschmückt. Von weitester Feine sieht man das wahrhaft königliche Schloß des bayerischen Monarchen, an der Sette des lieblichen Eldorados der Königin Mutter und dem reizend schön gelegenen Schlosse deS seligen Max II. „Hohenschwangau". „Neuschwanenstein" und „Hohenschwangau", auf htsto'isch merkwürdigem Boden stehend, geben Zeugniß von dem hohen Kunstsinne ihrer edlen Erbauer aus dem Stamme der Wittelsdacher-
Berlin, 14 März Zum Raubmorde in der Adalbertstraße schreibt man der „Germania": „Soweit dis jetzt ermittelt ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß der Thäter Sander sich diesen Namen fälschlich beigelegt hat, um so une-kannt seine Mord- that vollführen zu können. Daß dieser Mord ein nut allem Raffinement geplanter war, geht auch daraus hervor, daß S- das Zimmer in dem Hause Adalbertstraße Nr. 23, welches mit den Fenstern gegenüber dem Postamt belegen ist, mieihete, um beim Austragen der Briefe die die Post verlassenden Beamten genau beobachten zu können. Ferner scheint die Annahme nicht zu trügen, daß S- einen Complicen gehabt, der sich in dem Zimmer zur Zeit der That aufgehalten bat, da Hausbewohner zwei Männer das Haus haben verlaffen sehen wollen- Auf den einen paßte die Personalbeschreibung des S- ganz genau Kossäih war sowohl be, seinen Vorgesetzicn und seinen Kameraden, wie in b<n K'eisen des Publikums, in btnen er verkehrte, beliebt Er hinterläßt eine Frau, drei Mädchen und einen Knaben. Erstere wurde gestern Mittag von Seiten der Postbkhörde in schonendster Weise von dem entsetzlichen Vorfall in Kenntniß gesetzt und eilte sofort md) dem Postamt, wsh'n man die Leiche einstweilen befördert hatte, um ihren Mann vor dem Transport nach dem Obbuct'onshause, der im Laufe deS Nachmittags erfolgte, noch einmal sehen zu können Von dem oder den Thätern fehlt bisher noch jede Spur. Bis zum Abend wogte noch eine ungeheure Menschenmenge in der Nähe des Thalortes und des Postamts, so daß Schutzleute nqutrtrt werden mußten, um einer Verkehissiockung vorzubeugen. Die gerichtsarztliche Besichtigung ergab, daß der Ermordete zunächst einen Schlag mit einem geschärften Instrument, anscheinend der schmalen Seite d s Hammers, auf der rechten ©tirnfJte neben der Schläfe erhalten haben mußte, der ihn sofort betäubte Die mit scharfen Kanten versehene Wunde ist ungefähr 1 Zoll lang und */2 Zoll breit. Auf der linken Seite über dem Auge wurde em großes anscheinend mit der stumpfen Seite des Hammers geschlagenes Loch conftatirt. Der Schlag hat tbetlweise das Nasenbein und den Backenknochen zertrümmert und allem Anschein nach den sofortigen Tod des Opfers herbeigeführt- Ferner wurden auf dem Hrnte-köpfe noch an 5—6 schmälere Wunden entdeckt, die der Mörder feinem Opfer zugffügt zu haben scheint, als dasselbe bereits zur Erde gefallen war. Gesicht und Körper waren bis zur Unkenntlichkeit mit Blut überströmt- Die gerichtliche Obduction der Leiche soll morgen stattfinden. lieber die Familie des ermordeten Kossätb erfahren wtt noch nachträglich, daß der Todle in sehr geregelten finanziellen Verhältnissen und im Kreise der Semen sehr glücklich gelebt bat. Seine älteste Tochter hat sich erst seit Kurzem mit einem Beamten verheirathet, fern einziger Sohn ist vor ca. 8 Tagen eingesegnet worden. Die beiden anderen Töchter befinden sich in einem Alter von 16 — 12 Jahren. Die Frau ist durch das entsetzliche Ereigniß aufs Tiefste erschüttert und apathisch gegen hr- Umgebung und alle Vor- kommnisfe. In höheren postalischen Kreisen bat man nach dem Bekanntwerden der Mordthat sofort in Erwägung gezogen, ob es sich nicht empfehlen würde, das Institut der Geldbriefträger in der bisherigen Weife eingehen zu laffm und wieder zu dem alten System zurückzugreifen, nämlich die Karten an die Adressaten zu bestellen, welche sich alsdann die Geldbeträge von der Post abholen müßt-n Andererseits hält man es für ratbfam, wieder die Einrichtung zu treffen, daß ein jeder Briefträger in feinem Revier die Gelder den Adressaten übermittelt. In letzterem Falle würden die Beamten nie so bedeutende Summen bei sich führen, mithin würde her Versuchung zu einem so scheußlichen Verbrechen vorgebeugt sein."
Mailand, 13. März. Zu der steigenden Kälte hat sich heftiger Wind gesellt- Die Pässe der Appeninen sind unfahrbar; hier erreichte der Schnee die Höhe von 24 Zentimeter. Bei Parma wurde heute Morgen eine Wassermühle durch den Wind in den Canal des Po geschleudert; der Müller, sein Sohn und der Bursche wurden getödtet.
— (Verhungert) Großes Aussehen erregte in Konigshütte der folgende, von der dortigen Zeitung gemeldete Vorfall, welcher in der Tdat geeignet ist, das allgemeine Mitleid wachzurufen. Ein Knabe wurde aus dem väterlichen Haufe vertrieben, auf
Möbel & Polsterwaaren Muk
empfiehlt ihr reichhaltige- Lager in
Möbeln aller Art
Metaliwaarenfabrik und Giesserei
empfiehlt sich zur Herstellung von
Wssserieitungsaniagm, Puinprnsnlsgeil für Kräft- und Handbetrieb, Nabe- und Cinfeteinrichtunyen etc.
Fabrik und Lager
von
ku
i
Iprioralo secco f | Valdepennas
Malaga-Xerez
1 Opurlo IWaga . Maga (sehr i • Sherry
:öitn w? NiiHtr
daß er sich selbst ernähren und deshalb arbeiten solle. Weinend zog er von bannen. ES gelang ihm zwar, alS Maurerjunge Arbeit zu bekommen und so viel Geld zu ver- bsenen, daß er em ärmliches Quartier beziehen und Kost und LogiS bezahlen konnte; doch als der Winter kam und mit diesem die Arbeitslosigkeit des Knaben, wurde er nicht länger beherbergt und ihm jeder Bissen verweigert- Nun blieb ihm weiter nichts übrig, als tagsüber bettelnd fein Leben zu fristen; da ihm aber stets daS Geld zum Nachtquartier fehlte, schlich er heimlich Abends auf ein Ställchen, um dort auf ein paar Halmen Streu zu übernachten. Vor acht bis zehn Tagen, als plötzlich starke Fröste eintraten, fand man ihn in dem Schuppen tobt, abgemagert bis zum Skelett, bie Augen tiefl'egend, den Mund verzerrt, weit offen, beide Füße von den Knöcheln abg'trennt- ES liegt bie Vermuthung nahe, baß bem armen Knaben einige Nächte vo-her bie Beine abfroren und bei irgend einem versuchten Aufsteh n abknickten. Die Aerzte, bie ihn fectrten, prallten zurück, als sie das Leichentuch zurücrschlugen und sich ihnen ein solch trauriger Anblick bot. Kein Tropfen Blut quoll aus seinem auf- geschntttenen Herzen. Die Därme waren wie auSgespült und im Magen fand man eine Flüssigkeit, die von der Galle herzustammen schien.
— fDie Geschichte von drei Nadeln ] Vor einigen Tagen wurde in Pest erzählt, Dr. Szenassy habe daselbst auf der Klinik des Profeffors Kovacs einem jungen hübschen Mädchen eine Nadel aus dem Nach-m gezogen Dieselbe hat das Mädchen, wie es angab. vor zwei Monaten aus Unachtsamkeit verschluckt. Die Patientin wurde auch nach der Operation im Spital zurückbebalten, da sie fortwährend über stechende Schmerzen im Mastdarrn klagte. Vorgestern fühlte sie sich so unwohl, daß sie ohnmächtig wurde. Der Arzt erinnerte sich der herauSgezogenen Nadel und in der That zog er abermals drei Nadeln auS bem Leibe des MSdchenS. Dieses fühlte sich nun sehr wohl und gestand reumüthig, die frühere Angabe sei unwahr gewesen. Sie habe sich — erzählte sie nun — in Ihrem Heimathsorte in einen Broschen verliebt, der aber nichts von ihr wissen wollte. In ihrer Verzweiflung wandte sie sich an eine Zigeunerin, die ihr rietb, sie möge drei Nadeln schlucken und das Herz des Geliebten werde sich ihr zuw'nden- So that denn auch die Unglückliche und in Folge dessen kam sie auf bie Klmik. Als man ihr eine der Nadeln hei ausgezogen hatte, überfiel sie bie Furcht, der Zauber werde nicht wirken da sie nur zwei Nadeln im Leibe habe; sie wußte sich noch eine zu verschaffen und schluckte diese. Die Aermste bleibt noch weiter auf der Klink, da der Arzt glaubt, sie stehe so sehr unter bem Banne, baS von ihr einmal angewandte heroische Mtttel müsse auf den Geliebten wirken, daß sie bet der nächsten Gelegenheit wieder Nadeln verschlucken werde.
Berlin (Auch ein Protestler.) Nix Deitsch! Nix Dettsch! PopolSki! DaS war die einzige Antwort.welche der angeklagte Arbeiter Ignaz Poprawski dem Schöffenricht^r gab. — Präs.: Sie stehen hier unter der Anklage der Sachbeschädigung und haben vor der Polizei Ihre Erklärungen bereits abgegeben; wollrn Sie jetzt be- bauptrn, daß Sie nicht Deutsch verstehen? — Angekl.: Will ich nix verstehen Deitsch, kann ich nix verstehen Deitsch, leg' ich hier vor meine Papiere, wo sich kann Gerichtshof sehen, daß ich bin Pollack, was sich kann verlangen Dolmetsch! — Präs.: Halten Sie uns doch nicht unnütz auf! Sie sind schon wiederholt bestraft und thun am Besten, wenn Sie sich auf die Anklage auslafsen. — Angekl. (wüthend em Pack Papiere auf den Tisch werfend): Wollen das Gerichtshof werfen genaues Blick in bas Papieren, werden der Gerichtshof schauen, daß ich kann nix Deitsch- — Präs.: Sie sind im Jahre 1823 geboren? — Angekl- (auf die Barriere schlagend): So hoch verstehe ich n'x bie deitsche Sprach! Ich verfthe daS eins nnd daS zwei, was soll ich aber verstehen bas Tausenb? — Präs.: Sie zeigen in Ihrem Benehmen, daß Sie bie deutsche Sprache ganz aut verstehen — Angekl.: WaS ich Sie sage, ist sich wahr, ist sich auch wahr, daß ich bin hart auf ba§ eine Ohr, überhaupt nix verstehn — taube taube! — Präs.: Dann w'll ick lauter sprechen (ganz laut): Wollen Sie sich fitzt ans die Anklage äußern oder nicht? — Angekl. (ebenso laut): Wollen bas Gerichtshof mich nickt so anrennen auf solches grobe Manier. Bin ich Pollack, hab' zu verlangen zu reden meine Muttersprach! Glauben das Gerichtshof, daß Pollack können machen mit Redensarten besoffen? Nix da! Nix da! Pollack macht sich selber besoffen. — Staatsanwalt: Ich beantrage gegen den Angeklagten wegen Ungebühr eine sofort zu erstreckende Ordnungsstrafe von zwei Tagen Haft. — Angekl: Nehm' ick nix an! — Präs.: Wenn Sie sich nun hier nicht anständig benehmen, wird nichts übrig bleiben, als dem Anträge des Staatsanwalts zu entsprechen. — Angekl-: Entschuldigen, n x nehme ich an! Entschuldigen, hat sich auch schon das Polizei ver- stattet, zu mir zu sprechen in diese Ton. Pollack ist anständig, braucht sich nix gefallen lassen, Pollack verlangt Dolmetsch. — Staatsanwalt: Ich wiederhole meinen Antrag, denn der Angeklagte geht ohne Zweifel darauf aus, den Gerichtshof zu verhöhnen. — Der Gerichtshof erkennt nach kurzer Berathung auf Aushebung deS Termins und Ladung eine6 Dolmetsch zum neuen Termin und setzt gleichzeitig gegen den Angeklagten eine sofort zu vollstreckende Ordnungsstrafe von drei Tagen Haft fest. — Angeklagter: Dank Ihne, besten Davk Ihne! Freit sich Pollack, kriegt sich Essen, kriegt sich Trinken, kriegt sich auch noch reine Strümpfe! — Damit verließ Ignaz PoprawSki den GerichiSsaal, um auf drei Tage eingesperrt zu werden.
! Sp»
| rothe ।
für Salo
Dtc-rative
Holztap'tt'
5, gtiiel unb Dec Die RoHeltion ^MOngiao
alle» Armaturen der Dampf- und Badewannen und Badeöfen. Wafserbranche. Wandbecken,
Geschäfls-Verrinderung.
Dein geehrten Publikum von Gießen und Umgegend die ergebene Mittheilung, daß ich meine Bäckerei
Bahnhofstrasse Ur. 12,
in das Haus des Herrn Kupferschmied Ehr. Zimmer verlegt habe. Ich werde auch in meinem neuen Local bemüht sein, das Vertrauen meiner geehrten Kundschaft in jeder Beziehung mir zu erhalten.


