Ausgabe 
18.3.1883 Erstes Blatt
 
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des Lokal Government Board in Westminster eine sehr heftige Explosion statt, wodurch große Verwüstungen angertchtet wurden. Die Facade des Ministeriums ist stark beschädigt, Fensterscheiben zersprangen und die Explosion wurde auch im Unterhause verspürt. Die Ursache der Explosion ist noch unbekannt. Nach den letzten Ermittelungen handelt sich nicht um eine Gaü-Explosiou, sondern man vermuthet eine Dynamit-Explosion.

Es steht fest, daß die Explosion im Lokal Government Board durch Dynamit herbeigeführt worden ist und man nimmt an, daß die Explosion ein Werk der Fenier sei. Die Polizei in den beiden Parlamentshäusern ist ver­doppelt, die Ministerien sind mit starken Wachen besetzt und vor den Mmister- wohnungen besondere Schildwachen aufgestellt. DieTimes" meint, das Ver­brechen sei die Antwort auf die Rede Gladstone's im Unterhause am vorigen Mittwoch.

Im Unterhause bestätigte der Minister des Innern auf eine Anfrage von Croß, daß im Parterre-Raum deü Lokal Government Board eine Explo­sion stattgefunden habe; Niemand sei beschädigt und über die Ursache derselben könne er vor der amtlichen Untersuchung keine Erklärung abgeben. Der Staats- secretär theüte gleichzeitig mit, daß gegen 7 Uhr Abends in der Redaktton der Times" eine Büchse mit Spengstoff explodirt sei, ohne jedoch ernstlichen Scha­den anzurichten.

Der amllichen Untersuchung über die gestrige Explosion präsidirt der irische Obersecretär Trevelyan. Verhaftungen sind bisher nicht erfolgt, von den Urhebern noch keine Spur. Die Polizei hält bestimmt Die Fenier für die Thäter. Zur Bewachung aller öffentlichen Gebäude und Magazine in den Docks sind Vorkehrungen getroffen worden.

Die Regierung fetzte eine Prämie von 1000 Pfd. Sterl. für zur Verhaftung der Urheber der Explosion führende Mittheilungen aus. Der Schauplatz des Attentates wurde heute von großen Menschenmassen besucht; auch der Prinz von Wales, der Herzog von Cambridge, Gladstone, Har­tington, die Grafen Münster und Bismarck nahmen denselben in Augenschein. Das Unterhaus hat die Debatte schließlich bis zum 3. April vertagt.

Venedig, 16 Mälz. Der Mumcipalratb deschlotz die Anbringung einer Gedenk­tafel am Vrndramin-Palast zu Ehren Richard Wagner's.

Lokales.

Gießen, 17. März. Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät de S Kaisers findet heute offictelles Festessen im GesellschaftShause, sowie Seitens der B ü r g e r - sch ast in Wenzel's Garten statt.

Heute Nacht sank das Thermometer aus11°. Schöne Aussichten auf Frühlings-Anfang. Wir wiederholen die Bitte behufs Fütterung der armen Vögel.

Verwischtes.

Darmstadt, 15. März. Der uns soeben zugegangene Jahresbericht über die höhere Mädchenschule und das Lehrerinnen-Seminar zu Darmstadt für die Schuljahre 1881 und 1882 enthält I. Schulnachrichten von dem Dtrector Dr. Wulkow; II. Schul - rede über das Leben der heiligen Elisabeth von Dr. B. Schädel

Wie aus den Schulnachrichten hervorgeht, so begann das Schuljahr 1881 am 25. April mit 424 Schülerinnen der höheren Mädchenschule, 45 des Seminars, zu denen etwa 10 Hosp tanten h nzu kamen Die Abgangsprüfung bestanden 7 Schülerinnen, von welchen 7 daS Prädicat gut, 4 befriedigend erhielten. DaS Schuljahr 1882 begann am 18. April mit 432 Schülerinnen der höyeren Mädchenschule und 35,des Seminars, zu denen 6 Hospitanten kamen. Sämmtlichen Schülerinnen der ersten Class.' konnte nach ihren Gesammtleistungen und nach dem Ausfall der Prüfungsarbeiten das Zeiryniß ertheilt werden, daß sie das Ziel einer höheren deutschen Mädchenschule, wie es an den maßgebenden Anstalten Deutschlands aufgefaßt wird, erreicht haben. Von den Exa- minandinnen erhielt 1 das Prädikat sehr gut, 3 das Prädikat gut, die übrigen das Prädikat genügend. Die Schule wird augenblicklich von 435 Schülerinnen besucht. Davon sind 357 evangelisch, 21 katholisch. 56 israelitisch, 1 freireligiös; 408 sind ein­heimische, 27 auswärtige.

Die vorjährige Prüfung der Sem naristinnen sand in der Woche vom 6 bis 11. März, das mündliche Schlutzcxamen am 20. März statt. ES wurden 14 junge Damen geprüft, von denen 2 das Prädikat sehr gut, 3 das Prädikat gut, 9 das Prä­dikat genügend erhielten. Eine der Aspirantinnen trat nach der schriftlichen Prüfung zurück, eine bestand die Prüfung nicht. Die diesjährige Prüfung sand am 19. Februa' und den folgenden Tagen, die mündliche Schlußprüfung am 5. März statt. Das Resultat derselben ist in dem vorliegenden Programm noch nicht enthalten.

Das neue Schuljahr beginnt Montag den 2. Apiil. Zur Anmeldung von Schülerinnen wird der Director Montag und Dienstag, den 2. und 3. April, im Schul­gebäude von Morgens 9 Uhr bereit sein.

Mittheilungen, welche derNat.-Ztg." aus den Ueberschwnnmungsgebieten in den Vereinigten Staaten von Amerika zugehen, weisen darauf hin, daß es angezeigt sei, die Sammlungen in Deutschland für die Amerikaner nicht fortzufetzen.Das charakteristische amerikanische 2Bort Help yoar selfu (Hilf dir selbst) sagt dieNational- Zeitung", wird in den Nothdistrikten mit einer bewundernSwerthen Energie aufrecht erhalten. Das Hülfscomtte in Cincinnati erklärt öffentlich, daß es keiner auswärtigen Hülfe, auch nicht aus den Vereinigten Staaten, bedürfe. Wie derAnzeiger des Westens" rnittheilt, geben die übrigen geschädigten Städte und Landdistrikte von dem gleichen Grundsätze auS. Die deutschen Zeitungen der Ueberschwemmungsdistrikte theilen die Nachricht mit, daß in Berlin eine Subscription für die Uebersckwemmtcn in den Vereinigten Staaten eröffnet ist, sie erkennen die gute Absicht freundlichst an, erklären aber rund heraus, daß eine Nothwendigkett dazu nicht vorliegt, dies thut namentlich auch der bereits angefühiteAnzeiger des Westens". Auch brieflich? Mittheilungen aus dem Westen, denen das Vertrauen nicht versagt werden kann, warnen vor einer Fortsetzung der Sammlungen. Wir können nach diesen Zeugnissen nicht bezweifeln, daß das freundschaftliche Verhältniß zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten die Fortsetzung von Sammlungen nicht verlangt und daß gegenüber den in den Ver­einigten Staaten laut werdenden Stimmen gerade das eine Quelle von Mißverständ­nissen werden könnte, was aus herzlicher Theilnahme und Sympathie geboten werden >ollte."

Marburg, 15. März. In der Gassabrik der hiesigen Jrrenheilanstalt hat auf bis jetzt noch nicht aufgeklärte Weise gestern die Explosion eines OfenS, der als Wasserwärmer diente, stattgefunden. Dach und Wände oetz Gebäudes wurden erheblich beschädigt.

Arolsen, 13. März. Der zu Dehringhausen stattonirte Forstaufseher fand auf seinem Forstbegange am 29. v. M. im Walde ein menschliches Sk.tttt, welches fast nur noch aus den Knochen bestand. Der Kopf und einige Theile des Körpers lagen mehrere Schritt vom Rumpfe entfernt, augenscheinlich von Raubihieren angefressen und dorthin gezerrt; an einem Aste deS Baumes, worunter man die Leiche fand, hing ein halbverfaulter Strick. Bei der amtlichen Leichenschau konnte weder Geschlecht, noch Todesursache, noch die Zeit, rote lange sie gelegen, festgestellt werden, indeß lassen die vorgefundenen Reste von Kleidungsstücken und der Strick auf einen Selbstmord schließen; der Volksmund bezeichnet denn auch den Leichnam al« den eines vor etwa 3 Jahren spurlos verschwundenen Mannes aus unserem Kreise. Am Freitag brannte zu Mengeringhaufen, von muthwilligen Händen mittelst Zündschwamms in Brand gesetzt, der Strohdiemen eines Landwirths nieder. Der Brandstifter, ein in Kassel in Condition stehender, augenblicklich zu Mengeringhausen zu Besuch weilender junger Kellner, sitzt hinter Schloß und Riegel; es handelt sich augenscheinlich um einen Akt purer Frivolität.

Marburg, 16. März. Gestern sand die polizeiliche Abnahme der Eisenbahn l ölbe-Laasphe statt. Es waren dazu außer Beamten der Könial. Eisenbahndirection Hannover und des Betriebsamtes der Main-Weser-Bahn zu Kassel Kommissorien der drei betheiligten Regierungen zu Eassel, Wiesbaden und Arnsberg erschienen und fuhr

nach 8 Uhr von hier der die sämmtlichen Betheiligten ausnehmende Extrazug ab. Allenthalben wo noch von den Interessenten Anstände, z. B. wegen der Uebcrgänge, Entwässerungsanlagen rc. angemeldet waren, hielt der Zug an und wurde der Be schwerdepunkt festgestellt In Biedenkopf und Laasphe, wie auch auf den Zwischen stationen, hatten sich die Bewohner zahlreich aus den Bahnhöfen eingefunden und be­grüßten den Zug mit Freudensäußerungen. In Laasphe war der Bahnhof geschmack­voll dekorirt und mit Kränzen und Fahnen geschmückt. Je weiter man sich von Mar­burg entfernte, desto mehr trat die Freude über die Bahn, entsprechend dem wachsenden Interesse an derselben, auch äußerlich zu Tage. Nach einem in Laasphe eingenommenen Diner fuhr der Zug ohne Aufenthalt von dort nach hier zurück und zwar in zwei Stunden. Die Eröffnung der Bahn für Güterverkehr steht für die nächsten Tage, für den Personenverkehr zum 2. April in Aussicht und sollen täglich nach jeder Richtung drei Züge abgelassen werden.

Marseille, 13. März. DaS schlechte und kalte Wetter dauert im ganzen Süden, wie in Marseille, fort. Heute schneit es unaufhörlich; der Schnee schmelzt jedoch auf den Straßen, während er außerhalb der Stadt liegen bleibt. Um Cannes liegt 20 Ctm. hoher Schnee, ebenso massenhaft liegt er in Nizza, Grasse, Toulon und HyoreS, kurz, der ganze Küstenstrich, sonst wegen seines milden Klimas bekannt, ist von dieser nördlichen Eigenthümlichkeit heimgesucht worden. Der durch die Kälte ver­ursachte Schaden ist bedeutend, denn die meisten Fruchtbäume, die schon geblüht haben, sind erfroren. Auch aus Oberitalien wird gemeldet, daß der Frost alles Wachsthum zerstört hat, namentlich sollen die Olivenbäume schwer gelitten haben.

New-Aork, 13. März. Der DampferArctic" aus Dundee kam gestern in St. Johns nach einer stürmischen Reise an. Das Schiff passirte durch 250 Meilen Eisfelder, welche mit unzähligen Eisbergen besät waren. Der Kapitän zählte einmal von der Brücke des Dampfers 79 immense Berge.

sDer Untergang des DampfersNavarre".^ Der nach Leith bestimmte eng­lische DampferNavarre" ging am 2. d. M. mit 44 Auswanderern, 4 Kajütspassagieren und 21 Mann Besatzung von Kopenhagen in See. Am letzten Sonntag langte das Schiff in Christiansund an und nahm dort noch einige Norweger an Bord, so daß zusammen 81 Personen an Bord waren. Montag Nacht setzte ein Sturm ein, welcher bis zum Orkan anwuchs. Am Dienstag Morgen wurde das Schiff, als es ungefähr 200 Seemeilen von Christiansund entfernt war, von einer schweren See getroffen und verlor in Folge dessen die Verschanzungen und Kompasse. Al« bald darauf die Ladung übe ging, fing der Dampfer schwer zu arbeiten an und nahm unaufhörlich Sturzseen über. Am Mittwoch Morgen war der Vorraum voll Master, um 5 Uhr Morgens be­fand sich schon so viel Wasser im Sck'ffe, daß alle Hoffnung, das Schiff noch lange flott zu halten, schwand. Als sich später ein kleines Fischerfahrzeug in der Nähe zeigte, ließen 5 Mann von der Besatzung und 5 von den norwegischen Matrosen ein Boot zu Wasser und erreichten glücklich die Smack, worauf si: das Boot treiben ließen. Da sich kein Boot an Bord des Fischerfahrzeugs befand, segelte das letztere mehrmals um den Dampfer herum, ohne jedoch Hülfe leisten können. Zu der Zeit hielten sich die Auswanderer und alle an Bord befindlichen Personen an der Takelung fest, um nicht von den Sturzseen über Bord gespült zu werden. Gegen 6 Uhr kam eine andere Smack in Sicht, worauf vom Dampfer ein zweites Boot zu Wasser gelassen wurde, in welches sofort 15 Personen hineinsvrangen. Die Folge hiervon war, daß das Boot kenterte und alle Insassen ertranken Um 8 Uhr hielt die SmackSir Staffo d Northcote" auS Hüll auf dieNavarra" ab und ließ, als sie dicht genug herangekommen war, ein Boot zu Master. Ehe dies bewerkstelligt war, sank der Dampfer schon mit allen an Bord befindlichen Personen. DaS Boot konnte leider nur 5 Personen retten. Eine der letzteren hatte dreiviertel Stunden im Wasser zugebracht. Die Smack landete die 5 Gereiteten, 4 Passagiere und 1 Matrose, in Hüll. Ein Mann wurde von der SmackFlorence Louise" ausgenommen und ebenfalls hier gelandet. Die erst erwähnten zehn geretteten Matrosen sind einer späteren Nachricht zufolge von dem Fahrzeuge Getrouwheid" am Mittwoch in Maasluis gelandet worden. Unter den in Hüll an­gekommenen Sch'ffbrüchigen war eine Kajütspassagierin, deren Rettung nur mit vieler Mühe gelang. Dieselbe befand sich nach dem Untergange des Dampfers an der Luvseite der Smack, so daß alle Versuche, ihr Leinen zuzuwerfen, an der Heftigke-t des Windes scheiterten. Schließlich gelang es der Dame, eine Leine zu fassen unn sich fo lange daran festzuhalten, bis sie an Bord gezogen war. Ihre Kleidung war fast gänzlich von den Wellen fortgerissen worden Von den 15 Frauen, welche sich an Bord befanden, ist sie allein gerettet worden. Ein Passagier, der sich ebenfalls an der Luvseite des Fahr­zeuges befand, konnte die ihm zugeworfene Leine nicht halten, da seine Hände erstarrt waren; er hielt das Tau mit den Zähnen fest und wurde dann an Bord gezogen. Einer der Ueberlebenben sagt aus, daß nur 5 Korkjacken an Bord des Dampfers gewesen waren. Ungefähr 25 Personen sollen an Bord zurückgeblieben sein, als der Dampfer unterging, sie machten gar feine Anstrengungen, um sich zu retten, einige blieben sogar in der Kajüte Von denen, welche vorher über Bord gesprungen waren, wurden nur 6 gerettet. Der SchraubendampferNavarre", Cap. Haig. Eigentkmm der Herren James Currie u. Co. 'n Le td, war im Jahre 1866 in Liverpool gebaut. Derselbe hatte einen Raumgehalt von 885 Tons Brutto ober 552 Tons Netto, die Maschinen inbicirten 120 Pferdekräfte. Die Ladung bestand aus Butter und Mehl.

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Gießen, den 17. März. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund 1.251.30, Hühnereier per Stück 67 Käse per Stück 410 H, Käsematte 3

Erbsen per Liter 20 H, Linsen 25 H, Tauben per Paar JL 1.001.20, Hühner per Stück JL I.7-I2.00, Hahnen per Stück Ji. 1.702.00, Enten per Stück n 22.50] Ochsenfleisch per Pfund 6670 H, Ruh- und Rindfleisch 5660 H, Kalbfleisch 50 bis 56 >, Schweinefleisch 6264 H, Hammelfleisch 6070 H, Kartoffeln per 100 Kils JL 8.009.00, Zwiebeln per Gentner JL 57.00, Milch per Liter 1418 H.

ftranlfort o. 17. März, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 2633/<, Staatsbahnactien 290, Galizier 2613/*, Lombarden 120V«, Nord- weftbahnactien, Gotthardbahnactien 1123/4, Darmstädter-Bankactien 152 "/is, Disconto Commandit 197Vr, Oefterr. Silberrente 663/<, 4% Ungar. Goldrente 75Vi, 40/0 1880er Rusten 71V», 5°/» 1877r Rusten,. 2. Orient-Anleihe 57</tf 4% Spanier 62/8, 5°/o Rumänische Rente, 4% Unific. Egyvter 7415/ie, 5% Türken I2V2. Tendenz: schwach. Creditactien weichend auf angeblichen Rücktritt Rothschilds aus dem Aufsichtsrathe.____ ____ _

Auszug aus dm Staudksamtsregisteru des Standesamts Gießen. Aufgebote.

März. 10. Oeconom Emil Ducios von Brumath in Umer-Elsaß mit der Plätterin Elise Sauer, Tochter des verstorbenen Taglöhners Mix Aauer von Lumda. 14. Der Steuer.Commissariatsgebülfe Johannes Kalt mit Charlotte Lautenfchläger, Tochter des Postillons Andreas Lautenfchläger von Fürtb. 14. Postschaffner W'lhelm Heinrich F'anz Veite von Heimbach mit Katharine Launspach, Tochter des verstorbenen Maurermeisteis Andreas Launspach von Hattenrod.

Eheschließungen.

März. 15. Schriftsetzer Hermann Otto Eve von Raitzhain mit Katharine Lioba Bauer, Tochter des Oeconomen Philipp Bauer von Theilheim.

Geborene.

März 2. Eine Tochter von auswä-ts, Margarethe Marie. 3. Eine Tochter von auswärts, Wilhelm ne. 4. Ein Sohn von auswärts, Friedrich. 4 Eine Tochter von auswärts, Magdalene. 4. Ein Sohn von auswärts, Paul Wilhelm. 7. Ein Sohn von auswärts, Jacob. 7. Dem Barbier und Heilgeh'lfen Friedrich Welker eine Tockttr, Luise Christiane Philippine Anna. 8. Dem Bäckermeister Geoig Spieß ein Sohn, Ernst Georg Theodor. 8 Dem Wirth Georg Schäfer ein Sohn. Georg. 11. De« Wirth Ludwig Pfeil eine Tochter, Elisabethe Wilhelmine. 11. Dem Gendarm Petcr Sckaffnit ein Sohn, Georg. 12. Dem Handelsmann Heinrich Meister II. ein Sohn, Johann Christian Gustav. 15. Dem Weinhändler Karl Weber eine Tochter, Katharine Margarethe Barbara Karoline.

Gestorbene. A .

März. 7. Schreiner Wilhelm Pcußer, 20 Jahre alt, von Neunkirchen. 9. Jo­hanna Marie, 5 Jahre alt, Tochter des Schuhmachermeiste-s Theodor Stohc. 9. Philipp, 8 Jahr- alt. Sohn M ßei^r8 Johannes Nau. 7. D - Arbeiterin Anna Elis- Schnorr, t>7 Jahre alt, von Dutenhofen. 10. Fuhrunternehmer M chael B-I, 55 Jahre alt. 10. Johannes Emil, 2 Jahre alt, Sohn des Schrtst>etzcrs Albert Wolfs.

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