1888
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Z)eutschland.
Darmstadt, 13. April. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage 3k' o-i ^kanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Ausschlaa der zur Bestreitung der allgemeinen Bedürsmffe der evangelischen Kirche des Großherzoglhums im Etatsjahr 1883/84 erforderlichen Steuern betreffs beT für baä Jahr 1883/84 von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal- Bedürsnissen in den Gemeinden des Kreises Dieburg. r
3 Uebersicht der von Großh. Ministerium des ^nnern und der Justiz für das Rechnungsjahr 1883/84 zur Bestreitung der kommunal - Bedur mße der israelitischen Religions - Gemeinden des Kreises Dieburg genehmigten
$4. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Lauterbach, die Unilageu zur Bestreitung der Bedürfnisse für die israelitische Religions-Gemeinde Kramseld, un Kreise Lauterbach, für 1883/84 betreffend.
5 Ordensverleihungen: _
Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: Am 10 März dem Gemeinde-Einnehmer der Gemeinde Kelsterbach un Kreise Groß- Gerau , Ludwig Becker, Vas silberne Kreuz des Verdienst-Ordens Philippe des Großmüthigen, am 18. März dem Kammerdiener Sr Großh. Hoheit des Prinzen Heinrich von Hessen und bei Rhein Balthasar ~ang das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthigen, am 1. April dem Schullehrer an der Gemeindeschule zu Astheim, im Kreise Groh-Gerau, Lühelm Röth und denl Kreisdiener bei dem Kreisamte Worms Karl Ludwig Jffel, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für fünfzigjährige treue Dienste ru verleihen. _ . r ,
6. Ermächtigungen zur Annahme und zum tragen eines fremden Orden-o.
Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: Am 20. Februar dem Herzoglich Sächsischen Kammersänger Albert Eilers die Cr- laubiiiß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Hoheit dein Herzog Ernst von Sachsen-Coburg-Gotha verliehenen Ritterkreuzes 2. Klasse des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens zu ertheilen.
7. Namensveränderungen.
8. Aufgaben der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft:
Rechtsanwalt Theodor Amend zu Langen hat vom 1. April an die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dein Amtsgerichte Langen arifgegeben. Nechts- auwalt Gustav Krug zu Darmstadt hat die Zulassung zur Rechtsanwaltscha t bei dem Landgerichte der Provinz Starkenburg und dem Oberlandesgerichte aufgegeben.
9. Dienstnachrichten:
Se Königl. Hoheit der Grobherzog haben Allergnadigst geruht: Am 6. März dem evang. Pfarrer Reinherz Kromm zu Bechtheim die evang. Psarr- stelle zu Dudenhosen zu übertragen; am 14. März den RevistonsgehulM Philipp Schaffner aus Büttelborn zum Oberrechnungs-Probalor 2. Klaffe bei der zweiten Abtheilung der Justificatur der Oberrechnungs-Kammer zu ernennen; an dem,. Tage den Ernennungen der Sections-Jngenieure Franz Ämpt
und Alexander Rumbler, sowie des Ingenieur-Assistenten Friedrich Weiß bei der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn^Gesellschast zu Bezirks-Ingenieuren die landesherrliche Bestätigung zu ertheilen- _ f n
Am 22 Februar wurde der provisorische Lehrer an der taubstummen- Anstalt in Bensheim Ambros Nagel zum Lehrer an dieser Anstalt, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt; am 6. Marz wurde dem Schullehrer Karl Friedrich Gieles zu Jügesheim eine erledigte Lehrersielle an der Gemeindeschule zu Klein-Auheim, an dems. Tage wurde dem Schulamts^ aspiranten Heinrich Vonderheit aus Zeilhard eine erledigte Lehrerstelle an der evang. Schule zu Groß-Zimmern, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Hahn aus Melbach eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hergersdors übertragen; an dems. Tage wurde der provisorische Lehrer an der Präparanden-Anstalt zu Wöllstein Konrad Lang zum zweiten Lehrer an dieser Anstalt, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, am 7. März wurde der Fuß-Gensd'arm bei dem Gensd'armerie-Corps, Disirict Oberhessen, Valentin Räuber zum Amtsgerichtsdiener bei dein Amtsgerichte Wald-Michelbach, an dems. Tage wurde der Hoboist im 1. Infanterie- (Leibgarde-) Regiment Nr. 115 Georg Engel zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amts- gerichte Grünberg ernannt; am 9. März wurde dem Schullehrer Joh. Geißler zu Rüsselsheim und dem Schulamtsaspiranten Philipp Weinmann aus St. Johann je eine erledigte Lehrerstelle an der Volksschule zu Mainz übertragen; Qm i o. März wurde der Amtsgerichtsdiener bei bent Amtsgerichte Darmstadt II Friedrich Deiß zum Canzleidiener bei dem Oberlandesgerichte ernannt; am 24. März wurde der Schulamtsaspirantin Anna Keilmann aus Hechtsheim eine Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Hechtsheim übertragen; am 28. März wurde der Bauaufseher Anton Boll zu Weisenau zum Steueraufseher ernannt; am 29. März wurde dem Johannes Laubner aus Biblis das Patent als Geometer 1. Klasse für den Kreis Friedberg ertheilt; am 30. Mürz wurde der Schutzmann Philipp Dammel aus Nauheim zum Hauptsteueramts-Diener bei dem Hauptsteueramte Offenbach ernannt.
10. Charakterertheilungen:
Se. Königl. Hoheit der Grobherzog haben Allergnadigst geruht. Am 3 Februar dem ersten resormirten Pfarrer Wilhelm Justus Fabncms zu Groß- Umstadt den Charakter als „Kirchenrath" zu verleihen.
10. Dienstentlassungen:
Am 10 März wurde die Lehrerin an der Volksschule zu Offenbach Auguste Augst auf ihr Rachfuchen mit Wirkung vom 1. Mai, am 31. Marz wurde der Schaffner bei der Main -Neckar - Eifenbahn Wilhelm Nimtz auf sem Nachsuchen mit Wirkung vom 1. April an entlassen.
12. Concurrenzeröffnungen: „
Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bermersheim mit einem Gehalt von 000 nut der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Horrweiler nut einem Gehalt von 9U° Darmstadt, 14. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben
9Am^lL April die Forstaceessisten Ludwig Spieler von Offenbach a. M. und Julius Engel von Hornburg a. d. O. zu Oberförstern der Oberforstereleu Babenhausen, bezw. Mitteldick, zu ernennen. .
m eriarmftabt. 13. Avril. Die Abgeordneten Ellenberger, Schroder, Sturmfels Freiherr v. Nordeck zur RabeUau und Scriba hatten gleich zu
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eine Last von zusammen 223,695,04 entstanden fdn- Bevor aber noch der Plan »eiter gesehen, >be ble MJ(d)e: SR«jtaunc, ,u Bemühungen,
sesist MHPWMSAZ Sw e-'swsssS theilt bie ^nfi^^t ber ^eßterunß ocmetnf^aftn^er ^ustügvu ^ff.fd)em
arbeiten glaubt fedoch bezüglich der ^tdda, daß erne R g S Schließlich erwähnt Gebiete von Seiten Hessens allein vorgenommen on ber Abgeordneten in
der Bericht bie vom 26. November ^2 datirte u bm^^> Fmßregultrungen im
Berlin überreichte Denkschrift des Ministers Lucius, N Nidder von Stock- Interesse der Landescultur, worin die Kosten-der Rg Nidda von Gronau
heim bis zur Mündung in die Nidda zu 167,630, fftr Wegulinfcer Hoffnung, bis zur Mündung in den Main zu 531,6M veranscylagr V ^^tens Preußens nun- daß der gemeinschaftlichen Regultrung der Nidder. Ausschuß, die Kammer
mehr kein ^tnderniß mehr ^tgegenstehen werde, bea agt v genossen, wie auch wolle sowohl dem Anträge der Abgeordneten El le nbe r^g ^r ^^^chzeittg die Regierung demjenigen des Abgeordneten D)1tmar Folge g ln0ber gedachten Richtung
ersuchen, eventuell auch ohne die Mitwirkung Preußens m v vorzugeheu. ^nrtfehunfl der Debatte über die
Berlin, 14. April. Reichs ag Bei de Fo tz Berathung.
Gewerbeordnungsnovelle gelangte heute Arnr und Oechelhauser gegen bte
Ackermann und Schalscha sprachen für Lüders, erklärte, die Einführung der
Etnsührung ber Arbeitsbücher. BundeSkomm s ar Büb.rer auf M
ArbettSbücher werde, wenn der Reichstag zu,n> , r |f nd)i. Botschaft unterbrochen, Widerstand stoßen. Die Berathung wird durch) em 1 ff 6abe es jederzeit als welche Minister Scholz verliest. D selb- be,ag^ „ätschen Reichs dieselbe Für- erste Pflicht erkannt, der Lage der Arbet err n slnfQng be§ Jahrhunderts es für sorge zuzuwenden wie bl‘bafe f»on 6ci ®rIa6 SociaÜstenges-tzes, foroie Preußen ^0^0^60. ^\^'ber bte Ueberzeugung ausgesprochen daß die in der Botschaft vom 7. November lööi St^fEaßregeln beschränken dürfe, sondern Gesetzgebung sich Arbeite" einsühren müsse. Als erster Erfolg der dahin-
auch Resormen zum Wohle der A beiter t ^,„sten Stusen der Klassensteuer
z-elenden Bestrebungen sei die Aufh »»»» soweit gediehene Förderung des
tn Preußen anzusehen. Der Kai,er lei er^eui u Durchberaihung des UnfaUüer5
auch W Hofsnm?« auf das Zustandekommen des Alters-
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Hießmer Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.


