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Telegraphische Depeschen.

Hamburger Sorrefponbenten" über eine

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unb fhbt ber®nbftatton Laasphe der Besuch bes ersten «ahnzugs Enbe nächster

Wocde bevor.

lOS/e« Tendenz: fest.

hust. Die (Soinmijfion des Stadtrathes für öffentliche Monumente ljatüen ;ntraq gesteh, am Palast Vendramin, wo Wagner starb, eine Gedent-Jnlchrist >

ülzub ringen.

sich mit der Eventualität der Rcalisirung des genannten Badnpr°jects vertraut za machen, soweit dasselbe für belgisches Territorium m Betracht kommt-

Oesterr. Silberrente 67, 50/0 1877r Nüssen 887/8,

befürwoNet.

- Anläßlich der Mittheilung be»

ferner, 0 Die ch

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- Ain Tage vor dem Tode Richard Wagner'ö hatte der Kapellmeister Levu aus München demselben noch einen Besuch abgestattet. Der Rachlaß Wagner's besteht in der unbelasteten VillaWahnfried", einer Bibliothek von bedeutendem Werthe und einer Bildersammlung. .

Bayreuth, 15. Februar. Der Magistrat beschloß m seiner gestrigen Sitzung einstimmig, die Leichenfeier für Richard Wagner auf Kosten der Stadt

Vermischtes.

__ sMittelrheinischer Turntag.) Das 14. mittelrheinische Xurnfeft , fodte nach dem Beschlüsse des Neuwieder Turntages dieses Jahr in ^^ßen ^^halten werden. Vor mehreren Wochen hatte nun der Festort an die Mitglieder, des bie Anfrage gerichtet, ob es nicht rathsam erscheine, in Anbetracht der durch das Hoch- wasser im Gebiete des Mittelrheins herrschenden Nothlage das ^bisturnfest dieses cyqL ausfallcn zu lassen und erst im nächsten Jahre abzuhalten. Der Kreisau^schuß bat sich in seiner Mehrheit gegen die Abhaltung des Festes in diesem Jahre aus gesprochen. Da jedoch in derartigen Angelegenheiten stets dem Turntage bas letzte entfdielbenbe Wort zusteht, so wirb am 25. b. M- in Mainz ein außerorbeMUcher

fttanffttrt a. M., 16. Februar, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetbeilt durch das Bankgeschäft Alvert.Kaufmann in Gießen.) Creditactien 258V2, Staatsbahnactien 285^/», Galizier 258 /r, Lombarden 121, Nr - westbahnactien 174V2, Darmstädter-Bankactien 15^3/47',159berfS/e^^

Oesterr. Silberrente 67, 4% Ungar. Goldrente 7415-i6, 4 /o 1880er Russen 71, 50/0 1877t Russen 887/8, 2. Orient-Anleihe 5774, Spanier 6N/8, 5% Rumänische Rente 92Vr, 4% Unistc. Egypter 72'/z, Disconto Comm. 1947«, Gotthardbahnactten

Setann

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*)

1, JulßH

emjultttat.^ Freunde Wagners in Gratz schicken einen Kranz nach Vened'g und entsendnen Delegirten zur Leichenfeier. Das Landesth^ater wird eine Traue t

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieften. Evangelische Gemeinde.

®otte$btenfl:

Sonntag, den 18. Februar (Reminiscere). Vormittags SV« Uhr: Pfarrer Diugeldey.

. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst, Pfarrer Schlosser.

Mittwoch, den 21. Februar, Abends 6 Uhr, 3. Woches-Passions gottesdienst, Pfarrer Dingeldey. , 0 Am Sonntag, den 25. Februar, wirb bcis heil. Abendmahl tm Vor mittagsgottesbien st gefeiert werben; bie Beichte finbel unmittelbar vor dem selben statt |n der Woche vom 18. bis 24. Februar besorg«

^nU ^W^eberholt wirb barauf aufmerksam gemacht, baß jeher kirchlichen Trauung eb ninmaliaeS kirchliches Aufgebot ber Verlobten vorangchen soll, bas btefe bei dcir elften Pfarrer Pfarrhaus an ber Sübanlage besonders ni bestellen haben, da es durch die Bestellungen auf dem Standesamt nicht erledigt wird.

Katholische Gemeinde.

2. Fastensonntag (Reminiscero)

Von 7 Uhr an: Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilnng der h. Commumon. 1/2IO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Sakramentalischc Andacht.

Freitag.

6 Uhr: Passionspredigt und Fastenandacht (Rr 50).

Gottesdienst in der Zgnagoge.

Freitag Abend 5 Uhr, Samstag Morgen 8^ Uhr, Samstag Mittag 3 um Samstag Abend G6 Uhr.

liier die jur eu Eene Vieferunq Ähckverichretdl k leigen A Keichs von 1000 vK btoRti ILtfunte mid M km aut

Lmßllg de« Amm Wl dem unter ^un$aa! H AgrdMeniM' M die nidMsM die Urfunlx tii^7 ßj.L_ ' M Srngör; | % Dr

Krankreich.

11 Februar Präsident Greoy empfing heute Vormittag Delegirte Paris, 11- tyCDruar. meldie ihm eine Petition überreichten, in

fronjörnJer^auPeute unb J^ustr eller^^ \ä) M*6auflgM| Mmisterkrisen .

roeldjer hie eIen,t ßjirb Der Präsident erwiderte, er nehme lebhafteren zu begehen,

verursachte fnttftic ßa0L flClenn wi^ >uei 1 Geschäfte befinden, 0 -

Antheil als irgend ^nQn^äaf?enberJ^btX Handel und Industrie zu heben. Die -----

und er werde «ut allm Krü tcn 0 1 Entspricht bereits einem Betriedsumsatze von

7« Unter f Triften für bie Petition

au« Paris unb aus ber Provinz ermattet.

""""' London. 15. Februar. Zn ber Thronrede, mit welcher das Parlament heute ] ei öffnet wurde werden bie Beziehungen zu den Machten als ireundichastliche bezeichnet 1

Sen dem Schlüsse der vorigen Session sei die Ruhe m Egypttn ^Ederhngestellt, d ,

Jurucfiie unß der don befindl.chen englischen Truppen vollziehe sich so schnell, als 0 nne kluge Ciwägung bJr Umstände gestatte- Die Rcconstttuirung der Reg eiung (^avotens und die Reorganisirung ihrer Gefchäste unter die Autorität des Khedive sei rum^The^ilch0u vollzogen^ d:e Königin werde fortfahren, denseiber1 ihre Au merk,amkett zuzuwenden und sich bemühen, die Wirkiamkeit der Maßregeln zu sichern, ^lche e'grifsen Än feun, um die Ordnung ausrecht zu erhalten u..d

Punschen der Bevölkerung entsprechend- Vertretung, fow.e d 1 - Ach tu Ng v or den - Tnronalm VerofUchtunarn wikberhrrzustellen. Sie haue bereits das dem toultan und b°n Großmächten gegebene Versprechen erfüllen können, der fieunofchaitlichen Erwägung derselben die Arrangements zu unterbreiten, welche ihr nm gee.gn tuen fcb'en1en. b^e Stabilität ber sfi.g erung des Khedive, bie Wohlsahrt unb das Glück egyptifchen Volk.s, die S'cherheit des Suez.Canals und den europäischen Frieden zu sichern Die aus diese Ziele aeuchtete Politik der Regierung werde_ au» in Butunrt *

ie sie in der Veraangenheit gewesen Sie rechne zuoerlaistg am eine richtige Würd gu g dieser Politik durch tue übrigen Mächte. Die Tdronrede liebt serner hervor daß die Donauconsetenz zusammengetreten fei, um die Freiheit der Donauich ssii-Hrt sicher z bellen, welche unter bie Garantie ber Großmächte ge|teUt fei und einen Thetl des 1 niT'tlyo^Don*'6l^Ugebruar'lb<Ueber Irland heißt es in der Thronrede die sociale Hage habe sich gebessert, die Agrarverbrechen H°"-N sich merkbar vermindert dem Ke- ;,«> scl Überall Geltung verschafft worden Gleichwohl eiheifche das Vistehen von a-deimen Gefellschasten In Dublin und anderen Orten Energie und Wachsamkeit ohne fdes Nachlassen von Seiten ber Exekutivgewalt. Die in ber Thronrede anßefanbiflten Gesetzvorlagen betreffen nur Gegenstände von lokaler Wichtigkeit für England, Scholt- I-md und Wales, u A. wird em Gesetzentwurf vorgelegl werden, betreffend die Eut- chädigung englischer unb schottischer Pächter für bie voll ihnen -u s-wendeten land- wirthschaftlichen Mellorolionen. Dre Thionrede sagt fchließlich, daß in den letzten Zahrndie Zeit des Parlaments für die Angel g-nhesten Zrlands in Anspruch ge- nommen gewesen fei, utzt erforderten die allgemeine Ges tzgedung und das Bedü sniß and^r Theile des vereinigten Königreichs die Auimerkiamkeit des Parlaments gle ch- woh7 sei zu hoffen, daß im Lause dieses Jahres auch einigen legislativen Bebstrsnissen rlands werde entsprochen werden können. . . , . , ...

London, 15. Februar. Aus Trafalgar Square fand heute Nachmittag um 1 Uhr eine Volsoemonstration statt, um Bradlaugh bei bem Versuche, seinen S'tz im Unterhause einzunehmin, zu unterstützen. Die sehr zahlreiche und erregte V-rsammlung rahm eine Resolution an, welche gegen die Ausschließung Bradlaugh's aus dem Unter­hauff pröteilirt. Bradlaugh kündigte in einer Resolution an. daß er in Person seinen Siu tm Unterhaufe in Anspruch nehmen werde und begab sich mit zahlreichen Anhängern n l dem Unterhaus-. Die auf Trafalgar Square oersammelte Menge ,erf reute M rauf Die Zugänge zum Parlament sind stark bewacht, um leben Versuch eines Handstreichs von Seiten ber Anhänger Bradlaugh's zurückzuweisen

New-Bork, 15. Februar. Der Regen und bie UebersLwemmungen dauern fort, e Eisenbahn in b-r Umgegend von Linc nnati ist stark beschädigt. Den letzten Be.

i chtm zufolge ist ber Wasierstand des Ohiofluffes in Cincinnati gegenwärtig Höher a s zuvor Der'germe ster von R-wport (Kentucky) bat einen HÜlferuf er lassen n welchem er erklärt, daß ber britte Theil ber Stabt unter Wasser stehe und gegen 3000 ,'»mitten hilfsbedürftig feien.

Venedig, 15. Februar. Die Ueberführuug der Leiche Wagners nach ^anreutf) wird morgen oder Sonnabend per Ertrazug erfolgen. Von der Ab- stcht einer sofortigen großartigen Leichenfeier in Venedig ist man in Folge des ausdrücklichen Wunsches der Familie abgekommen. In der Stadt giebt lieft ote . -aemeinste Theilnahme kund. Sämmtliche Blätter enthalten sympathifche Rach- - >fe - im Trau-^rhause ist eine riesige Anzahl von Kränzen unb Blumen ange- '-uft. Die Commission des Stadtrathes für öffentliche Monumente hat den

Wolff S tclegr. Corrcspondenr-Bureau.

15 Februar. Reichstag. Bei der fortgesetzten dritten Lesung des Etats äB» I sSiSSs»

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Handel und Verkehr.

(Rieften 14. Februar. Der heute und gestern dahier abgehaltene Viehmarkt war sehr stark befahren und meistens mit jungem und gutgenahrtem Vieh Es waren ciufaitrteben: 1791 Stück Rindvieh und 697 Stück Schwttne. Der handel bei Zuch.- unb Arbeitsvieh war lebhaft und standen die Preise denen der früheren Markte gleich, bet Schlachtvieh aller Art und Schweinen billiger.

Nächster Markt Dienstag den 6 und Mittwoch den 7. Marz d. I-

Vimburfl, 15- Februar. Rother Weizen ^17.15, Weißer Weizen j

z^orn JL 11.65, Gerste X 8.40, Hafer X 6.55, Erbsen X, Kartosteln X . -

Gelnhausen, 13. Februar. Die Zufuhr zu dem heutigen Viehmarkt war eme i e6r ft arte. Angetrieben waren 448 Stück Ochsen, Kühe, Rnder und Kalber und , 145 Schweine. Der Verkehr war ein höchst lebhafter und das angetriebene Vieh wurd zumeist verkauft. Die Preise waren hoch Der Zutrieb an Ochsen war nicht unbe^ deutend unb wurde trotz der hohen Preisforderungen darin viel gehandelt. Auf dem Schweinemarkt zu welchem fast ausschließlich Fettvieh und Läufer angetriebcn waren, war b'r Hmib'l'ebmsalls lebhaft bei ziemlich hoben Preisen. Im Allgemeinen kann tiefer Markt mit Rücksicht auf bie Masse beb ang-trtebenen Vietzes und die Zahl ber abgeschlossenen Geschäste als einer ber besten Märkte bezeichnet werben, bie bis jetzt hier n"(an^ber ^KölmGießener Eisenbahn) 15 Februar Auf den.beut, gen -

hiesigen Markt würben gebracht: 361 Ochsen, 229 Kühe und Rinder, 584 Schweine. [ Der nächste Markt ist am Donnerstag den 15. März l. I-

auf Verlegung dcS Kreisturnfestes in das Jahr 1884; 2) IEkanntmachungen^des Kreis^ veitreters; etwaige wettere Anträge wüsten m den er st gen an den Kreis tret er

Reuter nach Darmstadt gesandt werden. Der Turnlag, dem um 10 Uhr eine Sitzung des KreisauSschusses vorausgeht, beginnt um 11 Uhr Vormittags-

Friedberg, lieber das Auftreten der Trichtnenkrankheit in unserer Stadt können w'.r Folgendes berichten: Es sind erkrankt 9 ^eT^onen aufeerbem 1 ^QU Der Grad der Erkrankung war in k'tnem Falle ein sehr schwerer, bet Den gen ein mitt-lschwerer, bei den Meisten ein leichter. In Gefahr ist dermalen kein Kranker mehr. Ob die Ursache der Erkrankung gesucht werden mufe In bem ^lcisches von einem Schweine oder von mehreren, darüber besteht noch> k n Gewißheit. Merkwürdig ist, daß mehrere Personen, welche unzwe elhaft trichmches Fleisch als Füllsel oder als Rohwurst gegessen haben, verschont geblieben sind^ Der dermalen bestehende Trichinenschrccken wird als dauernde Mahnung hoffentlich sein Gutes haben, im Augenblicke ist er übertrieben- Man soll nicht verg-ssen, baß man

- Avlatzlictz ber miiiiyeiiuii« wo .....des faifer I aebraten^unb Vafe'ßbU"e®SBJrßd)t0erißi<*Q'iu alle^Zesten unumgänglich noth-

Unterredung md einem italienischen b^e'«''^ cb^tan^^erb'uo?tbeTonb«§aelnbrudSDoll^r nirftt" blos'bann, wenn'jufaatg dnmal ein trichinöses Schwein auf9efunben

fffi-hi®' uuf fflbstwemaer Täler anlefireife ber ^rff g'w^en se', weffte bff .Nmbb^ wo-ben^ff D. ^Vacante Arztstellefj Durch ben Wegzug des seitherigen

Allg. Zlg-" auf ihren früheren Artikel vom o. d- M. hin, won ch Vege .weiten Arztes ist bie h'esige practiscke Aiztstelle in Erledigung gekommen.

w«ch^Dffff?be^ffi1>eresis bürd) zwanzigjährig^Dauer Wagner-Vereins Stabt?nb'wohl°d-S "anb^'der pensioüirte^RÜntamtmaÜn KöÜiger, be°am 7. März

eröffnet d^ObmanÜ' Koch mu^mer"Änsprache ®u Ehren ^°^^^^^s^"künfff Mainz 14° Fchruaü °°DieFesiung wirb bemaächst mit einem etfernen S^tanb

m"' Ein^ Üiib^efft"g'bührbenffe7^b^S^'b"'et'ng°esühÜ?we,7en. 8' '

Mär? im großen Musikvereinssaale in Aussicht genommen. Bei derselben sollen das Thüringen, 13. Februar. Kaiser W lhelm wird wahrend der Corps-

Orchester und imhrere Solokräste ber fo» manöve! bes 4 unb 11. ArmeerCorps einige Tage Ausenthalt in Gotha unb Weimar

mffn^en^HostKamllme'ister Richter'wnb persönlich einen ^°"i°ufbenSarg legen. nt6me"marburg 14. gtbruar. Aus Biebenkopf wirb geschrieben! Seit Samstag Aus Anregung des General - Jntenbanten wirb sich eine Deputation b« Welieber b"Luber cine Station weiter bis zur Lubwigshütte, wo bi.! elbeni ,-tzt des Chors unb des Orchesterpersonals ber Hofoper zur Leichenseier nach Batzreuth N ° » Lause bieser Woche werben sie noch bis Wallaugehen

1 >_t.ei._2r o__ho« prft«>n ^abnruas Ende nacvirer

6 1 Der deutsche Club in Linz richtete ein Beileibstelegramm an bie SBm»e

Wagner s und beschloß, eine Sammlung zur Errichtung eines Wagner - Denkmals