Esiikommenfteuer-ÄAHeilung insoweit verändert, daß die-unterste Elaste von 2600 A statt von 2500 A Einkommen beginne. Im Uebrigen wurde der Artikel in der Fassung der N egierungsvorlage angenommen. Auf Antrag der Regierung (Geh Ober- steueriath Baur) wurde sodann bestimmt, daß bei Art. 6 Invaliden, die eine Pension beziehen, sofern ihr Einkommen 500 A nicht erreicht, ebenso Invaliden, welche durch erhaltene Wunden 2c. erwerbsunfähig sind, sofern ihr Einkommen den Betrag von 600 ,A nicht erreicht, steuerfrei bleiben. Die Art. 14—19 boten keinen Anstand. Hinsichtlich der Art. 20—50 des Anhangs des Berichts der zweiten Kammer, die Selbst- cinschätznng (Deklarationspflicht) mit Strafbestimmungen betr>, welche von der zweiten Kammer acceptirt worden waren, spricht besonders Geh. Commerzienrath Heyl sich dagegen aus, indem er betont, daß dasselbe ebenso gilt auch auf die 2. Abth. der Ein- kommensteuerpslichtigen ausgedehnt werden könne. Die Art. 20 bis incl. 34 der Reg.- Borlage werden einstimmig angenommen. Bei Art- 35 wird sodann noch nach Antrag des Ausschusses die Scala'der 2. Abth. verändert, daß somit Einkommen unter 400 A steuerfrei erscheinen, sodann als 5. Absatz beigefügt, „die 3 untersten Elasten dürfen jedoch von unten anfangend alle oder theilweise durch Festsetzung im Finanzgesetz von der Erhebung der Einkommensteuer für die jedesmalige Finanzperiode befreit werden". Die übrigen Artikel werden in der Fassung der Reg. Vorlage angenommen. Nächste Sitzung morgen Vormittag 9 Uhr.
—1. Darmstadt, 11. December. Die zweite Kammer der LandstSnde wird voraussichtlich Mitte Januar n. I. zusammmtreten. Nach dem vorliegenden Material zu urihellen, dürfte eine dreiwöchentliche Session in Aussicht stehen.
Der Gesetzgebungsausschuß zweiter Kammer hält kommenden Freitag eine Sitzung ab und zwar wird zur Berathung femmer.-.
1. der Gesetzentwurf, die Collateral- und Schenkungssteuer bete., und
2. der Antrag des Abg. Schröder, betr. Einführung einer Scala der PrLmien- sätze bei der Brando-rsicherung.
Vorläufig ist von einer gemeinsamen Berathung mit Großherzogl. Regierung abgesehen.
Telegraphische Depesche«.
WoLff'S Lslegr. Corresporrdenz-Brrreair.
Berlin, 11. December. Bezüglich des Besuches des oeutschen Kronprinzen in Rom sagt die „R. A. Ztg." : Ganz abgesehen von persönlichen und freundschaftlichen Beziehungen erforderte die internationale Höflichkeit, daß der Kronprinz, wenn er zweimal hin und zurück durch Italien reise, dem Souverän jenes Landes einen Besuch abstattete. Daß aber der Kronprinz, wenn er einmal in Rom ist, auch den zweiten dort residirenden, mit uns in Frieden lebenden Souverän, den Papst, besucht, ist eine ebenso natürliche Consequenz derselben zwischen allen Höfen bestehenden Höstichkeitsregeln. Auffallend wäre es nur gewesen, wenn der Kronprinz zweimal durch Italien gefahren wäre, ohne den König zu begrüßen; hätte sich der Kronprinz aber in Rom ausgehalten, ohne den Papst gleichfalls zu besuchen, so wäre man berechtigt gewesen, zu schließen, daß zwischen dem deutschen Kaiserhause und dem Papste eine Verstimmung obwalte. Besondere politische Motive liegen weder für den einen noch für den andern Besuch in der Situation des Tages.
— Das Abgeordnetenhaus berieth heute den Justizetat und verwies den Antrag Windthvrst auf Aushebung des neuen Regulativs für Rechtscandidaten an die Zustizcommission.
— Der „Rordd. Allg. Ztg." wird aus Konstantinopel telegraphisch gemeldet, daß die türkischen Zollbehörden angewiesen worden sind, die aus Deutschland eingehenden Waaren im Allgemeinen mit einem Einfuhrzoll von 8 pCt. ad valorem zu belegen.
— Heute Mittag fand im Abgeordnetenhause eine Sitzung des Staats- ministeriunis statt.
— Prinz Alfred, Herzog von Edinburgh, ist zum Generallieutenant befördert worden.
— Die Meldung der Blätter von einer bevorstehenden Reise des Cultus- ministers v. Goßler und des Flügeladjutanten des Kaisers, Grafen Lehndorff, nach Italien ist gänzlich unbegründet.
Pesth, 11. Decbr. Für dieEhegesetzvorlage sprachen imOberhcruse Obergespan Bay, Graf Stefan Keglevtch, fooann Andrassy, welcher nachwles, daß die gerügten Uebel- stände wirklich bestehen, daß der Staat berechtigt fei, denselben abzuhelfen, und daß die Vorlage unter den gegenwärtigen Verhälimssm die beste ist. Der obligatorischen Eivilehe werde er nie zusammen, weil jeher Kampf mit der Kirche vermieden werden muß. Die kirchlichen Redner unterschätzten die Macht der Juden. Tisza ergriff schließlich das Wort und appellirte an die Würde des Oberhauses und wies die Einwürfe alS unbegründet zurück. Ditj.nigen irren, welche den Gesetzentwurf einzugraben glauben. Dieses Gesetz wird wieder zum Leben erstehen.
Pesth, 11. December. Das Oberbaus hat den Gesetzentwurf, betr. die Ehe zwischen Christen und Juden, mit 109 gegen 103 Stimmen abgelehnt.
Paris, 11- December. Die Kammer genehmigte das Budget des Kriegsministeriums. — In Negierungskreisen wird angenommen, die militärischen Operationen Courbet's in Tonking seien jetzt in vollem Gange, eine Nachricht von dorther aber erst in einigen Tagen zu erwarten.
Madrid, 11. December. , Die durch Unwetter und einen orkanartigen Sturm unterbrochenen Verbindungen mit Barcelona sind vollständig wiederhergestellt. Meldungen ans Barcelona zufolge erreichten die vom Sturm gepeitschten Wogen außerhalb des Hafens eine Höhe von 15 Meter und rissen drei große Lücken in die Hafeimiauer. Die deutschen Kriegsschiffe „Prinz Adalbert" und „Sophie" hatten durch den Sturm, der in der Nacht am heftigsten wüthete, sowie durch die gegen die Hüfenmauern brechenden und über dieselben hinweg schlagenden und sich über die Schiffe ergießenden Wafser- massen viel zu leiden; die Ankerkabel rissen. Erst nach mehrstündiger harter Arbeit gelang es den Lotsen, beide Schiffe durch eine Stelle von geringer Tiefe auf einen sicheren Ankerplatz zu bringen. Von den Handelsschiffen ist eine große Anzahl beschädigt; von den deutschen Mannschaften ist niemand beschädigt. In der Vorstadt Barce- loneda sind die Wasserwogen in mehreren Straßen eingedrnngen.
Granada, 11. December. Der deutsche Kronprinz, welcher gestern Abend nach 8 Uhr hier ein getroffen und in dem „Hotel der sieben Hlmmel" abgestiegen ist, besuchte sogleich die Alhambra. Der Besuch des alten maurischen Königsschlosses, welches auf einem hohen Hügel liegt und zu dem man durch einen Wald riesenhafter Bäume gelangt, fand bei Mondschein statt und machte das Ganze einen überwältigenden Eindruck. Morgen früh erfolgt die Weiterreise direct nach Barcelona.
— DaS Wetter hat sich gebessert. Die durch Schneefall unterbrochenen Eisen- Lahnverbindungen sind wieder hergeftellt. Der Kronprinz setzte die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten fort Die Ankunft in Barcelona erfolgt voraussichtlich Freitag früh.
— Der deutsche Kronprinz ist nach abermaligem Besuche der Alhambra nach Cordova und Valencia abgereist.
London, 11. December. Die „Gazette" pubtclrt ein zwischen England und Spanien zu Madrid am 1. December unterzeichnetes Protokoll, betreffend die gegenseitigen Handelsbeziehungen. Es enthält die bekannten Bestimmungen und verpflichtet die beiden Regierungen, sofort die Unterhandlungen über einen Handelsvertrag zu eröffnen, welcher auch eine Consular-Convention und einen Schifffahrts-Vertrag umfaßt.
— Die in Newcastle am Tyne stattgefundene Versammlung des Vereins der Dampferrheder des Nordens von England nahm eine Resolution an, welche die Londoner Abmachung mit Lesseps als unbefriedigend und unannehmbar erklärten.
Rom, 11. December. Die Kammer beschloß, die Verhandlung des Entwurfs BaccelU's über die Reform des höheren Unterrichts bis nach der Berathung des Budgets und anderer dringender Gesetzentwürfe zu vertagen.
— Der Staatsanwalt von Rom sucht in einem Schreiben die Ermächtigung «ach zur Einleitung einer Untersuchung gegen Nicotera wegen Beleidigung eines öffentlichen Beamten. Der Justizminister beantragte die Ermächtigung zur Anklage gegen
N'cotera und Lovlto wegen Duells. Beide Verlangen wurden an die Bureaux verwiesen.
Moskau, 11. December. Vor dem Hause eines verstorbenen reichen Kaufmanns Namens Gutzkm fand sich Vorm ttags eine große Masse Armer zur Empfangnahme her herkömmlichen Geldspenden ein. Bet der Vertheilur.g entstand ein so großes Gedränge, daß mehrere erdrückt und viele schwer beschädigt wurden.
Alexandrien, 11. December. Nach einer Meldung des „Reuter'schen Bureaus" sind in Swut und den benachbarten Ortschaften Cholera-Erkrankungen vorg^kommen.
Suez, 11. December. Rach einer „Reuter"- Meldung ist das Transportschiff „Tanta" augekommen, nachdem es in Suakim ein Detachement Gensd'ar- merie unter Oberst Sartorius ausgeschifft. Aus Suakim, 7. Decbr., wird gemeldet : Das englische Kanonenboot „Ranger" warf Raketen oberhalb der Stadt, um die Insurgenten von einem Angriff während der Nacht zurück- zusckreckcn-_________________________________________
Die Einweihung des Alice-Hospitals zu Darmstadt.
Darmstadt, 9. December.
(Fortsetzung und Schluß.)
Alsdann ächtete Herr Oderfinanzrath Krug als Geschäftsführer des Alice- Frauen-BcreinS für Krankenpflege an die Versammlung folgende Worte:
En Festtag ist es immer, wenn man ein lang ersehntes Werk glücklich vollbracht bat. So ist es gewiß ei» Festtag für den Verein, wenn wir beute ein Haus, daS wir sät Jahren für unsere Pflegerinnen ols eine Heimstätte mit Krankenpflege-Anstalt gewünscht und erstrebt haben, in schönster Vollendung vor uns sehen.
Em unendlich schmerzliches Gefühl bewegt uns aber bet der Weihe dieses Hauses, daß eS der hohen Stifterin des Vereins, Ihrer Königlichen Hoheit unserer unvergeßlichen Großherzogin, nicht beschieden war, diesen Tag zu erleben, on dem einer Ihrer innigen Wünsche in E füllung gegangen ist. Ihrem, der hohen Entschlafenen, Andenken stiften wir diesen Bau, als einen Gedächtnißbau zum Dienste der Krankenpflege nach den Grundsätzen, welche die edle Fürstin mit Ihrem Namen dem Verein gegeben hat.
Damit bekennen wir zugleich treu und fest, wie tn diesem Hause unserer Aufgabe gemäß nach diesen Grundsätzen Immerdar gewirkt und gearbeitet werden soll. Im Frieden soll dies sein ein He<m und eine Schule, eine Central- und eine Pflege- fiätte unserer Pflegerinnen ohne Unterschied der Confession, verbunden mit einer Heilanstalt, offevstehend für Aerzte und Kranke von Stadt und Land. Und tm Kriege, der hoffentlich noch ferne fein möge, soll es sein ein Asyl für Kranke und Verwundete der Armeen, eine Stätte des rothen Kreuzes!
Als im Jahre 1867 der Verein — (der Alice-Frauen-Verein für Krankenpflege) in Folge der Erfahrungen des vorausgegangenen Krieges und tm Anschluß an den Hülssverein für das Großherzogthum H.ssen gegründet wurde, betrat et mit der Aufgabe der Ausbildung von BerutSpflegertnnen des rothen Kreuzes ein noch nicht geebnetes neues Feld der Thätigkeit und er hatte mit Hingebung aller Kräfte damals schwere Zetten zu überwinden. Jetzt dürfe» wir getrost sagen, daß die Durchführung jener Aufgabe gefestet und gesichert, in den Leistungen der Pflegerinnen anerkannt ist. Im er st <n Jahre seines Bestandes zählte der Verein 3 Pflegermnen; ihr Nome sei an dem heutigen Tage der Weihe dieses Hauses in dankbarer Erinnerung genannt: Es waren Bertha Grünewald, Adelheid B-cker uub Elise Butz, von denen die letztere, langjährige Vorsteherin der Pflegestation tn Offenbach, leider dem Verein in diesen Tagen durch den Tod entrissen worden ist. Heute zählt der Verein, einschließlich der selbstständig ausgebildet werdenden Pflegerinnen zu Mainz, 46 Pflegerinnen, welche Iheils hier, thetls in Mainz, Offenbach und an anderen Pflegcstationen des Landes sich der Privat- und Armenkrankenpflege widmen-
Schon bald nach der Begründung des Vereins erwies sich die Schaffung einer Heim- und Centralftätte für die Pflegerinnen ols ein unabweisbares Vedürsntß und es wurde — wiederum durch die Jnttiativr unserer hohen Stifterin — 1872 gewonnen durch Vereinigung mit der Heilanstalt in der Mauerstraße, — Dank den opferwilligen damaligen Gönnern der Anstalt, Dank den Aerzten, die damals und noch heute dem Verein als treueste Helfer und Freunde zur Seite gestand-n und stehen. Aber mit der Zeit zeigten sich die Räume bei vergrößerter Zahl der Pflegerinnen und bet erhöhten Anforderungen an die Krankenanstalt als unzureichend und von da an war es Jahre h »durch das Streben und der sehnlichste Wunsch aller Betheiltgien, ein geräumiges, den Bedürfnissen entsprechendes Asyl für unsere Pflegerinnen zu schaffen — so wie e5 nun heute zur festlichen Weihe in so schöner Vollendung bereit sicht.
Ehrerbietigsten und wärmsten Dank tn erster Linie Seiner Königlichen Hoheit dem Grotzherzog, durch Allerhöchst dtssen huldreiche Ueberlassung des in schönster und gesüsdester Lage der Stadt gelegenen Platzes diese Störte des Baues gewährt worden ist. Edrerbiettgsten und wärmsten Dank Ihren Majestäten drm deutschen Kaiser und der Kaiserin, Ihrer Majestät der Königin von England und den andern gütigen Gebern aus dem engltschen und aus deutschen Fürstenhäusern, sowie allen andern opferwilligen edlen Förderern des Unternehmens, dte Beiträge zu den Baukosten dieses Hauses gewidmet haben; — ganz besonders den Vertretern und Betbeil^gten des Alice-Memorial- Fund in England, durch btffen Gabe der Grundkopitalstock für btffrn Neubau gewährt uno überwiesen worden ist; — bcrzlichen und warmen Dank dem unetgennütz'gen Baumeister, Herrn Baurath Heinrich von Hügel, der den Bau geplant und mit Hülfe seines wackeren Bauführers Herrn Wenkel mit opferwilliger Hingabe vollendet hat; — Dank, aufrichtigsten Dank, allen Helfern und Freunden ohne Ausnahme, den Stiftern von Fretbetten für arme Kranke, den Gebern von Ausstattungsgeqenständrn, Allen, die diesem Unternehmen förderlich und hülfrcich waren und deren Namen hier nicht alle genannt werden können.
Möchten aber nun, worum wir bitten, diesem Hause für die Erfüllung seiner Bestimmung auch feine Freunde und Gönner erhalten werden und fortan treu zur Seite stehen! Möchte eine segensreiche Wirksamkeit in diesem Hause entfaltet werden; — möchten Diejenigen, die sich dem Samartterdlenste darin widmen, zu tüchtigen Krankenpflegerinnen herangebildet werden, — möchten die armen Leidenden, die hier eine Zufluchtsstätte suchen, Trost für ihre Schmerzen, Heilung ihrer Wunden finden. Das walte Gott!
NamenS des Zweigvereins nahm alsdann Herr Emil Pirazzi aus Offenbach das Mort zu nachstehender Ansprache:
Hohe und hochverehrte Festversammlung! Den mir gewordenen ehrenvollen Auftrag, in dieser Weihestunde vor dieser hochansehnltchen Versammlung Namens der Zweigveretne des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege das Wort zu ergreifen, kann ich nur aus meiner Eigenschaft als langjähriger Geschäftsführer des größten dtsselben, des zu Offenbach, ableiten, wobei allerdings von dem noch ansehnlicheren zu Mainz abzusehen ist, welcher indessen mst dem Centraloeretn in weit loserem Verbände steht, als der unserige. Es ist ein Tempel der reinsten, auch von dem leisesten Anhauch eines bestimmten religiösen Bekenntnisses unbeeinflußten Humanität, den zu weihen und seiner hohen Bestimmung zu Übergeben wir heute hier aus allen Thetlen des Landes versammelt sind. Wenn Gesundheit wohl das köstlichste der Erdengüter genannt wird, so darf der Mangel derselben immer als ein Unglück, ja, unter Umständen als das größte bezeichnet werden, welches den Bewohner dieser unvollkowmenen Welt überhaupt zu treffen vermag Und diese Voraussetzung einmal zugegeben, welcher Berus könnte da edler, erhabener sein als der: Kranke zu pflegen und ihre Schmerzen zu lindern, ihnen, wenn irgend möglich, dos herzlichste Erdengut, Gesundheit, wiederzugewinnen.' In diesem Sinne, nicht um einem fernen, nebelhaften Ideale nachzujagen, sondern um als kühne Streiter unser eigenes Heim und Haus vor bösen Feinden zu schirmen, haben auch in unseren Tagen Hunderte wieder begeisterungsooll das Kreuz genommen, das rothe Kreuz im weißen Felde. Weit leuchtet es dahin über die Lande, ein heiliges, internationales Zeichen der Liebe und Versöhnung selbst auf den blutgedüngten Feldern der Schlachten. Auch in unserem engeren Vaterlande wurde ihm eine Stätte bereitet, die sich nennt nach der erhabenen Frau, weicher der Gedanke und die That gehörte und welche durch ein grausames Geschick vor der Zeit abberufen wurde von ihrem Werke, in deren Namen nun ihr eigenes in Segen forilefcen wird und, so hoffen wir, bis zu den spätesten Geschlechtern. Wie segensreich unser Al^ce-Frauenverein zu wirken berufen ist, davon können gerade wir Vertreter des Offenbacher Zweigvereins das vollgültigste Zeugntß ablegen. Unsere Industriestadt mit ihrer zahlreichen Arbetterbevölkerung bietet Der Vereinsthätigkeit das ausgiebigste Arbeitsfeld, freilich auch ein solches, zu dessen Bebauung ein nicht gewöhnliches Maß von Hingabe und Aufopferungsfähigkeit gehört. Die Offenbacher Pflegestation ist darüm nicht gerade um ihres leichten Dienstes willen viel umworben. Denn der Krankendienst ist es nicht allein, welcher hier der Pflegerinnen harrt. Damit der Mann seinem Berufe ungestört nachgehen kann, sind da z. B. bet
»■"äS te** -G : MtN Hal. dav Ä uns den J mgm erfolgen r/m und gut, V dieser Spruch, Oe! dieses Haus öl unS selbst Heuti WM erfüllt e n ItH Aranstn so unf ftefB der Stadt, zw N3. welches beru n-il- und PflegOlail ron wo fit hinauf Mir Land. Und w on jene andere edle cohl sagen, das All lojtn Geiste, mit ih ioS Werk begonnen, damit ein Denkmal in jtifl vermöchte. Frau auf der Höhe ' feiert, und so wog M Wort des Dicht Kalle Zetten!
Nunmehr ver die Einveihungsurk! mit den Plänen de biwahit wird.
Es folgte die meister desselben, j mit folgenden Wort Ew. Königl. i^e Stationen, an Völkerschlachten die wo sich große socia fchast, der Kunst w Gedanken, welche d cdlen Zwecken und mebungen unserer Hoheit war es mii besonders des ho Grbtete so sehr erf Bausührers dieser Hoheit allergnädig erhabenen Beschütz ^ittrlanbe, gani ^otector des Alic« dttmtt Gottes Hc Wsel allerehrer Mtlben der Ä den Woikn: 3 ^selben und leit Ueden Frau, wie fc.rflu(: »Ich dar bfl3 mir em weite Ee Früchte trat »tn für .
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