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Jeinfte flotßner Lervelatmurst

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Gg. Wtth. Weidig

Eisengiesserei k Waageufabrik

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veröffentlicht das auskrankheit vom

Reichsschatzamtes, or der vereinigten , den Adelsstand

FuhrmerKs- roaagen.

Vichwssgen. Bulter- wasgen.

Decimal- und Centcsimal- waagen in Eisen.

Milch- waagen.

Loos Nr. 1 zu.

Hassia-Abzeichen werden angelegt.

Recht zahlreiche Betheiligung wird erwartet.

WafferwSrme der Lahn.

Am 12. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 17» R-, Lusiwärme + 17« SR.

L- Ehr. Rübsamcn.

M Kriegerverem Gießen,

Mittelrheinisches Turnfest.

Die Kameraden werden ersucht, sich Sonntag Nachnnttag präcis 1 Uhr int Vereinslokal (Cafd Schwinn) zur Betheiligung am Festzuge emzustnden.

Bei Verloosuug der Reihenfolge im Festzuge fiel dem Krtegerverem das

Armee ist beispielsweise dieses Mittel sehr gebräuchlich. Noch stärker wirkt das kleinste Stückchen Knoblauch. Ein Halm wilder Knoblauch, den man oft am Wege findet, zwischen den Lippen erfrischt die Nerven. Das Blatt oder der Stiel vom wilden Sauerampfer thut ähnlichen Dienst, ja, jeder Gras- und Getreidehalm zwischen den Zähnen und Lippen hat die wohlthätige Wirkung, das Austrocknen des Mundes zu verhüten.

Köln, 7. Juli. Nachdem unsere Berufsfeuerwehr gestern Vormittag das Haus an der verlängerten Schafenstraße, das einzustürzen drohte, größtentheils niedergckegt hatte, wurde sie um 11 Uhr nach dem Thurnmarkt gerufen, um daselbst einen Keller- brand zu löschen. War die erste Arbeit mit großen Schwierigkeiten verbunden, so bot die zweite unserer wackern Wehr recht ernstliche Gefahren. Ais sie auf der Brandstätte eintraf, drang aus den Kellerräumen es waren nämlich zwei durcheinander gehende Keller dtcrer, erstickender Qualm; dennoch wagten es die Mannschaften, da ver­sichert wurde, daß nur in dem zweiten Keller brennbare Stoffe und zwar 80 Fässer Mineralöl und Vz Faß Petroleum lagerten, in den ersten Keller einzudringen. Allein sie vermochten in dem Rauche nicht auszuhallen und stiegen deshalb wieder aus dem Keller empor. Noch war der letzte, Feldwebel Massaloup, auf der Treppe, da gab es einen Krach, es war ein Faß explodtrt. Massaloup sprang mit einem Satz aus dem gefährlichen Keller heraus. Nun folgte Explosion auf Explosion; man zählte deren im Ganzen gegen fünfzig. Um des Feuers Herr zu werden und das Haus zu schützen, leitete man eine große Zahl von Wasserschläuchen in die Keller und ließ diese voll

Wasser laufen. Dadurch wurde die Gluth erstickt. Um 4 Uhr war jede Gefahr beseitigt und nun trat die freiwillige Wehr an, um das Wasser, welches auch in die Keller der Nebenhäuser eingedrungen war, wieder auszupumpen.

sErtrag von SpalterbäumenIn dem bayerischen Do-fe Nonnenhorn, dicht an der württembergischen Grenze, stehen an der Südseite eines zweistöckigen Wohn­hauses 4 noch junge Aprikosenbäume. Das Haus hat einen schützenden Vorsprung des Daches. Von den 4 Spalierbäumen hat der Besitzer im vorigen Jahre einen Erlös von 90 X gehabt. 6080 X ist der Erlös in gewöhnlichen Jahren. Wird das von den 8 Kindern noch verzehrte Obst mit in Anschlag gebracht, so ergibt sich ein Gesammt- ertrag von mindestens 100 X oder pro Spalterbaum 25 X. Gewiß ein Beispiel, welches zur Nachahmung auffordert.

- Folgendegeistreichen Anzeigen" theilt daSEcho" mit:Wir freuen uns, melden zu können, daß die gestern gebrachte Notiz, der Kaufmann Andersen sei ge­storben, nicht wahr ist, sondern daß er sich nur verheirathet hat".Gestern starb allhier Frau Anna B-; sic war Großmutter, Mutter, Gattin nnd Freundin aller Derer, die sie kannten.«Verlorener Hund. Dieser ist eine Hündin, hat ein weißes und ein schworzgepflecktes Ohr, vier Füße, nußbraun, einen auf der rechten Seite mehr gepflegten Hals als auf der linken, wo er weniger gepflegt ist. Seine Grundfarbe ist braun. Diese ohne Wissen wohin verschwundene Hündin wird zur Erkenntlichkeit zurück­zubringen gesucht" -Mein gelt.bter Sohn ist von mir geschieden. Sanft ruhe seine Asche, die zu großen Hoffnungen berechtigt."

Ä"1 S|ta8 aus * Ä bus i'e 'n dli Emd! Älfet 1Illne nm« überelnanber tunben habe, von inen. fcaHud) ' und Mit ZM i-uchc fei blau ge- 1 schwarzer Farb- enommen habe, ker Zurany!. die der Leiche ein lge beschrieb um- dci ihrer jüngsten r ärztliche Sach- r Leiche wie datz Leugen vvrgelegi krochen, weil du eworden war.

aWCi Musikcorps werden abwechselnd die Turner u. Gäste Samstag Abend u. Sonn- tag Voimtttag an den Bahnhöfen empfangen und g-m-mjchafiitch auf dem F-stplatz und bem2imCfSUamfl6g Abend^wird An7-ürUchÄ Bankett aus dem F-stplotz unter zahl- retiber Betheiligung stattfinden und von Frohsinn und Hefterkelt, Liedern und Reden emünt voraussichtlich recht sröhlitb verlaufen.

8 Mf ,u>et Punkte unseres reichen Programms wollen wir noch di- Aufmerksam- M der Besucher lenken-. Auf di- am Montag Morgen statlfind-nd- Wettfahrt der öiieüener Ruder-Ges-llschast, zu der auch der benachbarte Ruderklub W-tzlar seine Mit- wiikung zugcsagt hat. Di-Gießener Ruder-G-fellschast hat erst am v-rflossenkn Sonn-

zwei Preise von der Nauheimer Rcgaita heimgetragen und verspricht also Wett- und Auffahrt mit sämmtlichen Booten recht interessant zu werden.

n Mm Dienstag Vormittag findet -in Ausflug nach der Burgruine Gl-ch-rg statt, melckc febt arößtentheils wieder im mittelalterllchen Style ausgebaut ist. Die Thetl' «ihm» an dieser Partie dürfen sich einer großartigen Aussicht in das reizend- Lahn- rtnl in die gesegnete Wetterau und aus den waldigen Vogelsberg versichert halten, die r-md-n Besucher werden nicht minder mit V-rgnug-n ,-b-n wie neues Leben aus dm Ruinen geblüht ist und werden erkennen, daß auch Oxih-ff-n großartige land- schastliche Reize besitzt, besonders wenn man sie betrachtet durch das sunkelnde Wein-

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Gäste und Besucher werden wieder auf flüchtigen Schienen der Honrath zueilen.und hoffentlich einen befriedigten Blick als Scheidegruß auf den weithin sichtbaren Glei­berg, dieses Wahrzeichen von Gießen, werfen.

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Zur Ausschmückung altdeutscher Zimmer vorzugsweise geeignet, empfehle sog. Pyrographien; Originalzeichnungen, welche mittelst eines glühenden SNste ans Holztafelit geätzt sind. Das Verfahren ist durchaus fein mechamsches, jeder Strich ist aus freier Hand des Künstlers geführt, dabet smddiese Äolz- brandbtlder von größter Dauer. Einige Bilder jeden Genres find Lu mir ausgestellt. W. Ferber, Buchhändler, sr» pc».

Statt des erkranl- urde Dr. Horwch iction den Leziils- mten. den Verthei« irte zu stürmischen wogegen derselbe uen es ober nod) potheker Zurauyi jtnben «M. her

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Vermischtes.

Berlin 5. °?ult. üw-ifacher Kindermord, Brandstistung und Sclbstmord- ,ersuch, das sind di-"Einz-IH?iien des grauenvollen EresgMsses, das heut- Morgen das benachbarte Rirdorf in Schrecken versetzte. In der Gotheftraße 50 das.löst besaß und bewohnte der Kohlenhändler Winzert em kleines einstöckiges hölzernes Haschen mit seiner Familie, die aus der Frau, einem zehnjährigen Knaben undeinem dreijährigen Mädchen bestand. Das Geschäft ging schlecht und sammtlrche Möbel waren wegen der Schuldforderung eines Berliner Hauses für Kohlen gepfändet und unter Si gel aelegt worden. Das Häuschen selbst hatte der Besitzer an einen Rixdorfer verkauft md sollte dasselbe in diesen Tagen dem neuen Besitzer übergeben werden Heute Moraen gegen 8V4 Uhr ertönten Feuerrufe im Orte, es brannte das Häuschen des Winzert lichterloh, so daß an ein Ablöschen fast nicht ^^hr zu denken war. Die Feuerwehr welche rasch zur Stelle war, drang durch das Parterrefenster be§ b Straße zugekehrten Giebels in die Wohnung ein und fand vier m den Flammen rechts som Fenster die Leiche des zehnjährigen Knaben, den Hals durchschnitten, die Füße verkoblt so daß sie beim Anfassen abfielen. Die Leiche lag auf dem Gesichte. Links vom Fenster lag die Leiche des dreijährigen Mädchens, ebenfalls mit durchschnittenem Hals, neben ihr Blut- und Petroleuwlachen, kleingehauenes Holz in Häufchen seordnet. Dielen und Wände mit Petroleum getränkt. Don diesem Zimmer aus führte eine aus Petroleumlachen und Holzhäufchen gebildete Brandanlage nach dem dicht am Lause befindlichen Holzschuppen, in dessen Ecke die Frau Winzert gleichfalls mit durch- fSmem aber nnd) lebend faß. Sie hielt das blutige Messer noch tn der Hand, neben ihr stand eine Steinkruke mit Petroleum, ^r während des Brandes im Gehöft erscheinende Winzert wurde sofort verhaftet, befinbet leboti, rote uns im Amtsbureau »u Rirdorf mitgetheilt wurde, wieder auf freiem Fuße. Frau Winzert °urd- naLd-m ihr von -in-m Arzi- -in'V-tb°nd °ng°l°gt w°rd-n noch Wen gebracht. Da nur die Luftröhre und nicht die Schlagadern des durchschmtten Md, hofft man sie am Leben zu erhalten. Ganz Rixdorf befindet sich natürlich in bockaradigster Erregung und die grausigsten Gerüchte ourchschwirren den Ort. Man behauptet verschiedentlich, die Frau habe schon vor mehreren

ihan, denen zu entnehmen gewesen wäre, daß sie die jetzt ausgeführte entsetzliche That ^"t^^I^B-konnilich bot bk d-utsch- Turn-rschost als Symbol -in lateinisches F gewählt und dieses zu einem Kreuz zusammengesetzt, welches als Mono- aramm den Wahlspruch: Frisch, fromm, fröhlich, frei darUellt, Es isi gewiß nicht ohne Interesse, zu erfahren, daß dieses Buchstabenzeichen zum internationalen Turner- lymbol p-worb-n ist/ M°n Hot nämlich in b-n ouß-rb-uffch-n Lönbern °b°°'°lls - n-n solchen Turnerspruch angenommen, der aus vier mit F besinnenden Worten besteht und seinem Inhalte nach en den deutschen sich anlehnt. Die Worte, welche mit dem vierfachen F bezeichnet werden sollen, bedeuten im Französischen: franc, frais, fier fort, im Englischen: franc, fresh, frisk, free; im Italienischen: franco, fresco, fiero, forte; im Spanischen: franco, fresco, firme, fuerte; Im Portugiesechen: france, fresco, fero, forte; im Schwedischen: frisk, from, freiey, fri. Die Niederländer haben als Turn­zeichen vier mit den Köpfen zusammengestellte V welche Vroed, Vrank Vry Vroom bedeuten. Ein im vorigen Jahre verstorbener Kupferdrucker soll im Jahre 184b die °r F2,ääÄ ein höh-r-r Offi-i-r V-rholtnngsmoß-

regeln für die Truppen auf größeren Märschen, welche auch für Eivilisten von In­teresse sind, lieber Mittel, das Austrocknen der Mundhohle und der Zunge zu v er- hüten, sagt er: Eine dünne Scheibe von einer Zwiebel ober nur ein kleines ^ückchen zwischen bie Lippen ober auf bie Zunge genommen, erregt ben vertrockneten jon Neuem unb erfrischt bie Nerven des Munbes unb ber Nase. In ber spanischen

von

Carl Schenck, Darmstadt

Das sBetnicteln und Poltevett olIer Urten Mst.,ll-Wa«ren, als: Sporen, Säbel und Scheiden, Candaren und Trensen für Fahr- und Rcitg-schirre, Stetgbugel u. |. w., sowie alle sonstigen Gebrauchs- und Luxus Gegenstände von Stahl, Eisen oder Messina wird besorgt durch

Louis Senner.

NB. Alle mir zu übergebenden Maaren find mit einem ^Ver- zeichniß zu verfthen. _________

Handel und Berkedr.

Limburg, 11. Julfi Rother Weizen X 16.90, Weißer Weizen X 16.80, Korn X 11.85, Gerste X 9.00, Hafer X 7.60, Erbsen X, Kartoffeln .

Frankfurt, 11. Juli. Auf bem heutigen Martt kostete ber Centner Heu X 2.803.60, (Stroh X 1.802.10, Eier das Hundert 4.505.50, Stück 5 Butter 1. Qualität X 1.20, 2. Qualität X 1.10, neue Kartoffeln per Centner X 0.00, Kohlrabi St. 2-5 H per Stück, Erbsen per Pfd. 2025 X Spinat per Mahlzeit 00 Poularden X 23, Hithn 1.502.50, 1 Ente X 2.503.50, 1 Taube 50 60

Hahn X 1.302.00, Sommergans X 47.00.

Afranrfnrt a. M., 12. Juli, Nachmittags 2 Uhr Mim (Telegraphischer Cours^richt. MitgethM durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 252Vs, Staatsbahnactien 28OV2, Galizier 254, Lombarden 134Vg, Nord- weftbahnactten 174, Gotthardbahnactien Darmstadter - B^ckactten 154Vr, Disconto Commandit 196, Oefterr. Silberrente 67 /8, 4o/g Ungar. Goldrente 75°/4, 4% 1880er Russen 725/s, 5% 1877r Russen 91V3, 2. Orient-Anleihe 57, 4°/0 Spanier 63V-, %/q Rumänische Rente 93/8, Wo Unistc. Egypter 743/16, 5% Türken 11^/i8, Marienburger 104s/i8. Tendenz:. n ,1-

Uertreter für Oberhessen: A. in Hungen.

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Witterungskunde.*)

13 Juli Freitag. In West- und Nordweft - Deutschland frühmorgens Ab- kübluna und bedeckt, im Südwesten Thau bis etwas Regen, nachher aufgebessert, auf Mittag zu zerstreute Ballen, Nachmittags schön. In Ost-Deutschland noch warmer und uamentt^ch ^mUtQ0§ ^he^Temperalur^^^^ ^hlen und dunstigen bis bedeckten Wetters, auf Mittag zu zerstreut ballig, Nachmittags schön unb warm, Abenbs gewitterhaft.

*) Aus Dr. L. Overzier's Wetter-Prognose für ben Monat Juli, abgeschlossen am 15. Mai (Verlag der M. Lengfelb'schen Buchhandlung m Köln, Preis 1 XY Nachdruck verboten.