«ule.
feÄ Ä:: HZ S‘S «äs, ,or*lttenwoti sßrVcrei au!
Nachts über rben ersten Behell und echlgrkich '^ gesehen. Di! | .AllchThell bei Aer ’u ^uersgksahr l-doch fanden es - ^den GieWer | verfahren -suali- i ^der in Feuers- i waren? SMe tragen, daß der
’ Eavlrneiga^e tte, ein Weder- V ^statten zu n ma^ebenben
itlub sich plötzlich er unserem Dorfe, Blitz, Schlag auf Dermassen, welche r 2 Fuß hoch In h in Sicherheit |ii die WaffermasfM ung von Land ist.
ins gegen Meld ] r von 3, sage drei ' anwesend waren, i
es mußten 2 neue t Tod abgegangen urchreisende, von große Mehrzahl
t 5924, also eine fitfi blttällw
(0-213 gestrigen Abend- ,ebäubt sür nicht
in dem lausenden T als im voran- im Sommer hier
jtiit 1829 M «A @n«n«ftuM Der Stofe. M tretet, dmA ,4 bin OTeblciaer» srttWWeW w fiot§ K^monb, 6urtiu8,6of®* ftattgefunbene «ff ' ein M °-bb°MpM i dlestsaal der still' W« ÄNZ sK ’,f dne M®* s rir" RÄ-" -KL-'
, fflit Sob" jt 5.$SS -iK-
SB«1*'*,!« BI#
htf W
in $^lL(ter ' Also Lg Hill. , nad)
»«6 1 C
Richtungen, theils um die Schoor nach dem Wallthor, theils in die Stadt in der -Richtung der Gail'schen Besitzung, theils um die Schoor in der Richtung der Homberger- schen Fabrik hin durch Aufziehen des betreffenden Schutzbreites dtrigirt werden kann.
Während nun in der Richtung der Gail'schen Besitzung und der Homberger'schen -Fabrik große Wassermassen heute den ganzen Tag über ein- resp. abgeführt wurden, war die Schleuße in der Richtung nach dem Wallthor hin durch das herabgelassene Schutzbrett vollständig verschlossen, so daß in dieser Richtung kein Wasser abflteßen konnte. Diesem Umstande ist es gerade zu verdanken, daß der in dem Schoorgraben zwischen Wallthor und Seltersthor befindliche Schlamm eintrocknet, verdunstet und die Umgebung verpestet. Ist es nun ein rechtlich unerklärliches Verfahren, das Wasser -nicht gleichmäßig zu verthetlen und einen Stadttbeil, oder wie es scheint, einzelne Bewohner vor den anderen zu begünstigen, so ist es geradezu unfaßlich, wie man große Wassermengen sogar ganz zwecklos an der Hombergerffchen Fabrik vorbei alsbald wieder in die Lahn laufen lassen kann, denn das dorthin dirtgirte Wasser läuft an der Hart- mann'schen Schanze durch die betreffende Schleuße sofort wieder aus dem Gebiet der Stadt hinaus, während auf der anderen Seite die größte Wassernoth herrscht, welcher burch einen kleinen Theil des hier vergeudeten Wassers abgeholfen werden könnte.
Im Interesse der öffentlichen Gesundheitspflege ist dermalen wegen des beregten Mißstandes bet der Behörde Beschwerde erhoben worden. Soviel dürfte aber heute -schon fest stehen, daß die Handhabung des Wasserzuflusses aus der Lahn eine nicht richtige ist.
Gießen, den 10. Juni 1883-
SanitätSweine.
Wie wir medictnischen und pharmaceutischen Zeitschriften entnehmen, wurde wiederholt bei der vorsichtigeren Wahl von Ungarweinen auf die Vorzüge hingewiesen, welche die zur Gesundheitspflege tmportirten echten und alten Weine aus der Medictni- -schenWeingroßhandlung von Julius Lubowsky u. Co-, Berlin, Markgrafenflraße 32, dem Standpunkt der Wissenschaft entsprechend, darbieten. — Als eine besonders hervorragende Specialität erwähnt Herr Professor Dr med. Fürbringer tn Jena, daß unter Anderem der Lubowsky'sche 1872er Tokayer Sanitätswein sich als vorzüglich wtrkungsretch in dessen Kinder-Klinik erweist, und macht deshalb seine Herren Kollegen darauf aufmerksam, wie diese Species ihrer qualitativen Zuverlässigkeit wegen vorzugsweise zu ordintren sich empfiehlt. — Es ist demnach erfreulich, berichten zu können, daß auch die exakte chemische Untersuchung, welche die Kaiser!. König!, österr. chemisch-physiologische Versuchsstation, durch Herrn Professor Dr. L. Roeseler tn Wien, mit dem Lubowsky'schen Sanitätswein vorgenommen, Resultate geliefert hat, welche darthun, daß kaum ein anderes Kräftigungs- und Reizmittel diesem Lubowsky'schen Ungarwein zur Seite zu setzen ist — welcher in drei Flaschengrößen zu Ortginalpreisen laut Ettquett mit Metallverschluß und Schutzmarke in Gießen aus der Hirsch-Apotheke von Herrn Apotheker M. Krause zu beziehen ist. 4055
Handel und Berkehr.
Gießen, den 12. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund A 0.90—1.05. Hühnereier per Stück 5 4/ Käse Stück 4—7 H, Käsematte 3 X Erbsen per Liter 26 H, Linsen 32 H, Tauben per Paar Ji 0.60—0.80, Hühner per Stück A 0.80—1.30, Hahnen per Stück <A 0.85—2.00, Enten per Stück A 1.50—2, Ochsenfleisch per Pfund 70 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 45 bis -05 4, Schweinefleisch 60—64 Hammelfleisch 60—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo
A 7.00—7.60, Kirschen per Pfund 40 H, Milch per Liter 13—18
Offene Stellen in Amerika und Gnaland
sür L-mdwirth- Arbeil-r, Gewerbtreibende und Techniker, vor Allem aber für weibliches ; Siubenmadchen Köch'nn-n. Wirthschaft-rinn-n, Lehrerinnen u. b w. enthalt jebe Nummer der Sonntag in Dresden illuftrtrt erscheinenden deutsch- amerikanischen Wochenschrift „Der Auswanderer." Das Abonnement auf den „Aus- ÜÄ3 1 Mark und nehmen sämmtliche Deutsche Poftanftalten Abonnements jederzeit entgegen; die bereits im Quartale erschienenen Nummern werden gratis und franco nachgeliefert. Die Tendenz des „Auswanderer" ist einmal vor allen jenen Firmen und Agenturen zu warnen, welche unter falschen Vor- !.PJÄn?en Zur Auswanderung verleiten, - zweitens richtige Vorstellungen über Nord- und Südamerrkamsche Verhältnisse zu verbreiten. Abonnenten erhalten alle Auskunft über Amerika gratis und franco. ?„Der Auswanderer" weist ferner zahlreiche billigere ^wie für besonders geeignete Personen unentgeltliche Uebersahrt bez. freie-Reffe ab Hamburg oder Havre. Die Bekanntmachung der New- Yorker Central-Poftbehorden, Veröffentlichung über angeblich Verschollene u. s. w.« He-rathsgesuche wohlhabender Amerikaner nach deutschen Frauen machen außerdem den „Auswanderer zu einem lesenswertben Organe für die weitesten Kreise. Wer durch Posteinzablung von 3 Mark an die Expedition des „Auswanderer" direct auf ein halbes °bonmrt. erhält eine Anzahl sauber ansgestatt-ter und
_Uuftrirter Werke Üoer Nord- und Südamerika, sowie ein Verzeichniß offener Stellen fra^° per Paquet ins Haus geliefert. Redaction und Expedition des „Auswanderer"
Wafferwärrrre der Lahn.
Am 12. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + W/? R-, Luftwärme + lli/2o R.
• L. Ehr. Rübsamcn.
- Ja. M., 12. Juni, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telearavbischer Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten253V8, Staatsbahnactten 279, Galizier 258Vg, Lombarden 1283/°. Nord- westbahna^ien 170^ Gotthardbahnactien 120, Darmstädter-Bankactien 1513/ft ^/^i vv^Emandit 196, Oefterr. Silberrssnte 673/8, 4% Ungar. Goldrente 753/!' Snani^O^^uffen 72»/4, 5o/o 1877r Russen 9O’/b, 2. Orient-Anleihe 56%, 4%
ftft. Mantsche Rente -, 4o/o Unific. Egypter 74%6, 5«/« Türkw
Witterungskunde.*)
FAurorgens dunstig, nachher bedeckt, stellenweise bis zu geringen ' tagsüber besser bis sommerlich schön, vielfach wolkenlos, namentlich nach Nordosten zu. Im Westen und Südwesten Europas dürfte frühmorgens Bewölkung vorherrschen. An der Ostsee windig aus Ost. sruymorgens w
rsn.,. 2uni. Vorwiegend heiter und schön bei schwachen Winden, namentlich nach M G-wM-r^MitVünd^n fberWö.C" ®Ur°Pa frfi6mot0CnS clma8 6cbetft- N-'gung „ . k15'J“nt 3™ Allgemeinen nach Osten zu noch heiter und sommerlich schön. 7amen«,ch auf Nordwestm^u ° spStadeudS wolkig und g-wstterhaft.
Aus Or. L. Ooerzter's Wetter-Prognose für den Monat ^luni ’S9 ber Lengf-ld'sch-n Buchhandlung in Köln,' Preis i — Nachdruck verboten.
Aufforderung.
Die Kaufbriefe der Kaspar Wallbott VII. Eheleute zu Garbenteich über die in dasiger Gemarkung gelegenen Grundstücke Flur und Nummer Vl/210, VIII/598, X/889a und X/443 — über erstes Item vom 16. Mai 1856, erworben von Georg Wallbo tt IV. Eheleuten, — über die anderen vom 4. Juli 1857, erworben von Kaspar Sehrlos Ehefrau — sind ungenügend quittirt. Wer an die Kaufschillinge noch Ansprüche hat, wolle dieselben so gewiß binnen 6 Wochen hier anmelden, als sonst die Zahlungen als geleistet angesehen und die zunr Löschen der beschränkten Einträge erforderlichen Verfügungen erlaff en w erden sollen.
Gießen, den 8. Juni 1883. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. -4064 _ Langsdorfs.__
LubnnssioNauf Bauarbeiter».
Die nachstehenden, zum Rohbau eines ^chulhauses in Allend-o'rf a. d. Lahn erforderlichen Arbeiten follen im Wege schriftlicher Submission vergeben werden:
Erd- und Maurerarbeiten <M. 3631.12, Steinhauerarbetten . . „ 1856.30,
Zimmerarbeiten . . . „ 1080.29,
Dachdeckerarbeiten . . „ 781.60,
Spenglerarbeiten . . . „ 406.80,
Weißbinderarbeiten . . „ 82.50,
Schreinerarbeiten . . „ 270.—,
Schlosserarbeiten . . . „ 338.—,
Eisenlieferung . . . „ 760.80.
Die Angebote sind bis längstens Mittwoch den 20. Juni ds. Js., Vormittags 10 Uhr, 'bei Großh. Bürgermeisterei Allen- d-ors a. d. Lahn einzureichen, woselbst crach die Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht aufliegen.
Gießen, am 11. Juni 1883.
Der Kreisingenieur: 1-067 _________Gnauth.
3483 Eine fast noch neue Treppe zu v erkaufen. Ludlvigsplah 4.
Allgemeiner Anzeiger.
Königs-Meisftärke,
Feinste Weizenftarke,
Prima Kernseife, Kugelblau, Borax re. re empfiehlt 2135
_________ .„2 _ Gg. Wilh. Weidig.
Frische Palmkuchen
mit Gehalt von 15—18 % Protein und 9—10 % Fett.
Frische Äesimikuchen
mit garantirtem Gehalt von 50 % Protein und Fett.
Beides in bester Qualität empfiehlt billigst
3903^_____Carl Pelri^ norm. G. CH. Spruck.
Mchüsts-Lmpleyluiist
für fäicÄsen.) Wieseclt und Umgegend.
Einem verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß neue Pflaster-Arbeiten, sowie Reparaturen pünktlich und billigst besorgt werden; für,gute Waare und saubere Arbeit wird garantirt. Ferner können Pflastersteine in größeren und kleineren Quantitäten in 4 Sorten, sowie Chausfir- uno gute Mauersteine zu jeder Tageszeit aus dem neuen Steinbruch an der Licher Straße in der 9. Schneise, bei sehr guter Abfahrt abgefahren werden. , Hochachtungsvoll zeichnet
Wreseck, den 8. Juni 1883.
4014 J. Wickel.
Alle Sorten Oelfarben,
dick, sowie zum Anstrich fertig, schnell und hart trocknend.
FuÄboden-Anstrich, FußbodeM-Lack, Damar-Lock, Copal-Lack,
empstehlt in besten Qualitäten
Petersburger MöbeS-Lack, Kiseu-Lack,
Seccatif, Leiuölfirniß, 3535
die Material- und Jarbwaaren-Handlung
___von Gg. Wilh.. Weidig, Markt 21
Wirthflchafts-Gröffttung.
< r. f 5(uL?em idyllisch gelegenen, bei dem Gießener Publikum früher so
belrebtenPlätzchen 3941
Heuchelheimer Mühle 'M
wird die Wirthschaft am Freitag den 8. d. M. für die Wochentage meber eröffnet. Volkmann.
Eisenbahn -Dirrrtions -DeM Hannover.
Eisenbahn-Betriebsamt Kassel.
(Main-Weser-Bahn.)
Die Herstellung von Trockenmauerwerk im Einschnitte des Lindener Markwaldes soll im Wege öffentlicher Submission vergeben werden, wozu hiermtt Termin auf
Moulag den 18. Juni L Js., Vormittags 9 Uhr, auf dem Bureau der unterzeichneten Eisenbahn - Bau - Jnspection (Gallusanlage 4) zu Frankfurt a. M. an- üeraumt wird, woselbst Zeichnungen und Bedingungen eingesehen werden können. 4056
Frankfurt a. M., 10. Juni 1883.
Kgl Eiseubahn-BaN'Jnspection.
Heu- Uild Grumlnetgras- Versteigerung.
Auf den Gräfl. Wiesen, Gemarkung Arnsburg, Colnhausen und Treis- Münzenberg, soll
Freitag den 13. ds. Mts.
von ca. 140 Morgen das Gras öffentlich versteigert werden.
Die Versteigerung beginnt Morgens 9 Uhr mit den Gottesackerwiesen; dagegen kommen die Wiesen in der Gemarkung Treis-Münzenberg erst Nachmittags 5 Uhr zur Versteigerung.
Nähere Auskunft über die Wiesen ertheilt vor dem Termin auf Verlangen Feldschütz Thörner von hier.
Arnsburg, den 11. Juni 1883. 406 6 Henckel.
Frritag i>cn 22. Juni d. J Nachmittags 3 Uhr,
sollen auf hies.Ortsgericht die Immobilien des Ludwig Orth r
Flur U609, 38 ^-Mtr. Hofraithe auf dem Neuenweg, 1/611, 31 lll-Mtr. Hofraum, Miststätte daselbst, 1/629, 69 iH-Mtr. Hofraithe daselbst, 1/669, 12 Hl-Mtr. Hofraum, Miststätte daselbst
nochmals versteigert werden. Gießen, den 11. Juni 1883.
Großberzogliches Ortsgericht. 4060 Lüdekiug.


