Freycinet stattgefunden. Letzterer hätte jedoch den Auftrag zur Bildung eines neuen CabinetS abgelehnt, weit er auf eine Majorität in der Kammer nicht rechnen zu können glaube.
England.
Dublin, 10. Februar. Vor dem Gerichtshof erschienen heute Die Verhafteten Brady, Fchharris, Kelly, Carey, Palk, Delany, Hanlon, Moroney, Curlen und die beiden Brüder Nullet unter der Anklage Lord Cavendish und Bourke ermordet resp. cm dem Morde theilgenvmmen zu haben. Der Kutscher Kavanah, der als Zeuge auftrat, deponirte, daß er Brady, Kelly und zwei andere Perfonen am 6. Mai v. Js. nach dem Phönix-Parke bis zu der Stelle gefahren habe, wo der Mord begangen worden sei, daß er bis zu deren Mck- kchr gewartet und dieselben dann nach Dublin zurückgefahren habe.
Untersuchung Uber den Untergang der „Cimbria".
^Hamburg, 10. Februar.
Die heutige Verhandlung deS SeeamtS, betreffend die Collision der „Cimbria" mit dem „Sultan" begann mit der Verlesung der in der Voruntersuchung angegebenen Aussagen der Mannschaft des „Sultans" und der von derselben am 2s. Januar abgelegten Verklarung. Darauf folgte die Vernehmung der Zeugen. Der erste Zeuge, Capitän CuNll, sagte aus: Der „Sultan" verließ Huü am lö. Januar früh, um Mitternacht trat Nebel ein Vis dahin lief der „Sultan" 9‘/2 Knoten- Um 12 Uhr 50 Min. Nachts wurde der Nebel dichter; die Maschine arbeitete dcßhalb langsam, es wurden etwa 4 Knoten zurückgelegt. Um 1 Uhr 15 Mm. (englische Zen) steuerte der „Sultan" Ost zu Süd und sah das Toplicht (grüneS Lichts des entgegenkommenden Dampfers 2 Strich über dem Bug des steuerbords. Der „Sultan" lehte das Ruder Steuerbord und fiel ob. Als der Kopf Ost-Nord Ost zeigte erblickte er, der Kapitän, das rothe Licht und gab Befehl, die Maschine zu floppen. Dies Kommando war md): mehr wirksam. Vom Erblicken des grünen Lichtes bis zum Zusanimenstotz verfloß kaum eine Minute. Die Maschine des „Sultans" macht bet voller Kraft 66-68 Umdrehungen in der Minute. Als das rothe Licht erblickt wurde, machte die Maschine noch 25—26 Umdrehungen. Der Zeuge ist der Ansicht, baß die Eolltsion vermieden worden wäre, wenn die „Cimbrta" nicht b<n Curtz verändert hätte. Nach der Collision glaubte der Capitän Cuttill, der „Sultan" würde sinken; das Schiff war durch den Sloß herumgcdreht worden, so daß der Kopf nach Westen zeigte. Cuttill blieb so ließen, weil er nicht wagte, das Schiff gegen den Wind und den Seegang zu drehen, aas Furcht, das beschädigte Collisionssckott werde den Druck nicht aushalten. Er lieg zuerst das Collisionsschott adflützen und die Löcher im Bug nut Betten verstopfen. Auch als man damit fertig war, wurden keine Boote abgesandt, weil man nicht wußte, wo das fremde Schiff geblieben war und man fürchtete, die Boote im Nebel zu verlieren. Der „Sultan" hatte 5 Boote, welche im Ganz.n 70 Personen aufmhmen konnten. Das nächste schott des „Sultan" hinter dem Collisionsschott war daü Maschinenschott; wenn ersteres brach, mußte der „Sultan" sinken. Bei der Verstärkung des Collisionsschoites waren em Zimmermann und 1 bis 2 Matrosen beschäftigt, die übrigen Leute waren verfügbar. Der „Sultan" hatte 18 Mann Besatzung. Cuttill hörte kurz vor der Collision kein Nebelsignal, eine kleine halbe Stunde vorher war das Nebelhorn über Stcuerbordquarter gehört worden, dies mag von dem Borkumer Riff hrrgerührt haben. Der „Sultan" blies alle Minuten das Nebelhorn und brannte nach dem Zusammenstoß blaues Feuer ab. Er glaubte den „Sultan" schwerer beschädigt als das andere Schiff. Der Bericht der „Times" vom 23. Januar, nach welchem der „Sultan" zuerst daS Backbordlrcht des anderen Dampfers erblickt habe, beruhe auf einem Mißverständmß und beziehe sich auf ein anderes Schiff. Diesem sei er ausgewichen, indem er den Curs durch Steuerdordruder einen Strich veränderte.
Der Vorsitzende machte den Zeugen darauf aufmerksam_, daß er in der beschworenen Verklarung anders ausgesagt habe. Der Zeuge erklärte diese Aussage für einen Jrrthum, er müsse die Frage mißverstanden Haden. Er fei seit 1860 Sckstffs- sührer und habe zweimal eine Collision gehabt, einmal auf dem Humber und das andere Mal auf der Elbe, diese unter dem Commando eines Lootsen, auf der See noch nicht. Die Neöelsignale des „Sultan" vor der Collision seien von dem Steuer- manne aus eigenem Antriebe gegeben rooiben, welcher ihm (dem Zeugen) keine Z-it zum Kommando gelassen habe. Die Vernehmung ist damit beendet Es wird alsdr.nn eine Pause gemacht.
Nach der Pause wurde die Zeugenvernehmung fortgesetzt. Seelootse Mi les von Cuxhafen sagt aus, er sei Mittags IVz Uhr an Bord deS „Sultan" gekommen und habe denselben nach Cuxhafen eingebracht, wo er am Samstag, den 20. Januar, Morgens 8 Uhr, gelandet fei. Er habe sofort dem Loolsencommandeur gemeldet, der „Sultan" sei mit einem Passagierdampfer in Collision gewesen. Er habe Geschrei von Frauen gehört. An Bord des „Sultan" sei, während er dort gewesen, nicht gepumpt worden.
Obersteuermann Bullard bestätigte alle Aussagen des Capitän Cuttill und erklärte sich bereit, ferne Aussage zu beschwören. Durch den Collisionsschott sei nicht viel Wasser eingedrungen, der „Sultan" habe Nachts IIV2 Uhr erst ein entgegenkommendes Schiff Steuerbord passirt, bald nachher ein anderes Dampfschiff Backbord, dessen rothe und weiße Laternen gesehen wurden, dann sei das grüne Licht der „Cim- bria" in Sicht gekommen. Kurz nach der Collision habe Zeuge den über Backbordbug angerannten Dampfer dunkel im Nebel gesehen, dann aber nicht mehr.
Die nächsten Zeugen sind der Bootsmann Tether und der Matrose Reynolds. Beide waren am Ruder und sahen, als das Commando „Steuerbordruder" gegeben wurde, g ünes Licht über dem Steuerbordbug. Als der Zusammenstoß erfolgte, sei die Maschine des „Sultan" nach vorne gegangen und habe dann einige Minuten rückwärts gestoppt.
Matrose Hird war auf Ausguck, sah grünes Licht und tief dies nach der Corn- mandobrücke hinab; als er sich wieder umdrehte, sah er bereits rothes Licht und meldete dies gleichfalls. Das grüne Licht des „Sultan" habe hell gebrannt.
Zimmcrmann Watktnson sagt aus die Arbeit, das Schiff zu dichten, habe 3 Stunden gedauert- Der Collisionsschott fei überhaupt nicht gestützt worden, da wegen dahinter befindlichen Wafsertangs nicht anzuksmmen gewesen fei. Zeuge habe den Bug gegen den Collisionsschott abgestützt. Wasser sei nur wenig eingedrungen, die Pumpen hätten bet wiederholter Peilung immer nur 2Vr Zoll Wasser ergeben, nur das Collisionscompartiment sei nut Wasser gefüllt gewesen, das auf einen Fuß gestiegen sei, als man raschere Fahrt versucht habe.
Die letzten drei Zeugen wurden beeidigt und entlassen.
Der erste Maschmist Collier deponirt, er habe Ordre erhalten, die Maschine zu stoppen und rückwäns zu gehen, diesen Befehl aber nur thetlwdse ausgeführt, da er rufen horte, es würde eine Collision geben; er sei auf Deck gelaufen und habe beide Schiffe ineinander, dann wieder freikommen sehen. Während er auf Deck sich befunden, sei Niemand bei der Maschine gewesen, er sei später wieder hinunter gegangen und Hube die Maschine drei Minuten vorwärts, dann rückwärts arbeiten lassen. Als er hinuntergekommen, sei kein Wasser im Schiff gewesen. Die geringste Fahrt des „Sultan" bei langsam arbeitender Maschine betrage 4 Miles.
Der zweite Maschinist Shaw sagt aus, daß er bei der Collision geschlafen habe, bann fei er auf das Deck gelaufen und habe geholfen, die Boote fertig zu machen, er habe wirres Geschrei gehört, aber nichts gesehen.
Capitän Cuttill, wieder vernommen, sagt aus, er wisse nicht, ob der Wasserbehälter den Zugang zum Collisionsschott gesperrt, derselbe habe 7 Tons Wasser enthalten; er wisse nicht, ob der Behälter ein Mannloch gehabt.
Die vier nächsten Zeugen, ein Matrose und dret Heizer, wissen nichts Erhebliches auszusagen, sie werden beeidigt und entlassen.
— Tie seeamtliche Verhandlung wurde heute Abend 8VZ Uhr geschlossen. Die Aussagen der Zeugen vom „Sultan" fijib beendet. Die Deposttionen der Zeugen von der „Cimbria" in der Voruntersuchung wurden verlesen und Beschluß gefaßt über zwei Anträge des Rrichscommisfars, die Vorladung be8 Directors der Packetfahrt-Actten- gesellschaft zum Dienstag und die Untersuchung des Wraas der „Cimbria" durch Taucher betreffend. — Die Aussagen einiger Passagiere des „Sultan" werden sodann verlesen. Dieselben hörten Hülferuse von der „Cimbria", einer sah die „Cimbria" auf die Seite fallen und verschwinden Die Boote des „Sultan" waren etwa eine halbe Stunde nach der Collision fertig. Einer der Paffagiere hörte einmal eine Signal
pfeife der „Cimbria" Capitän Cuttil, wieder aufgerufen, gibt zu, einmal von der „Cimbria" Blaufeuer gesehen zu haben. Niemand von feiner Mannschaft oder von den Passagieren habe den Vorschlag gemacht, die Boote autzzusetzen, er selbst habe de« Obersteuermann gefragt, ob er der Meinung sei, bk Boote abzufenden und habe die Antwort erhalten, wohin? Damit war das Zeugenverhör der englischen Zeugen beendet. Der Vorsitzende begann sodann die Verlesung der Aussagen verschiedener Mannschaften von der „Cimbria". Darnach fuhr die „Cimbria" bis IVe Uhr mit voller Kraft; bann wurde das Wetter nebliger, die Maschine auf halbe Kraft und um 1 Uhr 50 Minuten auf langsam gesetzt und bestimmt constatirt, daß die Positionslampen hell brannten und daß sehr häufig, kurz vor der Collision sogar, fast unaufhörlich, mit der Dampfpfeife Nebelsignale gegeben wurden Gegen 2 Uhr wurde Über Backbord voraus die Dampfpfeife eines anderen Dampfers gehört, worauf da« Steuerruder der „Cimbria" hart Backbord beordert wurde, welchem Commando das Schiff rasch gehorchte und von West zu Nordost absiel. Dann sah man das grüne und das Toplicht des andern Dampfers, der gleich darauf in die „Cimbria" hineinlief. Vorher war die Maschine der „Cimbria" gestoppt. Der wachthabende Offizier Karlowa befahl, die Boote klar zu machen. D«e zur Verlesung gebrachten Aussagen der Passagiere wiederholen im Uebrigen bekannte Thatsachen. Der Reichscommissar beantragt hiernächst 1) zum Dienstag einen der Directoren der Packetfahrt-Gesellschaft vorzuladen, um denselben alS Zeugen zu vernehmen, 2) durch Taucher untersuchen zu lassen, ob die Schotten und verschiedenen Compartements der „Cimbria" zur Zeit der Collision geschlossen waren. Das Seeamt zog sich zur Berctthung zurück und verkündigte der Präsident nach dem Wiedereintritt den Beschluß, daß der Bureauchef Reme und der Jnspector Pann zur Vernehmung auf Dienstag vorzuladen seien und ferner, daß das Seeamt mit dem zweiten Antrag einverstanden sei. Der Reichscommissar übernimmt jedoch die Einleitung der nöthigen Schritte durch Ersuchen an das Reichskanzleramt. Fortsetzung der Verhandlung Dienstag Vormittag 11 Uhr.
Lokale-.
** Gießen, 12. Februar. fKir chenconcert.) Die am 28. d. Mts. bevorstehende Aufführung der Mathäus-Paision von Bach verspricht nach den jetzt abge- schiossenen Engagements eine vorzügliche zu werden und wird den Hörern zur nachhaltigen Erbauung gereichen. Die durch ihre Lagen besonders schwierige und umfangreichste Partie des „Evangelisten" (Tenor) wird von dem Berliner Domsänger Herrn Hauptstetn, dem Nachfolger Otto's, ausgeführt werden. Derselbe hat diese Aufgabe schon an vielen Orten sowohl gesanglich als declamatorisch siegreich durchgeführt. Herr Felix Schmidt, Gesangslehrer an der Berliner Kgl. Hochschule für Tonkunst, ein durch feine Leistungen längst vortheilhaft bekannter, intelligenter Sänger, wird den „Jesus" fingen. D'e weiblichen Solopart'en werden durch die Gattin des Herrn F. Schmidt, Frau Schmid t-Koehne (Sopran) und durch ein.' einheimische Sängerin, Fräulein Langsdorfs (Alt), zu Gehör gebracht werden.
Vermischtes.
Frankfurt, 10. Februar. Frau Halberstadt und ihre beiden Töchter sind heute Vormittag vom Königswarter Spital aus begraben worden. Drei Leichenwagen folgten hintereinander und eine große Menschenmenge gab den Verstorbenen das letzte Geleite. Der Mann wurde 9tacbmittag§ begraben. W>c wir hören, ist einem Antrag der Lebensversicherungs-Gesellschaft fiatigegeben und die Obduction desselben angeorbnet word n, da der Verdacht vorliegt, Halberstadt habe sich selbst durch Vergiften den Tod gegeben. ,($r- B-)
Aus der Rhön schreibt man der „H. Z", daß dort ganze Gemeinden nicht die geringsten NahrungSvorräthe haben und schleunigst unterstützt werden müssen. Vielfach hat gar keine Aussaat geschehen können und eS ist ein entsetzlicher Nothftand bevorstehend; die Bevölkerung 'st m jener Schmerzensgegend Deutschlands ganz henintergekommen und der Wucher zerrüttet alle Verhältnisse. Jedenfalls wird im Frühjahre eine sehr starke Auswanderung nach Amerika stattfinden. Aus dem einen Dorfe Sandberg gingen den Herbst v. I. 31 Familien über den Ocean und ließen ihrrn Besitz den Wucherern; das Gleiche wird aus Wüstensachsen und Seiferts berichtet; fast jede gerichtliche Exekution endet jetzt mit der Flucht der armen Schuldner. Viele Gemeinden haben 300-350pCt. Umlagen. Wie muthlos Alles ist, geht schon daraus hervor, daß die Holzschmtzschule in Bischofsheim v. d Rhön nur von vier Schülern besucht wird.
Mainz, 8. Februar, lieber den gegenwärtigen Stand der Brückenbauarbeiten wird uns von guter Sette Folgendes mitgrtheill: Nachdem an dem diesseitigen Ufer das Widerlager der Brücke bis auf das obere Mauerwerk vollendet ist, haben die Arbeiten au der sich an das Widerlager anschließenden Caponn'Lre begonnen, es sind zu diesem Zwecke bereits zwei Brunnen versenkt, das Versenken der noch Übrigen zehn Brunnen wird in aller Kürze vollendet sein und werden zu diesen Arbeiten drei Locvmobilcn und I Dampfkiahn verwendet. Mit dem Versenken des für den diesseitigen Landpfetter notbroer.btgen „Caissons" wurde gestern begonnen und wird die Vermauerung desselben Anfangs der nächsten Woche in Angriff genommen werden. Zu bin weiteten Arbeiten, die zur Errichtung der Strompfeiler I , II. und III. nothwendig sind und die vor einigen Tagen begonnen wurden, gehören die Vorarbeiten zur Errichtung einer Drahtbahn refp. eines sog. Transportsteges. Diese Drahtbahn wird ausschließlich zum Herbeischaffen des Materials für die drei Strompfeiler dienen; dieselbe beginnt am diesseitigen Ufer mit einer Rampe, welche sich in einer Höhe von 6 Meter über der Quaimauer bis zum brut-n Strompfeiler hinz'ehen wirb. Zur Anlegung bes Stegs für die Bahn Haden am diesseitigen Ufer die Rammarbeiten bereits begonnen, während die Wasserarbeiten, ebenfalls das Emrammen der Pfähle in vierzehn Tagen in Angriff genommen werden können- Die Betonirungsarbeiten am Strompfeiler Nr 4 werden Tag unb Nacht ununterbrochen fortgesetzt, so daß dieselben in längstens 5 Tagen zum Abschluß kommen; sobald dies geschehen, wird der Pfeiler vollständig ausgemauert werden unb wird derselbe alsdann nicht mehr wie seither in die Tiefe, sondern in die Höhe wachsen. Die Caponniere auf dem rechten Rheinufer, welche gleichzeitig als Landpfeiler dient — ein Landpfetter wie auf dem hiesigen Ufer wird dorten nicht erbaut — ist bereits funbamvntirt und bei dem gegenwärtigen Wasserstand über den Wasserspiegel gebracht, so daß die Gerüste zum Weiterbau aurgefteüt werden können. Bezüglich der Strompfeiler 1, 2 unb 3 können wir noch erwähnen, baß dieselben fammtlid, im Lause dieses Jahres — wenn keine außergewöhnlichen Umstände eintreten — über Wasser kommen- „ , , (D- Z )
— 1147 Jahre alt!] Dieser Tage starb im Dorfe Petrowka bei Odessa ei« Bauer, Namens Jacob Zygelow. wttcher 147 Jahre alt war. Der Verstorbene hrnter- ließ einen 115 Jahre alten Sohn, einen 85 Jahre alten Enkel unb einen 40 Jahre alten Urenkel und überdies eine Menge Töchter, Enkelinnen unb Urenkelinnen. Bemerkenswerth ist, baß ber Greis bis zu fernem Tobe ganz rüstig und vollkommm gefunb war. Er hat geistige Getränke nie genossen unb nie geraucht-
Kandel unb Verkebr.
Grünberg, 10. Februar. (Frachtpreise.) Weizen JL 19.52, Korn JL 15.30, Gerste JL 14.10, Hafer X 12.46, Erbsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 00.00, Kartoffeln X 8.36.
Frankfurt, 10. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu X 3—3.50, (Strob X 1.90—2.10, Eier das Hundert X 5.50—7.50, Stück 8 Butter 1. Qualität X 1.30, 2. Qualität X 1-20, Kartoffeln per Gentner X 4.2o—8.50, Blaukraut per Stt-.ck 4-6^, Wirsing 5—8 H, , Rothkrartt 12—20 $ das Stuck, Gans per Psd. 55—80 X, Huhu X 150—2.25,1 (5nte X 2.00, 1 Taube 70 H, Hahn X 1.50—2.00- ___________
Afrantfrrrt a. M., 12. Februar, Nachmittags 3 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 253‘/b, Staatsbahnactien 284, Galizier 256V«. Lombarden 121 Vh, Nord- westbahnactien 174V8, Darmstädter-Bankactien -, Oberschlesische E.-B^-Act. 249V-, Oesterr. Silberrente 665/8. 4°/o Ungar. Goldrente 741/ie, ^/o 1880er Russen 70/§, 50/0 1877r Russen —, 2. Orient-Anleihe 56’/s, ©panier 607s, 5<>/o Rumänische Rente —, 4°/g Unific. Egypter 71V2, Disconto Comm. 191 i/r, Gotthardbahnactien 1 ()8. Tendenz: —. _ _ __-
Herzog!. Baugewerkschule Holzminden]^
damit verbunden Maschinen-, Mühlenbau- u. Müllerschule.
ggggg Sommers. 16. April. Winters. 6. Nov. Pensionat. Dir.: G. Haarmann.
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Die am Hj tun) an die WnsolmS lau Mtael^er:c; zenchllicherLär jinnen U iM
Zahltage, Tonntrücc.
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