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geboten, denn die letzteren gehören mit wenigen Ausnahmen entweder zu der Klaffe der s m Amerika geglückt »ft, ein gutes Fortkommen zu finden, ober zu der großen Menge, die von dem, was sie gefunden hat, enttäuscht ist. Die Glücklichen loben alles Amerikanische über alle Maßen und rathen anderen leichtsinnig zur Auswanderung wahrend die weniger Glücklichen oder Unglücklichen Jedem empfehlen, in Europa zu bletbcn. Nur wenige Deutsch-Amerikaner sind vorurtheilsfrei genug geblieben um In jedem einzelnen Falle oder bezüglich einer bestimmten Klasse von Leuten ein maßgebendes Urthtil darüber zu fällen, ob sich die Auswanderung nach der neuen Welt empfiehlt oder nicht."
— Der preußische Handelsminister (in Vertretung v. Möller) hat jüngst den Regierungs-Präsidenten u. s. w. folgenden Erlaß zugehen lassen: „Am 1. Januar 1884 tritt das Gesetz, betr. die Bezeichnung des Raumgehalts^ der Schankgefäße vom 20. Juli 1881 in Kraft, und es dürfen von diesem Zeitpunkte ab in den Gast- und Schenkwirthschasten zur Verabreichung der im § 1 des Gesetzes bezeichneten Getränke nur Gesäße verwandt werden, welche mit der vorschriftsmäßigen Bezeichnung ihres ^ollinhalts versehen sind. Von dem Herrn Reichskanzler ist die Frage, ob bei der Bezeichnung der Schankgefäße die Mitwirkung der Aichungsämter oder Aichmeister zugelassen werden könne, dahin entschieden worden, daß eine solche Mitwirkung der Regel nach nicht zu gestatten j|L Die Bezeichnung der Schankgefäße mit ihrem Sollinhalt trägt nach den j Bestimmungen des Gesetzes nicht den Charakter einer amtlichen Feststellung und > Beglaubigung, es ist vielmehr jedem Gewerbetreibenden überlassen, in welcher ! Weise und durch wen er fie ausführen lassen will. Hiernach gehört dieselbe i ihrem Wesen nach nicht zu den den Aichungsänltern gesetzlich zugewiesenen j Funktionen, und die letzteren haben sich jeder Mitwirkung dabei zu enthalten, i £ber auch die außeramtliche Ausführung der Bezeichnung durch die Aichmeister ' ist im Allgemeinen zu vermeiden. Eine derartige, dem eigentlichen Aichunas- dienste immerhin verwandte Beschäftigung würde im Publikum leicht zu Andeutungen führen und auch sonst auf die dienstliche Stellung der Aichmeister einen nachthelligen Einfluß ausüben können. Die Uebernahme bezüglicher Arbeiten ist daher den Aichmeistern grundsätzlich zu versagen. Es ist jedoch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß an einzelnen Orten in Folge der besonderen localen Verhältnisse das Bedürfniß hervortritt, im Interesse der raschern und leichtern Durchsührirng des Gesetzes und um den betheiligten Gewerbetreibenden unver- hältnißmäßige Geldopfer zu ersparen, vorübergehend bis zur Durchführung des erwähnten Gesetzes den Aichmeistern die Feststellung der Inhaltsverzeichnisse der Schankgefäße zu gestatten. Um indeß in solchen Fällen die Interessen des Archungsdrenstes zu wahren, ist zur Uebernahme einer solchen Beschäftigung in jeoem einzelnen Falle durch Vermittlung der betr. Gemeindebehörde zuvor die Genehmigung des vorgesetzten königl. Aichungs-Jnspectors einzuholen, und es darf mit der Ausführung der Arbetten nicht vor Ertheilung dieser Genehmigung begonnen werden." y y b
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Paris, 6. Äomue de Frtedlc üon langen, also Tasche gesteckt. ' Register ein, uni viele Personen s Telegrammen kei emgelausenen Kl Unter den uni Wanefischen Ge gekostet.
Vermischte-.
??aArbeiten un dem Tunnel um die Altstadt, welcher eine h.5, ?)i..a 1 1200 Meter besitzt, sind bt8 auf ca. 100 Meter vollständig vollendet, auch dce Ausmaue-ung des Tunnels ist bis auf diese Strecke fertig gestellt
hnhn 5. April. Gestern Mittag 11 Uhr kam eine Frau mit der Eisen-
? -t. \0ttLen,n’ Träger an der Eisenbahn den Auftrag, eine Reisetasche in her bezeichnete Wohnung zu tragen. Bis zum Abend war die Tasche, werthoollen Brillantschmuck enthielt, noch nicht im Besitze der Dame. Sie 2:betQtebrd onaul^en. b<lR ^a,ecfe mitgenommen, um ihn beim Besuche des
QI “ Dieser Tage verstarb ein Altfrankfurtcr, der sich bis zum Tode nicht mit der mnr^n°n bie preußische Erbschaftssteuer ein Dorn im Auge
war, so verschenkte er der Lebzeiten noch Alles, was er besaß, und bedauerte nur daß
l. aiprit fterben müsse; denn bann hätte er noch feine Quartalpension e°k 6 ^rnn fnrtfit7 « bamlt glücklich machen zu können.
^an"rurt^ 7C ®,n biederes Dauerlein irrte gestern Nachmittag in der kprrbn "n schließlich einen Vorübergehenden nach der Wohnung des
Sthp0! ^berburOcrtnei,UTJ; Sie wurde ihm gezeigt, doch konnte sich der Auskunft- Ifr fnii n, er ,5ra?B S1** wag der gut- Monn benn btt dem Herrn moUe.
i LoUr u ?lne Rechnung abichrerben", meinte das pfiffige Bäuerlein. Jd) brauche ^ ^,^6^udlgte Abschrift". Der Gefragte konnte sich eines Lächelns nicht enthalten bcIeA„ef5 kurz über den Unterschied zwischen dem Oberbürgermeister einer
Unb l<mem Dorspotrntaten und verwies ihn an einen Notar. ^Es tft gekommen " 66,1101 6aben ' mc,ntc bcr Bauer, „ba wäre Ich ja schön an-
PZMMZZMMM Zimmer die Schwiegermutter und die 2 Kmber K-gl-r's lob , im oberen (Slnrf hll ifrau K-gler's gleichfalls tobt. Aegl.r selbst rourbc ebcnfan« [ehlna m.t k.™ ‘
über einem Haufen halboerbranntcn Wergs liegend aufgefunden. ° D>e L-ich^der 'Sdjmicgtrmulter Frau und Kinder waren wohl theilweist angebrannt aber bei di^en sammilichen fanden sich schwere Verletzungen am Kopfe vor di- mllftift f
Instrumentes b-igedrachi sein muhten Keglerhattek- n- V-rl-tzunö n snnd^
^,e,n-nn ®6n, etn-r Beraubung fUA. SpurenrV? "7 tanben sich 10,000 JL in baarem (Selbe vor. Allgemein fomnonirt mn« fi* ..Vi knk?*4*l“.?.(.elCL16.raUS66.1? Ä^.^'Kend-rmaß-n zusammen: Seiler K-?ler ftldst
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hnVh/f 9’ Jfn etner unserer besucht,st-n Bierwirlhschaf,-n, dem ^isighaas , das bekaonclich auch von den Bewohnern der Nachbarstädte srhr frcauen- tut wird, wird demnächst elektrt'che Beleuchtung eingefühlt werden. Der Btsißec der wohlrenommlrt.n W'tthschaft hat schon vor Jahr und Tag einmal den Versuch ae- n«en ^berftt^ten Karten elektrisch zu beleuchten, bte Sache scheiterte aber beren Beschreibung uns zu weit führen würde i?hfbhnrrf.h;?^kten<?U,f de Hauptrolle sptelte. Dieses letztere Hemmniß wird nun un! der Versuch g-w"ß^äuL glückem"" DEPfkessels in der Brauerei beseitigt werden ^etertn^Jin^fnh't8/ Schon fett ernten Jahren pflegt an allen katholischen Bettler seinen Sitz in der Nähe des Weihwasserkessels im m^»/^uschlagen. Er hat einen gewaltigen Rosenkranz tn Händen, ein Gebetbuch, Äel iÄc.°r0"btrtz und jedem Kirchengänger lispelt er fein:
Christus! entgegen, was ihm gar manche Münze eingetragen. Am grünen Donn^stage saß er wieder ba, wurde aber, nachdem der Gottesdienst beendet von einem L»chutzmanne verhaftet unb auf die Wache gebracht, wo sich herausstellte' ?en ?C£ ° 8 4*^ 7? empfangen. Die Polizei forschte nach seinen Ver- hättnissen unb erfuhr gar bald, baß ber Krüppel ein wohlhabender Oefonemiebefitier unVwfinXn10!? al9f7Äü^e Stalle hat, fei unb daß derselbe selbst nach Waldü^ren
TCI m11 ^flkge, um die Gläubigen zu betrügen. Vor einiger 9eit fucbte diesem reichen Bettler ein anderer, der ebenfalls nur ein Bein hat im Dome welchen er aber dadurch beseitigte, daß er dem Caftellan sagte der Mensch fei lutherisch was sich auch in Wirklichkeit so verhielt. Bei der Verbattuna ergab sich nun, als die Personalien eruirt wurden, baß der schlaue Bettler mir dem ^Ä'L"^osenk-anz und dem großen Gebetbuche selbst evangelischer Confession se7 Die Geschichte wird vor dem Strafrichter ihren Abschluß finden. t,wn fe<-
. .. Mannheim, 7. April. Gestern Nachmittag gegen 4 Uhr stürzte der Lieutenant
h ru ?r?«° ner ^bgirnents Gelpcke, ein Sohn des Theilhabers der Firma Breest und Gelpcke in Berlin, an ber Zufahrrsstraße zum Bahnhof mit dem Pferd und wurde mit dem Kops gegen einen Trottoirstein geschleudert. Der Officier erlitt'einen bru-h unb wurde durch das forispreuaevd? Pferd noch ein SMck we mttattch.E H-ul^VormIttag ha. der Tod dem grählichen Leiden des jungen Manu-?"L'En!- 2öeimar schlug ein Tünchermeister, welchem in der Großb Kunstickule
Arbetten übertragen waren unb ber an zuständiger Stelle seine
gorberunfl vollauf bezahl, erhielt, während ein.fle Hofbeautte '
$ün*trnuifttr8 -u b-obigen, nicht unb-d°-L?!,S
Vußlavd.
Moskau, 9. April. Die Vorbereitungen zur Illumination des Kremls wahrend der Kronungsfeierlichkeiten jchreiten rasch fort. Die Mauern, das eL,hor und dle Thürme des Kremls werden mit buntfarbigen Lampen illumluirt, dre Klrchthurme mit 3500 electrischen Lampen und die vier Kremliner Thürme mit electrischen Sonnen. }
I ^enntniß zu geben über neue Vorgänge auf dem Gebiete der Gefctzgedung und Ver- u'altung, brfonbers in der Provinz Brandenburg und in Beilm: ebenso die Anzeige w chtiger S tzungen der verschiedenen Behörden und Körperschaften, damit der Prinz denselben event. beiwodnen könne. v 8
. 77 c ?er ^"^rordeiuttche Botschafter der französischen Republik, Waddington,
aufhatten C Oer e noc^ Moskau zur Katserkrönung sich mehrere Tage in Berlin ftriertamtnif^r Vm Sitzung der GewerbeordnungS Commission ei klärte sich der
« Allgemcinen Mit dem Prmc.p etnoerfianben, baß Militärhandwerker » keine Arbeit üdern.hmen sollen, außer Büchsenmachern, Sattlern unb Uebngens fei die Frage der Kantinenwtrthfchaft durch Oidre des Kaisers geregelt unb sei er bereit, die diesb zügltchen nothwendigen Anweisungen zu geben; er müsse aber^ entschieden Verwahrung dagegen einlegen, daß Angelegenheiten
Pmürhpn‘c ^rtärverwaltung beträfen, durch Bestimmungen der Gewerbeordnung geregelt würden. Die Commission beschloß, bte vom Kriegsminister verlesene (5abmete?3 Erklärungen bis Mm-siers gedruckt an bie Commissionsmitglieder verkeilen zn lassen unb inzwischen bie Beralhungen auszusetzen.
10- April. Bei ber Reichstagsersatzivahl in dem Wahlkreise Osterode-Neibenburg wurde nach amtlicher Feststellung Rittergutsbesitzer Rose : (conferü.) mit 8679 von 13,472 abgegebenen Stimmen gewählt. Der Geaen- : Candidat, Rittergutsbesitzer Weißermel (Seceff.) erhielt 4776 Stimmen.
c n n o'r 10* ^priL. Das Oberhaus hat die Sprengstoff-Bill gleich- ^aen Lefuiigen endgiltig angenommen. Dem Vernehmen nach wird der Bill bereits heute Mittag im Oberhause die königliche Sanction erthellt werden. y
Von Chatham sollen 400 Soldaten zur Verstärkung der hiesigen Gar- mson. abgeitinbt werden. Sämmtliche Schildwachen in London erhalten jetzt fcharse Patronen und ziehen von Sonnenuntergang ab mit geladenem Gewehr aus Poften.
Lokales.
eon8 Lunaknfchwinbsuchl. BrI bcn erwachsenen Personen war 2maI< Lung-nschmindsuchs, Typhus, Wassersucht
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Spanien.
, 9. April. Wegen des vor eini en Tagen statigehadten-tzr- t,emer ^taJbe. 'n der Nahe des königlichen Palastes haben gegen i0 Verhaflungen statlgesunden, die verbrecherische Thal mich den ^eaterbiUet» UniUfdeben fi"b mit ber Unterdrückung
Amerika.
New- Aork, 8. April. Man hat hier eine irische Dunamitschule in welcher eine Anzahl junger Leute in der Fabricrrung und Handhadunq 'des Dynamits und anderer Explosionsstoffe ungenirt durch Pros. Mezzcroff unter« X Ä’- Pei^ff:n- M^croff hat sich nach Frankr/ich eikgAffl wo er nn,Laue dieser Woche emtressen wird, um vermuthlich dort seinen Unter- *“3” ____ ko *'• xjüurii. j
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenr-Bureau.
H-ttkud^"üLZhen ?on ÄÄ^rf6On'tnelbr‘rff$=rmf.td2nafa0Un^ber
MawÄttsAwSlS*
ertheitt mit ber von Baumbach beantragten SöeftimmunnBhnfc vJ*» ^unöeöra^e Bundesrathes ber nachttSgttchen Genehmigung d s Reichswas uitafem wr'19“1 B-fugniß ber Lanbesr-gl-,ungen, bas Umh-rzt-h-n mtt ®le
totuten zu uvt rsagen ober zu bef(bränfen m^b aufre*t Cröal en ^er ^n „^??^DOln Paragraph wurde mit großer Mehrheit angenommen Uno ränberf na* bk6 8?rberte nttssionsvorlage wurden bann SS 56c und <l angenommen betr di, der Com- W^d^lotterim. bas Verbot bes Gewerbebetriebes für Ausländer ebenso unverSnb,?i ä^rbÄT8 aIIer 2lnträ9C S 57' b-tr-ffenb Gründe für Versagu7g°des" Wände"
Fortsetzung morgen.
Der Börsensteuer-Commission bes Reichstags ging ein Antraa n qnPh,rr VlaldWD wonach leber, ber an einer Börse ober in einer Entfernung von Metern von einer Börse für eigene ober für frembe Rechnung Geschäfte Kilo-
s" der St-u-rb-hörb- zu verabfolgendes, auf den Namen der betreffende Per" son ober Firma lautenoes Register einzmragen hat, sowie die empfanaenen 5Mui' notar unb sonstigen Schriftstück- über Abschluß ober Prolongation des Sm* raet ;3 m»>Irr 8.,.aUlf,Uaen?a6tm11J,aL Sür den Fall ber Ablehnung bieseS Antroa-s^o ’,S,“ ?ennu,e.^ei"e R-che weiterer Anträge gestellt bezüglich des B'grfffs Börsen-
nn '.Post" unb „Kreuzzcitung" veröffentlichen ein Schreiben bes ^nifprß
"'.abu,* b.n MMScbtmst Anspruch genomm-n, OPAnsn^n fta'he'sd.mk ,’le|1[|,n"1"',«en L»u> >°>«.nb..mußen zusammen: ©,(!„
-p i oon >jett zu Zeit habe Schwiegermutter, Frau und Kinder mit dem Vorgefundenen Beile


