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Fünfundzwanzig st er Jahrgang.

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Voranschlag und Bedingungen sind auf Großh. Bürgermeisterei Hausen zur Einsicht offen gelegt, wohin auch die Offerten, in welchen das Ab- resp. Aufgebot in Prozenten anzugeben ist, längstens bis zum 7. ds. Mts., Nach­mittags 2 Uhr, einzureichen sind.

Die Oeffnung der eingelaufenen Offerten findet um 2 Uhr statt.

Gießen, den 2. Juli 1883.

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Von Goldschmidts Kursbuch (Verlag von Albert Goldschmidt in Berlin) erschien soeben die Ausgabe für Juli-Auguft, aus welcher wir ersehen, daß -sich dieser beliebte Reffeführer bereits im sechszehnteu Jahrgauge befindet. Drese Thatsache macht eigentlich jede andere Empfehlung überflüssig, oow können wir nicht unterlassen, auch an dieser Stelle auf die Vorzüge des trefflichen Buches aufmerksam zu machen. Wer nur einmal auf der Reffe unter der Unsörmlichkttt anderer Kurs­bücher zu leiden hatte, den wird das kleine handliche Format zur Anschaffung ver­anlassen. Auf zweihundert Seilen ist das ungeheure Fahrplan - Material so praktisch und übersichtlich geordnet, daß Jeder ohne besonderes Vorstudium mit leichter Mühe die gewünschte Strecke auffinden wird. Dazu kommen noch ein Verzetchniß der wichtigsten Bäder, sowie der Retour- und Abonnements-Billets zu ermäßigten Preisen und eine übersichtliche Zusammenstellung der beliebtesten Rundreisetouren mit

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hätten. Die hierbei getroffenen Anordnungen des Commandanten sind von den Mit- alirdern der freiwilligen sowohl, wie von deujmigen der Pflichtfeucrwehr unverwetger- lich zu befolgen. Referent: Vetzbergei-Ortenberg. 5) Grttherlscbes Unioerfalgewinde und Gummistrahlrohre. Rfferent: Weil-Offenbach. 6) Schlauchkuppelung nach dem System Storz. Referent: Storz-Mainz. 7) Wie haben sich bis jetzt telegraphische od,r telephonische Einrichtungen zu Feuermelde- und Allarmzwecken bewährt? 8) Welche Erfahrungen wurden mit den verschiedenen Arten von Schiebleitern ge­macht^ 9) Ist das Sprungtuch als Geräth einer Feuerwehr zu empfehlen? 10) Wahl des Ortes für den nächsten hessischen Feuerwehrtag 11) Vettherlung der von Groß- berzoglichem Ministerium den Verbandsseuerwehren überlassenen Feuerwehrschriften, sowie der von dem Landesausschuß herausgegebenen Satzungen, Uebungsvorschrfften, Reglements u. s. ». gflt ^.des-Ausschutz:

Justus, Vorsitzender des hessischen Feuerwehr-Verbandes.

NB. Diejenigen Abgeordneten, welche Freiquarttere m Gasthöfen wünschen, werden höflichst ersucht, ihre dessallsigen Anmeldungen bis zum 15. Juli an das Commando der freiwilligen Feuerwehr Darmstadt gelangen zu lassen.

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Witterungskunde/)

5. Juli, Donnerstag. Nächtliche Abkühlung bet In der Nacht vorwiegend nörd­lichen Winden, namentlich in den nördlichen Küstengegenden. In Mitteleuropa ist das Wetter meist noch heiter, trocken und warm; Gewitter namentlich Mittags unh kurze Zeit Nachmittags, später besser bis schön und warm.

6- Juli, Freitag. Frühmorgens dunstig bis bedeckt, dann aufgeheitert, auf Mittag zu Wolkmballen zerstreut bis dichter namentlich im Nordwesten; in Mttttl- europa noch meist trocken und schön, besonders Nachmittags; Gewitter Mittags und kurze Zeit Nachmittags.

*) Aus vr. L. Overzier's Wetter-Prognose für den Monat Juli, abgeschlossen am 15. Mai (Verlag der M- Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln Preis 1 X* Nachdruck verboten.

Ararrkfurl a. M., 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Eoursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 250, Staatsbahnactten 277^, Galizier 251, Ämbarden 132%, Nord- westbahnactien, Gotthardbahnactien 117Vr, Darmstädter - Bankattien 154%, Disconto Commandit 194%, Oesterr. Silberrente 67%, 4% Ungar. Goldrente 76, 4°/o 1880er Russen 72%, 5% 1877r Russen, 2. Orient-Anleihe 57, 4% Spanier 64Vig, 5% Rumänische Rente 94, 4% Unific. Egypter 70%, 5% Türken 11%, Marienburger 102%. Tendenz: