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sind eingetroffen

Hermann Hatz

Seibel in Gießen.

1441

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Es wirö ve

Pftanzen nährsalz, bestempfohlenes Düngemittel für Zimmer­pflanzen, zu haben bei Herrn Friedrich

Frische süße Bratbückinae, Schellfische

Haag, 1. Marz. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer machte der Finanzminister van Lynden die Mittheilung, daß das Gesammt-Ministerium um seine Demission gebeten.

Bonbon, 1. März. Parnell hat Monney, dem Präsidenten der iri­schen Landliga im Amerika, mttgetheilt, er wurde sein Möglichstes thun, um der Convention der Landliga in Philadelphia beizuwohnen, indeß hinge die Reise nach Amerika vorn Schicksale der Bodengesellschast ab, deren zweite Lesung er demnächst beantragen werde.

tag Dtn S m Vormitt jeden im allen MW* U werben:

Am ent Die lausenden na. Kleimajen : I das Reinigen der Gebäuden, heß Gmchten vor der Lahn und dir Auftäumng der Semarhn

Arn;wi ^ulausendenstäd drs Kehren der : StrafientMe, VW das Skgfa Kehrichts in l Tietzen, den 2. drotzh. 6ur^r W I 8i

982 Ein braves Mädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Liebigstraße 9.

Schüler finden gute Pension. Wo?

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Für Wiederverkäufer den ganzen Rest zusammen sehr empfehlenswerth.

Concurs des Karl Bolkmanu II. auf der Heuchelheimer vi upie«

ftnttfin? ^°ubigern zur Nachricht daß demnächst eine Abschlags-Vertheilun- // rwynq« ?ie ®ulnme der theilnnhmeberechtigten Forderungen beträgt der z Z. verfügbare Kassenbestand M. 13000. Das Ver>

8 ^er*8ten liegt aus der (Äerichtsschreiberei des Großherzogl. Amtsgerichts Gießen zur Ansicht offen. py

»Hoffmann, ConcurSoerwalter.

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v Gießen, 2. März [«Siemens Regenerattv-Gasbrenner.l Die auf bem Marktplatz Durch Die Gasfabrik versuchsweise ausgestellte Laterne enthält einen sogen. Regtneratiobrenner nach dem System von Fl. Siemens.

D«e wesentliche Utsache des bedeutenden Effectes dieser Brenner beruht neben weniger wesentlichen Bortheilen tu Der Construcuonsweise des Apparates darin daß oas Gas, namentlich aber die diesem zugttühite BeibrennungSlust vor ihrer Ver­bindung m.t ersterem uuf eine hohe Temperatur oorgewärmt wird.

Bekanntlich wird ja das eig.ntt'che Leuchten der Flamme durch die in Form fester Ko per voihandenm Kohlenstofftheilchen hervorgebrachl, indem der bet dem Ver­brennen der Der)d)uDenen Bestandthcile eines Lcuchtmaterials hier des Gases sich auSscheideude f ftc Kohlenstoff durch fein intensives Glühen die Lichtwirkung h-roor- ^Ol)o nun bic Temperatur dieser Körper ist, desto intensiver tritt da« Licht auf, d^io weißer ei scheint die Flamme und durch das Vorwärmen der Luft wird eine Erholung der f'ilammentemperatur erreicht.

sonders ooitheilhafte Verwerthung des Gases in diesen Brennern wird feiner dadurch bedingt daß der im Leuchtgas enthaltene einfache Kohlenwasserstoff von dem bei giwohnbch.r n.drigcr flammentemperatm ein großer Theil unzersetzt' ver­brennt, sich bet hoher Temperatur vollständig zerfetzt, wodu.ch dann eine größere Menge sreigeword neu Kohlenstoffs zur Erhöhung der Leuchtkraft beiträgt.

sTD Die Vorwä.mung der zum V-rbrennungsherd gefüh teil Luft geschieht durch die Brarme der abztehendcn Verbiennungsproducte; in welcher Weise dies bei der vor­liegenden Brennerconstruct on berouft ,ft, läßt sich du.ch bloße Beschreibung ohne Zeichnung des Apparates nicht gut erläutern. B v

... nur noch bemerkt, daß die ausgestellte Laterne eine solche mittlerer Größe

bei einem fründlichen Gasoei brauch von ca. l</2 Cbm. eine Leuchtkraft von 350 bis 400 Kerzen entw ck.lt, wäh end die g>ößten von Fr. S emens nach diesem Princ p constiU'ilen Brenner eine Leuchtkraft von über 1000 Kerzen haben

Bei den neue.dings conftruirten Latermn ist auch Die, bet Der hier aufaestellten noch vorhandene, etwas störende sestl che Esse beseit gt.

+ Dem gestrigen Berichte über die Aufführung der Matthäuspassion von Bach ^^t.^öünzend h i-zuzufügen, daß der Frauenchor unseres akademiichen Gesang­vereins du'ch .ine g' re Anzahl Damen des Müibulger akademischen Gesangvereins <.n Weise unte. stützt wurde, während dem Männerchore zahlreiche

hiesige DiMiuntcn s hr wirksam zur Sette standen.

r c. . der Knabenchor, aus Schülern des Gymnasiums und der Realschule be­stehend, brachte feinen Cantus firmus sehr bestimmt zur Geltung.h.

?Mbenb wurden dahier zwei Hochstapler und zwei Stromer, welch um 11 Uhr noch 'n Den Wirthschaften bettelten, ferner heute Morgen ein anderer stromer Der sich m:t der Anfertigung falscher Legittmationspaptere beschäftigte und dabei amtliche Stempel nachmachte und verwendete, verhaftet. B

- Unt r Bezugnahme auf d e Local-Notiz in Nr. 49 theilt uns Herr Braubach Ä ba<L*aUr rbT "Westphal. Hof" noch nie eine P i st o 1 e n - Mensur stattgefunden üdl ^elter öon un5 eingezogenen Erkundigungen meistentheils im Schiffende,ger Wald erledigt worden. v

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Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieften.

Evangelische Gemeinde.

GotteSdienfti:

Sonntag, den 4. März (Lätare).

Vormittags 9*/2 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags Uhr: Kinderkirche, Pfarrer Schlosser.

klottesdienst" Pfarrer^Schloss"/r ' «s 6 Ubr, 5. Wochen - P-ssions- tzach^tk°gs§°^d^°^' ®Cid,tCnb StiCr be§ Abendmahls im $fam?S4Iofafr^°eftr,äfte h* bcV ljBod,c Dom 4- bis 10. März besorgt ai.p kn? c>nVrÄnr0- Le.n ßbaufonds gingen im Februar ds. Is. ein: auo bei Opferbüchse in der Kirche 22,08 «A Gesammtbetrag bis jetzt 117,74 au

Katholische Gemeinde.

m r, _ A; Fastensonntag (Laetare).

i/4 0 ij?01.1 : ^Etthte. 8 Ubr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion.

/2IO Uhr. Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Fastenandacht.

Am Freitag um 6 Uhr: Passionspredigt und Fastenandacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samsta^Äb°nd^K-"uhr.° W' ®amfta0 m°l'6en 8'10 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Correfpondenz-Bureau.

Die Stadtverordnetenversammlung beschloß, auf den Antrag des Magistrats die Einsetzung einer gemischten, aus 5 Magistratsm'tgliedern bestehenden aur 53orberatbung der Sekulärfcier des Geburtstags Luther's und bewilligte oOOO JL für eine am Geburtstage zu vertheilende Festschrift.

Wiesbaden, 1. März. Der hiesige erste Bürgermeister und frühere Landtags-Abgeordnete Schlichter ist in der vergangenen Nacht gestorben . e 1- M?" Se' at General Robert tnterpeUirt wegen der Anwendung

des Gesees von 1834 g^gen die Prmzen. Das Ges.tz sei unrichtig ausgelegt und miß brauchlich angewandt Der Kriegsminifier erwidert, die Regierung habe an das E'gen- 10111118«^ an ben Graden nicht gerührt, habe aber das Recht, über die dienstliche Stellung (emploi) zu disponiren. Sie habe die Prinzen aus der Armee entfernen °en/ ^0 ihre Anwesenheit verfafiungswidrig sei. Aud.ffret-Pasquier findet die Aus- ^nft des Ministers ungenügend Er vermag den Unterschied zwischen milttärischem Grad und dienstlicher Stellung nicht emzusehen. Er fonftatirt, daß die Osfic ere künftig vorn Belieben des Knegsministerk abhängig feien und wirft den Mmtstern vor daß sie gethan haben, was andere nicht thun wollten. Er fordert den Senat auf, si'mem W'llcn dem keine Rechnung getragen fei, Geltung zu verschaffen Der Senat

SÄmmen'^an C D°n ^err^ beantragte einfache Tagesordnung mtt 154 gegen 110 hj>m Sorrespondenz derTemps" aus Kairo vom 21. Februar meldet: Bet

drm Bankett des Polizeipraiekien zu Ehren her englischen Behörden brachte nach den

Oberst Pakry Bey einen Toast auf die Befreiung De§ Landes und auf dm Tag aus, wo die Fremden aus dem Lande geschwunden seien torUNg hervoDer Polizeipl äfekt forderte Pakiy Bey auf, sich SBoltÄ* betfäaifl bnegrfl6t$ 9 nUtbe *" btn ®tra6en °°N -in°r ,°HIre chm

h.n M°rz. Nachrtchten aus X^es zufolge agltlrtn ble Anarchisten unter

®nern"un?unmögll4"umma»rn ^-'tsetnstellung zu »eranlaffn und so ble prfni/PÄb1^bb"lf»e Dm"

Dem die Botschafter ®raf £ ar von Mohrenheim, Ritter N'gra, Musurus Pascha'

der rumänische und serbische Gesandte, sowie die meisten Bevollmächtigten zur Donau- ÄU Sn wann Un °o?g.7 em^mpf1n7 "!?bem"si»°das

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nahe, daß die internationale Verschwörerbande den versuchten anarchistischen Putschen in Frankreich sowohl, wie in Spanien und Belgien nicht fern steht.

Zwischen Nord-Amerika und England spielt gegenwärtig eine Auslieferungs-Geschichte. Die englische ^Legierung hat von Amerika die Aus­lieferung des in New-Dork weilenden Irländers Sheridan verlangt, da derselbe der Theilnahme an den Dubliner Mordthaten beschuldigt ist. Die nordameri­kanische Regierung hat nun zwar vorläufig diesen Sheridan verhaften laffen, ob er aber auch ausgeliefert werden muß, darüber soll erst ein Commiffar der Vereinigten Staaten, nach vorheriger Prüfung des Falles, entscheiden. Es ist indessen nicht sehr wahrscheinlich, daß die Washingtoner Regierung dem Ver­langen Englands nachkommen wird, da noch in allen ähnlichen Fällen von den Vereinigten Staaten jede Auslieferung verweigert worden ist,

Davmstadt, 28. Februar. Das Amtsblatt Großherzoglichen Ober-Con- sistoriums Nr. 4 enthält folgendes Ausschreiben an die evangelischen Pfanämter des Großherzogthums:

Nach alter frommer Sitte haben des Großherzogs Königliche Hoheit auf den Sonntag Palmarum die Feier eines allgemeinen Buß^ und Bettags angeo'dnet und folgend^ Bibelstellen zu Texten für diesen Tag ausgewählt: Für den Vormittag: Pred. Sal. 12, 13. 14- Lasset uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gehöre, denn das gehöret allen Menschen zu. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, das verborgen ist, es sei gut ooer böse. Für den Nach­mittag: Jac. 1, 21: Darum so leget ab alle Unsauberkeit und Bosheit und nehmet das Wort an mtt Sanftmuth, datz in Euch gepflanzet ist, welches kann Eure Seelen selig machen. Am Sonntag vor Palmarum wollen Sie Ihren Gemnnden davon Kenntniß geben und dieselben ermahnen, den heiligen Ernst des Bußtags beb nkend, nach gründlicher Selbstprüfung diesen Tag zu begehen. Am Bußtage selbst wollen Sie gebührender Maßen zu Buße, Glauben und Heil'gung ermahnen, aber auch auf Die reichen Trostquellen des Evangeliums die Bußfertigen Hinweisen und anhalten in gemeinsamem Flehen um den ferneren gnädigen Schutz und Beistand Gottes, der uns Alle zu wahrem Heile führen wolle, durch Jefum Christum, seinen Sohn n

Nach dem Amtsblatt Nr. 3 soll auch im laufenden Jahre der Ertrag der am Sonntag Palmarum in den evangelffchen Kirchen Vor- und Nachmittags zu erhebenden Collecte zur Unterstützung derjenigen hülfsbedürftigen inländischen evangelischen Ge­meinden verwendet werden, welche an Orten mit überwiegender katholischer Bevölkerung bestehen.

Berlin, 27. Februar. Eine Deputation der Bonner Universität, be­stehend aus dem Rector Pros. Dr. Usener, dem Prorector Pros. Dr. Schulte und dem Geh. Rath Pros. Hälschner, hat heute dem kronprinzlichen Paare die Glückwünsche der rheinischen Hochschule überbracht. In Bonn hat der Kron­prinz bekanntlich studirt, vor 25 Jahren hat Geh. Rath Hälschner als Rector dem Kronprinzen im Namen der Universität zu seiner Vermählung gratillirt.