Ausgabe 
2.9.1883 Zweites Blatt
 
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ftratze 5, das Büchlein franco.

Die Mutter dieser beiden Prinzen war die im Jahre 1858 gestorbene Prinzessin Helene nnn Mecklenburg-Schwerin, Tante des verstorbenen Grobherzogs Friedrich Franz II. Ko lanae die Herzogin Helene lebte, btftano ein sehr liebevolles verwandtschaftliches N-rbältnitz »wischen ihr, ihren Söhnen und dem mecklenburgischen Fürftenbause und auch nach dem Tode der Mutter waren beide Prinzen wiederholt noch Gäste des KroKberioas in Schwerin und erfuhren stets viele Freundlichkeit von ihm und seiner Familie. Aus diesem Grunde hielt man es von Seiten des Grobherzoglichen Hofes auck für angemessen, beide Prinzen von dem am 15. April d- I. erfolgten Tode des Großberzogs Friedrich Franz durch eigene Schreiben in Kenntntß zu setzen. Es erfolgte darauf eine kurze Empfangsbestätigung dieser Schreiben von Seiten der Prinzen, zu­gleich aber auch die Bemerkung, sie wünschten fernerhin alle und rede verwandtschaft­lichen Beziehungen mit der grotzherzoglich mecklenburgischen Familie gänzlich abzubrechen, da es ihnen als Franzosen nicht angenehm sein könne, daran erinnert zu werden, daß ibre Mutter eine deutsche Prinzessin gewesen sei. Als die Herzogin Helene im Februar 1848 mit ihren Söhnen ohne die mindesten Geldmittel aus Paris nach Deutschland stückten mußte, hatte der Großherzog Friedrich Franz ihr sofort eine Heimathstätte in ibrem Vaterhause, dem Schlosse zu Ludwigslust, angeboten und sie und ihre Söhne mehrere Jabre sehr verwandtschaftlich und freigebig mit Geldmitteln aus seiner Privat­kasse unterstützt. Diese beiden Prinzen waren damals nicht zu stolz, Geld aus Deutsch­land und von einem deutschen Fürsten anzunehmen, während sie jetzt auf eine so brüske Weise diese Verwandtschaft gänzlich aufheden wollen, aus Furcht, es möchte ihnen bei ihrem Jntriguiren um die Königskrone Frankreichs schaden, daß ihre Mutter eine der edelsten deutschen Fürstinnen war, die jemals über die Vogesen gen Paris zog. Daß man mecklenburgischerseits diesen Wunsch der französischen Kronprätendenten sofort und gern erfüllte, ist selbstverständlich. Ob man deutscherseits Schlüsse aus diesem fanatischen Hab gegen Deutschland verrathenden Vorkommnisse für Den Fall gezogen hat, daß die Frage Jnteresie für uns bekäme, ob eine monarchische Restitution in Frankreich für Deutschland und den europäischen Frieden eine Gefahr wäre bleibe hier un- untersucht

___ sUniversitätsnotizen.) Am 22. August starb in Heidelberg nach längerem Leiden ein vormaliges sehr verdientes Mitglied der dortigen Universität, Geh. Hofrath Dr Blum im 81. Lebensjahre. Derselbe zählte zu den bedeutendsten deutschen Mineralogen. Die Wahl des Prof. Dr. Kirchhoff zum Rector der Universität Berlin hat die Genehmigung des Königs erhalten. - Die Universität Bonn hat, trotz aller Opposition von Seiten der Ultramontanen, einem Altkatholiken, dem Pro­fessor der Theologie, Dr. Langen, das Rectorat übertragen. Auch aus der Decanats- wahl der katholisch - theologischen Fakultät war ein Altkatholik, nämlich der Professor Reusch hervorgegangen. Auf ein dagegen etngebrachtes Gesuch aber hatte sich her Cultusmimster in'S Mittel gelegt. Bet der Neuwahl ergab sich Stimmengleichheit; das Loos aber entschied wiederum für Professor Reusch. Der Privatdocent an der Universität zu Straßburg, Dr. Struck, ist zum Docenten der Nationalökonomie an die Technische Hochschule zu Aachen unter Verleihung des Prädikats Professor berufen

Westfalen.

Kürzlich erließ der Landschaftsrath v. G. in Ostpreußen an den Lehrer St. auf seinem Gute nachstehenden Befehl:Ich, der Landschaftsrath v. ®, kündige Ihnen hiermit zum nächsten Michaeli Ihre Stelle und fordere Sie auf, an gedachtem Tage Ihre Wohnung zu räumen rc." Das mar ein Blitzstrahl aus heiterem Himmel, der allerdings nicht zündete, denn bekanntlich hat nur die Regierung das Recht, dm Lehrer von seiner Stelle zu nehmen. Der Lehrer schrieb deßhalb zurück:Ick, der Lehrer St. in L-, kündige Ihnen hiermit zum nächsten Michaeli Ihre Stelle als Land­schaftsrath." Dieser Strahl zündete. Der gedachte Herr war außer sich er hatte nichts Eiligeres zu thun, als das Schreiben des Lehrers der Königlichen Regierung zu übersenden. Was ihm für ein Bescheid geworden ist, darüber schweigt die Geschichte; der Lehrer bekam einen gelinden Verweis. Ein Gerücht wollte wissen, daß diese Angelegenheit beim gesammteu Regierungs-Collegium allgemeine Heiterkeit heroor- gerufen hat. Q

sVacante Stellen im Bezirk des 11. Armeekorps.j Bensheim, Postamt, Postschaffner, 800 Gehalt und 144 JL Wohnungsgeldzuschuß; Bingen, Postamt, Briefträger, 800 Gehalt und 144 «X Wohnunasgeldzuschuß; Birstetn, Postamt, Landbriefträger, 450 Gehalt und 60 «X Wohnungsgeldzuschuß; Kassel, Tettgrophen- amt, ständiger Hilfsbote, 1 «X 80 Tagegeld; Darmstadt. Postamt, Packettcüger^ 750 «X Gehalt und 180 <X Wohnungsgeldzuschutz; F-ankfurt o. M., Direction der Main-Neckar-Bahn zu Darmstadt, Weichenwärter, 870 «X Gehalt, gesetzlicher Wohnungs- geldzuschuß, freie Dienstkleidung und 60 «X Vergütung für Heizung und Beleuchtung, Gießen, Postamt, 800 JL Gehalt und 144 «X Wohnungsgeldzuschuß; Limburg a d. r- Bezirk des königlichen Etsenbabnbetrtebsamts zu Wiesbaden, Magazin-Aufseher, Gev 75 .X monatlich, steigt nach Anstellung bis zu 1250 JU jährlich nebst Wohnungs- geldzuschuß.

eigentliche Toipedogefäß, welches 10 bis 12 Centner Dynamit enthält. Hat man sich durch Auflassen eines kleinen Probeballons von der Richtung der herrschenden Luft­strömungen überzeugt, so läßt man den eigentlichen Ballon, nachdem dessen Füllung durch Wasserstoffgas beendet worden ist, in Kanonenschußweite von der Festung auS steigen. Ist derselbe über dem feindlichen Festungsterratn angekommen, so wird vom Abgangsorte aus entweder durck ein eigenthümlich construirtes elektrisches Kabel oder durch eine Auslösungsleine die Ablösung des Torpedogefäßes von dem Ballon bewirkt. Gleichzeitig mit dem Herabfallen des Torpedos öffnet sich durch einen sinnreichen Mechanismus ein Ventil des Ballons derartig, daß es leicht geöffnet bleibt, das Steigen des um mehrere Centner entlasteten Ballons aber verhindert und das allmältge Niederschweben außerhalb des feindlichen Machtbereichs jenseits der Festung bewirkt wird. Es liegt nahe, daß man in militärischen Kreisen den Versuchen mit Spannung entgegensieht.

[Sequem.] Ein englischer Zuchthaus-Jnspector wurde gefragt, wie viel Delinquenten an dem neuen Galgen zu gleicher Zeit executtrt werden könnten.Eigent­lich", sagte er,sechs. Wenn sie aber bequem hängen sollen, so darf man nicht über vier gehen."

Die Berliner Stahlfedern-Fabrik von Heintze u. Blankertz richtiger aus- gedrückt, von Sigmund Blankertz allein hat nur acht Concurrenten auf dem Con- tinent: in England, Wien, Frankreich. Ein flüchtiger Rundgang durch die Fabrik Dürfte wohl interessiren. Unter der Walze beginnt die zukünftige Feder ihren Werde- proceß. Schmale zunächst erhitzte, dann wieder abgekühlte Stahlstreifen durchlaufen verschiedene Walzwerke und wandern dann in denSchneidesaal", wo in den von Arbeitern bedienten Handpressen die Fever in gröbsten Umrissen ihre Gestalt gewinnt. SÄraubenpressen besorgen dasLochen", Fallwerke drücken imStempelsaale" den noch flachen Stahlplättchen die Marken und Nummern aus. Abermals müssen sie jetzt auf eine Nacht im heißen Ofen eine Schwitzkur durchmachen, aus der sie DerBtege- saal" erlöst, wo sie nun durch Maschinen in die halbrunde Form einer Fed^r gebracht werden. Nach dem Biegen kommt das Härten. Nochmals bis zur WeißglÜhhitze er­wärmt, empfängt sie alsdann ein Thranbad, das ihr den nöthigen Häit'grad ver­leiht. Von dem anhaftenden Throne wieder gereinigt, kommt bie kleine Dulderin in denSchleifsaal", von da in denSpaltesaal". Rottrende, mit Sägespähnen gefüllte Trommeln scheuern in der nächsten Stufenfolge die Federn blank und geben ihnen den letzten Schliff. Ueber Feuer braun oder blauangelassen" oder aber verkupfert, resp. versilbert, mit einer Auflösung von Schellack oder Gummi lackirt, sind jetzt die Federn zum Verpacken bereit- Zur Zeit stellt die Fabrik wöchentlich ca. 15,000 Gros, d. h. etwa 2 Millionen Stück fertig, zu denen 25 Centner Stahl (aus dem besten schwedischen Eisen erzeugt) erforderlich sind. Die ca. 400 Arbeiter bestehen zu ungefähr Dreiviertel aus Mädchen.

(Tintenpflanze.) Eine in Neu-Granada heimische Pflanze, die Corriari» thimifolia, welche man tn jüngster Zeit in Europa zu akklimatisiren versucht, Dürfte berufen fein, unseren Tintenfabrikanten ernste Concurrenz zu machen. Der ausgepreßte Saft, Chami im Heimathlande der Pflanze genannt, ist anfänglich roth, wird jedoch noch einigen Stunden intensiv schwarz und greift Metallfedern bedeutend weniger stark an als die gebräuchlichen Tintenarten. Vorzüglich rühmt man dieser neuen Tinte nach, daß sie den verschiedenen Einflüssen sehr gut widersteht, feiner künstlichen Bereitung^ weise bedarf und sofort gebraucht werden kann. Es scheint, daß mit dieser Art Tinte die Dokumente unter der Herrschaft der Spanier geschrieben wurden. H.-rvorzuhebm ist, daß namentlich das Meerwasser sehr geringe Einwirkung auf dieselbe ausübt, was bet allen übrigen Tintensorten leider durchaus nicht der Fall ist.

Nach Den in der jüngsten Nummer der Mitthnlungen der Großh. Central­stelle für die Landesstatistik publicirten meteorologischen Beobachtungen betrug im Monat Juli hier die Anzahl der Tage mit Regen 27, ganz heitere Tage gab es in dem

(Eine Branntweinschänke im Zuchthaus.) Die öffentliche Aufmerksamkeit wird soeben in hohem Matze dem Zuchlhause des Kantons Freiburg zugelenkt, wo bekanntlich das strammste Kttchenregtmertt herrscht. In diesem Zuchtyause hatte der Director einen angepflockten schwächlichen Sträfling, der im Rausche skandalirte und einen Wärter mit einem Messer verletzte, niedergeschossen. Die Affaire lenkte die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Zuchthauszustände selbst. Es stellte sich heraus, datz dem Director die Beköstigung der Sträflinge gegen 60 Cts. pro Tag übertragen war daß ihm alle Lieferungen übertragen waren und daß er dabei an den Gefangenen über 100pCt. verdient hatte. Er unterhalt im Zuchthause ein vollständiges Magazin aus allen möglichen Maaren und ein Branntweinlager, woraus die Sträflinge zu jeder Feit d h wenn sie es bezahlen konnten, Branmwetn erhielten. Was sie verdienten, aina in Branntwein darauf. Man scheint im Kanton Freiburg diese Zuchthaus­

zustände als durchaus normal zu halten, wenigstens verlautet über eine Untersuchung ! noch nichts-

Die Götzenfabrik in Birmingham in England macht glanzende Geschäfte. Unlängst ist eine Sendung von tausend gläsernen Götzen nach Hinterind.en abgegangen. Die Herstellungskosten belaufen sich Stück für Stück auf etwa 1,60 Mark, während diese Götzen von den Heiden mit durchschnittlich 17 Mark bezahlt werden. DerEo. Kirchl A»Z" bemerkt hierzu: ,Alles dieses und noch mehr, man denke an den Opium­zwang in China, ist tn dem christlichen England möglich. Einerseits bringt man Millionen auf uud schickt die Missionare zu Hunderten aus, um die Helden zum Glauben an das Evangelium zu bringen, andererseits führt man ihnen das Leib und Seele verderbende Opium zu und bringt ihnen ganze Schiffsladungen Götzen."

(Geistesgegenwart-) Das JournalLaS Circunstancias" der Stadt Reus in Catalomen bringt folgenoe Nachricht: Während die von den Insurgenten von Santo Domingo della Calzada bet Haro in Brand gesteckte Brücke bereits in hellen Flammen stand, tarn mit vollem Dampfe ein Zug dahergebraust. Der Locomotivführer und der Maschinist bemühten sich, den Zug zu bremsen, es war aber zu spät. Da sie nun sahen, daß sie tn den Flammen zu Grunde gehen würden, indem Der Zug er ft auf der Mitte der Brücke zum Stehen hätte gebracht werden können, so entschlossen sie sich, die Dampfkraft der Maschine zu erhöhen und fuhren bann inmitten der Flammen über die Brücke kamen glücklich an das andere Ufer und konnten die Route ohne das ge. ringfte Hindernitz weiter fortsetzen. Einige Augenblicke später wäre die brennende Brücke mit fammt dem Zug in die Tiefe gestürzt.

Ueber die Wirkung von ZeitungS-Annonccn schreibt dasBelletristische Journal" in New-Dorf einem Briefkasten-Einsender:Der Werth der Zeitungs-Annoncen beruht auf einer so tief wurzelnden Eigenthümlichkeit der menschlichen Natur, datz Sie ihn mit Ihrer ganzen Sophistik nicht hinwegdtsputiren werden. Fragen Sie die Ge­schäftsleute der ganzen Welt, zumal aber unsere amerikanischen, und sie werben Ihnen sagen, baß Sie sich im Jrrthum befinden. In einer einzigen Sonntagsnummer des New-Bork Herold" während der Frühlings- und Herbst-Saison stehen für vielleicht nahezu zehntausend Dollars Anzeigen. Glauben Sie, daß bie Anzeigenben so thöricht wären, dieses Geld zu opfern, wenn es sich nicht zu Millionen rentirte? Ein leitendes Pariser Geschäftshaus soll seine Meinung bezüglich bcs Werthes fortgesetzten Annoncirens in folgenden Worten ausgedrückt haben:Erste Insertion man übersieht sie. Zweite Insertion man bemerkt sie, aber man lieft sie nicht. Dritte Jnsertlon man lieft fie denkt sich aber nichts dabei. Vierte Insertion man intereffirt sich für den Preis. Fünfte Insertion man spricht darüber mit seiner Frau. Sechste Insertion man möchte wohl einen Versuch machen. Siebente Insertion man kaust."

(Französische Festungsgeschütze.) Die Zeitschrift La Nature bringt über die neuen französischen eigenartigen Festungsgeschütze, die 48,000 Kilogramm wiegen und Ql/. (?) Meter lang sind, mit denen man vor Kurzem in Lille Versuche angestellt hat, interessante Angaben. Das Neue en den Geschützen ist hauptsächlich, daß Deren Rohr nicht durck Stahlringe, sondern durch Lagen von Stahldraht verstärkt ist. Der 3Vr Millimeter starke Drabt wird rothglühend umwickelt und zieht sich beim Erkalten derart nifammen. daß er das Rohr ebenso umschließt, wie die sonst üblichen Stahlringe. Die Sabl Der Drahtlagen beträgt am Hintertheil der Geschütze 45, beim mittleren Theile v-) unb es erforbert jedes Geschütz 150,000 Meter Draht. Die 34 Zentimeter im Durchmesser haltenden, 420 Kilogramm schweren Geschosse haben bei einer Ladung von 150 Kilogramm Pulver 40 Centimeter dicke Panzerplatten glatt durchgeschlagen. In Nantes soll demnächst durch Versuche feftgeftellt werden welche Pulverladung zum Sprengen eines draytumwickelten Rohres gehört- Ein Geschützrohr der beschriebenen Art foflit ^600 (^t^^.2:orpet)og# Ciner für militärisch-äeronautische Zwecke interessanten Ernnduna, sollen mit eoent. Genehmigung bcs preußischen KriegSministeriums, wie man bcrnB. T " schreibt, auf bem Tegeler Schießplatz in nächster Zeit größere p"aktische Versuche vorgenommen werben. Unter Ausschluß ber Oeffentl-chkeit werben btefclbfn vor einer gelabenen Commission von Offizieren bes Kriegsministeriums unb ber Admiralität stattfinden. Nur Mitglieder desDeutschen Vereins zur Förderung der Luftschifffahrt" und wissenschaftliche Interessenten sollen außerdem Zutritt Haden. Ueber das Wesen derLufttreib-Torpcdos", ber Erfinbung des Ingenieurs und Aeronauten G- Rodeck au« Charlottenburg, verlautet bas Folgende. Die Erfinbung soll dem An-

Monat hier überhaupt nicht.

Was bie Menschheit jährlich an Tafelglas verbraucht, beziffert sich auf bie respektable Summe von 75 Millionen Ouabratmetern, bie einen Wcrth von 150 Millionen repräsentiren. Von biefer Gesammtsumme producirt Belgien allein

Literarisches.

Ein 73jähriger, treuer und stets jugenblich frischer Geschäftsfreund ist wieder uns gekommen. Wir meinen ben 73. Jahrgang (1884) von LeSke's Schrew-»no Geschäfts-Kalender. Stets vollkommen auf ber Höhr ber Zeit, wird auch die neue Jahrgang die zahlreichen früheren Abnehmer im vollsten Maße befriedigen « seinem ebenso reichen wie praktischen unb burchaus zuverlässigen Inhalt heben wrr » hervor: 1) Kalender unb Notizenblätter für alle Tage bes Jahres mit der ""chlu s zur Berechnung ber Zinsen auf den Tag. 4) Jntecessen-Rechnung nach ber beunaj R-Ichswährung zu 3, 3V2, 4, 41/2, 5 unb 6 Procent. 5) Tabellen zur Umrechnung dci früheren süddeutschen Währung in Reichswährung und umgekehrt. 6) -£<iDeue i Umrechnung des früheren Preußischen Geldes in Reichswährung und umger 9 7) Tabelle zur Umrechnung der Oesterreichischen Währung in Reichswährung und gekehrt. 8) Tabelle zur Umrechnung der Franken unb Centimen in Aeicksway v unb umgekehrt. 9) Tabelle zur Umrechnung ber Englischen Währung in Reichsway unb umgekehrt 10) Tabelle zur Umrechnung ber Wahrung ber Vereinigten 01 - von Amerika in Reichswährung unb umgekehrt. 15) und 16) Post-Tarif fu inneren unb Brstf-Porto-Tarif für den äußeren Verkehr des deutschen Reiches. bühren Taris für Telegramme. 18) Verloosungs-Kalendcr. 19) Übersicht des Fia^. Inhalts, der Gemeinden rc. 20) Statistische Notizen. 21) Genealogie der Regem- hohen fürstlichen Häuser (vollständig). Obwohl über 20 Bogen stark, gestatt das handliche Format, ben Kalenber als Taschen-Notizduch zu oermrenden, billiger Preis von nur 1 Mk. 25 Pfg, zu welchem er. in allen Buch- und hanblungen zu haben ist, macht ihn für Jedermann zugänglich- Gegen franra fenbung bieses Betrages liefert ber Verleger, C- W Leske tn Darmstadt, Pro

ben vierten, Deutschland nur ben zwanzigsten Theil. Auf je 20 Menschen kommt in civillsirten Ländern ein Consurn von einem Quadratmeter Tafelglas, ber einen Pro­duktionspreis von 2 </& hat- Zum Transport des Tafelglases allein sind täglich 333 Hundcrtcentner-Ladungen nöthig. Deutschland speciell verbraucht jährlich fünf Millionen Quadratmeter Fensterglas im Werthe von 10 Millionen JL und im Ge­wicht von 33 Millionen Kilogramm. Die Hälfte davon probuctrcn Rheinland und

orelfer einer Land- oder Seebefestigung die Möglichkeit gewähren, mittelst eines Ballons ftratze 5, das Dualem franco-____________________________________

Sprenggeschosse oder große Massen Sprengstoff in die feindliche F stung zu werfenr unb bag Dafür

unb Explosionen herbeizusübren, wie fie durch kein anderes Proocttl erzeugt werden ** Die häufigen Klagen über die Erfolglosigkeit einer Annonce und das 0 können. Die Gesammteinrichlung umfaßt erstlich den Ballon, zweitens einen, an das weggeworfenc Geld würden verstummen, wenn man von Haasemrern^ > v or Tauwcrk beffeiben anstatt ber Gondel befestigten Kasten, welcher dasAuslösungsweik" Frankfurt (Main) über die Form, den Inhalt und die geeigneten w 8 9^

trägt unb drittens das an dem Kasten angebrachte, aus dünnem Küpferblech gefertigte ' fachmännischen Rath emholen möchte.

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