Der Secretär: Nover-
Zeit die Sitzung.
Der Director: Dr. Boekman n-
H-il'scht
am
Wegen Lig DniOe d°;u jich oerfteigern-
Die 5 n M-sehin-n garn-Spi' 2) Werkzeuge 3) Maschinen Reparatvi 4) Comptoir- altem ®f
Die 5 1) Dem dreii 2) Anbau für Reime 3) Gebäudes, und $ 4) Kesselhaus 5) Comptoirb 6) Lagerbau 7) Lagerschup
Nr erb sowie 8) 5 Hekla, Dieselben Mehrerer Bahn Wasserleitung n "ihren Umfang u TesWÄetrr'et.
Dampfm Mission, MH fanden, allein
Die Berste W rc. findet '^schinen Denn Attagj 2 Uj>r, 27' JE, ffittta.
Spetieffe« ' 'chne äupfunft dich
Ausverkauf.
Wegen Ausgabe unseres Geschäftes verkaufen wir Baumwollene ArtiEel (für jetzige Saison): Unterbeinkleider, Unterjacke», Strümpfe und Socken, Garnein allen Farben (rothmelirt, rosamelirt, blau- und blauweißmelirt), Vigogne, Bettelbaumwolle, wcisie Baumwolle in allen Qualitäten, 10% billiger; dieselben Artikel in Wolle zu gleich billigen Preisen.
Speeerei- und
Diverse Sorten Tbee (Neue Ernte), diverse Sorten Kaffee, als: Ceylon, Menado, Java, Quatemala, Demerary und Portonco, roh und gebrannt. Besonders billig und reinschmeckend empfehlen wir einen Java zu 8o, 9a und 110 H. Bei Abnahme von 10 Psd. entsprechend billiger.
Bordeaux-Weine (SpeciatM)
per Flasche von M. 1.20 bis M. 8 (Jahrgang 1870—80).
Spanische und ungarische Weine
in allen Sorten (älteste Jahrgänge). _
3705 J. A. Busch Sohne.
Bcttfedern und Daunen s empfehle in vorzüglichen Qualitäten zu billigen Preisen.
Herrn. Äug. Müller,
________Keinen-, Wäsche- und Bettwaaren-Geschiist, Seltersweg 18.
Ieulfchland.
Berlin, 28. Juni. Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Die General- Debatte über das Schulversäumniß-Gesetz gestaltete sich zu einer großen parlamentarischen Staatsaktion, indem Herr Dr. Windthorst die Gelegenheit sich nicht entgehen ließ, den auf dem Gebiete der Kirche allmalig in ruhigere Bahnen verlaufenden Kampfe gegen den Staat das von ihm schon m Frankfurt a. M. in Aussicht genommene Feld der Schule durch einen prlnelpiellen Angriff aus das in Preußen von Alters her bestehenden Institut der Schulpflicht hmuber- zuspielen Er eröffnete die Laufgräben gegen diese als Grundpfeiler des preutzi- schen Staates unter einem lebhaften Brillantfeuer von Schlagworten gröbsten Kalibers die Corruption der preußischen Schule seit dem Schulaufsichts-Gesetze, das Joch des Staatsschul-Monopols u. bergt, mehr , welche mehr für die Agitation in Volksversammlungen, als für die gesetzgeberische Versammlung sich eignen. Aber der sonst so kluge Parteiführer hatte offenbar zu große @tk den durch den Erfolg bei der kirchenpolitischen Vorlage anscheinend geebneten Boden au beackern, denn er erreichte nur, daß dem entschiedenen Widerspruch des Cultusministers sämmtliche Parteien des Abgeordnetenhauses sich energisch an- schlosfen. Abgesehen von diesem negativen Erfolge hatte das Vorgehen des Centrumssührers noch die weitere Folge, daß vor Aller Augen klar wird, wo die Ursachen der Kämpfe und Beunruhigungen zu suchen smd, welche die Gemächer eines erheblichen Theiles der katholischen Bevölkerung gegen die Staats- reqierung verbittert haben. Man wird entschieden nach der letzten kirchenpolitifchen Novelle auch in diesen Kreisen der Ueber- zeugung sich ferner nicht verschließen können, daß bei der Staatsregierung die ernstliche Friedensliebe herrscht, daß aber Herr Dr. Windthorst den Kamps will, weil er thn für seine politischen Zwecke und seine politische Stellung braucht. Bedauerlicher Weise gelang es einer aus Centrum, Fortschritt und dem außer- sten Flügel der Conservativen gebildeten Majorität, einen fortschrittlichen An- traq durch welchen der unmittelbare Zwang virtuell bis zur Unroirtiamteit abaeschwächt wird, zur Annahme zu bringen, obwohl der Herr Cultusmmister denselben als durchaus unannehmbar erklärte. Es wird daher bedauerlicher Weise das Princip der Schulpflicht nicht aus's Neue gesetzlich besiegelt werden.
— Die Commission zur Ausarbeitung eines bürgerlichen Gesetzbuchs hat an den Bundesrath einen Bericht erstattet, aus welchem hervorgeht, daß die Commission den Abschnitt über Kauf, Pacht und Miethe zu Ende berathen hat. Im letzten Quartal d. Js. follen noch die Abschnitte über Dienst- und Werk- verdinauna, über Gebrauchsleihe, Depositum, Gemeinschaft und Gesellschaft, gewagte Verträge, Bürgschaft, Pfandvertrag, Vergleich, Schiedsvertrag, Special- delicte und Obligationen aus Zuständen fertig gestellt werden. Die Grundbuch- Ordnung ist dem Abschluffe nahe, und ebenso das Einführungsgesetz und die Motive zu dem Abschnitt über die juristischen Personen. Fertig gestellt sind außerdem schon seit längerer Zeit die Abschnitt: Schuldverhältnisse aus ungerechtfertigter Bereicherung, Geschäftsführung ohne Auftrag, Darlehen und Anweisung, Schuldanerkennung.und Schuldversprechung und endlich die Schenkung. Die Berathungen sind zum größten Theil, wie gesagt, abgeschlossen.
- Von Booten der englischen Nordsee-Fischer sind dieser Tage wieder mehrere Gegenstände ausgesischt worden, welche als von dem verunglückten Hamburger Dampfer „Cimbria" herrührend erkannt wurden. Namentlich scheint ein Theil der Postsachen geborgen zu sein; dieselben wurden von dem Dampfer, welcher die Fischerflotte begleitet, nach Grimsby überführt.
— Die auf egyptischem Boden in so beunruhigender Weise zum Ausbruch gekommenen Cholera-Epidemie lenkt das berechtigte Augenmerk der sanitären Behörden des europäischen Continents auf sich. Es kann nicht ausbleiben, daß dabei fo mancher verständliche Seitenblick auf das Thun, oder richtiger gesagt, das Unterlassen der englischen Regierungskreise fällt, deren Einfluß trn Nillande seit Niederwerfung der Rebellion Arabi Pascha's zum alleinherrschenden geworden ist. Daß unter den Auspicien des in Egypten etablirten Regimes das Pharaonen-Land zum Entwickelungsherde einer der bedrohlichsten Seuchen hat werden können, welche unser Zeitalter kennt, würde auch dann noch tief bedauerlich bleiben, wenn die für das egyptische Verwaltungswefen maßgebenden Instanzen außer aller Verantwortung blieben. Leider läßt sich, wie die Sachen stehen, nicht sagen, daß die englischen Behörden von Schuld sreizusprechen wären Ist es doch eine uns von zuverlässigster Seite verbürgte Thatsache, daß der internationale Gesundheitsrath in Alexandrien gerade auf Betreiben Englands am 15. Juni die Quarantäne-Maßregeln, welches Wochen früher gegenüber den indischen Provenienzen erlassen waren, außer Kraft setzen mußte, weil von englischer Seite die Behauptung aufgestellt wurde, daß authentischeste Nachrichten aus Bombay und Kalkutta die Fortdauer der Cholera da- sebst entschieden in Abrede stellten. Angesichts einer derartigen Praxis kommt das Dictum von dem alle Grenzen überschreitenden Egoismus des britischen Krämergeistes denn freilich zu ungeahnten Ehren.
Hefterreich.
Nttiregyhaza, 28. Juni. Ttsza-Eszlarer Prozeß. Der erste heute vernommene ><euae ist em Gegenwärtig tn Arad seiner Militärpflicht genügender Bursche, der Esther n. Hhrem kftten (Sanae aeaen Mittag gesehen hat. Seine Aussage ist belanglos." Bn dem Verhör des nächsten Zeugen, eines Israeliten, verwahrt sich Vertheldiger Toivos gegen das Benehmen des Publikums, welches die Belastungszeugen ermuntere und d e Entlastungszeugen einschüchtere. Der Präsident constatirt, daß das unliebsameBe-, nehmen der Zuhörer diese unliebsamen R clamationen rechtfertige und ihm die Amts führung erschwere, er richte deßhalb nochmals eine Ermahnung mr das Publikum- Der Zeuge Werthheimer hat den Angeklagten Lustig nach dem Gottesdienst^ nach Hause gehend, gesehen. Sodann wird der gewesene Lehrer des Moritz scharf vernommen. • r .r,„
- Das Beweisverfahren bezüglich der Ermordung von Esther Solymosft ist abgeschlossen. Von weiteren Zeugenaussagen war kerne von Belang außer der o früheren Lehrers von Moritz Scharf, welcher demselben ein gutes Zeugruß au.stellt- Sodann werden die Sitten der Voruntersuchung, darunter auch bte ,u Protokoll genommenen Aussagen des 4jährigen Bruders von Moritz Scharf, eet^ thediger und der Staatsanwalt verlangen die Vernehmung des UntersuchangsrtchterS und des damaligen Staatsanwalts, um ,u etuiren, rote biefeS äßrotofon! entßanben i W Der Gerichtshof lehnt das Verlangen ab, worauf die Vertheidigung die Nrchtigkeits be s ch werd e ein re i djt- Drei Flößer treten schließlich den Al'bibeweis für Vogel an,
welcher des Letchenschmuggels beschuldigt ist. Die Verhandlung wird Montag fortgef etzt. -------------------------------- ------
mit der Waage erreichten Vortheile reichlich ausgewogen. „Schaffen Sie daher Vieh- waagen^rnU" ^he meint, daß die Anschaffung nicht auf Gemeindekosten ge- (cW)cn JöntK.fc a u widerspricht dem. Man müsse für gar mandje
Ä ÄÄÄÄU.
^ Kauftuann Bu ch von Hungen: Die Waage der von ihm vertretenen Firma Karl Schenck in Darmstadt, welche Waage auch bei der letzten Ausstellungi basewst^u sehen gewesen sei, entspreche dem Bedurfmß. Sre könne mrt Laufgewicht M w ' mit Centesimalgewicht für 210 Jl. ab Darmstadt geliefert werden. Der Baarzahlung werde 21/2°/o ©conto bewilligt. Bei einer größeren Anzahl von Bestellungen werde
™ r fv. Nii»hmaaaen anschassen. Später wundere man sich, daß man
■ÄÄtta S S fi’ W ein kleines Geländer haben und m es mcht frühe b ^llt werden, das eine Eingangs- und Ausgangsthür habe, ein b^ndcres Häuschen geiicur wc , » unb biefer fei für den Handel
Der Wiegmeister £ Zwischen Lebend- und Schlachtgewicht sei je nach der Mast maßgebend Drebis 52o/o). Darüber sei im einzelnen Falle des Viehes etwa.' ich , rr -Daß die gewerbsmäßigen Viehhändler von den
r »s ■'«“£7 ÄS& t'ÄSÄ«
e; hm aebe auch billigere bis zu 210 herab. Die Anschaffung muffe
Iiir Capitalisteu und Uermögensverwalter.
Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß wir seit einer Reihe von Jahren Wcrthpapierc aller Art, auch Hyputhcken.trkunden, von C°P-taltsten und Ver^ rnögenSverwaltungen in Verwah rung und Verwaltung nehmen, und d»e voll« GaraM « für die sichere Aufbewahrung derselben wie der un erer .eigenen Werthsachen über, nehmen, wobei selbstverständlich Haftung für E ementarereigmsse und höhere Gewalt ausgeschlossen ist. Zugleich besorgen wir bezüglich der von uns -n P°rwahrung genommenen Werthsachen folgende Leistungen: das Adtrennen der fälligen Zins Dividendencoupons, deren Jneasso ober Verwerthung; — bte Entgegennahme von HNPothckenginscn; — die Besorgung neuer Couponvogen, den Umtausch vor Jnierimsscheinc« in definitive Titel; — die Besorgung ausgeschriebener .61 Zahlungen und Ausübung von Bezugsrechten na* Auftrag, sowie : die Coutrol- üdcr Verloosung und Kündigung von Werthpapieren und den Jncaffe verloofkr^r^p^gefünbigto halbjährlich beim Semestralabschluß ein Verzeichnis ihrer bei uns ruhenden Werthpapiere zur Prüfung und Anerkennung zugestellt, M welcher Gelegenheit wir für die gesainrnten oben naher bezeichneten Leistungen em Aufbeivahrnngs- und Verwaltungsgebuhr von em Viertel pro Mille halbfahrlich vo dem ungefähren Courswerth der hinterlegten Effecten (im Minimum M. 5 per Semester angefangenes Semester für voll) berechnen.
Die Eingänge für Coupons, Zinsen und verlooste Effecten können den Deponent nach Wuklsch in laufender Rechnung oder in Checkrechnung verzinslich gu - ^Schlichl?ch bemerken wir, daß das volleingezahlie Actiencapital der Mitt^ deutschen Creditbank dreißig Million, Mark betragt.
Frankfurt a. M., Juni 1883.
Mitteldeutsche Creditbank.
Filiale Frankfurt a. M.
Bureau: Junghofstraße 14. ___
Wegen gänzlicher Aufgabe meines Geschäfts verkaufe von heute ab sämmtliche Artikel zw» Einkausspreise.
Carl Vogt II., Heltersweg.
Siegen, t "lü ^»»rtbier
®ie 8iele
Sei


