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B«v«a«r Schulstraße B. 18.
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jahr 1 «82/83 zur Bestreitung der Eominunai-Vedursntsfe der ötaot BZorms -u erhebenden Umlagen betreffend.
L 2. Uebersicht der für das Jahr 1882/83 von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal- Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Worms.
3. Uebersicht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1882/83 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal- Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Bensheim.
4. Erhebung in den Freiherrnstand:
Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 12. Novbr. 1881 den Besitzer des in den Gemarkungen Rieder-Erlenbach, Ober- Erlenbach und Harheim gelegenen v. Lersner'schen Famllien-Fideicommffses, Wil- helnr v. Lersner, für sich und seine gegenwärtigen und zukünftigen ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechts in den Freiherrnstand des Großherzogthums
zu erheben.
5. Namensveränderungen.
6. Charakterertheilungen.
7. Concurrenzeröffnungen:
Erledigt ist: Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Jügesheim, Kreis Offenbach, mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemessenden jährl. Gehalt voll 900 bis 1000 «X m. Darmstadt, 11. Juni. Eme im neuesten Regierungsblatt veröffentlichte Bekanntmachung deö Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 26. Mai ds Js. in Betreff der Gebühren der Gerichtsdiener enthält m § 4 u. A- die Bestimmung, daß die Zustellungen von Kostenrechnungen und Kostenforderungen von den Gertchtsdienern gebührenfrei zu besorgen sind. Bekanntlich wurde dieser Punkt bei der letzten Budgetberathung in der zweiten Kammer gelegentlich der von der Regierung vrovonirten Gehaltserhöhung der Gerichtsdiener eingehend erörtert und ertheilte die Regierung damals die nun für die drei Provinzen des Landes eingelöste Zusage. Nach § 6 der Bekanntmachung ist den Gertchtsdi-enern die Erhebung ihrer Zustellungs- aebühren durch Postnachnahme nur dann gestattet, wenn dieselbe in anderer, minder kostspieliger Weise nicht ausführbar ist. Dieselbe ist ihnen daher stets dann untersagt,
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
AcuLschland.
Darmstadt. 10. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog nahmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Konigl. Großbn- tannischen Major Ewen, den Professor Weiffenbach aus Friedberg, den Hoftheater-Director Wünzer; zum Vortrag den Ministerialpräsidenten Schleierniacher, sowie die Geh. Staatsräthe Finger und Knorr.
Darmstadt, 10. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht:
Am 3. Juni den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Groß-Umstadt, Johannes Georg Gr eiff en st ein, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen, sowie an dems. Tage den Kreisbauaufseher-Aspiranten Gg. P lös er aus Seeheim zum Bahnmeister bei den Oberhesfischen Eisenbahnen zu ernennen; an dems. Tage den Psandmeffter bei dem Rentamt Zwingenberg, Joh. Korn, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen und den Ministerial-Canzlisten Ferdinand Heb er er zum Zeichner bei dem Ministerium der Finanzen zu ernennen.
Darmstadt, 10. Juni. Das Großherzogliche Regrerungsblatt (Bei
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wenn der Schuldner der Gebühr in dem Bezirke des Amtsgerichts wohnt und,der Gerichtsdiener im Stande ist, die Gebühr perjönllch zu erheben- Ist die Erhebung der Gebühr durch Postnachnahme durchaus nicht zu vermelden, dann darf der (. erichts- diener in keinem Falle mehr als seine Gebühr erhebenInsbesondere ist es untersagt, daß der Gerichtsdiener außer der Gebühr das Bestellgeld für dre Ueberbringung des'durch Nachnahme erhobenen Betrages erhebt.
- Die Gesammtzahl der im Großherzogthum im Etatsjahre 1881/82 mit staatlicher Hundesteuer belegten Hunde beträgt nach den neuesten Mittheilungen der Großh. Centralstelle für die Landesftattftik 26,276, der Ertrag der Hundesteuer m dem genannten c>abre beziffert sich auf 131,380 A Hiervon entfallen auf die Provinz Starkenburg 11,445 Hunde mit 57,225 A, auf die Provinz Oberhessen 8573 Hunde mit 42,865 J4 und auf die Provinz Rheinhessen 6258 Hunde mit 31 290 JL Communalsteuer von Hunden erhoben in demselben Jahre 62 Gemeinden des Großherzogthums und schwankt der Betrag derselben zwischen 1 und 5 JL Eine Communalhundesteuer oon 1 wurde in 3 Gemeinden, eine solche von 1,50 m einer Gemeinde erhoben; 21 Gemeinden erhoben 2 JL, 20 Gemeinden 3 JL, 2 Gemeinden 4 <X und lo Gemeinden sDormstadt Offenbach, Groß-Steinheim, Wimpfen, Bad-Nauheim, Friedberg, Vilbel, Gießen, Grünberg, Castel, Gonsenheim, Mainz. Oppenheim, Alzey und Worms) 5 Steuer In der Provinz Starkenburg waren im Etatjahre 2871 Hunde mit 11,619 JL Communalhundesteuer belegt, darunter in Darmstadt 865 Hunde mit 4325 Jt., in der Drovinz Oberhessen 1325 Hunde mit 5432 «A, darunter in Gießen 464 Hunde mit 2320 und in der Provinz Rheinhessen 2513 Hunde mit 10398,50 , bar unter in
Mainz 989 Hunde mit 4945 JL Die größte Anzahl Hunde befand sich m Jahre 1881/82 in Mainz mit 989 Stück, dann folgen Darmstadt mit 865, Ostenbach mit 770, Gießen mit 464, Worms mit 316 und Bessungen mit 267 Hunden. Die geringste Zahl der in einer Gemeinde mit Communalsteuer belegten Hunde betrug 7 und kam diefelbe in zwei Gemeinden vor.
Berlin, 9. Juni. Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Seit mehreren Tagen beschäftigen sich wieder einzelne Blätter mit den Reisedispositionen des Reichskanzlers Fürsten Bismarck. Natürlich widersprechen fich dre Nachrichten stetig, denn in diesem Augenblicke dürfte der Reichskanzler noch kerne feste En^ schließung getroffen haben; ja, es ist sogar zweifelhaft, ob er überhaupt nach Kissingen gehen wird. Ist es doch Thatsache, daß die Emen bestimmt wissen wollen, es seien bereits in Kissingen die früheren Wohnraume wieder gemrethet, während die Anderen behaupten, Fürst Bismarck werde gar fernen Badeort m diesem Jahre besuchen, sondern den Sommer in Varzin verbringen.
- Die Wahlprüfungs-Commission hat in ihrer heukgen Sitzung^ Wahl des Abg. Mckert-Danzig für gültig erklärt und beschlosien über die m den Protesten gegen diese Wahl angeführten Beschwerden Erhebungen nicht ?U ”er-Commission zur Vorberathung des Unfall- uÄ,Krankenkassen- Gesetzentwurfes hat heute trotz dreistündiger ^rathung 4 Paragraphen un'd zwar §.13 des
Umständen wird es m der That imme^ fragt ch , Gesetz m der laufenden Sessi°nzuSü-nde znb genannten Paragraphen beantragte Abg. @emeinbcn }Ur @r,
welche den Verwaltungs-Behörden das Rech g g ber u versichernden
rlchlung von Ortskrankenkassen 5U 2Intrag wurde damit moti-
Arbeiter mindestens oO betrag , Ortskrankenkassen zu errichten, in
virt,_ daß das Compelle für ekrankenkaffen, welche die Gemeinden mit den sonst bestehen blei&enben f Elasten liege, und daß ein die Gemeinde- Kosten, wie z. «unnöthig sei. Seitens Autonomie störender Owa g barau( hingewiesen, daß bei der Lethargie Mek Gemeindevenoaltung«, dir bei dem >etzt in Kraft b°sindlich-n Gesetze
Betreffend: Die Entlassung der Schüler aus der Volksschule. ~~~ am 12. Ium 1882.
Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comnuffion Gießen an die Schulvorstände des Kreises.
fiinnen weil sie bis dabiu die Volksschule 8 Jahre lang besucht hatten, so eröffnen rott Ihnen, daß die Cnüassung solcher Kmder unsiallyatl t,l. -t^te ^Usnay
beS ^°^Sie wollm Tmach die betr. Eltern, wo dieses nothig wird, entsprechend bedeuten und strengstens darüber wachen, daß am Ende dieses Schuljahres keine Kinder entlassen werden, welche erst nach dem 30. September 1883 ihr vierzehntes Lebensjahr erreichen.
Dr. Boekmann.-------- ---—
B, 3 Zimmer und Zu- hen.
N!bode, Kaplansgasse. freiindliche Mansar-cn- tr,8obentammer,Ä'f : und verschließbarem iethen bei and, Marb.-Str. 161. Zrm Kirchenrath Göry Wohnung, bestehend in ämmtlichem Zubehör, ist emiethen und sofort Tic- ! Söget, Nordanlage 116'. lilienlogis ist bis I.Juni ■ : W vermieden bei thel, Grünbergerstratze. ; VLoM MZuWr zu ' MantyW £ $ ffoniitienlwf Mitt, Grunb.-Str. undl.FamilüMolMg AMör, aus lo. > Sckreiner, Walltborft. SSwTySa'11
Löwengaste b.
ermiethen: im Vorderhaus unb eine, benbaus bei
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tane Nr. 13) enthält:
u Bekanntmachung Großh. Kreisamts Worms, die für das Rechnungsjahr lw2/83 zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse der Stadt Worms
Betreffend: Kreis-Lehrer-Conferenz. Gießen, am 12. Juni 1882.
Die Grohherzogliche Krtts-Schul-Commffston Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Die diesmbriae Kreis-Lehrer-Conferenz soll Mittwoch den 21. Juni, Vormittags 10 Uhr. auf dem Schiffenberg abgeha en werden Sie wollen die Lehrer Ihrer Gemeinden hiervon mit dem Anfügen in Kenntmß setzen, daß wir dringend wünschen muffen, daß ohne triftigen Grün kein Lehrer fehle. Ihre geistlichen Mitglieder werden zur Beiwohnung sreundltchst emgeladen.
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21 Der Anschauungsunterricht in der Volksschule. Referent: Lehrer Zörb zu Gießen. ..
3) Die beste Art der Einführung der neuen Orthographie in der Volksschule. Referent: Lehrer Dirlam zu Orunberg.
vr. Boekmann.—
Ar 134 Dienstag den 13. Juni
Gießener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.


