Ausgabe 
10.12.1882 Erstes Blatt
 
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gegangen (15.1 pCt-); sie war in der Superintendentur Gießen gestiegen (27.7 gegen 24.4 pCt ) und ist sich hier ungefähr gleich aeblieben; sie zeigt in der Superintendentur Mainz wie tm Vorjahre (20.9 gegen 17 3 pCt ) auch 1881 eine Steigerung (22.4 pCt ) Was die Vertheiluug der Sätze auf die einzelnen Decanate betrifft, so ist zu beachten, daß dieselben bei denjenigen Decanaten, welche größere Städte in sich schließen, durch diese jedesmal nachtheilig beeinflußt werden. Unter den fünf größten Städten zeigt Offenbach einen Rückgang (3 9 gegen 4 5 pCt. in 1880 und 42 pC gegen 1879); bei den übrigen Städten zeigen sich nur unerhebliche Schwankungen, welche auf zufällige Ursachen zurückzusühren sein werden.

Die Zahl der blo5 bürgerlichen Eheschließungen ist abermals zurückgegangen (7.7 gegen 6.5 pCt. für die ganze Landeskirche). Sie steht noch am höchsten in der Stadt Darmstadt (32.4 pCt-, tm Vorjahre 35.2) und in Worms (20.8 pEt., im Vor­jahre 23.3), ist in Gießen etwa gleich geblieben und zeigt in Offenbach und Mainz eine Abnahme (16.2 gegen 19.9 bezw. 6.1 gegen 9.7 pCt.).

TLe Zahlen der unehelichen Geburten zeigen gegen die vorausgegangenen Jahre nur geringe, nicht in Betracht kommende Schwankungen. Was die verhältnißmäßig große Zahl von solchen in den Städten Mainz und Gießen betrifft, so ist auf die in früheren Veröffentlichungen deßhalb gemachte Bemerkung zurückzuverweisen.

Die Beerdigungen ohne kirchliche Begleitung haben sich überall vermindert. (Superintendentur Darmstadt 31.1 gegen 33.4 pCt-, Gießen 19.8 gegen 21.7 pCt-, Mainz 24.5 gegen 27.9).- Es ist dabei zu beachten, daß die vorliegenden Zahlen­angaben deßhalb kein ganz genaues Bild ergeben, weil sie sich zum größten Theile auf ungetaufte oder unconfirmirte, bezw. noch nicht schulpflichtige Kinder beziehen, bei welchen an vielen Orten die kirchliche Beerdigung nicht üblich ist. Unterlassung der letzteren da. wo die Sitte sie fordert, ist abgesehen von den großen Städten äußerst selten- Auffallend zahlreich sind die unkirchlichen Beerdigungen in Darmstadt (50.4 gegen 55.4 pCt. im Vorjahr), Gießen 61.1 gegen 59.9 pCt), Offenbach (52.5 gegen 53.1 pCt.), etwas günstiger hat sich das Verhältniß in Worms gestaltet (40.2 gegen 52.4), bezw. am günstigsten steht es in Mainz, wo aber eine Steigerung eingetreten ist (24.1 gegen 21.3 pCt ).

Zur Statistik evangelisch-christlicher Barmherzigkeitsübung wird folgende Tabelle veröffentlicht:

N

kO

CQ

<9

sr

55

o

0.30

0.10

0.17

0.20

0.02

0.08

0.07

0.04

X

80,894 24,197

19,969

1.25 061

X

25,288

17,322

6 056

48,618

X

5,114

18,830

3,500

27,445

73

66

96

35

Superintendenturen Darmstadt . . Gießen . . . Mainz ....

Landeskirche . .

24

78

86

88

4 97 23 69 79

S« d c ZA

Namen der Superintendenturen.

~S5

0.09

0.07

0,05

0.07

Bemerkungen: Diese Durchschnittssätze sind auf den Kopf der evangelischen Be­völkerung berechnet.

Diese Ansätze zeigen, mit Ausnahme der Opfer und Collecten. bei welchen die absolute Summe (1880: 45.339.22 X) etwas größer geworden, das Procentoerhältmß das gleiche geblieben ist, einen Rückgang gegen das Vorjahr. Doch läßt gerade bet der Statistik evangelischer Barrnhe^zigkeitsübung das vorliegende Material noch in erheb­lichem Matze die erforderliche Genauigkeit vermissen. (Schluß folgt.)

Lokale-.

Gießen, 9. December. (Sitzung der Stadtverordneten vom 7. December.) An­wesend Herr Bürgermeister Bramm, Herren Beigeordneten Keller und Heß von Setten der Stadtverordneten die Herren: Baist, Diery, Gail, Grüneberg Hanstein, Hoch, Homberger, Lüdeking, Aug. Noll, Petri," Psann- müller, Schopbach, Vogt, und Wort mann. In der Sitzung vom 7. September d. I. wurde auf Grund verschiedener Offerten für den Umguß der zweiten Glocke auf dem Stadtthurm beschlossen, zunächst der Offerte des Glockengießerei Rinke in Sinn naher zu treten. Ern Schreiben des Kirchenoorftandes unterm 25. No­vember empfiehlt tndeß die Firma Hamm in Frankenthal, obgleich die Offerte Rmke sich um em Bedeutendes niedriger stellt, als diejenige von Hamm, welch' Letzterer außerdem das Aufhängen der Glocken nach eigenem System, mit sog. Antifrictionslagern, Herstellen will, welches den Vorzug besitzt daß die Reibung auf ein Minimum beschränkt und die Zahl der das Läuten verrichtenden Männer bis auf 2-1 rebucirt wird. Die Baar auslagen der Stadt würden sich bei Annahme der Hamm'fchen Offerte auf 1972,10 X. Jur Ä0Cnc A"ke's auf 1230 <X belaufen, wobei der Preis für die von Hamm offerirte flocke sich auf 4506 <X stellt, wovon für das Metall der alten Glocke 3003,90 in Abzug ,mmen, wogegen Rincke die Glocke mit 3845 X und das in Abzug zu bringende 5% ? ^>^00 ^ berechnet. Für das Aushängen der Glocken berechnet Hamm

470 X,JKmfe 275 X Auf Antrag des Herrn Beigeordneten Heß wird beschlossen h,O,nr?{*a^aDOn ^era? mmr rfür bte Schloßkirche zu Pforzheim hergestellte Geläute bezüglich des neuen Aufhangesystems besichtigen zu lassen und wird hierzu Herr Stadt- baumeifter Stief bestimmt. Der Voranschlag der evangelischen Kirche für 1883/84 niirb genehmigt, nach Reductioa des in demselben vorgesehenen Betriebskapitals von 1000 auf 600 X Als größere Posten figurtren in demselben das Umhängen der Glocken und der Umguß der zweiten Glocke, die Reparatur des Kirchendaches, sowie das Umandern der Kirchthüren zum Oeffnen derselben nach Außen. Der Voranschlag beziffert sich demnach in Einnahme und Ausgabe auf 17342,50 X - Dem von der Firma^Aird in Berlin ^lngereichten Vorschlag für bte Herstellung ber Wasserleitung soll naher getreten unb Verhanblungen mit dieser Firma angeknüpft werden - Ent- dem Vorgänge anderer Städte wird beschlossen, zur Unterstützung der durch die Ueberschwemmung betroffenen Gemeinden am Rhein und Main 1000 X beiun tragen. - Ein Schreiben Großh. Bürgermeisterei Leihgestern an Großh. Kreisamt Gießen enthält das Verlangen nach Herstellung einer Kreisstraße von Leihgestern nach Gießen. Auf desfallsiges Rescript Großh. Kreisamts an Großh. Bürgermeisterei Gießen beschließt die Versammlung, daß die Stadt Gießen den im Gesetz, den Bau und die Unterhaltung der Kunstftraßen betr., enthaltenen Bestimmungen gemäß sich an dem Bau dieser Straße betheiligt. Ein Antrag, bet Gelegenheit der Eindeckung der Staats­straßen auch die Gemeindewege Herstellen zu lassen, wird genehmigt, nachdem Großh. Kreisbauamt die eben in Thätigkeit sich befindliche Straßenwalze der Stadt zur Be- nutzung zur Verfügung gestellt hat. - In die Zählungs-Commission für die im Januar 1883 ftattsindende Viehzählung werden die Herren Vogt, Wortmann, Hoch und ^L-chopbach gewählt, sowie für die Stelle eines Ersatzmannes für die Kreis-Ersatz- Commission Herr Petri. Auf bezügl. Schreiben des Kirchenoorftands wird die Aufstellung einer Gaslaterne hinter der Kirche beschlossen. Ferner spricht man sich für Aufstellung einer Laterne an der Nordanlage, zwischen Wallthor und Schottstraße, aus Die in voriger Sitzung beschlossene Beleuchtung der öffentlichen Aborte wird dahin erweitert, daß die betreffenden Laternen als Straßenlaternen betrachtet, somit von der Gasfabrik unterhalten werben. Der Anschaffung von 60 neuen Feuereimern wird ^?ehuttgung ertheilt. Die von den Kindern und Erben des verstorbenen Commerzien- raths Gg. Karl Gail errichtete Stiftung, deren Zinsen von je 200 X 'an hiesige Avme am Todestage des Stifters, 27. Januar, vertheilt werden sollen, ist von der Stadt Gießen angenommen und von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog bestätigt worden. Der Erwerb von Straßengelände vor den Häusern der Herren Goldarbeiter 0und Metzgermeister Meister zum Zwecke der Straßenerweiterung wird genehmigt. . ..-^e Verpachtung des nördlichen Thoryauses am Neuenwegerthor zur Verwendung beweiben als Bataillonsbureau für den jährlichen Pachtpreis von 150 X wird befür-

Die Voranschläge für die Herstellung des alten Anneröder Weges (45 X\ ^^Abges von der neuen Aula nach dem Schiffenberger Wege (145 <X), des Fuß- br d^vv fche Schanze (63 X\, des Weges hinter dem Wenzel'schen Garten » L vorkommender Pflasterarbeiten) werden genehmigt, desgl. die Erhöhung b^ Tr°"o>r« vom alten R°,hh-msk ab bis an den Kirchenplatz und von der Schloß- gaffe bis an den Lindenplatz. v D

Äur kaufmännischen Verein wird nächsten Dienstag, wie aus dem Jnseraten- theile ersichtlich, der auch in Deutschland bereits wohlbekannte Schnellmaler Herr Ritter von Palm aus Wien eine Probe seiner bewundernswerthen Kunst ablegen, und haben dazu auch Nichtmitglieder freien Zutritt.

AuS vielen bedeutenden deutschen Orten liegen uns durchgehends sehr rühmliche Berichte über seine dortigen Product onen vor und wollen wir daraus nur einige hervorheben. ö

Dem Schwäb. Merkur schreibt man von Ems den 24. Juni er.:

Vergangenen Samstag hatte Herr Ritter von Palm, der als Schnellmaler in unseren Gesellschaften so manche heitere Stunde bereitet, die Ehre, Proben seiner viel­bewunderten Kunst vor Sr. Majestät dem Kaiser in Ems und zwar in den Privat- gemächern, ablegen zu dürfen. Die Aufgabe, die der Kaiser dem Künstler gestellt und welche dieser in Gegenwart des Herzogs von Nassau, der Herren von Perponcher von Lehndorf, v. d. Golz, Hofrath Bork und mehrerer Anderer in 16V2 Minuten zu lebhaftem Vergnügen des Kaisers und der Gesellschaft löste, war eine Landschaft italienischen Charakters. '

Metzen, 9. December. Wie bereits angezeigt, findet die diesjährige Weihnachts­feier des Eoang. Kirchengesangvereins morgen Abend statt. Es werden dabei neben den altberühmten Weihnachtsliedern, die jedes Jahr wiederkehren, als z. B.: Es ist ein Ros entsprungen; Stille Nacht; dem reizenden altböhmischen: Kommet, ihr Hirten; Herbei, 0 ihr Gläubigen u. a., besonders folgende Stücke neu zum Vortrag kommen: Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, von Homilius; panis angelicus von Palestrina; Brich an, du schönes Morgenlicht, aus dem Weihnachtsoratorium von Bach und ein Frauenterzett von I P. Schmidt. Auch auf die Orgelvorträge des in seinem Fach hervorrag nd tüchtigen Herrn Organisten Opp e l von Grünberg dürfen wir auf­merksam machen. Bet dem erfahrungsgemäß starken Zudrang dürste es sich empfehlen sich reservirter Plätze zu versichern, wofür Karten bei Herrn Buchhändler Ferber xu haben sind.

** Gießen, 9. December. (Theater.) In den letzten Tagen trat ber Gast, Herr Janez Mally, in der PosseMichel Gradaus" und in dem Moser'schen SchwankDas Stiftungsfest" als Vereinsdiener Schnake auf. Mally's Charakter­bilder sind eine vollendete Miniaturmalerei. Jeder Zug darin ist in's kleinste Detail hinein sorgfältig und lebenswahr gezeichnet und gemalt. Da ist auch nicht ein Strich, von dem man sagen könnte, er ist unecht oder unwahr. Zu dieser frappanten, durch­gebildeten Technik gesellt sich ein naturwüchsiger Humor, der auch den eingefleischtesten Hypochonder unwiderstehlich zum Lachen bringen mutz. Wir sollten dem, der uns herzlich lachen macht, von Herzen dankbar sein, und dazu bot die Benefiz-Vorstellung am Freitag die passende Gelegenheit, aber selbst der phantasievollste Berichterstatter würde sich zu den epitheta ornantia, als da sind:Bis zum Giebel gefüllt",dicht­gedrängt",bis auf den letzten Platz besetzt" 2c, nicht haben aufschwingen können. Wer wird den richtigenZug" in's Theater bringen?

Gestern Nachmittag stürzte an der Wieseckbrücke auf dem von der lieben Jugend blank geschliffenen Bohlen-Trottoir ein älterer Herr hin und verletzte sich da­durch erheblich. Em gleiches Malheur vassirte in der Schulstraße einer Dame. Es ergebt daher an Lehrer und Eltern die Bitte, ihre Kinder auf das Gefährliche einer solchen Schleife in den Straßen ber Stadt aufmerksam zu machen. Wie leicht ist ein Bein- oder Armbruch die Folge jugendlicher Unbedachtsamkeit.

Die Entstehung von Gicht und Rheumatismus.

®cnrtl Ivir uns in der nachfolgenden Skizze mit diesen Erkrankungen be- fchaftigen, so geschieht ,dies ans dem Grunde, weil die eigentliche Ursache di-ser Leiden noch so wenig gewürdigt wird und viele Leute an allerdings mit großen Versprechungen empfohlenen, aber vollständig zwecklosen Mitteln, Kuren rc. ihr Geid verausgaben. Gicht, und Rheumatismus werden entweder ererbt oder durch Leichtlebigkeit, Schwelgerei, Verkältung rc. erworben und genügt häufig ein momentanes Abkühlen des Körpers durch Zugwind oder Naßwerden, der Aufenthalt in einer feuchten Wohnung u. dgl. m-, um diese Leiden heroomnrufen.

Der eigentliche Sitz dieser Krankheiten ist fast immer im Blute, welches große Mengen harnsaurer Salze mit sich, führt, die nicht durch den Urin abgeleitet werden, sondern fortwährend im Blute kreisen, bald hier bald dort schmerzen verursachen, sich in den Gelenken festsetzen, dieselben entzünden und so die (größten Qualen erzeugen- Im weiteren Verlauf der Krankheit entstehen sog. Gicht-Knoten und Lähmungen der Glieder. Als Vorläufer bei der Gelenkgicht stellt sich gewöhnlich Unbehagen, Ver­stopfung, pappiger Geschmack im Munde, belegte Zunge rc. ein, der Urin färbt sich dunkel und es macht sich ein herumziehender schmerz bemerkbar- Bleibt die Gicht auf die Gelenke beschränkt, so sind die Schmerzen qualvolle und kaum zu ertragende, aber immerhin ist diese Art des Leidens nicht mit so vielen Gefahren verbunden, als wenn der Krankheitsstoff, - die harnsauren Salze fortwährend im Blute cirkulirt und neben den herumziehenden Schmerzen leicht durch Festsetzen der Salze an edle Organe, Magen- und Darmkrampf, Herzleiden, Geschwüre, Schwindelanfälle, Lähmungen, Epilepsie, Asthma rc. entstehen kann. Dem berühmten Arzt D.-. Liebaut, Ritter der Ehrenlegion, rc- ist es nun gelungen, durch eine ebenso rationelle wie einfache Regenerationskur di-' krankhafte Blntbildung zu hemmen, die harnsauren Salze durch den Urin abzuleiten und so das Leiden zu beseitigen Es verdient deshalb dieser neue, äußerst wichtige Fortschritt im Interesse aller Leidenden bekannt gegeben zu werden, insbesondere als die Methode einfach, sicher und daher auch für den nicht mit Glücks­gütern Gesegneten anwendbar ist. Herr Dr. Liebaut hat seine langjährigen, reichen Erfahrungen in einer BroschüreDie Regenerationsknr nach Dr. Liebaut" niedergelegt, welche Allen mit obigen Leiden geplagten eine willkommene Hülfe sein wird- Die Broschüre ist in der Er raß'scheu Buchhandlung in Frankfurt a. M- a 50 Pfennig auch gegen Einsendung dieses Betrages zu haben 8154

Handel und Berkedr.

Gießen, 9. Dezember. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.201.25, Hühnereier per Stück 78 Käse per Stück 49 Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 22 Linsen 1 Liter 26 H, Tauben das Paar 6065 H, Hühner per Stück x 0.70-1.20, Hahnen per Stück X 0.80 bis X 1.40, Enten per Stück X 22.20, Ochsenfleisch per Pfund 66-70 Kuh- und Rindfleisch 5660 Kalbfleisch 54 bis 56 Schweinefleisch 6264 Hammelfleisch 6066 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 5.007.00, Zwiebeln per Centner X 3.00, Milch per Liter 1418 Gänse per Pfd. 46-56 Weißkraut 100 Stück X 24.50.

. Herborn, 4. Dezember. Auf den heutigen Markt wurden gebracht: 224 O hsen, 186 Kühe und Rinder, 527 Schweine- Auf unsere 12 Jahrmärkte dieses 9?Ar.^lDar.cn "2. Ganzen aufgetrieben 3629 Ochsen, 3978 Kühe und Rinder und - 0^Schweine. Der nicht im Kalender verzeichnete diesjährige Weihnachtsmarkt abgef aUen^ Dezember und der Neujahrsmarkt Donnerstag den 28. Dezbr-

_ a. M.. 9. December, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer

Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 246V. Staatsbahnactien 293V2, Galizier 258V<, Lombarden 117V2, Rord- westbalmactien 170, Darmstädter-Bankactien 1533/e, Oberschlesische E.-B.-Act. 258, Silberrente 65Vs, 4% Ungar. Goldrente 73, 4% 1880er Russen 68»/16, Bussen 86V4, 2. Orient-Anleihe 543/l6, Spanier 61V2, 50/0 Rumänische .Kente 92_/8, 4% Unific. Egypter 73Vt» Disconto Comm. 196V1, Gotthardbahnactien 117 /4. Tendenz:.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

, December. 6 Kaufmann Theodor Karl Hermann Martin Löber von Gießen mit Marie Magdalene Winter, Tochter des verstorbenen Wagnermeisters Konrad Winter von Babenhausen. 6. Gepäckträger Johann Adam, gen. Georg Lesch, Wittwer

er$' "E Louise Bender, Tochter des verstorbenen Müllers Peter Bender von Rieder-Wetz. 6. Bauunternehmer Georg Koch mit Bertha Aletta Pöschel, Tochter des Bauunternehmers Eduard Pöschcl zu Gießen. 7. Schlosser Jakob Rau von Groß- Buseck mit Elisabethe Weimar, Tochter deS Geschirrhändlers Philipp Weimar von