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__ fEdtson's ßdratb-1 Der berühmte amerikanische Erfinder Edison ist ver- heirathet. Grisfin, sein Privatseeretär, erzählte einem Mitarbeiter der Jllustrat-d Newyork Times" hierüber Folgendes:Di- Id--, zu h-irathen wurde Edison zuerst Mn einem intimen Freunde n°h-g-l-gt, der ihm erklärt-, er brauche unbedingt-in- Gattin, bie feinem großen Hause vorsteh-, welches von-in-r Haushälterin und m-hr-r-n Di-n-rn besorgt wurde, Edison selbst war diese Idee niemals zuvor in den Sinn gekommen, denn er ist bekannt als der scheueste und nüchternste der Manner; der Vor­schlag schien ihm aber zu g-sall-n und fast furchtsam fragte -r, wen er heirathen sollr Etwas unbestimmt antwortete der Freund:Irgend -ine, sie Sfiben c*nc Slnja^I hübscher Mädchen drüben in Ihrer Fabrik. D ese mögen nicht besonders sein und ge­bildet sein aber sie sind achtbar und das ist die Hauptsache," Edison ging mit dem Freund: in die Arbeiisräume, hielt Umschau, traf feine Wahl und stellt- kurM-g die enisch-idend- Anfrage. Das ist Edison's Art, G-fchaste abzuthun, aber baS Mabch-n war trotzdem verwirrt. Sie verlangte Bebenkzett und Ebison gewahrte ihr e n- Woche. Am Enbe blefer Zeit nahm sie feinen Antrag an und st- wurden ohne Aufschub ver- h-irathet. Edison beschloß eine Hochzeitsreise nach den Neu-England-Staaten und Canada. Als das Neuvermählte Paar nach der Bahnstatton fuhr passirten sie sein Laboratorium. Sich seiner Gattin zuwendend, bat Edison dies-, ihn für einige Minuten ,u entschuldigen, da irgend eine Angelegenheit feine Anwesenheit im Laboratorium er­fordere: er würde zur rechten Zeit wiederkommen. Aber der Train kam und ging mehrere andere «jäten dasselbe, aber Edison tarn nicht. Die junge Frau, welche seine Eigenthümlichkeiten kannte, suhr nach dem Hause zurück und erwartete dort ihren Gatten. Aber sie sah ihn nicht durch achtundvierzig Stunden. In irgend eine Jd-e oertleft, die ihm plötzlich gekommen war, vergaß er seine junge Gattin, den Honigmond und die Hochzeitsreise." i^_

Schiffsberlcht^ Mitgethetlt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger, Gießen. Ox

Bremen, 3. October. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Pofidampfer Rhein Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. September von Bremen und am 22. September von Southampton abgegangen war ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 4. October. Wer transatlantischen Telegraph.^ Der Poftdampfer General Werder, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. September von Bremen und am 22. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 4. October. Der Postdampfer Salier, Capt. C- Wiegand, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. September von Newyork abgegangen war, ist heute 2 Uhr MoraenS wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 4 Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 103 Passagiere und volle Ladung.

Handel und Verkehr.

Limburg, 4. Oktobr. Rother Weizen X 17.40, Weißer Weizen X 17.00, Korn X 12.50, Gerste X 8.20, Hafer X 6.10, Erbsen X., Kartoffeln X.

Frankfurt, 4. Okt. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu <//£3.504-00, Strohs 1.852.60, Eier das Hundert 67.50, Stück 68^, Butter 1. Qualität X 1.40, 2. Qualität X 130, Kartoffeln per Centner X 3.003.50, Bohnen per Pfd. 1218 H, Wirsing 610 Blumenkohl 1540 H das Stück, 1 Hahn J; 0, 1 Suppenhuhn X 0.600-80, 1 Ente X 1.301.50, 1 Taube 4550 1 Gans X 4.006.50.

Frankfurt, 4. Oct. Angetrieben waren ca- 95 Ochsen, verhältnißmäßig viel, die nicht alle verkauft wurden. Es stellte sich 1. Qualität per Centner Schlachtgewicht auf X 70, 2. Qual- auf X 6566. Der Antrieb von Kühen war nicht aroß und stellten sich die Preise dafür wie am Montag. Kälber waren ca. 300 angetrieben und billiger als am Montag. 1- Qualität wurde zu X 6065 verkauft, geringe Sorte war zu X 50 zu bekommen. Schweine waren ca. 250 Stück gute Hannöv- Race zu­getrieben, der Durchschnittspreis war X 66. Hämmel waren keine am Markt.

Frankfurt a. M., 5. October, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 268V2, Staatsbahnactien 2967/8, Galizier 2713/4, Lombarden 1223/e, Nord- westbahnactien 1845/8, Darmstädter-Bankactien 158, Oberschlesische E.-B.-Act. 257Ve, Oesterr. Silberrent- 66, 4% Ungar. Goldrente 7415/10, 4% 1880er Russen 70Vie. 5o/o 1877r Russen 867/s, 2. Orient-Anleihe öOVs, Spanier 645/8, 5% Rumänische Rente 91 Ve, 4% Unific. Egypter 70V4. Tendenz schwach.

Die als Bettlerin umherziehende Christine Rühl von Gellshausen ist in einer Strafsache als Zeugin zu vernehmen.

Sämmtliche Polizeibehörden werden hiermit ersucht, Recherchen nach der­selben anzustellen und sie im Be­tretungsfalle anzuweisen, sich bei dem Großherzoglichen Amtsgericht Homberg, dem Großherzoglichen Amtsanwalt zu Alsfeld oder auf dem Bureau der hiesigen Staatsanwaltschaft zur Ver­nehmung zu sistiren.

Gießen, den 30. September 1882. Der Erste Staatsanwalt bei Groß- herzoglichem Landgericht der Provinz

Oberheffen:

0492 Zimmermann.

Lieferung.

Für das Großherzogliche akademische Hospital zu Gießen sollen nachstehende Gegenstände im Wege der Submission beschafft werden und zwar:

circa 460 Centner Kartoffeln,

10 gelbe i

n 4 weiße Rüben,

1 ,, rothe s

6 untererdige gelbe

Kohlrabi,

4 Aepsel,

10 Zwrebeln,

4 Zwetschen, ge­

dörrte,

600 Stück Weißkraut,

60 Rothkraut,

200 Wirsing,

250 Lauch,

250 Sellerie,

5 Gtr. Stroh.

Schriftliche Offerten mit der Auf­schrift:Lieferung für das akademische Hospital" sind bis zum

11. October lfd. Jr.,

Vormittags 12 Uhr, portofrei auf das Verwaltungsbureau einzufenden, woselbst auch die näheren Bedingungen eingesehen werden können.

Gießen, den 3. Oktober 1882. 6487 Die Großherzogliche Direktion.

Montag den 9. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, wird mit der Versteigerung in der Woh­nung des verstorbenen Herrn Hauptsteuer- amtscontroleur K o r w a n fortgefahren und kommen namentlich Kleiderschränke, Tische, Stühle, 1 Spiegelschrank, Silberzeug, Vorhänge, Kommoden, 1 Schreibtisch und Spiegel'zur Versteigerung.

Gießen, den 5. October 1882. Großherzogliches Ortsgericht.

6513 Lüveking.

6500 Drei alte Treppen verkaufen Kauffmann & Co., Alicestraße.

Allgemeiner Anzeiger.

Kieler Bücklinge,

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Giestener Iüurnalleftürkel Nr. 2.

Dasselbe enthält folgende 6 Journale:

Bazar, Neues Blatt, Daheim, Deutsches Familienblatt, Garten­laube, Romanbivliothek

und kostet bei halbjährlichem Abonnement vierteljährlich X 1.80. Aeder Abonnent erhält wöchentlich einmal obige 6 Blätter. Gefl. Beitrittserklärungen werden baldigst erbeten.

Gießen, Seltersweg. Fr. E. Fehsenf eld,

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Mterie der landwirthsch. Ausstellung zu Darmstadt.

Wir geben hierdurch bekannt, daß die Ziehung der Gewinne Samstag den 4. November ds. Js, Nachmittags 3 Uhr, dahier geginnt.

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Darmstadt, den 1. Oktober 1882.

Der Central-Ausschuss.

6460 Das Vorderhaus der Kosraithe zum Adler in der Wallthorstraße soll

Dienstag den 10. Oktober d. Js.,

Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle auf den Abbruch versteigert werden.

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