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Lokale-

haben. Ob auch ein starkes Wollen, bleibt eine andere Frage. Gestern Abend ist nun . Arabi von Kairo herübergekommen und vom Khedio nebst dem türkischen Vormunde schon in der Nacht empfangen worden-

Gieße«, 1- Juli. Heute beging unsere Hochschule ihr Stiftungssest, jedoch zum ersten Male mit einer größeren öffentlichen Feier. Die große Aula, an und für sich schon ein prächtiger Raum, war mit Blumen und Laub festlich dekorirt und der Schmuck durch zahlreiche geschmackvoll angebrachte Fahnen der hiesigen studentischen Verbindungen wesentlich erhöht. Schon vor 11 Uhr füllten sich der Saal und die Nebenräume mit Damen und Herren, worunter die Spitzen der Behörden, der Stab des hiesigen Regiments, die ersten Chargirten der Studenten-Verbindungen in fest­licher Chärpe rc. heroorzuheben sind. Das hiesige Orchester und die Mitglieder des akademischen Gesangvereins waren an dem südlichen Ende des Saales in hübscher Ordnung gruppirt- Punkt % nach 11 Uhr begann die Musik mit dem wohlgelungenen Vortrage des herrlichen Hochzeitsmarschcs aus Mendelssohn'sSommernachtstraum", unter dessen Klängen die Professoren, geführt von ihrem Rector, welcher mit der von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog gestifteten goldenen Kette geschmückt war, in den Saal traten. Den Zug schlossen die Universitätsdiencr, die Universitätsscepter tragend. Nachdem der Chor ausPaulus":Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden ver­kündigen", gesungen war, hielt Se. Magnificenz, der derz. Rector, Herr Professor Laspeyres. die Festrede.

Anschließend an den gesungenen Chor empfahl er in kurzen aber eindringlichen Worten sowohl den Studirenden als auch den akademischen Lehrern den Frieden, der weder bei der akademischen Jugend, trotz ihrer verschiedenen Bestrebungen, noch bei den Professoren, auch wenn in den Senatssitzungen öfter harte Kämpfe vorkommen sollten, auf die Dauer gestört werden dürfte. Redner hielt seinen Vortrag über die Statistik der Universitäts-Professoren und Studirenden. Die Rede war aber nicht trocken, wie man bei statistischen Notizen erwarten kömttr, sondern höchst interessant und ge­würzt mit attischem Salz und geschmückt mit den schönsten Blüthen des Humors. Aus dem Inhalt des Vortrags selbst können wir, der Kürze der Zeit wegen, nur einige Sätze heroorheben. So erfuhren wir, daß, während Berlin, Göttingen und München in Bezug auf das Alter ihrer ordentlichen Professoren die ältesten Universitäten sind, Gießen als die jüngste dasteht. Namentlich ist hierin die theologische Fakultät in Gießen hervorzuheben, in welcher im Mittel ein Professor erst 34 Jahr alt ist, während im Jahr 1879 nicht einmal die Ziffer 31 erreicht wurde. Was die Statistik des Wechsels der Professoren an den einzelnen Universitäten mit deutscher Zunge betrifft, so wird am wenigstens gewechselt in München, Leipzig und Czernowitz, am meisten in Gießen, Rostock und Bern.

Warum Gießen gerade als eine so junge Universität dasteht, erblickt Redner außer ihrer Kleinheit rc. in dem Umstand, weil Hierselbst eine größere Anzahl pensionirter Professoren vorhanden sind, die, zu den anderen hinzugerechnet, die Durchschnittszahl von 46 auf 5051 Lebensjahre erhöhen würde. Der Wechsel der Professoren ist seit 1860, seit der Vervollkommnung des Eisenbahnnetzes in Deutschland, ein besonders starker und das Nomadenleben der Professoren ein so bedeutendes geworden, daß seit der genannten Zeit an hiesiger Hochschule 2333 pCt., ja in den letzten Jahren sogar 43pCt. wechselten.

Anschließend an den Vortrag wurde von dem Rectcr mitgetheilt, daß von den im vorigen Jahre gestellten Preisaufgaben nur eine, die, die Untersuchung des Kalk- spath aus der Umgegend von Gießen betreffende, von dem Studiosus Stromann aus Offenbach eingebracht und für preiswürdig erkannt wurde. Hieran reihte sich die Ver­lesung der neu gestellten Aufgaben. Zum Schlüsse der Feier sang der akademische Gesangverein denHalleluja-Chor" aus MendelssohnMessias"- mit Orchesterbegleitung und unter den mächtigen Klängen des Kriegermarsches aus Mendelssohn'sAthalia' entleerte sich der Saal, unter dem Vorantritt des Rectors und der übrigen Professoren.

Gießen, 1.Juli. (Gießener Concert-Verein.) Das letzte Concert unseres Vereins, welches in der Stadtkirche nächsten Dienstag, den 4. Juli, stattfinden wird, dringt uns abgesehen von den Leistungen des academischen Gesangvereins drei bedeutende Solisten. Fräulem Knispel, die Sopranistin aus Darmstadt, hat sich in den letzten Jahren zu einer Höhe der Künstlerschaft emporgeschwungen, niorüder wir in der Kritik über ihr Mitwirken im Leipziger Gewandhause, im Gürzenichsaale in Köln, in Frankfurt a. M-, das Beste gelesen haben

Her Concertsänger Carl Diezel aus Frankfurt a. M-, der jugendliche Tenorist, besitzt eine ausgezeichnete Schule und vortreffliche musikalische Auffassung. Sein Auf­treten als Frithjof (in Mangold s Musikwerk) in Darmstadt hat jeden Hörer in hohem Grade befriedigt.

Herr Musikdirector Kayser (früher in Elberfeld), jetzt in Hagen, steht bei uns noch in bester Erinnerung als vortrefflicher Clavierspieler von dem ersten Concerte des vorigen Vereinsjahres. Somit sehen wir einem hohen musikalischen Genüsse entgegen-

Gestern Nachmittag 5 Uhr wurde im Hotel Einhorn die erste Sitzung des großen Regatta-Comitäs abgehallen. Wie wir vernehmen, haben sich die verichiedenen Comitäs, wie Bau-, Finanz-, Wirthschafts-, Vergnügungscomttä rc., constituirt und ist bereits das definitive Programm festgestellt worden

Samstag Abend 8 Uhr findet tn Wenzel's Garten (bei ungünstiger Witterung im Saal) großes Banket mit bengalischer Beleuchtung und Feuerwerk, sowie Concert der hiesigen Regimenlsmusik statt; Sonntag Nachmittag 2% Uhr: II. Regatta des Hessischen Regatta-Vereins auf dem Woog, verbunden mit Concert und Restauration, nach Beendigung der Wettfahrten Preisverthetlung auf dem Festplatz und Abends 9 Uhr Reunion in Wenzel's Garten.

Alles Nähere wird durch die Tagesprogramme bekannt gegeben werden.

Gießen, 1. Juli. Die Leistungen der Tyrolergesellschaft Schöpfer im gestrigen Concerte wurden von dem zahlreich anwesenden Publikum aufs Lebhafteste applaudirt und rechtfertigten in vollstem Maße den derselben vorausgegangenen Ruf und Alles, was wwohl über die einzelnen Mitglieder der Truppe, als über dieselbe in ihrem Gesammtauftreten berichtet wurde. Besonders ausgezeichnet wurde Fräulein Kehl welche nicht nur das nationale Holzinstrumentdas hölzerne Glachter" und die Streich- zityer, ebenso wie das Glaseuphontum mit Geschick handhabt, sondern auch in trefflicher Weise zu singen versteht. Aber auch die anmuthtgen Schwestern Stremitzer mit frischen Stimmen begabte, frische Alpenkinder und der Bassist Herr Plattner fanden lebhafte Anerkennung, ganz abgesehen von dem Ehepaare Schöpfer selbst. Im Allgemeinen darf man behaupten, daß die vielgenannte Rainer'sche Gesellschaft in Schöpfer eine sehr bedeutende Concurrenz bekommen hat, der Mancher den Preis zuerkennen dürfte.

- Am 29. Juni Nachmittags entlud sich über der Gemeinde Allendorf a. d. Lda. ein heftiges Gewitter, wobei der Blitz in die Wohnung des Dr. Vogt einschlug glück­licherweise ohne zu zünden oder größeren Schaden anzurichten.

Gestern Morgen wurde in einer Wirthschaft an der Grünbergerstraße von zwei unbekannten Handwerksburschen aus einem Schlafzimmer, während einer von beiden vor der Thür stehen blieb und der andere die Thal vollführte, ungefähr 40 JL an Geld aus einer Schublade gestohlen.

vermischt« *.

(Neues Papiergeld.) In der Reichsdruckerei ist man eben mit der Herstellung von neuem Papiergeld beschäftigt, daß demnächst in Fünf-, Zwanzig-, Hundert- und Tausendmarkscheinen zur Ausgabe gelangen wird. Die Scheine erhalten alle neue Zeichnungen und werden von demselben Papiere hergestellt, das wir bereits durch die Fünfziamarkscheine kennen. Echt ist der Streifen an demselben nur bann, wenn sich die bläulichen dünnen Faserstreffen, die sich im Rande befinden und welche eingefrorenen Krystallen gleichen, mit einer Nadel herausnehmen lassen. Ob dies eigenthümliche Papier allen Anstrengungen jener Dunkelmänner Widerstand leisten wird, welche sich mit der Nachahmung von Werthzeichen trotz aller hohen Strafen dennoch hin und wieder befassen, das muß die Erfahrung lehren.

Eine neue Art von Belustigung in Indiana ist das Ei-Springen. Die Wetteifernden nehmen in jede Hand ein Ei und machen so einen Sprung; wer am weitesten springt, ohne die Eier zu zerbrechen, ist Gewinner. Dies ist nicht so 1 b;dt man c(n*m Sprunge unwillkürlich die Hand fest zudrückt und das Ei

Handel und Verkehr.

Gießen, 1. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per M <Al. 0.800.86, Hühnereier 56 und 2 Stück 0 H, Enteneier per Stück 6 V Käse per St. 57 H, Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 20 4, Linien 1 Liter 30 H, Tauben das Paar 6580 Hühner per Stück JL 1.001.20, Hahnen per Stück JL 0.651.10, Enten per Stück JL 1.501.70, Ochsenfleisch per Pfund 6466J9> Kuh- und Rindfleisch 5456 4, Kalbfleisch 44 bis 50 4, Schweinefleisch 6264 ä' Hammelfleisch 6070 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 5.506.00, Zwiebeln per Centn er 1214, Milch per Liter 1418 4, Kirschen per Pfund 30io 4-

Frankfurt a. M., 1. Juli, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphische Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen} Creditactien 265%, Staatsbahnactien 271, Galizier 2663/4, Lombarden 109%, Nord- westbahnactien, Darmstädter-Bankactien 158, Oberschlesische E.-B.-Act. 249 Oesterr. Silberrente 65-/4, 4% Ungar. Goldrente 74%, 4% 1880er Russen 68^/' 5% 1877r Russen, 2. Orient-Anleihe 56%, Spanier 27%, 5% Rumänische Rente, 4% Unific. Egypter 54%. Tendenz schwankend.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

Juni. 24. Schuhmacher Heinrich Schaub von Schotten mit Anna Katharine Sippel, Tochter des verstorbenen Leinwebers Philipp S'ppel von Schlitz. 27. Tag. löhner Friedrich Wimmer von Alt-Buseck mit Marie Heibertshausen, Tochter des Ackermanns Heinrich Heibertshausen von Staufenberg. 27. Schlosser Heinrich Ludwig Karl Stein von Frankfurt a. M mit Anna Sophie Christiane Notholt. Tochter des verstorbenen Seelootsen Johann N-colauö Notholt von Bremerhafen. 27. Kaufmann Karl Christoph Friedrich Merkel von Gießen mit Katharine Kling, Tochter des ver­storbenen Bahnhof-Arbeiters Johannes Kling von Wieseck. 29.1 Gerber Karl Christian August Johann Conrad von Dillenburg mit Henriette Müller, Tochter des verstorbenen Hermann Müller von Battenberg. 29. Schmied Johann Becker von Londorf mit Elisabethe Leim von Alsfeld. 29. Eisenbahnarbeiter Heinrich Roth von Daubringen mit Henriette Schneider, Tochter des Bergmanns Johannes Schneider von Ehrings, Hausen.

Eheschließungen.

Juni. 24. Kaufmann Georg Heinrich Karl Emil Schirmer mit Antonie Johanna Auguste Magdalene Knorr, Tochter des Landgerichts-Präsidenten Ludwig Knorr zu (Sieben. 24. Steinhauermeister Heinrich W'ßner von Geilshausen mit Marie Schäfer, Tochter des verstorbenen Steinhauers Heinrich Schäfer von Alt-Buseck. 29. Kreis- Assistenzarzt Dr. Karl Georg Eduard Julius Gottfried Spamer mit Julie Karoline Pfftor, Tochter des Kaufmanns Emil Pfftor von Gießen.

Geborene.

Juni. 16. Ein Sohn von auswärts, Heinrich. 18. Ein Sohn von auswärts,

August. 19. Dem Schlosser Louis Goß ein Sohn, Christian. 21. Dem Taglöhner Johannes Stecker ein Sohn. 21. Eine Tochter von auswärts, Elffe. 22. Dem Arbeiter Christian Wagner I. ein Sohn, Martin. 23. Dem Hülfsführer Johannes Seth eine Tochter, Johanna Katharine. 25. Ein Sohn von auswärts 26. Dem Kunstgärtner Gustav Lehmann ein Sohn, Gustav Max. 29. Dem Schuhmacher Georg Luh eine Tochter, Marie Margarethe Clementine.

Gestorbene.

Juni. 23. Dem Maurer Daniel Weißenstück eine todtgeborene Tochter. 24. Ein Sohn von auswärts, Adolf, 2 Monate alt. 25. Maite, 5 Monate alt, Tochter des Arbeiters Peter Merkel. 26. Eltse Schreiber, 64 Jahre alt 26. Katharine Leierzapf, 9 Jahre alt, Tochter des verstorbenen Porcellanosenmachers Jean Leierzapf. 27. Ernst Karl, 4 Monate alt, Sohn des Porcellanmalers Ernst Gebhardt. 27. Taglöhner Wilhelm Kreiling, 47 Jahre alt 28- Bäcker Heinrich Steller, 31 Jahre alt, von Hungen. 28. Wilhelmine Becker, geb. Schwarz, 55 Jahre alt. von ©emünbeii- 29. Der pens. Postillon Justus Buseck, 76 Jahre alt. 29. Eine Tochter von auswärts, Marie Katharine, 8 Monate alt 29. Bergmann Johannes Keßler, 50 Jahre alt, von Groß-Linden. 30. Georg, 23 Tage alt, Sohn des Heizers Johann Schaum.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 24. Juni. Georg Heinrich Carl Emil Schirmer, Kaufmann zu Gießen und Antonie Johanna Auguste Magdalene Knorr, des Großh. Landgerichts-Präsidenten Ludwig Knorr eheliche ledige Tochter.

Den 25. Juni. Heinrich Wißner, Sternhauermeister in Gießen und Marie Schäfer, des verstorbenen Steinhauers Heinrich Schäfer tn Alt-Buseck eheliche ledige Tochter.

Den 29. Juni. Dr. Karl Georg Eduard Julius Gottfried Spamer, Kreis- assistenzarzt in Mainz und Julie Karoline Pistor, des Rentners Emil Pistor dahier eheliche ledige Tochter.

Getaufte.

Den 25. Juni. Dem Fuhrmann Wilhelm Wilke eine Tochter, Luise Henriette, geboren den 20. Mai.

Denselben- Dem Schreiner Heinrich Sack eine Tochter, Emilie Sophie Christine, geboren den 27. Mai.

Denselben. Dem Tapezier Friedrich Sauberer ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren den 27. Mai.

Beerdigte.

Den 27. Juni. Elise Schreiber, des verstorbenen Bäckermeisters Jakob Schreiber in Gießen eheliche ledige Tochter, alt 64 Jahre 3 Monate 24 Tage, gestorben den 2b. Juni.

Den 30. Juni. Justus Buseck, pens. Postillon, alt 76 Jahre 7 Monate 7 Tage, gestorben den 29. Juni.

Brodpreise

vom 2. bis 16. Juli 1882.

1

2

1

2

1

2

3

der Bäcker

Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod " » ) H

" y* ) Schwarzbrot) I. Sorte " >9 " )

" >7 * ) II Sorte

n _ .

bei Konrad Rinn III. ....

" (6 Md.) Schwarzbrot) II. Sorte

" K.Haas, K. Wallenfels, M. Lenz, Eduard Noll.......

" F- W. Hartmann u. L- Schneider " Georg Müller, Ch- Faß, L- Keil und L- Kroneberg . . . .

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58

26

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75

IL Sorte wird von Heinrich Faß und Aug-Noll nicht verkauft. | Gießen, den 1. Juli 1882.

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3

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der Brodverkäufer

(2 Pfd ) Weißbrod ....

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(2 " ) Schwarzbrot) I. Sorte

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(2 Pfd.) Schwarzbrot) II. Sötte

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(6 H ) W H

Emil Sauer Jacob Thomas u Kath. Baldauf

56

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76

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Großherzogliches Polizeiamt Gießen Fr esenius.

Wafferwärme der Lahn.

Am 1. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 15*/i" 3t, Luftwärme + 18» R L- Chr. Rübs am en.