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1) Die Fertigung non Gräben, veranschlagt zu ... .
2) Anfertigung von Canälen, veranschlagt zu . ._ . .
3) Chausstrarbeit, veranschl. zu
4) Die Lieferung von Chaussir- steillen, veranschlagt zu .
Gießen, den 30. Oktober 1882. Großh. Bürgenneisterei Gießen.
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werden in allen Größen billigst abgegeben
Bestellungen wolle man gefl bei Hrn« L. Herbert, Mäusburg, und Metz S eng, SeLtersweg, rnacken
Mittwoch den 1. iloürmber, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier mehrere ^opha, runde Tische, Glas- schräske, Waschtische, Oeldruckbilder, Schreibpulte, Kommoden, Kleider- schräuke, Spiegel, Nachtschränkchen, 2 Büchsen (Flinten), 1 Pferd und sonstige Gegenstände
öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Versteigerung kann auch eventuell im Hause des betr. Schuldners abgehalten werden, al-ödann aber doch Zusammenkunft in der Flett'schen Hofraithe.
Gießen, den 25. October 1882.
Bauer,
Samllag dm 4 Uovnnbcr, Vormittags 11 Uhr, sollen im Saale des alten Rathhauses die im Gießener Stadtwald nöthigen Arbeiten und Lieferungen vergeben
Mittwoch dm 1 lloncmbcr,
Nachmittags 2 Uhr,
werden in der F l e t t 'zchen Hofraithe (Wall- toorstraße) gegen Baarzahlung versteigert:
1 Wagen voll Haferftroh, circa 100 Gebund, und ca. 15 Centner Heu. Die Versteigerung finde i bestimmt statt. Gießen, den 30. October 1882.
Geißler,
dm mechanischen Schuhfabrik
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Neue Sendung Freitag erwartet. Bestellungen jetzt schon erbeten.
Jiefuumtiiindjiiiu].
Mittwoch den 1. November d. Js.
beginnt im GeschäMocal des Kaufmanns I. C. Metzer, Bahn- hoßtrahe, hier ein
vollständiger Ausverkauf
dessen gesummten Waarenlagers, bestehend in: Leinen, Chiffon, Piques, Damast, Tischtüchern, Taschentüchern, Einsätzen, fertiger Herren-, Damen- und Kinde'.-Wäsche, bunten und weißen Borhang- stoffen, Handtuchdrell, Schürzen, Lavallieres, Vorsteckern, Hauben, Corsets, Glace- und Winter-Handschuhen, Bluinen, wollenen Unterjacken, Hemden und Hosen, Cravares re. rc.
Preise fest, unter Fe^brikwertK.
Der Laden ist geöffnet Morgens von 9 —12, Nachmittags von 3—7 Uhr.
Gießen, den 30. October 1882.
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Handel und Verkehr.
Gießen, 31. October. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund AL 1.20, Hühnereier per Stück 7—8 Käse per Stück 4—8 H, Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 22 H, Tauben das Paar 40—55 ^9>, Hühner per Stück AL 1.00—1.50, Hahnen per Stück AL 0.60 bis 1.00, Enten per Stück J/. 1.70—2.00, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 54 bis 56 H, Schweinefleisch 62—64 Hammelfleisch 60—66 ^, Kartoffeln per 100 Kilo AL 5.00—8.50, Zwiebeln per Centner Ai 4.00, Milch per Liter 14—18,$. Gänse per Pfd. 46—58 Weißkraut 100 Stück AL 2—5.00.
Frankfurt, 30. Oktober. (Getreide-Preise.) Weizen ess. hiesiger u. Wetterauer «X20V2—3 4, fremder AL 22—23, Roggen eff. hies. 14'/r—15, fremder AL 15—17, Gerste effectw hies. u. Wetterauer AL 18—19, fremde AL 18—21, Hafer eff. hiesiger AL 13—14, fremder AL 131/?—143/4. Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. AL 35. Branntwein eff. ohne Faß AL 45.
Frankfurt, 30. Oktober. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 320 Ochsen, ca. 26 Bullen, ca. 250 Kühe und Rinder, 230 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. AL 68—71, 2. Qual. AL 63—65, Kühe und Rinder 1. Qual. AL 65, 2. Qual. AL 60, Kälber 1. Qual. AL 70—72, 2. Qual. AL 60 per 100 Pfund Schlachtgewicht.
Frankfurt a. M», 31. October, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 260Vg, Staatsbahnactien 292V4, Galizier 264V2, Lombarden 113, Nord- westbahnactien 175, Darmstädter-Bankactien 1563/8, Oberschlesische E.-B.-Act. 2581/«, Oesterr. Silberrente 66, 4% Ungar. Goldrente 741/*, 4% 1880er Russen 69 Vi, 5% 1877t Russen 87, 2. Orient-Anleibe 553/8, Spanier 63, 5% Rumänische Rente 92V2, 4% Unific. Egypter 71 Ve, Disconto Comm. 204Vg, Gotthardbahnactren 100. Tendenz — ________________________________
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Nachmittags 2 Uhr, u>ird an der Asterweg-Brücke eine große Quantität Pappel-Brennholz gegen Baar- ttthlung versteigert.
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Vorbehalten daß keine schärferen als Schlägermensuren bei ihm stattfinden sollten; biet’ aber könnten als „Zweikampf mit tödtlichen Waffen" nicht angesehen werden. Demgegenüber ist thatsächlich festgestellt, daß die Schlägermensuren allerdlngs als Zweikampf im Sinne des Gesetzes zu betrachten seien. Wenn auch festtteht, daß bei den in Rede stehenden Duellen alle edleren Theile des Körpers der Kämpfenden bis auf den Kopf durch Bandagen geschützt, datz die Schläger vor dem Gebrauch mtt (farbol abgewaschen worden sind rc., fo ist doch durch die Art des Gebrauchs der Schläger du Lebensgefähi lichkert dieser Waffe keineswegs ausgeschlossen. Die von dem Vertheidiger des Angeklagten eingelegte ausführlich begründete Revision wird vom Zieichsanwalt Stengletn nicht für begründet gehalten. Er beantragt, das Rechtsmittel ru verwerfen und das Reichsgericht, 3. Strafsenat, beschließt in seiner gestrigen Sitzung diesem Anträge entsprechend, die Revision zu verwerfen und dem Angeklagten die Kosten des Rechtsmittels autzuerlegcn. Es sind alle Thatbestandsmerkmale der Beihilfe zum Zweikampfe ohne Rechtsirrthum festgestellt, insbesondere auch, daß die Duelle mit tödtlichen Waffen stattgefunden haben.
— In Reichend all hat am 24. Oktober die Besitzerin einer am südlichen Stadttheile gelegenen Villa, eine 34jährige Frau, ihr Anwesen, nachdem sie das Mobilar mit Petroleum übergossen hatte, angezündet und sich dann in der benachbarten Klosterkirche St. Zeno durch 5 Revolverschüsse entleibt. Die Kirche ist gesperrt worden, da sie auf's Neue consecrirt werden muß.
— Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen-und Stahl- inoustrieller belief sich die Roheisenproduction des deutschen Reichs (einschließlich Luremburgs) im September 1882 auf 272,729 Tonnen, darunter 172145 Tonnen Puddelroheisen, 12448 Tonnen Spiegeleisen, 62 145 Tonnen Bessemer und 22891 Tonnen Gießereiroheisen. Die Production im September 1881 betrug 226061 Tonnen. Vom 1. Januar bis 30. September 1882 wurden producirt 2140 602 Tonnen gegen eine Production von 1 996 428 Tonnen im Vorjahr.
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