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Mmx grn zu, welcher mir im4. dss. gestohlenem ift (Enten ich benfelben gnicht" i kann. Weilar,
im Februar 1880, C. Marx^ )chkn von 16 Jahren, futft Zwecks iDeiierer ' häuslichen Arbeiten im liebsten in einer
gute Behandlung als- Kernhardt, Scblller- 1.^-d gstisclT
AI Erstes Blatr. Sonntag den 29. Februar
188V»
chießener -Anzeiger
Ayche- ui Amtsblatt str hn Kreis Gieße».
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Red»ettOH»Sp«rea«r l Schulstraße B. 18. Erlcheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
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Amlkicher Hheik.
Bekanntmachung. ,
Gefunden: 1 Taschenuhr mit Kette und Schlüssel, 1 Kinderschuh, 1 Taschenmesser, 1 Brosche, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Gewerbe. Legttlmationsschein, 1 Spazierstock, 1 Wagenkette, 1 weißes Taschentuch.
Zugelaufen: eine lürk.sche Ente.
Die gefundenen Geqenstände sind auf der Polizeiwache (Schloßgafle 258) aufbewahrt.
Gießen, den 27. Februar 1880. Großherzogliche Polizetverwaltung Gießen.
K r e s e n i u s. ___
Aeutschlarrd.
Darmstadt, 26. Februar. Die zweite ordentliche Landessynode, deren Thättgkett sich auf die 5 Jahre 1880 bis 1884 erstrecken wird, ist aus den 2. März I. Js. einberusen. Die Eröffnung findet im Namen Sr. König!. Hoh. des Großherzogs durch den Herrn Oberconsistorial-Präsidenten Dr. Gold- rnann im Ständehause statt. Es geht derselben ein öffentlicher Gottesdienst voraus, welcher in der Stadtkopelle Morgens 9 Uhr gehalten und bet welchem Herr Superintendent Habicht predigen wird. Die Landessynode hat «in ständiges Mitglied, Herrn Prälaten Dr. Schmitt in Mainz, und besteht außerdem aus von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog ernannten und den durch die 23 Decanatssynoden gewählten, theils geistlichen, theils weltlichen Mitgliedern. Ernannt sind die Herren: Professor Dr. Stade und Profeffor Dr. Thaer in Gießen, Oberpostmeister Pfaltz in Darmstadt, Fabrikant Römheld in Mainz, Pfarrer Engelback in Butzbach, Pfarrer Dr. Hager in Erzhausen und Pfarrer Hildebrand in Hongen-WeiSheim. Die gewählten Synodalen sind folgende Herren : Stabsauditeur Eigenbrodt, Recktsanwolt Buchner, Ober-Appellationsrath Draudt, Geh. Oberstcuerrath Baur, Oberfinanzrath Emmerling, Dr. Rieger, sämmtlich in Darmstadt; die Rechtsanwälte Dr. Weber in Offenbach, Dornseiff in Gießen und Curtmann in Friedberg; Oberamtsrichter Hempel in Lauterbach, Amtsrichter Wehl in Alsfeld, Seminardirector Schäfer in Friedberg, Justizrath Jäger in Vilbel, die Bürgermeister Heimburg in Worms, Trautmann in Rimbach, Philippi in Wehnbach, Faulstich in Weitershain, Lahr in Wendelsheim, Lehrer Knauß in Bischofsheim, Decanatsrechner Bernius in Groß-Bieberau, Landgerichtsdtrector Pauli und Commerzienrath Reuleaux in Mainz, Gutsbesitzer und Mitglied der ersten Kammer W. Wernher in Nierstein. Gewählte geistliche Mitglieder sind die Decane Müller in Pfungstadt, Netz in Beerfelden, Staudinger in Groß- Gerau, Krug in Groß-Umstadt, Bonhard in Offenbach, Dornseiff in Bickenbach, Strack hi Lang-Görs, Ebel in Ktrtorf, Pullmann in Grünberg, Clemm in Lich, Walther in Nieder-Jngelheim, Fitting in Alzey; Profeffor Dr. Köhler in Friedberg; die Pfarrer Dingeldey in Darmstadt, Groh in König, Dr. R6e in Bleichenbach, Dieffenbach in Schlitz, Hofmayer in Nidda, Beleg- leb in Wingershausen, Diehl in Dienheim, Schlich in Partenheim, Müller in Worms.
Möge die Synode das wahre Wohl der evangelischen Landeskirche nach besten Kräften fördern und der Herr ihre Berathungen und Beschlüsse segnen!
Berlin, 26. Februar. Der Kaiser holte heute Nachmittag gegen 1 Uhr den Großfürsten Nikolaus aus dem russischen Botschastshotel zu einer gemeinsamen Fahrt nach der Central-Turnanstalt ab. Nachmittags 5 Uhr findet Familientasel bei Prinz Friedrich Kar! statt, woran Großsürst Nikolaus und der Herzog von Eciuburg theilnehmen. Abends ist bei den Majestäten must- kalische Soiröe, zu welcher außer den Mitgliedern des königlichen Hauses Großfürst Nikolaus und der Herzog von Edmburg nebst Gefolge, das gesammte Personal der russischen Botschaft, der Botschafter Russell mit Gemahlin und den Attaches der britischen Botschaft, die Botschafter von Frankreich, Oesterreich, Italien und der Türkei mit ihren Gemahlinnen und Graf Moltke geladen sind. Heute Abend Uhr reisen Großfürst Nikolaus und der Herzog von Edinburg gemeinsam nach Petersburg ab.
Kesternich.
Wien, 26. Februar. Die „Wiener Abenpost" meldet: In Folge des mitgetheilten Zusammenstoßes zwischen einer auf einem Uebungsmarsche begriffenen Compagnie und einer bewaffneten Bande in der Nähe von Plewlje wurden Streiszüge angeordnet, bei welchen die Banden, von denen die eine sich einer Hammelheerde bemächtigt hatte, bereits zerstreut gefunden Seither ist die öffentliche Ordnung ungestört geblieben. Die Truppen-Com- mandanten traten sofort mit den türkischen Behörden tn’6 Einvernehmen.
Irankreich.
Paris, 26. Februar. Der „Soir" erfährt gerüchtsweise, der Ministerrath habe entschieden, daß, wenn die Prüfung der Hartmann betreffenden Dokumente dessen Identität dargethan und das Verbrechen sestgestellt haben sollten, die französische Regierung der Auslieferung Hartmann's zustimmen werde.
Nußland.
Petersburg, 26. Februar. An Stelle deS General-Gouvernements
in Petersburg tritt eine Oberleitungs-Commission unter selbständiger Direktion und Führung des mit weitesten Vollmachten ausgerüsteten Generals Grafen Loris-Melikoff, um energisch dem revolutionären Treiben ein Ende zu machen. Der bisherige General-Gouverneur bleibt Truppen-Commandant. Der Commission gehören Delegirte verschiedener Refforts an, welche den Anordnungen des Chefs Folge zu leisten und die Mitwirkung der bez. Ressorts zu erleichtern haben. ____
Telegraphische Depeschen.
Wagner'« «elrgr. Eorrrsp»«»«, - Barra«.
Berlin, 27! Februar. Die deutsche Reichspartei beschloß zu dem Anträge Hänel's, betr. bie Vorlegung des osficiellen Berichts über den Untergang deS „Großen Kurfürsten" den Uebergang zur einfachen Tagesordnung zu
27. Februar. Der „Staats-Anz." enthält eine Mittheilung über bas Befinden des erkrankten Ministers v. Sick, wonach absolute Ruh- für denselben auf geraume Zeit erforderlich ist.
Berlin, 27. Februar. Die „Nordb. Ällg. Ztg. schreibt in einer Polernit gegen die „Kreuz-Ztg." und den „Reichsboten", welche die jüngsten Artikel der „Norddeutschen" angegriffen hatten, indem sie nochmals bie friedliebende Politik Deutschlands betont: bie panslamstisch-n Bestrebungen, wenn sie siegreich zum Ziele gelangen, sind gleichbedeutend mit Auflösung der osier- reichisch-ungariichiN Monarchie. Daß Deutschland dagegen einzuircten habe, entspreche der von ganz Deutschland gebilligten Politik des Reichskanzlers. Die tiefe Verehrung für den edlen und friedliebenden Kaiser Alexander, den nahen Verwandten und nächsten Freund unseres Kaisers, bedinge doch nicht, daß man alle leitenden russischen Staatsmänner für Freunde Deutsch- lands h°lte^ hgrt, cs sei jetzt definitiv, daß Fürst Hohenlohe zunächst für di- nächsten 6 Monate die Geschäfte des Staatssecretärs des Auswärtigen übernehme. m n
Rom, 27. Februar. Im heutigen Consistorium überreichte der Papst den Cardirälen Füistenberg, Ferreira, Meglia, Cattani und Sanguigni den Cardiualshut. Ferner ernannte der Papst 15 Bischöfe für Italien, 19 in partibus, 8 für Frankreich, 1 für die Schweiz, 5 für Slmerita und für Oesterreich, übergab sodann den erwähnten Cardinälen den Cardinaisring und verlieh denselben ihre Eardinalstitel. Nach der Investitur erfolgte der Em- pfang der Cardinäle in Privat-Audienz.
Petersburg, 27. Februar. Der „Regierungsbote veröffentlicht einen Ausruf drs Generals Loris-Melikoff an die Bewohner der Haupistadt, worin unter Hinweis auf die im russischen Volke, sowie in ganz Europa durch die unerhörten srevelhofien Attentaie hervorgcrusene Entrüstung bekanntgegebcn wird,' daß die Regierung g-nöthigt sei, durchgreifende Maßnahmen zur Unterdrückung des die sociale Ruhe bedrohenden Uebels zu ergreifen. Der Ch-f der Ex.cutiv Commission sei sich der Schwierigkeiten der ihm bevorstehenden Tbäiigkeit wohl bewußt und wolle nicht übertriebene Erwartungen auf unmittelbaren Erfolg erregen, werde sich aber nicht scheuen, mit den strengsten Maß- regeln zur Bestrasung der verbrecherischen Thaten vorzugehen, wie "bereit sein werde, die legalen Jntereffen der Gutgesinnten zu schützen. Er hoffe d - Unterstützung aller ehrlichen Menschen bei seinem Vorgehen »» finden. Die Gesellschaft selbst habe die Regierung bei der Wiederherstellung des regelmäßigen Ganges des S'aatslebcnS zu unterstützen. An die Bewohner der oaupt stadt werde die dringende Bitte gerichtet, der Zukunft ruhig entgeflenzuseh n, ohne sich durch böswillige oder leichtsertiae Gerüchte irrelciten ö» Waffen.
Berlin, N Februar. Reichstag' Die Abg°°rbn°t-n Dr-ver und Witte haben die Entscheidung der Frage nachgesucht, ob sie nach ihr .9 0 Schreiben emgetretenen Rangerhöhung noch dem Reichstage Gesetzentwürfe,
QIs ^ndbSchuldverschreibungen, sowie bc-
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äWÄÄÄS -------- »*** >» «“'■ binnen ber 3fieid)§beamten ju\ A bebürfe keiner Versicherung, daß die An-
t * § a a keinen Augenblick aus dem Auge gelassen sei. Be-
gelegenhert Seitens der Reg erung kemen aber fo erhebliche
kanntltch fei em Entwurf bereits voryanoen 9^1 'verzichtet habe. Es sei nunmehr Bedenken dagegen geltend gern. ch , ^nächst auf die Angehörigen des Heeres und em neuer Entwurf ausgearbeltet, der ,ily zu n 1 Befriedigung aufge-
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