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unübertroffener Weise beschafft Beides die älteste Annoncen Expedition

Hattgenstein <Ss Vogler in Frankfurt a. M.

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erwun cvt, wenn Ick »lick Viam her MoGaom kl, _____ «nn.d.. r. ' I 1 u ° ' __ .. . . '

Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 27. Juni bis 3. Juli besorgt Pfarrer Dr. Naumann.

"wünscht, wenn sich uch von Seiten der hiesigen Stad? Li- älteren Mitgtteoer, 7esp Turne! in corpore daran betheiltgten, um damit wiederum einmal ihr Interesse für die edle Turnsache an den Tag zu legen. Denn vie Turnerei ist eine Pflanzstätte für die Jugend, in ihr wird

Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeindc juGießen

Gottesdienst:

Sonntag, den 27. Juni.

Morgens 9</2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

(Katechisrnuslehre für die consirmirte männliche Jugend.) Nachmittags 2 Uhr: Gymnasiallehrer Stamm.

die Nationalerziehung gepflegt, G-tst und Körper gestärkt. Denn nur in einem gesunden Körper kann ein gesunder Geist wohnen. Gut Heil! H

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Tteßen, 25. Juni. Bei Gelegenheit des 5. allgemeinen deutschen Turnfestes in N« ur a. M. soll am Vorabend (24. Juli) ein sog. alter Herren-Commers stattfinden. Es Aufruf »ur^Tb^'h &eT Vertreter des IX. Kreises, Herr Emil Reuter in Darmstadt, einen nufTuf zur Theilnahrne erlassen. Man will sehen, welche und wie viele 48er und frühere cbj'" Tu-Nstrche gehören und daran festhalten

Irischbäcker tu Gichen.

Sonntag, den 27. Juni. Ludwig Kroneberg, Neustadt. Karl Plank, Wolken- gasie. Gustav Eger, Lindenplatz.

Lokales.

Gießen, 25. Juni. (Auszug aus den Verhandlungen der Großherzoglichen Handelskammer.)

1. Von 58 Einläufen wird Kenntniß gegeben. Dieselben werden theils den Acten, theils der Bibliothek überwiesen und zur Ctrculation bestimmt.

2. Der Vorsitzende erstattet sodann Bericht über die Verhandlungen der jüngsten Eisen« bahncouferenzen zu Köln und Frankfurt a. M. Aus der ersteren ist hervorzuheben:

I. daß auf Veranlasiung des Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten die Fragen in erneute Berathung gezogen wurden,

a. ob die Conferenzen auch künftig für die Bezirke der Cöln-Mindener-, der Rheini­schen und Bergisch-Märkischen Verwaltungen, sowie für einen Theil des Bezirks der Königlichen Eisenbahndirectton zu Hannover, welcher jetzt den Bezirk der früheren Königlichen Direktion der Westfälischen Bahnen mit umfaßt, gemein­schaftliche sein sollen;

b. ob die Bildung eines ständigen Ausschuffes auf's Neue in Erwägung gezogen werden solle.

Beide Fragen wurden, nachdem die Abstimmungen über die letztere diesesmal eine Ma­jorität für einen solchen Ausschuß ergeben hatte, bejaht, und man schritt sofort zur Wahl des­selben auf Grund einer Vorschlagsliste, welche die Eisenbahn-Verwaltungen vorlegten, obgleich von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen wurde, daß diese Wahl aus der Initiative der Eorporattonen hervorzugehen habe und noch so lange anstehen könne, bis dieselben sich über die in Betracht zu ziehenden Persönlichkeiten verständigt haben würden.

II. Betreffs des auf Grund der Beschlüsse der ständigen Tarifcommission der deutschen Eisenbahnen, unter Zustimmung des Ausschusses der Verkehrsinteressenten, aus Anlaß der ge­planten Wiedereinführung einer II. Stückgutclaffe aufgestellten neuen Tarifschemas wurde seitens der Königlichen Eisenbahn-Direction zu Elberfeld die Frage zur Erörterung gestellt,

ob etwa und in tote weit vom Standpunkte der besonderen wirthschaftltchen und Verkehrsinteressen erhebliche Bedenken gegen die von der Tarifcommission gestellten Anträge zu erheben sind, bezw. in wie weit die letzteren zu rnodifictren sein möchten? Aus den Verhandlungen über diesen Gegenstand war ersichtlich, daß von Seiten fast aller Anwesenden die Pure Annahme sowohl, wie auch diejenige mit dem Amendement der Sächsischen Staatsbahnendie Güter der Stückgutclasse I werden bei Aufgabe von 5000 Kg pro Wagen oder bei Frachtzahlung für dieses Quantum zu dem Satze der Stückgutclasse II Gefordert" trotz der vielen damit verbundenen Schädigungen aller übrigen in dieser Ver­sammlung nicht vertretenen Interessen Billigung finden würden, wenn die Errichtung einer II. Stückgutclasse auch noch so theuer erkauft werden müsse, obgleich der Vorsitzende auf deß- fallsige Anfrage sogar erklärt hatte, daß er sich auf die Beantwortung der Frage nach der Höhe der zukünftigen Frachtsätze selbst nicht einlassen könne, da diese von dem Herrn Minister festzu­letzen seien. Herr Homberger legte den diesseitigen Standpunkt dar und erklärte, daß er gegen tag neue Tarifschema stimmen werde. Es sei unter allen Umständen auf die Einführung einer II. Stückgutclasse zu verzichten, wenn mit derselben eine Erhöhung der Sätze für die dermalen bestehende eine Stückgutclasse und anderer Tarifpositionen, wie sie in sicherer Aussicht stehe, verbunden werden sollte. Auch von Hamburg war ein schriftlicher Antrag gegen das neue fecbeina und auf Beibehaltung des erst seit zwei Jahren eingeführten eingebracht, und vereinzelt erhoben sich weitere Stimmen gegen verschiedene Punkte des ersteren und gegen den Vorschlag ber Sächsischen Eisenbahnen. ' ' b

Die Abstimmung ergab schließlich die bedingungslose Annahme des neuen Tarifschemas leiiens sammtlicher Anwesenden bis auf die Handelskammer Gießen, welche dagegen stimmte.

Die Verhandlungen in Frankfurt a. M. nahmen den vollständig entgegengesetzten Ver­lauf. Hier wurde trotz der Erweiterung der Conferenzen durch Zuziehung der Wirthschafts- Corporationen im Bezirke der Rhein-Nahe- und Saarbrücker-Bahn, sowie der Strecke Halensee- Blankenheim die seitherige Geschäftsordnung beibehalten und in Berücksichtigung der früher zur Geltung gelangten Motive von Der Bildung eines engeren Ausschusses abgesehen. Ebenso wurde hier durch die Annahme der von den Handelskammern Coblenz, Frankfurt, Gießen, Halles a. S., Hanau, Mühlhausen i. Th., Wiesbaden und sechs anderen Corporationen gestellten

1.Auf die Einführung einer allgemeimen ermäßigten zweiten Stückgutclasse ist zu ver­zichten, wenn dieselbe nicht ohne Frachtvertheuerung und Abänderung des gegen­wärtigen Eisenbahngütertarifsystems gewährt werden kann;"

2.Unter derselben Voraussetzung halten wir die Einrichtung einer zweiten Stückgut­classe für einzelne, der Ermäßigung besonders bedürfende Artikel, sowie zur Ver- i ringerung der besonders hohen Stückgutsätze für Sendungen auf kurze Entfernungen j eine Ermäßigung der festen Stationskosten (sog. Expeditionsgebühr) für dringend norhwendig" °

Die Abänderung des geltenden Tarifschemas abgelehnt.

Die Einrichtung von Retourbillets zwischen den bedeutenderen Plätzen unter sich und .mit Berlin mit einer nach Maßgabe der Distanzen wachsenden Gültigkeitsdauer, bei welcher als Norm bei einer Entfernung

3. Die Königliche Eisenbahn Direction in Hannover ladet mit Schreiben vom 26. April er. einer om 11. v. MtS dort stattfindenDen Konferenz mit Delegirten wirtschaftlicher Körper- sckaften ein. Die Kammer beschließt, sich an derselben nicht zu betheiligen, aber der Directiön ihre Stellung zu der wichtigen Position der Tagesordnung, betreffend Aenderuna des Tarif- Systems, mit dem Ersuchen mitzutheilen, diese Erklärung zur Kenntniß der Versammlung bringen zu wollen. 0

4. Auf Veranlassung des Präsidenten wird beschlossen, die Herbeiführung der Ausgabe von ReiourbMets mit 8tägiger Gültigkeit zwischen Gießen und Berlin, welche Forderung eisen- bahnseitig für berechtigt erklärt wurde, an den maßgebenden Stellen weiter zu verfolgen.

5. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz sicht sich im Hinblick auf bte häufig vorkommenden Benachtheiligungen, welche deutschen Gewerbetreibenden aus der Un- ckenntniß oder Nichtbeachtung der britischen Zollvorschriften erwachsen, die sich auf die Nicht­zulassung ooer beschränkte Zulassung der Einfuhr von Maaren beziehen, - veranlaßt auf eine ^QnTn|hflMn0 bcr betreffenden Vorschriften aufmerksam zu macken, welche von dem Kaiser­lichen Generalkonsul in London ausgearbeitet und in Nr. 3 desDeutschen Handelsarckivs" -abgedruckt worden ist.

, 6- Von Großherzoglichem Staatsministerium wurde ein Circularschreiben des Verwaltungs- rvmite s des Lagerhauses der Gemeinde- und Handels- und Gewerbekammer in Trieft nebst Reglements und Tarifen für die Benutzung dieser Anstalt als Freilager u. s. w. Übermacht.

k 7',SDcr ^°nsnl der Schweizerischen Eidgenossenschaft für die Provinz HessemNassau, die Rheinprovinz und das Großherzogthum Hessen ersucht, Behufs Mtttheilung an den Schweizeri- ^^«^""^rath um Eröffnungen über den Einfluß, welchen die neuen Zoll« und Eisenbaün« verke^sverhaltnisse mit der Schweiz in dem diesseitig n Bezirke geübt haben und erklärt sich zugleich bereit, Wünsche und Beschwerden entgegen zu nehmen, um nach Möglichkeit für deren Abstellung einzutreten; weist jedoch zugleich daraus hin, daß der betreffende Bericht am 15 <^un von ihm zu erstatten fei und er drßhalb wünschen müsse, Desiderien vor diesem Termin zu erhalten. 0

Das Schreiben dieses Konsulats, welches noch weitere, den Verkehr mit der Sckwei» betreffende Mittheilungen enthält, sowohl, wie auch die ad 5 und 6 erwähnten Sch^ftstücke liegen 14 Tage lang zur Einsicht des betheiltgten Handelsstandes auf dem Büreau des Präsi- oenten offen. v 1

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-angenommen wurden, sollte, in der Voraussetzung, daß ein Bedürfniß zu dieser Einrichtung nur /j>a als vorliegend angesehen werden könne, wo mindestens täglich 1 Retourbillet nach den corre- spondtrenden Orten gelöst würde, vorläufig nur für Frankfurt a. M. im Verkehr mit einer Anzahl größerer Städte eingeführt werden, wogegen von vielen Seiten lebhaft Widerspruch er­hoben wurde, welcher die Erklärung der Eisenbahnverwaltungen zur Folge batte, daß sie gerne bereit seien, auf Anträge der Korporationen hin solche Blllets überall einzuführen, wo ein ent­sprechender gegenseitiger Verkehr nachgewiesen würde.

Vermischte-.

I . Darmstadt, 23. Juni. sMilitärdienstnachrtchten.) Dr. Rapp, Assistenz Arzt 2 Kl der Reserve vom 1. Bat. (Darmstadt I) 1. Großh. Landw.-Regts. Nr 115 Dr Stamm A^üAdlrzt 2. Kl. der Reserve vom 1. Bat. (Gießen) 2. Großh. Landw.-Regts. Ta. llö'

I 8U Assistenz-Aerzten 1. Kl. der Reserve befördert. ® '

L. ©armflabt, 23. Juni. Aus der Provinz Oberhessen prird das Auftreten von Masern^idemien weiter gemeldet in Orten deS Kreises Gießen. Muthmaßlich durch die Schule m Alt-Buseck besuchende Kinder wurde die Krankheit nach dem benachbarten Trohe verschleppt und sind hier dem Vernehmen nach fast sämmtliche Kinder und zwar zum Theil in recht schweren hn°rV&f^hCTftanJ\ $cr*üx aßafexnertranfunQcn vorerst vereinzelt vorgekommen in Burk­hardsfelden und in der Stadt Gießen. (<$. j

h , 4 Ti einrl9cr §eit 5°! elnc Bäuerin aus dem Odenwald nach Darmstadt, um ihren b ; n mQnTnlfon Agenden Sohn zu besuchen. Vor der Kaserne angekommen, wandte sic sich ?n. °en Posten:Lieber Herr Soldat, können Se mer net sage, wo met Bub is, er soll hier bei dem Meletair sein, toos do leiht." -Hier sind keine Buben beim Militär, sondern nur Manner , lautete die Antwort.Ach Herrje," rief die Bäuerin,der Schlingel wird doch net geheiert (geheirathet) habe!" " w 15

Das zweite Kirchengesangfest des evangel. Kirchengesangvereins für Hessen wird unter ^'A"Ang ver Vereine Arheilgen, Bessungen, Darmstadt, Frankfurt, Friedberg, Gießen, Pfung­stadt, Zwingenberg und des Seminartstenchors von Friedberg Sonntag, den 27. Juni l. Nachmittags 31/2 Uhr stattfinden. 1. Choral: Macht hoch die Thür (gesungen von allen Ver- emen); 2. Ansprache; 3. Sacris solemniis, von Casciolint (Frankfurter Verein); 4. Orgel- vortrag; 5. Altbohmisches Weihnachtslted (Darmstädter Verein); 6 Choral: Wachet auf, ruft un8 bte ©timmc (alle Vereine); 7. Panis angelicus, von Palestrina (Darmstädter Verein); °mUm Zingarelli (Friedberger Verein); 9. Tenebrae factae sunt, von M. Haydn (Gießener Verein); 10. Ein Blümlein auf der Haide, geistliches Volkslied (Friedberger Verein);

®rDtnifln8fV (Bessunger Verein); 12. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, von I. M. Bach (Frankfurter Verein); 13. Choral: Wie schön leucht uns der Morgenstern (alle Vereine); 14. Orgelvortrag; 15. Harre meine Seele, von Malan (Bessunger Verein); 16 Der Herr ist mein Hirt, von B. Klein (Seminaristenchor Friedberg); 17. Wenn ich ihn nur'habe von Breidenstein (Pfungstädter Verein); 18. Die goldene Sonne (Gießener Verein); 19. Ich will den Herrn loben, Doppelchor, von I. S. Bach (Darmstädter und Bessunger Verein); 20. Choral: Lobe den Herrn (alle Vereine); 21. Choral: Nun danket alle Gott (Die ganze Festgemelnde). Den Festbesuchern ist von den Verwaltungen der Main-Neckar-Bahn und der Main-Weser-Bahn mit dankenswerther Liberalität eine Fahrpreisermäßigung in der Weise be­willigt worden, daß Diejenigen, welche als Mitwirkende oder als Zuhörer zu dem Feste am genannten Tage nach Friedberg reifen unD an einer der Stationen: Bensheim, Zwingenberg, Eberstadt Pfungstadt, Bessungen, Darmstadt und Arheilgen der Main-Neckar Bahn oder an einer ier Stationen Gießen und Frankfurt bezw. an einer der dazwi!chen liegenden Stationen der Main WeserrBahn eine von dem Vereinsvorstande ausgestellte Legitimationskarte vorzeigen die Hin- und Rückfahrt auf ein einfaches, für einen Tag gültiges Billet gestattet wiro. Die Aus. gäbe der Legitimationskarten erfolgt auf Anmelden durch das Festcomite in FrieDberg durch die Vorstande der mitwirkenden Vereine, bezw. für Orte, an welchen kein Verein besteht, Durch die evangel Herren Geistlichen der vorerwähnten Stationsorte (für Rieder-Wöllstadt und Ober- Wollstadt in Okarben). Die Benutzung der um 7 Uhr 47 Min von Friedberg uno um 9 Uhr 35 Min. von Frankfurt in süDlicher Richtung abgehenden Schnellzüge ist gegen Lösung ent­sprechender Zusatzbillete zugelassen. Auf von der Main-Neckar-Bahn ausgegebene dlrecte Billete nach Friedberg finden die erwähnten Vergünstigungen keine Anwendung; die Festbesucher aus der Provinz Starkenburg haben daher, wenn sie diese Vergünstigungen in Anspruch nehmen wollen, Billete nach Frankfurt a M. und in Frankfurt 0. M. weitere Billete nach Friedberg zu nehmen. Preise der Eintrittskarten: Reservirte Plätze 2 JL, nicht reservirte Plätze in dem mittleren Raum der Kirche 1 für die Seitenräume bezw. Stehplätze 50 Dieselben können schon vor dem Tage des Festes bei dem Festcomite in Friedberg (Adresse: Herrn Prof Dr.^Köhler) vorausbestellt und am Festtage bei der Billet-Cornrnission in Ernpsag genommen

- Vier große, mit buntem Zierrath ausgestattete Bäume und zwei mächtige Fahnen schmücken seit Sonnabend Vormittag das riesige Baugerüst der beiden DomthÜrme Kölns als erfreuliches Zeichen, daß der Holzbau jetzt vollendet ist und daß Dombaumeister Voigtel und seine wackeren Bauleute nunmehr in nächster Zeit die letzte Hand anlegen werden um die steinernen Kronen als Abschlüsse der himmelanstrebcnden Helme auf die Thürmc aufrusenen Das Gerüst der beiden Thürme ist Der höchste von Menschenhand dis jetzt auffleud)tete Bau' er mißt vom Straßenpflaster des Domklosters ab 165 Meter ober 525 Fuß rheinisch uno die Spitzen der Flaggenmaste ragen 178 Meter ober 567 Fuß rheinisch über das Pflaster empor Wohl darf die Dombauhutte sich heute des Erfolges freuen, einen solchen Bau ohne jeden Unfall ausgeführt zu haben, und die Kühnheit der Construction und die Solidität der Aus­führung, die allen Stürmen und Unwettern getrotzt hat, zeugen sowohl von der Genialität des Constructeurs, als von der Tüchligkett und Kunstgeübtheit der Domzimmerleute.

Essen, 12. Juni. Die bankerotte Essener Volksbank versendet an ihre derzeitiaen Mitglieder folgendes Circular:Essen, 10. Juni 1880. Nachdem der Concurs über das Vermögen der Essener Volksbank e. G. durch Ausschüttung der Masse beendigt ist habe ick altz einziges Mitglied des Vorstandes die Vertheilung des Ausfalles gemäß £ 52 Des Genoffen- W^'^setzes vom 4^ Juli 1868 vorgenommen. Derselbe beträgt nach den Concursacten 172,056.50 JL uno ist von 97 als Genossenschafter haftbaren Mitgliedern zu gleichen Tbetlen aufzubringen, so daß ein jeder 1773.78 zu zahlen hat. Da sie als Genossenschafter ein­getreten sind so ersuche ich Sie, Ihren Antheil mit 1773.78 dem seitherigen Verwalter des Concurfes, Herrn G. Bolkcning, bei welchem der Vertheilungsplan zur E'nstckt für die Genossenschafter aufliegt, umgehend in Baar einzusenden. Acktungsvoll Bernh. Eickenberg."

Sehififisberlehtt. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Llovi E. W. Dietz in Gießen.

Bremen, 23. Juni. Der Postdampfer Neckar Capitän W. W.lligerod, vom Nord­deutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. Juni von Newyork abgegangen war, ist heute 2 Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nack Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 4 Uhr Morgens die Reise nach hier fortaefefct Derselbe überbringt 290 Passagiere und volle Ladung.