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Mx. 268. Dienstag den 16. November 1880.
chichener Wneiger
AMP- Kib latsblatt fir bta Kreis Sießrii.
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Amtlicher Theil.
Betreffend: Wtesenverbesserung zu Retnhardshatn.
Bekanntmachung.
Bet der in Folge der Bekanntmachung vom 13. September l. I. (Anzeiger Nr. 215) vorgenommenen Abstimmung vom 4. l. M. haben di-ientgen Wiesenbesitzer, welche gegen den Plan gestimmt haben, eine Fläche von 46952 qm der in Betracht kommenden Wiesen, während der Flächengehalt der d f Stimmenden 141562 qm beträgt.
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Gießen, am 11. November 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. Boekmann.———
Deutschland.
Darmstadt, 12. Novbr. Das Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Nr. 26) enthält: ' . .
1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend.
2. Uebersicht der für das Jahr 1880 von Großherzogltchem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Com- munal-Bedürfnissen in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises al$e9' 3. Ordensverleihungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- aoädiast geruht: am 5. Mat dem Kreisärzte des Kretsg«sundheitsamtes Lauteibach, Medicinalrath Dr. Theodor Sartorius, das Rliterkr-uz 1.^Klasse des Verdienstordens Pkttipps d-L Großmüthigen, am 26. Juni dem L-chullchrer an der Gemeindeschule zu Butzb-ch, Cantor Ludwig Kart Eckhardt, das silberne Kreu» des Verdtenflord-ns Philipps des Großmüthigen — zu verleihen, Dle Veröffentlichung In Beilage Nr. 23 S. 176 ist hiernach zu berichtigen. Am 21 Sevtir. dem Gymnasiallehrer Profrssor Dr. Michael Vogel zu Mainz das Ritte,kreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, — nm 3 Octbr. dem Kaufmann Georg Stieber zu Gießen das allgemeine Ehrenden mit der Inschrift: „Für Verdienste", - am 25. Octbr. dem Ober- , sorstdireetor Heinrich Ludwig Bose das Couithuikreuz 2. Klosse des Verdienst- otdens Philipps des Großmüthigen, — zu verleihen.
4. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens.
5. Namensveränderungen.
6. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- anädigst geruht: am 1. Septbr. dem evang. Pfarrer Julius Adler zu Rieder- Wambach, im Königreiche Preußen, die evang. Pfar,stelle zu Grebenau im Dicanate Alsfeld, — am 21. Septbr. dem zweiten evang. Psarrer zu Groß- Linden und Pfarrer zu Allendoif a. d. Lahn, Friedrich Jacob Ludwig H-nkel- mann, di- evang. Pfar,stelle zu Messel, in. Decanate Darmstadt, - am 5. Octbr. dem evang. Pfarrer Alexander Schuchard von Dieburg die evang. Vfarrstelle zu Reinheim, im Dekanate Reinheim — zu übertragen; an dems. Taae den von den Senioren der Gesammtsamilie der Freiherren Schenk zu Schwetnsberg auf die evang. Pfarrstell- zu Ulfa, im Decanate Schotten, viäientirte evang. Pfarrawts-Candidateu Emil Munch aus Kirtorf für diese Stelle zu bestätigen; am 12. Octbr. den Feldwebel i. P. Heinrich Linder aus Eschollbrücken zum Kanzlisten bei der Kanzlei der Direktion der Main-Ncckar. K ienbabn — am 24. Octbr. den von dem Herrn Fürsten zu Ijseichurg- Büdingen'auf die dritte evang. Pfarre! Büdingen mit Herrnhaag, im Decanate SBübinaen p-äsentirten evang. Pfarramts-Candidaten Ernst Widmann aus Gimbel im Königreiche Württemberg, für diese Stelle zu bestätigen.
Am 5. Octbr. wurde der Gerichtsvollzieher-Aspirant Aiiton Torch aus Kiekersbeim'zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Fürth ernannt; am 12 Octbr. wurde dem Schulamts-Aspiranten Ludwig Zörb aus Ober-Horgern, im'Kreise Gießen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Gießen, — am 1S ortbr. wurde dem SchulamtS-Aspiranten Georg Schütz aii8 Ober-Woll- ftnht die Lebrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Laudenbach, im Kreise p^Lnfielm — am 19. Octbr. wurden dem Schulamts-Aspiranten Johann Krai aus Ober-Roden die Lehrerstxlle an der Gemeind-schnle zu Bobstadt, lm Krelle Bensheim - dem Schulamts-Aspiranten Christian Maurer ans Ber- im Kreise Lauteibach, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Änaen m Sei e Alsfeld, - dem Schulamts-Aspiranten Karl Ludwig Röd r aus Partenheim, im Kreise Oppenheim, die erledigte L-Hrerstelle an der GemUndeschule zu Etchelsachsen, im Kreise Schotten, - übertragen; an dems. Ta^e wurde dem Phllipp Mathes aus Ginsheim das Patent als Geometer de?>weiten Klaffe für den Kreis Groß-G-rau ertheilt; an dems. Tage wurde dem ^Schullehrer a. D. Johann Baptist Reitz zu Heid-shetm, im Kreise Bin- aen eine Lebrerstelle an der Gemeindeschule zu Bürstadt, im Kreise Bensheim, -'am 21. Ottbr wurden dem Schullehrer Philipp Arras zu Laudenau, m »reife Bensheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Seeheim, im Kreise Bensheim) — dem Schullehrer Georg Göbel ruR>mb-ch,im Kreise Heppenheim, — den Schulamts-Aspiranten Georg Escher aus Richen, im
Kreise Dieburg, — Theodor Knell aus Bornheim, im Kreis- Alzey, — Jacob Röder aus Fränkisch-Crumbach, im Kreise Dieburg, - Joseph Schröckh au« Bensbeim, — den Schulamts-Aspirantinnen Mathilde Lang aus Darmstadt, Anna T-xiv' aus Friedberg, Antonie Fuhr aus Grunberg, Elssabethe NeßUng aus Darmstadt, Lebrer- und Lehrerinnenstellen an der Volksschule zu Darm- stadt, — dem Schulamts-Aspiranten Emil Kayser aus Ober-Mockstadt, im Kreise Büdinaen, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rommelshausen, im Kreise Büdingen, — am 22. Octbr. der Schulamts-Aspiranttn Katharina M-Ywald zu Viernheim, im Kreise Heppenheim, eine Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Viernheim, — übertragen; am 27. Octbr. wurde der Ge- rtchtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Herbstein, Philipp Kniertem zum Genchts- Vollzieher mit d-rn Amtssitze zu Aisfeld, - der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Lorsch, Aug.st Weyland, zum Gerichtsvoüzreher mit de«e Amtssitze zu Herbstein, — der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Alsfeld, Philipp Rettig, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Lorsch, ernannt.
nähme der Unterhaltung der Vicinalstraße von Homberg zum Bahnhofder Station Bura- und Nieder^Gemünden durch den Staat; 2. Interpellation des Adg. ^)f ann, das Feuerlöschwesen betreffend. — Erster Gegenstand der Tagesordnung bildet die Antwort der Regierung auf die Interpellation des Abg- Frelherrn v- Nord eck ^ur Rabenau in Betreff der Verwendung der aus den Neber schützen der ReichSftemrn dem Großherzogthnm zufließenden Einnahmen. Die Antwort geht im Weserttlichen bäbin M be’r SUl für bas Etatsjahr 1880/81 “f“
h?it nndi nicht einmal voll in Aussicht zu nehmende Ueberschuß sur jetzt kern JJcotiö xu einer Aenderung des in dem Finanzgesetz festgestellten Steueraufschlags bilden fonue. Wi sich bas Z-rhältniß sür bas letzte Etatsjahr 1881/82 berauSfteUen »erbe, lasse
welcher zu gleicher Zeit bie Berathung ber Vorstellung des Hanbelsv-rems fur^Dmm. ^eb8enUieS0rem Sunben Stb“® ®e«u6 hotte bezüglich bei: letztgenannten
boppett besteuert seien Z wünsch-, daß bie von d-r R^i-ruug zugesagkn Erhebungen sich Nicht allzu lange a-isb.hu-n. - Mrnisterralprasrbent S chl ermacher Excl. erroibert, bie erwähnt, n Erhebungen seien in °°st°nt Kange unb zum Th-il schon ab nptrhlnhcn _ SUbn Betz hält es sur unmöglich, die erhobenen Veschweroen uno ge
steMen Anträge noch aus diesem Lanbtag zu einer
mib rüat eine Reihe von Mißständen, welche bei der Ausführung der Veranlagung oer
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prrreife — Aba Diehl bedauert, daß man auf diesem Landtag in der Hrage ocr Steuerreform nicht weiter gekommen sei und^wünscht die^ betreffende Vorlag^ noch Mf dem gegenwärtigen Landtag eingebracht zu sehen. ft J Steuer gerichtet, e» sve«tiss » ss
rÄÄÄÄEJjWgs ms so werden wir sie doch neben den bisherigen ^^^Nisfen d . Zwecke
brauchen haben, zumal wenn größere.Aufwendungen ft , ,-mer Steuerreform gemacht werden sollen- Man solle detzhalb m blesem Drang Revision der be-
emhalten. — Ministerialpräsident Schlei ermacher^x -e zHewißheit übersehen st-h-nb-n Sieuerges-tz- bis bal.in verschoben sehen, wann ® S"^bel -
lassen roirb, welche Einnahmen dem Laub von dem uc l 1 » vtwahreube Drangen Adg. Freiherr u. Norbeck zur RabeNau glaubt oaß d^as^&n= nach Steuerreform im Laube freubtg begrüßt worbe, letcbtefte Weise zu Gerecht beseitigen wolle, wozu die Mittel fl^abe 1 fct auf§ für 1881/83 habe
bote stehen. Nach dem Entwürfe bes Houptttal
Preußen vorausftchtllch aus d« Verth«ltmg d^S E t g A Sl.lK.SäO M zu steuer soweit er bte tounune dou 130 JKiU onen ergeben, eine Summe,
erhalten. Dies auf V-ssen übertragen, wer^n Matrieularbeiträge Hessens bleibe unb bie nicht weit rurter bem Betrage ber WM in der angegebenen Zeit
d7sp7nib7Äe^k-"mg^WoUskeh^ezeichnet es als bie Ausgabe ber Regierung


