Ausgabe 
1.12.1880 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Sonnenftraße.

L!

M

ZMÄ

V»U

Tünl

1880,

den

auf:

Müller.

779»)

Joh. Hosffs Malz Präparate

stets frisch bei

I^Larhiu Sessel, Marktplatz

7722)

Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag

Frische Schellfische in Eispackung treffen heute ein. f Gg. Wilh. Weidig.

" (7744

Heinrich WeitMch.

hot, während dies vcn den beiden Mitgliedern der Wahlcommission Johannes Paul Döring nicht behauptet werden kann.

3) Gegen dic>c Betastung ipricht weiter die Aussage des Zeugen Konrad Nlepoth, welcher tn seiner GastWirthschaft 22 Stimmzettel selbst geschrieben und an Wähler auf deren «erlangen abgegeben hat, und in der mündlichen Verhandlung aus den sämmtlichen ihm vorgelegten Stimmzetteln 22 augenscheinlich von seiner Hand geschriebene Zettel herausg,wählt hat, die alle den Namen des Reclamanten enthalten. Nach der Aussage desselben Zeugen hat auch dlflen

timircn.

Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.

Die Herren Bürgermeister werden er­sucht, dieses in ihrer Gemeinde auf orts­übliche Weise bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 27. November 1880.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr.

Icilgeöotenes.

Spratt'S Patent-Hundekuchen.

Anerkannt bestes Futter für Hunde jeder Race.

Hauptniedcrlage: A. DelkeSkamp, 7790) Hockenheim-Frankfurt a. M-

Ehefrau einen Zettel zu Gunsten deS Reklamanten auf Verlangen eines Wählers geschrieben, und hat Zeuge auch diesen Zettel unter den ibm vorgelegten Stimmzetteln vorgefunden. Außer­dem ist n-ch Lage der Sache nicht zu bezweifeln, daß auch der Großh. Bürgermeister Schaaf für den Reclamanten gestimmt hat, und ergiebt sich schon hiernach für den letzteren eine Anzahl von 24 Stimmen, während in dem Abstimmungsregister nur 21 Stimmen zu Gunsten desselben eingetragen waren. Hiernach läßt sich nur eine Fälschung des Abstimmungsregisters annebmen, wenn nicht eine Betheiligung diese« Zeugen an einer von dem Großh. Bürgermeister vorge- nommenen Unterschiebung falscher Stimmzettel unterstellt werden soll, wozu keine Veranlassung Vorliegt.

4. Für die Belastung deS Wahlrommissionsmitgliede« Johannes Schäddel V. spricht die Aussage deS Zeugen Heinrich Dahmer, der mit Bestimmtheit behauptet, Schäddel habe alsbald nach der Wahl ihm gegenüber die Aeußerung gethan:Dem Döll sind viel« Stimmen caput gegangen." Da nach dem Inhalt des Wahlprotocolles dem Reclamanten keine Stimmen durch undeutliche Bezeichnung ,c. verloren gegangen sind, so läßt sich nur annehmen, daß diese Aeuße- rung auf eine ungesetzliche Manipulation Bezug haben konnte.

5. Für die Belastung der beiden Wablcommissionsmitglieder Schöddel und Döring ist Herdorzubeben, daß Beide nach ihrem eigenen Zugrständniß in der mündlichen Verhandlung am Montag nach der Wabl, als dcr Großb. Bürgermeister ihnen auf besondere Ladung von der von ihm entdeckten Irregularität Mittheilung machte und sie zur Prüfung der ihnen vorgelegten Stimmzettel aufforderte, sich auf die Bemerkung beschränkten, die Wahl sei richtig und von jeder Prüfung der Stimmzettel absahen. Nach der Darlegung des Vorsitzenden der Wahl- commission lag für die beiden Mitglieder der Wahlcommiision die dringendste Veranlassung vor, alsbald durch die Vergleichung der Stimmzettel das Sachvrrhällniß festzustellen, und war die Unterlosiung dieser Prüfung nur tn dem Falle erklärlich, wenn bei den beiden Genannten über die Begründung der Behauptung deS Vorsitzenden auch nicht der geringste Zweifel obwalten konnte.

VII. Daß endlicb in Gcmäßheit des Art. 71 der Kreisordnung von Ansetzung eines Aversionolbetrages abzusehen ist, weil das Großh. KrciSamt Lauterbach, welches in diesem Falle

Tuche, Buckskins und Patelolsstosse

in großer Auswahl und allen Qualitäten empfiehlt

7749) Die seit Jahren bewährten Ingredienzien zur feinen Bäckerei empfiehlt

Etnii Eischlmch.

Allgemeine Bekanntmachung.

Zur Bezahlung dcr Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende

I». neues

Apfelkraut von vorzüglichem Geschmack wieder eingetroffen. (7800

H. F, Nassauer.

Termine festgesetzt Donnerstag den Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Dienstag Mittwoch Donnerstag sowie

und zwar:

2. December

4.

7.

98:- :

11.

14.

15.

16.

18.

21.

22.

23.

28.

29.

30.

Januar 1881,

lchez g. . 1 n'fhriümN.

'-! «ft«

tnl * Besch, J? aiL8 Walt. ,tnkpuppen ist unb h°t erklärt,

Wwt auf die °aS europäifche fc'nbfeHgen Sitten )un8 der monten«.

Ersitze M hrm I äu-iltllssks du ihotinj I iTcpnationSanhige bta I

(Men den Sniiaze I chrns auigeiegt unb I

8<gmdänoe ttihanttll. I dTmenotrbonO Sieben I Rücksicht daraus, bau I i^arD Sfr gut Zeit bet I it als lanoarm unter- I f.jger irö.tiich angt-- I in bn gamiht bat st mH» eine# landarmen i, bei spület in einem .. lirntaupteL dnstmzr I «i«t llninslMng lie nftantiet W und lein :n ichMz sei, an den

zu tragen und an die

natan gegen die Wahl

5en Sazahl von Zmgen

les Lande# durch bie cotserufen trub- 3U; i 8<iitn unb visrnlliüun I ' dnniien und Zeugen b-ntem Ernfiuh waren.

cti lltiheileL, gegen

mnnbetatbe# $u_ilte» um ijfentlidi» : u $trei8au#id!ufieä M

8ca dem Sbot^enoen

SenlN^

rauet nut 24 etimmffl

jH auf dinIecior : nur'21 eiinrmtn jj gnbteae 6-d)enauet al#

.. n(annt h°t, «

u^ert M, «,8 fcl? ifaüt bet ei*inmi<tl1 .,n. beanftonbin J MZ

, ,feijb. Bütgn-

xjr-e"«^ h das

NeffkUtliche AilffordkllNig.

Johann Georg Löschhorn, Sovn des verstorbenen Johannes Löschhorn von Eberstadt und besten gleichfalls verstorbenen Ehefrau Ju­liane, geS, Bender, geboren am 10. November 1810, ist vor ungefähr 40 Jahren nach England ausgewandert und seitdem verschollen. Das seither euratorrsch verwaltete Vermögen des­selben beträgt gegenwärtig ungefähr 320 Jl.

Da seit der Geburt des Johann Georg Löschhorn bereits 70Jahre verflossen find, so wird nunmehr der­selbe resp. seine Leibes- oder Testa- wentserben hiermit aufgefordert, das hier verwaltete Vermögen sogewiß binnen drei Monaten von heute an gerechnet in Empfang zu nehmen, a^s sonst der Johann Georg Löschhorn für tobt erklärt, und das Vermögen desselben den stch meidenden nächstm Ecbrn auSgeliefert werden würde.

Gleichzeitig ergeht an alle diejenigen, welche Ansprüche an daS bezeichnete Vermögen zu haben glauben, die Ans- forberirg, ihre desbezügltchen Rechte innerhalb obiger Frist bei Metdung der Nichtberücksichtigung dahier geltend zu machen.

Lich, 15. November 1880.

Großherzogliches Amtsgericht Lich.

7646) Langermann._______

Mittwoch den 5. Isn. 1881,

Vormittags 11 Uhr,

soll auf dahiesigem OrtSgericht die Hof- raithe der JustuS Traudt Eheleute, als: Flur. Mtr.

1 999 50 Hofraithe in der Flügelsgasse,

i/992 85 Miststätte daselbst,

meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 30. November 1880.

Großherzogl. Ortsgericht Gießen.

4 5.

6.

8.

11.

12.

13.

Samstag w 15.

Die Interessenten werden daher gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi-

* man. M I Achtern würde, I

diese Ansicht I 1 ^rberg:be Dul- I un8 «« so groß I Aitmanb davon I

em I ührt, welch,- ba8« 1 1 übergehen lasten !

als Verireier des öffentlichen Interesses oem rttccurrenre»^egenüöe^länö^m^sse?irü«^eVöröe ist, und daß für die baaren Auslagen des Verfahrens derjenige Communalverband aufzukommen hat, als besten Organ die öffentliche Behörde gehandelt hat, also in dem vorliegenden Falle die Gemeinde Altenschlirf; zu Recht erkannt: daß dem ergriffenen Recurs stattzugeben und die Entscheidung der ersten Instanz dahin abzuändern sei, daß Recurrent anstatt des Andreas Eichenauer als gewählt anzurrkennen sei, und die Gemeinde Altenschlirf die baaren Auslagen d-s Verfahrens, sowie die nothwendigen Kosten dei Recurrenten zu tragen habe.

Handel und Verkehr.

Gießen, 30 November. Auf dem heutigen Wochenmarktr kostete: Butter per Pfd. «4t 1,15 bik ** 1.20, Hühnereier 1 Stück 70H, 2 St. 00 H, Gänseeier 1 St. 11-12 H. «äse per Stück 5-9 4, Käsematte per Stück 3-0 Jj, Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter 26 H, Tauben das Paar 6000 H, Hühner p. St. «4t 0.801.20, Hahnen p. St. «4t 0.70-1.10, Gänse pr. Pfd. <555 H, Enten per Stück «4t 1.500.00, Ochsenfleisch 6600 H per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 4550 Kalbfleisch 50-00 H, Hammelfleisch 50-66 H, Schweinefleisch 6468 L, Kartoffeln per 100 Kilo «44. 4.000.00, Zwiebeln p. Etr. «4L 100, Milch per Liter 16 und 18 Weißkraut 100 Stück JL 4.005-00.

Frankfurt, 29. November. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 «4L 40, Nr. 2 «4L 38, Nr. 5 «4L. 32, Nr. 4 JL 28, Nr. 5 «4L 25, Roggenmehl o/> (Berliner Marke) «4L 32.0000, do. I (Berliner Marke) «4t 30.0000.00, do. II (Berliner Marke) «4t 24.5000.00. Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier «4t 23.00-23.25, ab unserer Umgegend «4t 22.5022.75, do. fremder je nach Qualität «4L 22.5023.25, Roggen, je nach Qualität «4L 22.0000.00, Gerste «4t 15.50-19, Hafer «4t 13.7515, Kohlsamen «4t 27.0028, Erbsen «4t 1927, Wicken «4t 1618, Linsen «4t 2040, Bohnen, weiße, «4t 2325, Roggenkleie «4t, Weizenkleie, grobe und feine «4t, Rüböl, detail, «4t 64. Stimmung ruhig. Haupt­sächlich gefragt war:. Dringend offerirt:. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht 100 Kilo.)

Frankfurt, 29. November. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Lngetrieben waren ca. 400 Ochsen und Stiere, 320 Kühe und Rinder, 200 Kälber und 700 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. «4t 6768, 2. Qual. «4t 6264, Kühe und Rinder 1. Qual. «4t. 50-52, 2. Qual. «4t 4448, Kälber 1. Qual. «4t 5254, 2. Qual. 4850, Hämmel 1. Qual. «4t 5254, 2. Qual. «4t 4050 per 100 Pfd. Schlacht­gewicht. Schweine je nach Qualität daS Pfund 62 64

Frische

W Widllische

heute eingetroffen. (7806

Carl Schwaab*

7193) Zur Saison erlaube ich mtr mein reichhaltiges Lager in allen Arten

Pelzwaaren

in empfehlende Erinnerung zu bringen.

Reparaturen, sowie alle tn das Kürschnerfach einfchlagende Ar» beiten werden gut und billigst aus­geführt.

H. Hübsamen,

Kürschner und Kappenmacher. Geschälte Bictoria-Erbsen, Thüringer kleine Bohnen, Heller-Linsen, von ausgezeichneter Kochart, empfiehlt 7547)________Fr. Seibel.

Haus mit gangb. Wirthschaft, sehr geeignet eine Schweinemetzgerei habet zu betreiben Mitte her Stadt (Frankfurt a. M.) be­legen , ist mit kleiner Anzahlung unter günstigen Bedingungen, wegen Krankheit des Eigenthümers, zu verkaufen. Offerte unter 7428 an die Exped. d. Bl. (7428 Hemden nach Maß liefert unter Garantie des Gutpasfens 7192)_______H. Nübsamen.

Kochgeschirre,

roh, verzinnt und emaillirt,

empfiehlt zu b lligen Preisen (7562 Wilhelm Seibert, ______________Mark'ftrnß-.__________

7796) Di: den Erben des L. Weygand gehörende mit gutem Erfolg betriebene RinMenzicgM steht unter günstigen Bedingungen zu ver­kaufen. Franko-Offerten sub L. V7. 25 befördert Ferd Schnitzler in Wetzlar.

Piaiit», noch sehr gut erhalten, preiS- würdig ui verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. (7632 Wollene Hemden, feibene, wollene und baumwollene Unter­jacken und Nnterdvsen, Iagd-Weften, Socken, Leibbinden, Wildleder-, BnckSktn- unb Glace Handschuhe, sowie Regenschirme für Damen unb Herren empfiehlt

7191) II. Kubsamen.

Trottoir-Rinnen,

Canal Deckel mit Rahmen in allen G'ößen vorräthig bei (7010

August Kröll.

r Anzeiger.

Laterna Magica verbesserter

Construction,

Zauberkafien, Schaukelpferde, Puppendrückwagen, Croguetspiele,

in schönerAuswahl empfiehlt billigst

J. H. Fuhr,

7789)

TU

S

s

TS69

Citronen, Orangeat, Citronat, Amonium, Pottasche, Anis, Ceylon-Zimmt, sowie alle übrigen zur feineren Bäckerei gehörigen Artikel empfiehlt (7715

IS. F. Nassauer,

Marmor Wärmsteine;

Wärmflaschen in Zinn

eiwfiehlt billigst (7638

I. H. Fuhr, Sonnenftraße.

NB. Altes Zinn wird in Tausch 0C' nommen.

Salz

von ber Grobherz. Saline Bad Nauheim aus grabirter Soole bargestellt, ausgezeich­net burch seine Schärfe unb Leichtlöslich­keit, ist stets vorräthig unb zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. G.>. Bapst auf bem Markt in Gießen. (2687

Großherzogl. Salinen- und Bergamt Bad Nauheim.

Frielendorfer

iBriquettes

7491) bei

C. Schmitz & Co.