Einzelbild herunterladen

Telegraphische Depeschen. I

Wagner'- telegr. G-rrespsuVerrr« Bur«m.

Salzburg, 13. August. Heute Vormittag 9 Uhr ist der deutsche Kaiser von hier über Altnang und Ried nach Eger abgeretst, woselbst Nacht­quartier genommen wird. Am Bahnhof waren anwesend: Statthalter Graf Thun, Landeshauptmann v. Lamberg und General Graf Grünne, von denen sich der Kaiser auf's Freundlichste verabichtedete.

Augsburg, 13. August. Die deutsche Kaiserin ist, von Mainau kom­mend, gestern Abend hier eingetroffen und im HotelZu den drei Mohren" abgestiegen. Die Kaiserin wird heute Nachmittag in München erwartet.

Berlin, 13. August. DerReichs-Anzeiger" schreibt: Die Zeitungs- Nachricht von der angeblichen Fußoerstauchung des Kronprinzen ist unrichtig; der Kronprinz hat nur eine wunde Stelle am Fuß, welche das Gehen erschwert.

München, 13. August. Die Görres-Gesellschaft ist gestern zu ihrer Generalversammlung zusammengetreten. Nach einem in der Basilika abgehal­tenen Hochamt fand unter dem Vorsitz des Baron Hertling die erste Haupt­versammlung statt, in welcher der Antrag des Profeffors Stmar (Bonn), dem Cardinal Hergenröther als Mitbegründer der Görres-Gesellschaft das Protec- torat über dieselbe anzutragen, angenommen wurde. Der König von Sachsen hat gestern den Nuntius Masella empfangen.

Wien, 13. August. Meldung derPolit. Corresp." aus Konstanti' nopel. Savfet Pascha soll es gelungen sein, den Sultan zur Ernennung der Delegirten für die Verhandlungen mit Griechenland zu bewegen; der Voll­ziehung des betr. Jrade sei demnächst entgegen zu sehen. Khaltl Bey ist zum Gesandten in Cetttnje ernannt.

Rom, 13. August, Abends. Nachdem durch den neuen deutschen Zoll« tartf insbesondere die Einfuhrzölle auf Erzeugntffe des Ackerbaues, welche einen Hauptarttkel des italienischen Exportes bilden, erhöht worden sind, hat die Regierung, da der italienisch-deutsche Handelsvertrag Ende des Jahres abläuft, Unterhandlungen mit Deutschland behufs event. Erlangung von Concessionen eingeleitet.

Meldungen hiesiger Blätter zufolge haben die Aerzte dem Papst ange- rathen, den Rest des Sommers in Perugia zuzubrtngen. Der Papst habe diesbezüglich die Ansicht der Cardinals-Congregation zu hören verlangt; man glaube, dieselbe werde ein negatives Gutachten abgeben.

Eger, 13. August, Abends. Der deutsche Kaiser ist wohlbehalten hier etngetroffen und hat imHotel Welzl" Nachtquartier genommen.

lieber Mineralgerbung *}

Die in neuerer Zeit lebhaft betriebene Propaganda einiger Theoretiker behufs Einführung der Mineralgerbung, auf Grund der pecuniären Vortheile derselben für Ledersabrikanten und Consumenten, hat schon des öfteren Fachmännern Veranlasfung gegeben, durch das Organ des Central-Verbandes der Deutschen Leder-Industriellen (derDeutschen Gerber-Zeitung") ihre Meinung darüber in bündiger Kürze aus­zusprechen.

Sowohl diese technisch motivirten Kundgebungen, als auch die von Seiten der Vertteter der Lohgerberei im Allgemeinen ersichtlich gewesene Fernhaltung von dieser angeblichneuen Gerbmethode?" haben den Unmuth jener Theoretiker gegen die Männer der Praxis dermaßen gesteigert, daß erstere nunmehr auch in politischen Zeitungen und Localblättern (a. B. derD. A. Z.",Dresdener Anz." u. a. m.) für ihr Gerbeverfahren auftreten und dem nicht fachmännisch informirte» Publikum gegenüber die Vertreter der Lohgerberei des Mangels an Unternehmungsgeist und Rührigkeit beschuldigen.

Aus letzterem Grunde hält man es für angezeigt, auf die Ungereimtheit solcher Äußerungen und die unlogische Art und Weise der Verfolgung derartiger Jnteressen- politik aufmerksam zu machen.

Wir sind weit davon entfernt, den Theoretikern den angeblichen Werthihrer Erfindung?" streitig zu machen, behaupten jedoch, daß selbst die durch bisher sorgfältig anaestellte Probeversuche erlangten Producte, soweit selbige uns vorgelegen, das Ge­präge des Primitiven zeigen und überdies der Nachweis fehlt, ob durch diese Gerber­methode die sehr verschiedenartigen, den mannigfaltigen Zwecken der Lederindustrie entsprechenden Fabrikate hcrzustellen sind.

Es bedars daher keines weiteren Commentars, um die von Seiten der Praktiker in dieser Sache nothwendige Reserve vollständig zu rechtfertigen.

Jene Herren Theoretiker mögen wohl bedenken, daß bei keinem Industriezweige die Theorie mehr zu sündigen vermag, als bei der Leder-Fabrikation. Die Beweise dafür sind durch viele in Folge theoretischer Versuche entstandene, aber baldigst unter­gegangene Schnellgerbereien und die dabei verlorenen Capitalien hinreichend erbracht. . Um Mißverständnissen vorzubeugen, wird jedoch hiermit ausdrücklich betont, daß auch der Wissenschaft ein rühmlicher Anthcil des Fortschritts auf dem Gebiete der Leder­fabrikation gebührt, vorausgesetzt, daß dieselbe an der Hand der Erfahrung intelligenter Praktiker ihre Thätigkeit entfaltet.

Die namentlich in neuerer Zeit beim vegetabilischen Gerbeverfahren mit Hilfe der Chemie erlangten Vortheile haben die Vervollkommnung der Fabrikate dec Loh­gerberei derart gefördert, daß man wohl berechtigt ist, diese ganz vorzüglichen Leistungen bei allen Specialitäten anzuerkennen; und wenn außerdem die Wissenschaft sich die Aufgabe stellte, unter Beibehaltung des jetzigen bewährten Gerbesystems der Lohgerberei, dennoch eine schnellere und intensivere Wirksamkeit des Gerbeprocesses zu erreichen, ohne die Qualität des Fabrikats zu beeinträchtigen, was nach der Meinung des Unterzeichneten nicht in dem Bereich des Unmöglichen liegt so würden auch gewiß manche Lohgerbereibesitzer ihre praktische Mitwirkung den Theoretikern nicht versagen.

Jndeß, ein altbewährtes, der modernen Gerberei-Technik längst erschlossenes Gerbeversahren entweder über Bord zu werfen, oder aus Rücksicht auf die vorgefaßte Meinung einiger Theoretiker, sich zeitweilig auf das abschüssige Terrain des kostspieligen und von zweifelhaftem Erfolge begleiteten Experimentirens der Mineralgerbung zu begeben, würde eben so viel bedeuten, als auf unhaltbarer Grundlage eine neue solide Existenz schaffen zu wollen.

Die Grundbedingung der weiteren Vervollkommnung des Lohgerbereibetriebs beruht aber nicht allein aus der Mithilfe der Chemie, sondern hauptsächlich auch aus der Erlangung ausreichenden guten Gerbmaterials und der deßhalb unentbehrlichen Unterstützung durch die Forstwirthschast.

Der Hinweis jener Theoretiker, daß das quantitative Verhältniß der in Deutsch­land zu erziehenden Eichenrinden mit dem zunehmenden Lederconsum nicht gleichen Schritt zu halten im Stande sei und dadurch schon an und für sich der Mineralgerbung die Zukunft gehöre, wird aber total hinfällig, nachdem Seitens mehrerer Capacitäten ersten Ranges auf dem Gebiete der Forstwirthschast vornehmlich durch weiland Herrn Oberforstmeister Bernhardt, bis vor Kurzem Professor an der Forst-Akademie zu Eberswalde, seit Anfang dieses Jahres Director an der Forst-Akademie zu Münden (auch durch seine Thätigkeit als Landtags-Abgeordneter und als Regierungs-Commifsar im Deutschen Reichstage für den Artikel Holz der Tarifoorlage rühmlichst bekannt), sowie durch Herrn Oberforstmeister D ankelm a nn, Regierungs - Commissar im Deutschen Reichstage für die Artikel Holzborke und Gerberlohe der Tarifoorlage unter anderen evident nachgewiesen:

Daß :n den deutschen Wäldern Raum und Gelegenheit genug vorhanden und auch die Temperaturverhältnisse es gestatten, theils durch Verbesserung des Bcttiebes der bestehenden Schälwaldungen den zur Erhaltung und

) Als Erwiderung auf eine vor Kurzem in unserem Blatte gebrachte Notiz in obigem

Betreff geht uns von einem Freunde unseres Blattes vorstehender Artikel eines Fachmannes, welcher solchen in derDeutschen Gerber-Zeitung" veröffentlichte, zur Publikation zu, welchem wir hiermit gerne entsprechen. D. Red.

technischen Fortbildung der deutschen Lohgerberei erforderlichen gesammten Rindenbedarf zu decken, und demnach nicht geläugnct werden kann, daß die mehr als 13 Millionen Mk., welche jetzt jährlich für Spiegelrinde in das Ausland gehen, ein volkswirthschaftlicher Fehler ist, weil wir diese uns fehlende Eichenrinde in Deutschland selbst mit einem Gewinn an Waldbodenreinrente erziehen könnten."

In Erwägung alles dieses handle es sich hier um eine Landeskultursraae von höchster Bedeutung, deren Lösung durch Förderung der Eichenschälwald- Cultur zu bewerkstelligen und sowohl im Interesse der Forstwirthschast und der deutschen Lederindustrie als auch im Interesse der Gesammtheit gefordert werden muß."

Der mächtige Eindruck, den diese Sprache aus solchem Munde in hohen Regierungskreisen hervorgerufen, wird in seiner weiteren intensiven Wirkung auf dem Gebiete der Forstwirthschast und in anderen wirthschaftlichen Kreisen nicht verfehlen, so manches Vorurtheil gegen die Anlagen von Eichenschälwaldungen zu beseitigen und dahin führen, das auszugleichen, was seit Jahrzehnten durch Vernachlässigung der Eichenschälwaldwirthschaft dem Deutschen Reiche verloren gegangen, so daß sowohl hierdurch, als auch durch den nunmehr erlangten Schutz der nationalen Arbeit, für die deutsche Lohgerberei eine neue Aera anbrechen und deren Existenz für die Zukunft sichergestellt fein wird.

Eine weitere Beleuchtung, sowie eine speciellere technische Erörterung des gegen­seitigen Werthverhältnisses der beiden Gerbmethoden, ist nach erfolgter objektiver Be­handlung der aufgestellten Frage zur Zeit ausgeschlossen. Der freien Entschließung jedes intelligenten Fachgenossen ist hierdurch in keinerlei Hinsicht vorgegriffen Die auf dem Felde der Erfahrung gewonnenen Früchte, hier als Thatsachen bezeichnet, bürgen für den Werth der Procedur mit vegetabilischen Gerbstoffen; ein Urtheil über den Werth des gegenteiligen Verfahrens, mit mineralischen Gerbstoffen, kann auf den auf kurze Spanne Zeit bemessenen, nur einseitig angestellten Versuchen nicht als maß­gebend betrachtet werden. Es bleibt daher abzuwartcn, ob die Mineralgerbung weiter cultivirt und deren Erzeugnisse dann nachhaltig marktgängig werden. Bis dahin kann aber von einem endgültigen Urtheil über Letztere nicht die Rede sein.

Adolph Schöniger.

Lokales.

Gieße», 14. August. Ihre Majestät die Kaiserin Augusta trifft heute Abend mit dem Schnellzug 836 auf hiesigem Bahnhof em und fährt 812 nach Cassel weiter.

Herr Oberst v. Blomberg, seither Bataillons-Commandeur im 115 Jnf- Regiment zu Darmstadt, ist mm Regimentskommandeur des hiesigen 116 Regiments ernannt. Derselbe traf gestern Nachmittag hier ein und fand heute Morgen bereits die Vorstellung des Regiments statt.

Ein Handwerksbursche, welcher schon 14 Tage lang auf fremden Namen in der Stadt herumschwindelte, wurde gestern beigesteckt.

Einem originellen Musikanten mußte gestern das Handwerk gelegt werden. Derselbe hatte sich den einen Arm am Körper beigebunden, so daß er als Einarmiger in der Stadt herumzog. Ferner hatte er einen Kasten umhängen, worin früher einmal ein Musikwerk gewesen fein mochte, das jetzt jedoch nur mit einem Glasdeckel versehen war, worunter ein gedrucktes Lied lag, betitelt: 45 Lieder in 5 Minuten zu fingen- Daß er länger als 5 Minuten in der Sandgasse verweilen muß, wegen dieser groben Schwindelei, bedarf wohl nicht des Näheren.

Gießen, 14. Aug. (Schwurgerichtsverhandlungen vom 13. August.) In der Bormit­tagssitzung erhielt Theodor Scherf von Kirtorf wegen Diebstahls 2 Jahre 6 Monate 1 Woche Zuchthaus, abzüglich 1 Monat Untersuchungshaft, sowie Verlust der bürgerlichen Ehren­rechte auf die Dauer von 2 Jahren. In der Nackmittagssitzung wurde Konrad Nau von Merlau wegen Körperverletzung zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt.

Die Retchsbank hat den Disconto auf 4 %, den Lombardzinsfuß auf 5»/0 erhöht.

Gießen, 14. August. In diesen Blättern ist schon früher Mißständen gedacht worden, die von den einschlägigen Behörden übersehen zu werven scheinen und dürfte deßhalb wohl eine öffentliche Anregung wiederholt am Platze sein.

An dem Turnplatz hinter der Kaserne befindet sich bekanntlich der Schoorgraben. An diesem Graben werden von Seiten des Militärs alle mögliche Handlungen zum Zweck der Reinigung von Gegenständen und Personen vorgenommen und zwar oft in ungehöriger Weise.

Geschehen Arbeiten dieser Art an Wochen-Tagen oder Abenden in geziemender Weise, so sind solche nur zu billigen. Unstatthaft sind sie dagegen, wenn, wie Einsender dieses zu sehen wiederholt in der Lage war, dies an Sonntagen (Vor- und Nachmittags) stattfindet oder wenn bet den persönlichen' Waschungen nur ein Paar defeete Hosen (vulgo Badehosen) die Blöße decken.

BeideS ist gesetzlich bei Strafe verboten und muß das Unterbleiben um so wünschens- werther erscheinen, als die fragliche Stelle an einer öffentlichen Anlage sich befindet, die fort­während von Publikum jeden Alters und Geschlechtes passirt wird.

Ein weiterer Mißstand ist, daß an dem oberen Theil des Platzes, wo derselbe am meisten benutzt wird, eine Treppe nicht vorhanden ist (eine am unteren Thetle befindliche Treppe ist zerfallen und unbrauchbar). In Folge deflen ;ist die Böschung arg zugerichtet und gewahrt einen häßlichen Anblick.

Die Militärverwaltung hat längs des seither von dem jeweiligen Stallmeister benutzten Gartens eine Floßrinne angelegt, welche aus dem Hofe der Kaserne nach dem Schoorgraben eine große Menge Unratb re. führt. Auf der Böschung ist eine förmliche Miststätte entstanden, auf der sich die Ratten tummeln und der Graben zeigt bei dem gegenwärtigen niedrigen Wasser­stand auf eine längere Strecke abgesetzten übelriechenden Schlamm, was bei jetziger hoher Temperatur sehr empfindlich ist.

Ein abgebrochener Baumstamm liegt schon seit Monaten quer über dem Graben und muß wohl als Brücke dienen.

Es ist vielleicht von Seiten der Militär-Verwaltung ein einfaches Uebersehen, daß nicht schon früher Abhülfe geschafft worden ist und bedarf es wohl nur dieser Anregung, um solche zu schaffen.

Vermischtes.

(So sind sie überall.) In einer amerikanischen Stadt versammelte sich jüngst eine Anzahl Damen in der ausgesprochenen Absicht, einen Verein zur Herbeiführung der Frauen- Emanzipation zu eonstituiren. Nachdem die Damen sich 1 2 Stunden begrüßt hatten, sollte zur Eröffnung der Versammlung geschritten werden. Man _ war übereingekommen, vorläufig eine Alterspräsidentin und zwei Jugendschriftführerinnen zu wählen. Als nun die Aufforderung erging, die älteste der Damm möge sich erbeben, blieben sämmtliche sitzen. AlS dagegen die Aufforderung erging, es sollten sich die zwei jüngsten der Damen melden, stanven beinahe sämmtliche Anwesende auf. Der Verein konnte nicht gebildet werden und die Damen gingen unverrichteter Dinge auseinander, weil man sich über diese Vorfrage nicht einigen konnte.

Worms, 11. August. Der X. Hessische Feuerwehrtag, welcher am Samstag und Sonntag in unserer Stadt abgehalten wurde, bar, begünstigt durch prachtvolle Witterung, einen allerseits befriedigenden Verlauf genommen. Aus Hessen und den benachbarten Staaten waren folgende Orte theils durch Delegirte, theils durch größere Abtheilungen mit eigenen Musikcorvs vertreten: Alsfeld, Babenbausen. Beffungen, Bieber, Bockcnheim bei Frankfurt, Bodenheim. Börrstadt, Budenheim, Bürgel, Butzback, Castel, Creuznach. Darmstadt, Dürkheim a d. H., Ebertsheim, Feudenheim, Frankfurt am Main, Frankentdal, Frankenthal (Zuckerfabrik), Gau- Algesheim, Germersheim, (Wo blieb Gießen?), Groß-Umstadt, Grünberg, Grünstadt, Hechts- beim, Heidesheim, Heidelberg, Höchst a. M., Homburg v. d. H., Käferthal, Karlstadt. Kertzen« heim, Kirchheimbolanden, Klein Winternheim, Lambsheim, Lorsch (Musik), Ludwigshafen, Main; (Musik), Mainz lHeff. Ludwigsbahn), Mannheim, Michelstadt, Mühlheim a. M-, Nieder-Flörs- beim, Neustadt a. d. H., Neustadt i. O , Neu - Isenburg, Ober-Flörsheim, Offenback. Ober- Ingelheim, OggerSheim, Ostbofen (Turnerfeuerwehr), Osthofen (Bürgerfeuerwehr), Reichels­heim, Rödelheim, Rüsielsbeim, Sandhofen, Schifferstadt, Sobernheim, Speyer, Vilbel, Walldorf, Weisenau, Zahlback. Bei den am Samstag Nachmittag im Casinosaale stattgehabten Verhand­lungen der Abgeordneten, welche von Hrn. Krrisaffeffor v. Grolmann in einer kurzen Ansprache begrüßt wurden, führte Hr. Hieronymus aus Friedberg den Vorsitz. Aus den Mrttheilungen des letzteren war zu ersehen, daß der Heff. Feuerwehrverband 65 Vereine mit 4400 Mitgliedern zählt. Neu ausgenommen wurden die Wehren von Babenhausen, Friedberg (Turnerfeuerwehr), Kleinwinternheim, Lampertheim, Reichelsheim i- O und Rüffelsheim. Bei Berichterstattung über den Stand der Unterstützungsangelegenheit theilt der Vorsitzende mit, daß von Großherzog­licher Staatsregierung 8000 für verunglückte Feuerwehrleute bewilligt worden seien, jedoch die Bestimmungen über die Art der Unterstützung nock nickt feststehen. Zu den Regiekosten des deutschen Feuerwehrverbandes sollen die einzelnen Verbände bis zu je 100 Vereinen 20 JL Beitrag leisten, was nach langer Debatte in der Weise beschlossen wurde, daß vcn jedem Mit- gliede der dem Heff. Feuerweyrverbande angehörenden Vereine ein jährlicher Beitrag von 3 H

v>A"? virl> bks<h> E gehalten v

S-»2azrn iUI ® SjaA 9(lan9!

T M Mem

Hn Oinh'H" S1* U« Jtöm

Nich-mi W.

st: * «**

Ulcute durch die Europäischen Hofes ausetil zahlreichen ßäste aus unfern s

Offenbach unter durch einfache müßen wir eine- ah hat Hen Metzaem brr von einer FW kommen Bleiwaffem anbeten Morgen ubtt weit vorgeschrittene 8 heule Früb ten Tod traurige Fall zur M

Matitor, 5 Renconl« zwischen bei die hiesigen Blätter }(i fudjung oes Borlalls Zh.* schreibt: Bei Manne, trurltn zwei' passendes Quartier ge unter, bei dem Heinze Familie mit einem Nei ;eate sich zu dem bei Samstag auf Sonnt' Heubodenluke auf den filtefen- Bei seinem des Kiimaschka die Ä

Ecbulzen, und diese o^elangt, forderte e Ecbulzen an der Br Hchiieslich ließen fit Boden blieb. Nach i gdtflt hat/e und finge teutbt gemalffam gebf kleidet, den Schulzensta sagte:luenn sie etwa ben Echulzenstab aus

Ache

MV) 1 jung. Met Hund zu verkaufen.

FeinstH^W alle Gew gemahlen, feinst Num u. Ko empfiehlt

Den dei

Oel-Gti

G au8 der f

Pramiirt Phi|a d.

^Pfiehlt ah ? pr k 118 bewährt

Beuern oi ' Sif-nboln |.W6

*ÄN vegen e|en

tzA-nnes

*> »Xi