Ä ^lst-h-ung »on Oebäubm 1 Jt. - D°k Gesuch d°S Bieibruun« Hnrn lob Fortsch um Erlaubniß zur llmrschtung eines Nebrngedäures zum Wohng-bäud-, n>irt> mm™ M'n”t,?(äU^™ar'Vtnt> b'W,eb"’ worben, nunmehr desürwertet. - Herrn i-ouiä Petri IU
Ä ffi i ä r °m K“? "r° O-Meter zu je 3.2U kLufllich überlassen me»eü - — DaS Gesuch des Herrn Balthasar -chmidt m. wird heule nichl erledial Erne Sinarb. rwn Bewohnern der MäuSburg, «sp. M°>k,str°ß. zu diesem Gesuch, »elcbe bezüglich ihr.S S-llluh- iu"li>!-b-r B,z,ehung auf ziemlich unsicheren Füßen stehl, kommt zur B°r,eiun° §"""w'rd cm Situationsplan für erforderlich erachtet and darum diese «ngelegenbeit an die vaudeputatwn zurückverwlescn. — Herr Braumeister Adolf Möller wandte sich beschwert füh^nd an bas Kreisamt, weil ihm d»e Stadtverordneten bte Anlegung eines Abflußrobrü ?urT<3,u6,rßC )0t|tT h ®u9 nid,t 9efl?hrt ^Ütten- Dies« Beschwerde wird den Stadtverordneten zur Aeußerung auch darüber zugewiesen, aus welchen Gründen die Ablehnung erfolgt sei Die Versammlung beschließt einem Anträge der Bau-Deputativn entsvreckcnb xu erklären St-bt als Eig.nthüm.rtn d.s st-ihg^rn.r W-g-s k.in. B-rpMung h-b" “i, ÄÄ» Ablehnung mttzutheüen. — Das Gesuch des Herrn David Kalt um Erlaubnis xur Wnipnim <n«8 Hofth-r-« sowie dasl-nig. d.s Herrn z VchrLrra ^ Ä . Errichtung eines Schornsteines wird befürwortet. — Bcxüalick des Gesuches
Karl Wiegaud um Straßen - Auffüllung b,a^ira|lt,d,blebe6^8a®,®.tulaho“ Nichtelngehen auf fragliches Gesuch, sondern will cs dem Petenten überlassen wissen P svickee ~ J Jetne vorzunehmen. Den nöthigen Grund zur Auffüllung möge 'ihm die
Stadt unen geldlich uborlassen. Die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden. - Die Straßen-Anlagen im Gartfeld anlangend, liegt em Protest deS Herrn ftr ^iifet resv dellen Anwalts Herrn l)r Gutfleisch vor, welcher sich gegen eine Auffüllung d« Maße an seL Aa^^Erwahrt, da ihm (Herrn Jutzi) dadurch der untere Stock unbewohnbar würde Da «^^ßenstrecke ivorerst.nicht aufgcfüllt werden soll, beantragt die Bau-Deputation dah «n^riAn1 CntQU baA 92^to,nC’f9fle iu beschränken, vor dem Jutzl'schen Hause^aber ganz zu unterlassen seren. Die Stadtverordneten pflichten diesem Antrag bet — Einem Gesuch ^des Nff^crs Herrn Prtz um Uebernahme des Pflasters resp. Zurückerstattung des Betrages für Pflasterung von Trottoirs und Straßenrinnen vor seinem Hause auf der Grünbergerstraße wird entsprochen. — Eine Ueberschreitung des Kredits für den Waldwegebau pro 1879 wird genehmigt. Eine Kostendecretur, sowie die Baugesuche der Herren gjptfe « r°th,Fr. Möhl Ehr. Petri Hl.' sowt- Zos-ph Äuckftuh? L
®iunnen in der neuen Realschule ioll einen Meter tiefer gelegt, sowie das Wehr an der Obermühle ausgebessert werden. Ein Kredit von 304 jl, sowie 300 Meter Eickenbolx finb ■ö“ nothwendig. (Eine recht treffende Bemerkung wurde von einem der Herren hwrbtt qe b C:r ^lC ^tabtL bot Wehr resp. die Unterhaltungskosten und die Ober S. hi? b<n ~ Den letzten Punkt der öffentlichen Lageö-Ordnunq
L 'e dr- Snaßen Benennung von neuen und alteren Straßen. Es werden die Vorschläge der Bau-Deputation verlesen, jedoch Beschluß hierüber ausgesetzt. &
Vermischtes.
erschütternden Die „Jagstztg." theilt in ihrer Dienstagsnummer folgenden
futternden Vorfall mit: Heute Mittag vollzog sich auf dem von hier abgegangenen Eisen Äbeim i g?aufx'9cnbc8 ^ergniß. Ein ehemaliger würtiemdergischer MilitärsträfUng A. aus
m t. der vor etwa v.er Jahren von Ulm entflohen war, - er hatte seiner Seit n « n°n 17^0 ?ten schwer verwundet, - wurde von Amerika ausgcltefert und sollte durch u Ulm aus abgesandten Sergeanten von Bremerhaven nach Ulm tranßportiri werdrn unthenA<M@C?to^8bCr9-l?nb ®°lb6^fe stürzte sich der Gefangene, als er sich einen Augenblick Ehrend bct Fa^t durchs Fenster. Sein Begleiter eilte ihm durch dk v^rsckr stsmäkia-^^,n B?ner Fahrgeschwindigkeit bewegte) nach und schoß nach
? 'Haltrufe zweimal nach dem Entlaufenen, welcher das erstemal in den nach Go df in den Schenkel getroffen, niederstürzte. Man brachte den Verwundeten zuerst nach Goldshofe, von da nach Aalen, wo er bald nach seiner Ankunft starb Der herbeiaerufene X. RÄÄXÄ“ ”■* »-• - !” (-“■W «™S‘
!?e e' bLC0ab/l$ ,n bcn ^hurm hinauf und erhängte sich daselbst an einem ftnn ®locfenftri(fc. Als er bereits baumelte, begann natürlich die Glocke zu läuten, welcher Um nb ne m ^ ungewohnter Stunde — die Einwohner in nicht geringen Schrecken versetzte da glaubte, es sei Feuer ausgebrochen. Sofort wurden Anstalten getroffen, bag ’toL memtliche Feuer zu loschen, und als man durchaus nirgends die Spur einer Feuersbrunst finfcen
di. 8-ut, in dic Kirche um nac? der Ursache b,8 SiurmLns zu farsch.u^ und ?tfo ‘ “m ®h'dC ^nSm' ®*' f0f0'‘ ""--wandten
™ < a . "auS ber ?fl“cUten" cinc landläufige Redensart, aber eben auch nur eine wenn man an« Wortbild, bas man zumeist in Situationen zu gebrauchen pflegt
wenn m- aus Entrüstung und Acrger in eine unmuthige, verzweifelnde Stimmung gerathen 'n "Da mochte man doch gleich aus der Haut fahren!" — sagt man wohl zuweilen aber M N chuts nie,. erften« aus vielen anderen Gründen nicht, namentlich aber'weil man's nicht
"N Mensch, dem cs kurioser Weise von der Natur viel leichter als anderen Menschen gemacht worden ist, im buchstäblichen Sinne des Wortes aus seiner eigenen Haut zu fahren. Daß er es bisher noch nicht ausgeführt hat, davon mag ibn ,öoV unf« tÄ8 Ä T Un? bfr ununterbrochen fortschreitende Dereisungsp^rozeß unseres Erd
S h! „unbehautet" sich wohl nicht gut leben läßt, zurückgeschreckt baden -
^t70P ^mlich einen 29jährigen Mann aus Nürnberg, welcher'eine der.
artige Elastizität der Haut und des Unterhaut-Zellengewebes hat, daß man dieselbe wie Gummi er, fi! nllenthalbep wett von den Muskeln abheben kann. Selbst die derbe Lederhaut an den Fußsohlen und den inneren Handflächen kann von ihm mit Leichtigkeit in großen galten empor Ä ma ™ ar"8 und wunderbarst- Phänom-n ab.r?daS der Mann^ae.
wissermaßen als unnachahmliches Kunststück" vorzuzeigen pflegt, ist folgendes: Er faßt mit den L Mund'L"" "‘"'Ä ■Uf b'?tn S-iUund eine
Der hmap T nun mV f ^fbrtJen, CI gesund und empfindet davon keine Beschwerden ^nterefr,9m b"s" seltenen kunosen Eigenschaft wegen, welche immerhin med.einischcs ?drgestM wmb'en S'B1"‘6 bc8 L-kaid-r-ins zu Nürnberg -m norigen Mana,
wozu er z. B. das Anschreiben des Namens an das Habsband rechnete. Die strengere behördliche Handhabung der angeordneten Aufsichtsmaßregeln über die Hunde sei 3) anzustreben und 4) überall seien genaue Verzeichnisse der Hunde und ihrer Eigen- thumer anzulegen und zu führen. Hauptsächlich betonte der Redner aber, daß 5) die anzuordnenden Maßregeln Vorbeugungsmaßregeln gegen den Ausbruch und Weiterverbreitung der Hundswuth, dieser schrecklichen Krankheit, sein sollten. Als solche Maßregel schlug Herr Marquart die Anordnung des Tragens eines guten Maulkorbs vor unb constatirte, daß das bis jetzt bekannte beste Maulkorbmodell dasjenige sei, welches Sattler Schröder in Darmstadt auf Veranlassung des Thierschutzoereins für das Großherzogthum Hessen construirt habe.
_ (Fortsetzung folgt.) _________
Lokales.
Gießen, 13. Septbr. (Sitzung der Stadtverordneten am 11. Septbr.) Anwesend: Herr Bürgermeister B r a m m, Herr Beigeordneter H cß; von Seiten der Stadtverordneten die Herren Batst, Gail, Grüneberg, Hanstein, Homberger, Kauf, May, Ad.Noll, Petri, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. — Die Organisation der höheren Mädchenschule anlangend, wird die Antwort Großh. Ministeriums auf die «n- trage des Schulvorstandes in obigem Betreff verlesen. Bekanntlich hatten die Stadtverordneten in ibrer Sitzung vorn 31. Juli den Vorschlägen des Realschuldireetors Herrn Soldan bcigepflichtet, wonach sich die höhere Mädchenschule in eine solche I. und II. Ordnung eintheilen und beide Schulen in einem Schulhause von einem Direktor leiten ließe, wie dies bei der Realschule der Fall ist und dort sich auch sehr gut bewährt hat. Der Stadt, welche beiläufig bemerkt, ca. 72,000 jährlich für Schulzwecke außer dem eingenommenen Schulgeld zahlen muß würhen, wenn die Vorschläge des Herrn Soldan zur Einführung gelangten, keine sehr erheblichen Lasten aufgelegt, während andererseits einem von vielen Eltern gehegten Verlangen, ihrul Töchtern eine höhere Ausbildung angedeihen zu lassen, entsprochen würde. Großh. Ministerium ist mit den proponirten Anträgen im großen Ganzen einverstanden, nur hegt eS Bedenken, daß beide Schulen, also I. und II. Ordnung, unter einem Direktor proSperiren würden. Es will zwar den momentanen Zustand vorläufig bestehen lassen, behält sich aber vor, zu jeder Zeit eine Acnoerung hierin eintreten zu lassen. Dieser letztere Passus bildet den Schwerpunkt der langen Diseussion in diesem Betreff. Der Herr Bürgermeister empfiehlt die Reorqanisation so hinzunehmen, wie Großh. Ministerium es vorschreibt und über den Vorbehalt desselben hinwegzusehen. Trete die Regierung mit dem Verlangen eines zweiten Direktors heran, dann sei es immer noch Zeit, dagegen zu opponiren und die Mittel hierzu zu verweigern. Durch einen sofortigen Protest stelle man die ganze Angelegenheit in Frage und labe sich viel- Icimt Vorwürfe des Publikums auf, welche mit der Annahme hinwegfielen Diesem wider- sprechen sedoch die nun folgenden Redner. Herr Wenzel, Hornberger, Hanstein, Ad. Noll und Batst, welche sich in beredten Worten für die Organisation erklären, halten es nicht für angezeigt, daß man bei den angestrengten Finanzen der Stadt noch weitere bedeutende Mittel für Schulzwecke opfere. Namentlich stellte Herr Hanstein eine sehr instruktive Zusammen- P Leistungen der Stadt auf, welche sie für Schulzwecke alljährlich aufwende. Von
ea. 37,000 JC. im Jahre 1870 sei das Schulbudget auf ca. 96,000 im Jahre 1879 gt-, stiegen. Weiteres zu leisten, sei dir Stadt außer Stande. Die Einwohner der Stadt be- schwerden sich, und vielfach mit Recht, über die Höhe der Communal-Umlagen. Man solle dem Mintsterium darum von Vornherein erklären, daß es nur möglich sei, nach den Vorschlägen Soldan s eine Reorganisation ins Leben treten zu lassen. Einen weiteren Direktor und womöglich noch em neues Schulhaus könne die Stadt nicht vertragen. Auch die Schuldeputation hat sich in ihrer letzten Sitzung dahin ausgesprochen, daß von dem Verlangen Großh. Mini- steriums abgesehen werden müsse. Sie spricht sich in ihrem diesbezüglichen Protokoll u. A. dahin aus „daß bei dem Beschlüsse für die Errichtung der höheren Mädchenschule nach dem von ihr gestellten Anträge die Punkte maßgebend waren, daß:
1 . die neue Einrichtung der Realschule mit einer solchen erster und einer solchen zweiter Klasse, nebeneinander laufend, sich sehr gut bewährt hat;
2 . Der Umstand, daß diese Einrichtung auch den Wünschen aller Derjenigen vollkommen entspricht, welche die Reorganisation so oft und nachdrücklich beantragt foaben •
31 ™ Ueberzeugung, daß hiermit dem Bedürfniß vollständig auf Jahre hinaus in dem Maße Rechnung getragen werde, daß man nun allseitig befriedigt sein kann, ohne die Stadt zu sehr zu belasten, und schlägt man deßhald vor, dem'Ministerium gegen: über den dringenden Wunsch auszusprechen und die Nothwendigkeit zu betonen, daß ^seEinrtchtung, wie beantragt genehmigt werde, ohne daß, wie es das Re eript Großh. Mimsteriums vom 21. August vorsieht, eine baldige Aenderung in dem den 3ntenhonen der Stadt widersprechenden Sinn zu befürchten stehe. Im Uebriacn erflarte sich die Schuldeputation mit dem Inhalte des Ministerial-Reseripts einverstanden.
Die Versammlung stimmt diesem Anträge der Schuldeputation zu. — Von der Schule zu ven Oesen für die neue höhere Mädchenschule gelangend, nimmt auch dieser Punkt viele Zeit in Anspruch Es drehte sich hier um Anschaffung des Besseren vorn Besten. Amerikanisck)e, ir iche uno.Meldmger Oefen wurden bezüglich ihrer Güte und Leistungen der Kritik unterzogen! Fünf Anträge wurden hierbei gestellt. 1. Proben mit irischen unb Meioinger Oefen anzustellen (abgelehnt); 2) je zur Hälfe irische unb Meibinger Oefcn, sowie einen amerikanischen anzu- ! iE” (abgelehnt); 3) nur Meibinger unb in zwei Schulsälen je einen irischen unb ameri- an^eLaufiU?e“en 4) nur Meibinger, jeboch im Zeichensaal unb Konferenzzimmer
je 2 Nische unb 2 amerikanssche nach Wahl bes StabtbaumeisterS aufzustellen (angenommen); der 5. Antrags nur ir sche Oefen anzuschaffen, kam nicht zur Abstimmung. - Für weiter! nothwendige Mobilien für bte neue Mäbchenschule werden die Mittel bewilligt und sollen die Arbeiten aus der Hand vergeben werben - Bezüglich der Festsetzung ber Grunbzinsen wird ber Antrag ber Finanz-Deputation angenommen. Dieser Antrag besagt, baß vom Jahre 1880 ->n fu- Benutzung städtifchen Eig-nthums eine jährliche Abgabe zur Stabtfaffe bezahlt werden ("uch von Denjenigen, welche seither -in- solche nicht leisteten) Al« DurLschnittSabgaben !"■!!' oÄ vorgeschlagen r Für ein Kellerloch 2u Treppen-
s. 20 ®a"b‘,f*uS=. Floß-. Thür- oder Ruhestein 10 für -inen St-,
Ain A a1n9=n9 ,e"’,r SenF8rub' 1 4U eine K-ll-rthür oder Ein.
Pi Holzstutzen 10 jebe Treppe in ben Stabtringgraben 40 Befreit von dieser Abgabe sollen bie öffentlichen Anstalten sein, zu welchen auch bie Kleinkinderschule gerechnet toirb Sobann sollen erhoben werben: Für Benutzung einer städtischen Mauer bes Stabt-
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