sich auch bei den entsprechenden
men nach hier dahin ausgesprochen, daß er
— Die „Provlnz -Eorresp." bringt ferner folgende M ttheilungen i
läufig noch nicht zu mZtele. Jetzt gilt es die wahrhaft staatserhaltenden 5:» ^ WtAtx So-ialdem°kr7n- mitten w« Mg* «jJ* Elemente zu gemeinsamer That in unmittelbarstem Interesse der Wahrung von Stärto^S“» 6innt8' für Recht unb
Staat und Gesellschaft gegen unzweiselhafte Gefahren zu vereinigen. Die tuTC^ wjrthfchaftlich- V-rb-ff-rang-n di- Wurzeln des U-b-l« zu b-f-Mg-n. Solch-
Regierung kann und will der Hoffnung nicht entsagen, daß die staatserhalten- Spanien können über nur durch die S-s-ßg-iung °uf?mcht-t «erden, und dnf- m^ den Kräfte, deren gemeinsame Gefühle in der jüngsten Woche dem Kaiser gegen- sich um -in. -ll-Bun°e«st°°ten gl-ichm-p>g bedrohend, »-fahr handel., «°n d-m Reich, -usg-h-n,
Telegraphische Depeschen.
Wagner'» telegr» Uorresp»nbenr-Burean»
Darmstadt, 22. Mai. In der heutigen geheimen Sitzung der zweiten Kammer wurde die Civilliste des Großherzogs mit 1,096,288 Mk. in namentt licher Abstimmung mit 29 gegen 20 Stimmen bewilligt.
Wien, 22. Mai. Die „Polit. Corresp.'' meldet aus Athen. Die türkischen Truppen auf Kreta machten gleichzeitige Angriffe auf^die^in den Un^ gebungen verschiedener Städte lagernden Insurgenten und bemächtigten sich größtentheils der Positionen derselben.
Aus Konstantinopel meldet dieselbe Correspondenz: Im Quellengebiet der Arda sanden Kämpfe zwischen den Ruffen und den Insurgenten statt; letztere wurden aus ihren Positionen vertrieben und verloren viele Todte und
England.
London 21. Mai. Im Unterhause antwortete der General-Staats- vrocurator Holke'r auf eine Anfrage Gourley's, es lägen keine Nachrichten vor, welche zu der Vermuthung führen könnten, daß die angeblich von Rußland m Amerika gekauften Schiffe im Kriegsfälle als Corsaren im Gegensätze zu der Pariser Declaration benutzt werden sollten. Es sei kein Grund vorhanden, zu vermuthen, daß Amerika die Bestimmungen de« Washingioner Vertrages bei Seite setzen würde; es sei daher auch unnöthig, die Verantwortlichkeit der besagten Regierungen in Erwägung zu ziehen.
— Abends. Das Unterhaus fuhr fort in der Debatte über die von Hartington vorgeschlagene Resolution. Gladstone sprach sich energisch gegen das Verfahren der Regierung als Verletzung der Gesetze und Eingriff in bte Volksfreiheiten aus. — Die Debatte wurde aus Donnerstag vertagt. -
nach Ems. — An die Reise Schuwaloff's knüpfen sich fortgesetzt günstige Aus- ichten für Gewinnung einer hoffnungsvollen Verständigung Englands und Rußlands. Die neuesten Erklärungen der englischen Minister wie die Kundgebungen in Petersburg betonen den Wunsch und die Hoffnung einer neuen Sicherung des europäischen Friedens.
Petersburg, 22. Mai. Die „Agence Ruffe" schreibt: Alles berechtige zu dem Glauben, daß die Anstrengungen derjenigen, welche an dem Ausbruche des Krieges ein Jutereffe hätten und die Einigung Rußland und England- zu verhindern suchten, erfolglos bleiben würden. Auch die letzten Nachrichten aus Konstantinopel und Berlin, sowie die Nachrichten über den demnächstigen Zusammentritt des Congreffes bewiesen dies. Um vorzeitigen falsch'n Nachrichten über die Resultate der Mission Schuwaloff's von vornherein entzegenzutreten, weist die „Agence Ruffe" darauf hin, daß positive Nachrichten über dies Resultat erst im Laufe der nächsten Woche von London nach Petersburg gelangen könnten. — Der am Freitag stattfindenden Truppenrevue wird der
® Petersburg, 22. Mai. Die „Agence Ruffe" und das „Journal de St. P6rersbourg" fordern ihre Leser unter Hinweis auf die Konstantinopeler Depesche der „Times" zur Vorsicht auf gegenüber pessimistischen Nachrichten aus Konstantinopel, wo man eine Verständigung zwischen England und Rußland verhindern wolle. Ein Beweis dafür sei die gescheiterte Verschwörung gegen den Sultan. — Der „Reqierungsbote" meldet, daß der Schah von Persien morgen im kaiserlichen Palais empfangen werden wird. Daffelbe Blatt veröffentlicht den Wortlaut der Glückwunschadreffe der Deputation des Petersburger Adels an den deutschen Kaiser und die Antwort desselben, sowie ein Danktelegramm des Großfürsten - Thronfolger- an die Gesellschaft der Moskauer Kaufleute wegen Übersendung von 400,000 Rubel für die Frei-
Bukarest, 22. Mai. Anläßlich des Jahresfestes der Thronbesteigung des Fürsten Karl und der Unabhängigkeitserklärung Rumäniens waren heute alle Häuser der Stadt beflaggt. Der Fürst hat auf seiner Inspectionsrnse heute Kalasat besucht und das Schlachtfeld von Smrdan besichtigt. Der Fürst passirte dabei Widdin, wo er von den Ruffen mit militärischen Ehren, vo» Clerus mit Brod und Salz empfangen wurde. In 3 bis 4 Tagen wird der Fürst hier zurückerwartet. ___________
Thurmschiff „Glatton" verstärkt.
Nom, 22. Mai. Wegen der politischen Lage hat der Vatican die beab- chtigten Aenderungen in der ausländischen Vertretung verschoben. Auch die neuen Cardinäle werden erst am Ende des Jahres ernannt werden.
London, 22. Mai. „Standard" erfährt, es sei jetzt mehr als wahr- cheinlich, daß der Congreß in der ersten Hälfte des Juni zusammentreten werde, ufolge des ungeregelten Standes der Angelegenheiten in Konstantinopel werde das britische Geschwader wahrscheinlich nach den Prinzen-Jnseln übersiedeln.
Die „Times" bestreitet, daß die britische Regierung geneigt sei, ihren bisherigen Einwand gegen die Beschickung des Congreffes fallen zu lassen. Der erste pofitive Schritt zu Gunsten des Friedens muffe die Einwilligung Rußlands sein, dem Congreffe unter der Bedingung beizutreten, welche das gemeinsame Jntereffe sämmtlicher europäischen Mächte an der Lösung der orientalischen
®C*an|ggictt, 22. Mai. Der „Polit. Corresp." wird aus Cattaro über einen drohenden Conflict zwischen der Pforte und Montenegro berichtet. Fürst Nikolaus beschuldigt offen die Türkei, in Albanien einen Angriff gegen Montenegro vorzubereiten, den er zurückzuweisen entschloffen sei. Derselbe setzte von den angeblich feindseligen Absichten der Pforte sowohl das Consularcorps in Skutari, als auch den türkischen Gouverneur in Kenntniß, für den Fall des Blutvergießens die Verantwortung der Türkei zuschiebend. Das Consularcorps und der Gouverneur versicherten dem Fürsten auf's Bündigste die friedlichen Gesinnungen der Pforte. Der Gouverneur erklärte, die Grenzcommandanten seien strengstens angewiesen, selbst den Schein einer Prooocation zu vermeiden. Er erwarte von der Loyalität des Fürsten ähnliche Ordres an die montenegrinischen Behörden. Die türkischen Militärkreise in Skutari wissen den Zwischenfall nicht anders zu erklären, als daß der Fürst tatsächlich falsch allarmirt wurde oder den Vorwand zu einem Conflicte mit der Türkei suche. Anderer» eits erfährt die „Polit. Corresp.", daß die Montenegriner in letzter Zeit auf's Eifrigste militärisch rüsten. — Einer Bukarester Meldung der nämlichen Correspondenz zufolge nimmt die gesammte rumänische Armee eine concentrirte Stellung zwischen Slatina und Tirgoveschti ein. Die russtscherseits verbreiteten Gerüchte von dem erfolgten Abschluffe einer neuen Militärconvention werden auf's Entschiedenste dementirt. Das gegenwärtige Cabinet werde nie die Hand zu dem Abschluffe eines zweiten Vertrages mit einer Macht bieten, welche die
Schah anwohnen.
Brüssel, 22. Mai. Die Sammer der Repräsentanten berieth heute über den Gesetzentwurf wegen Ankaufs eines Theiles des Flandrischen Eisenbahnnetzes. Fröre Ocban führte aus, daß dieser Ankauf den Staat unverhältmß- mäßig belasten würde. Der Minister für die öffentlichen Arbeiten dagegen wies auf dir bisher erzielten guten Resultate des staatlichen Betriebes hm.
London, 22. Mai. Graf Schuwrloff ist heute Nachmittag in Dover eingetroffen und alsbald nach London weiter gefahren. Heute findet ein Cabl- netsrath statt. c _ ,, .
— Der Lordmayor hat ein Telegramm von dem deutschen Kaiser empfangen, welches deffen aufrichtigen Dank für die freundlichen Glück vünsche ausspricht und die unwaikdelbaren guten Wünsche des Kaisers für das wachsende Gedeihen der großen und mächtigen Corporation Londons versichert. — Da« deutsche kronprinzliche Paar dejeunirte gestern bei dem Grasen Münster. — Die Mittelmeerflotte wird demnächst durch die Corvette „Boadicea" und das
Araukreich.
Versailles, 21. Mai. Im Senate interpellirte Erzbischof Dupanloup über die Feier des 100jährigen Todestages Voltaire'-. Er bezeichnet diese Manifestation als antikatholisch, beschwert sich über die für drefe Feier durch einen Band voller Auszüge aus Voltaires Werken, die sämmtlich gegen d n Katholicismus gerichtet seien, unternommenen Propaganda, fragt, ob diese nicht eine nach den Gesetzen strafbare Beleidigung der Religioa sei und verlangt Anwendung des Gesetzes, sowie Verweigerung des Stempels für die gedachte Schrift (Beifall aus der Rechten). Der Justizminister Dufaure erwidert: Der Gedanke, diesen Jahrestag zu begehen, ist bereits vor zwei Jahren entstanden. Die Regierung beschäftigte sich jüngst damit wegen des nationalen Charakters, den man der Feier geben wollte. Die von Dupanloup bezeichnete Schrift anlangend, so habe sich der General-Procurator nicht für gerichtliche Verfolgung derselben ausgesprochen. Er (Dufaure) theile die Gefühle des Herrn Dupanloup, aber man könne Voltaire nicht vor der Jury belangen. Er erkenne ab-r auch an, daß Voltaire Milderungen in der Gesetzgebung bewirkt habe. Voltaire's Werke seien tausendmal veröffentlicht worden; die Regierung habe nicht geglaubt, diese neue Publtcation verhindern zu sollen. Den Stempel an- langend, so sei ein solcher bisher nicht verlangt worden; «ber die Regierung werde diese Frage näher prüfen. Die Linke äußerte Beifall. Die Interpellation hatte keine weitere Folge.
Berlin. Die Motive zu dem Gesetzentwürfe zur Abwchr ,oci^demokratischer Au»- chreitunqen lauten: Die Ausbreitung der Socialdemokratie hat in Deutschland im Lauf der lebten Jahre immer größere Dimensionen angenommen.^ Die socialdemokratischen Lehren. und Tendenzen sind in Kreise gedrungen, welche denselben früher unzugänglich waren. D»e foeuck. demokratische Agitation, planmäßig und durch geschulte Agitatoren betrieben, ub.mehr und mehr ihren verderblichen, die Gemüther verwirrenden Einfluß auf die (Haffen bn ©etoolfening aul. Um den Umsturz der bestehenden Verhältnisse und die Bildung des !°cmlist.ichen Staates herbeizuführen, ist die Socialdemokratie unablässig bemüht, Unzufriedenheit in. ben zu verbreiten, dieselben gegen die besitzenden Klaffen aufzureizen, die überlieferten un
religiösen Anschauungen, die Vaterlandsliebe, die Pietät und die Achtung vor J
überhaupt alle diejenigen Grundlagen zu untergraben, auf welchen der -taut und bte Sicherheit ter Gesellschaft beruhen. Die Socialdemokratie droht das Gemeinwohl auf das empfindlichste zu schädigen, indem die durch Agitation hervorgerufene'Beunruhigung Störung de« öffentlichen Friedens nicht ohne Rückwirkung auf die Entwicklung der w.rthjcha tl.chen Berhaltmffe bleiben können. Wiederholt sind die verbündeten Regierungen an den Re.chstaa mit Vorschlägen herangetreten, um den Gefahren der Socialdemokratie durch schärfere Strafbestimmungen ent- qeqenzuwirken. Es geschah dies bei Gelegenheit der Vorlage des Ge,etzes über bte Presse ,imv tn9ber Session 1875—1876 durch die Abänderungsvorschläge zum Strafgesetzbuche. Diese Vorschläge haben die Zustimmung des Reichstags nicht gefunden. Die Frage aber, ob c8 nicht besonderer Maßnahmen bedürfe, um den Ausschreitungen und der wetteren Derbrettung der Socialdemokratie entgegenzutreten, ist damit nicht erledigt worden. Dieselbe ist^vielmehr fort, dauernd eingehend erwogen und nunmehr au8 Anlaß des vor Kurzem gegen das Leden «Leiner Maiestär des Kaisers verübten Attentats wiederum in den Vordergrund getreten. *uie verbündeten Regierungen glauben diese Frage bejahen zu muffen. Die in Deutschland geltend« acsetzlichen Vorschriften auf den Gebieten der Preffe und des Deremswesens, auf welchen sich die socialdemokratischen Agitationen vorzugsweise bewegen, reichen, wie dte Erfahrung gezeigt va^ nicht aus, um diesen Agitationen mit Erfolg zu begegnen. Es bedarf kräftiger und schneller eingreifender Mittel, um den Gefahren vorzubeugen, welche aus der Derbreiwng ver^soctaU demokratischen Lehren dem Gemeinwesen drohen. So fern die Absicht liegt, das Derelns- Persammlungsrecht, so wie da« Recht der freien Meinungsäußerung allgemeinen! und I" Beschränkungen zu unterwerfen, so erscheint es doch tm öffentlichen Jntereffe geb' ««.er_____x. «tif diesen Freiheiten fortgesetzt trewen,
Aprilconvention gebrochen hat. _ ;
Berlin, 22. Mai. Die „Provinz.-Corresp." reproducirt die Motive des Gesetzentwurfs gegen die Ausschreitungen der Socialdemokraten und knüp daran einen längeren befürwortenden Artikel, welcher folgendermaßen schließt: Die Regierung, getragen von dem Bewußtsein ihrer unmittelbaren Verantwortung und Pflicht, ruft den Beistand der Volksvertretung zur Erreichung ihrer Ziele für den inneren Frieden und das wirthschaftliche Gedeihen des deutschen Volkes an. Auch sie erstrebt in vollster Aufrichtigkeit die Stärkung des Staatslebens durch Vereinigung und Stärkung der wirklich erhaltenden Elemente in^der liberalen wie in der conservativen Partei. Aber diese Vereinigung hat Lrinn und Bedeutung nur durch einen positiven Inhalt und bestimmte gemeinsame Ziele. Der Versuch, eine solche fruchtbringende Gemeinschaft auf wirthschaft- lichem Gebiet anzubahnen, führte zu lebhaftem Bedauern der Regierung vor-
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Regierung nicht ablehnen. — Die deutsche meichspa i cv-ir» fnünfen sich fortaefeht aunfttae Aus-
Dtutsch-Consttvatfvm einstimmig für da« «att-Socialistengesetz stimmen Die national-liberale Partei hat sich noch nicht schlüssig gemacht. («. Fkkftr. Pr.)
— Minister Falk verweigert die Rücknahme der Demtsston. — Die Ablehnung des Abwehr-Gesetzes durch etwa 80 Stimmen ist gesichert.
eine zeltgem noßartilltli Fackelzuges bau Mer brachten, bi liibstm Unkenrufe her . Lebendste Moment de der vor dem Palast Dglingssttmmen, uni Hoffmann v. Fallersleb !der Alles in der Welt.
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Kot- Dom Mmmmfch Aast unb gegenüber Liiaer Erinnerung um jlia hinaus in ihr gef, mrahmi von dem dun Hauses Lenneestraße 8 kiljllch, nachdem sie ih mst August von (Sol Friedrich Wilhelm IV. Krüner Studentenscha Cannes mit waHenbi ^arfblick btr Jugend !|r »unpolitischen ‘im demselben König JJti der die Grimms sollen auch Hoffma M zum damals fan und brachte er bi dik di, bailnbm Wen i«i m° Hostmann ward aus' vtudentenschast Berli UrrfitStsrichter Les Ergänze. Alsbald
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