Mitglied« der Reichsschuldencommtssion wurde an
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überhaupt apokryph.
lauf nehmen.
Numänien.
Im Senat wird Stourdza über das angekün-
cyn ter Kammer wird Furulesco über die Drohung Gortschakoff S, die k.:. Kar /Triionk ihnpii
Türkei.
Konstantinopel, 13. April. Zahlreiche kranke russische Soldaten, - ä < v . /Ä l . C * m m Ai>t <>ai । ff V h Art
Amerika.
Washington, 12. April. Der neuernanntc amerikanische Gesandte
Telegraphische Depeschen.
" meldet aus Bukarest von
vom
Nekgieu.
, <p,l4.Äfrflu(b,MrnmmHrlfin wurde an Stelle Wehrenpfennig'S der Abg. v. Bunsen ge- Derselbe enthalte gewisse Details , die zu der Vermuthung Anlaß geben, ent- Der Antrag Buhl uno Lasker: das Haus möge erklären, daß die Einführung der lDeocr enthalte die veröffentlichte Analyse zahlreiche Jrrthumer oder dieselbe se<
..... A..P h-m Meae der ReicüsaeseNaebuna erfolgen könne, wurde rHh|,
Wagner'S telegr» Eorrespondenz-Bureau.
Petersburg, 13. April. Dre „Neue Zeit" meldet: Bei der gestrigen \ ~ c n. r j. .... .r> O f iinh »in Uiihm»
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und strategischen Positionen durch dieselben, sowie über die Haltung der Regie-
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Str-ttkLfte'weiden "uf'dem" T-rrttortum östlich des Älüta-Flustes ermattet.
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W. eine Versöhnung der engutchen Mio ru.mqen «... ^.Urschte eine außerordentliche Aufregung in den Regierungskreistn
Die Pforte erließ ein Rundschreiben an die Mächte, worin der Vertrag von San Stefano als das Resultat der militärischen Niederlage der Türkei anerkannt und der feste Entschluß ausgesprochen wird, denselben auszufuhren. Immerhin würde sie jede Modifikation desselben, sei es durch sympathische Intervention der Mächte, sei es durch die Mäßigung Rußlands, als glücklichen Umstand betrachten. Welchen Ausganz aber auch die jetzigen Verhandlungen hätten, die Pforte übernehme die Verpflichtung, die Reformen auszuführen.
der britische Einfluß jetzt überwiegend ist. t , ,
Berlin, 13. April. Die mehrfach verbreitete Nachricht, es habe neuer Dings für die obschwebenden Verhandlungen eine bedeutungsvolle Correspondein zwischen dem deutschen Kaiser und dem Kaiser von Rußland stattzefunden, il vollständig aus der Luft gegriffen. , ,, .
Berlin, 13. April. Zuverlässige Londoner Nachrichten melden, da? der Zusammentritt des Congreffes in Berlin gesichert sei. Unter Zugrundelegung deS Pariser Vertrages sollen die Präliminarien von Stefano frei Ul' cutirt werden. Man erwarte eine allgemein befriedigende Lösung durch einen
ff r en öl^nun^ n unb russischen Ä- ^^Wien, 13. April. Die „Polit- Corresp.
sichten zu bewirken, in Petersburg und London Entgegenkommen- 0 .. «l. . ... o - sTRid «orlWPTnPil
m» «üF‘bem aiegT'o« ReichSg-s'dgebung «folgen könne, . Bon vuh?, Löwe und Lasker verthetvigt, seitens der Abgg. v. Karvorff und Stumm bekämpft. Minister Hoffmann erklärte: der Bunvesratb sei der Ansicht, daß es sich dabe» nicht um eine mue Tonbern unT eine bereits bestehende Steuer handele; der Bundesrath stutze diese Ansicht !üf ein LenntnH des Obertribunal's bezüglich der Eau de Cologne unb sn ent,chl°ffen es eventuell auf gerichtliche Entscheibung ankommen zu lasten- Der Antrag würbe barauf vom
Wien, 12. April. „Presse" und „Fremdenblatt' legen ber Fusion der ungarischen Oppositions-Parteien keine große Bedeutung bei. Erstere. be- reichne?die Fusion als schlecht gelungene Farce und gewöhnliches Wachlmanover. $ Die Neue Fr. Pr." betont als Aufgabe der österreichischen Politik, sich den Weltverkehr nach dem Orient zu erhalten durch Sicherung von Ersenbahn Anschlüffen: der Vertrag von San Stefano sei für Oesterreich aus politischen, viel mehr aber noch aus wirthschaftlichen Gründen unannehmbar; die Annahme des Vertrages wäre die definitive Abdication Oesterreichs. - Die „Tagespreise" bekämpft lebhaft die Ausfälle Derby s gegen Oesterreich in seiner letzten Parla^ntsr^de^^ Aue Mttthetlung der „Polit. Corresp." aus London kennzeichnet den Eindruck der russischen Antwort auf das ^rcular Salisbury s in dortigen maßgebenden Kreisen als keinen günstigen. GoNschakoff sei die IN vuiuyru uiupo ..... «nn Kan Stefano in
ÖÄ'o K°rck.nb-ck teilte schließlich mit, daß der Lh-s der Admir-Iltit den R-ichslag 1UT »Sun des Slap-llaufes einer neuen E-rvette in Kiel -ing.laden h-b-; der G-,ammv £ A h?tAIoifen ber Einladung durch Entsenbung einer Deputation, bestehenb aus dem
Präsidenten^ Ä« «“” °°n den -btheilunz.n gewählten Mitgliedern, ,u ent. sprechen.
Nächste Sitzung ben 30. April. ,
Berlin. 12. April. Der frühere Finanzminister Camphau,en wird eine so hohe Pension erhalten, wie sie vor ihm feiten ein Beamter
empfangen hat. DaS Diensteinkommen Camphausen s betrug 38,M0 Mk. Da Camphauseu 1812 geboren ist, so wird man eine 45jahnge Dienstzeit nt (einem Eintritt als Referendar annehmen dürfen. Bringt man nun die Besinn- mung' des Pensionsgesetzes vom 27. Mär, 1872, wonach die Pension nach vollendetem 10. Dienstjahre 2%0 d-» Gehalts betragt und von da ab mit ledern weiter zurückgelegten Dienstjahre um ’/so steigt, sowie die, weitere Vor- j(trift, daß, wenn da« Einkommen mehr als 4000 Thlr. betragt, von dem über chieß-nden Betrage nur die Hälfte anzurechnen ist, in Anwendung, !° erhall man den penstonsfähigea Betrag von 24,000 Mk. Diese «umme ergibt nach zurückgelegtem 45. Dienstjahre eine Pension von 16,500 Mk.
Hesterreich.
Brüffel, 12. April, Abends. Bezüglich de« au« London signalisirten anaeblicki'u Circular« Gortschakoff'S zur Widerlegung der Einwendungen Oester- ....... ------
«ich« gegen den Fri^en vou San Stefano bemerkt das Journal „Nord" Europäischen Vertrag.
umHutvtuv^ ......... ........... o , Bukarest, 12. April. Im Senat wird Stourdza Uber bas angerun-
Antwort'anf die entscheidende Frage, ob er den Vertrag von ean Stefano n (Eintreffen des russischen Delezirten interpelliren, welcher, beauftragt ist, über seiner Gesammtheit der europäischen Beschlußfaffuug unterbreiten wolle,.vollstandtg ^ufrechthaltung der russischen Verbindungen durch Rumänien zu verhandeln,
schuldig geblieben. Es sei mindestens zweifelhaft, ob Eiland der russig mirb ^ch die Anfrage an die Regierung richten, ob der rumänische Agent
Aufforderung zur Präcisirung seiner Gegenvorschläge nachzukommen in, der Lage P^ersbnrg einen solchen Schritt durch die Erklärung prooockt habe, daß ser.^ England beharre auf seinem Standpunkt und werde selbst auf die Gefahr ^umänien in Directer Verständigung principiell den Art. 8 des Vertrages von eines eventuellen isolirten Vorgehens seine Entschließungen nur von der Ha 1: g Stefano anzunehmen bereit sei. _ ______
abhängig machen, welche Rußland diesem Standpunkte gegenu er - der Kammer wird Furulcs^ „ - . , ,
Wien, 13- April. Die „Preffe" schreibt: Die Zweifel an der Echt- Invasion in Rumänien und die Besetzung der Eisenbahnen , Städte bett der in den Londoner Blättern veröffentlichten Antworts-Note ^rtschakoff s ,cx... durch "^PT bxe H^ltuna der Reag
an Oesterreich werden in den hiesigen diplomatischen Kreisen getyeltt. Man geflenüber diesem Verhalten Rußlands interpelliren und fragen hält die Echtheit um so unwahrscheinlicher, als es dem diplomatischen Usus 8 m-rc, bie rumänische Armee in die Karpathen zuruckzuztehen. Die
widerspräche, daß Gortschakoff auf Mittheilungen , die Oesterreich an Rußland ^QmmeI am Abend die Budget-Berathung beendigen, allein machte, in einer Circularnote an alle Mächte geantwortet habe.
Pesth, 12. April. Die „Pesther Corespondenz" meldet aus Wien:
Heute fand unter dem Vorsitz des Kaisers eine ö^bistun ge ^ra ^"8 ® » KvnumuMWfn, •v- .-------.
welcher der Kriegsminister, die Ministerpräsidenten und die Landesvertheidigungs- na^ 9tu^(anb zurückkehren, wurden in L>an Stefano eingeschifft. Die von Minister beider Reichshälften beiwohnten. den Kriegsgerichten verurtheilten Bulgaren sind in Gemäßheit des Friedensver-
träges begnadigt worden. Die Truppen auf Kreta werden verstärkt.
Paris, 13. April. „Temps" bespricht die Differenzen zwischen Ruß- land mid England und sagt: Wozu bient bie (Diplomatie, wenn sie die WÄW,B8tww, ... ...........- -
Mittel unb Wege nicht zu liefern vermag, um bte Sage ju arrangiren l Wozu Bayard Taylor, ist nach Europa abgeretst.
bienen bie hohe Stellung bes beutschen Reiches unb bie weife Zuruckhaltung ---------------------------------
in welche sich dasselbe bis jetzt hüllte, unb bie fruchtbare Erfmbung feinet Staatsmänner, wenn nicht, um zwischen ben Rivalen ,u in °rven ten deren N-imvs ein so aroßes Unglück für Europa wäre? Der „Temps glaubt, Rutz- land sei bereit9 Zugeständnisie zu machen, wenn bie W<>™tie M aufben '»'on'V«a Lafsulitsch fanb ein Zusam-
Boden der vollendeten Tha^achen stellen wolle. Der „T P gjleinunq' menstoß zwlschen^dem Publikum und ben ®en8D'armen statt, wobei ein Student
den russischen Einfluß zu begrenzen, Ocherreich befriedigen wurde und auch bet wurb^ ^ancitP/ 12. «pril. Der Kaiser hat bie Auflösung ber
Fictionen gegen die Macht der Thatsachen und die Natur der Dinge aufcech c ; iz. Ap^l. Es ist vollständig unbegründet, daß Spanien
zu halten. ( nb welche Rückerwerbung beabsichtige, noch einen Credit behufs Mobilist-
ßNglaud. rung der Armee fordern wolle. Spanien wünscht nur, sich im Innern jv
Italien.
Rom, 12. April. In der heutigen Sitzung der Kammer fand die Debatte über den Zolllarff statt. Jndelli kündigte eine Interpellation über die Ausführung des Art. 18 des Garantiegesetzes bezüglich der Regelung des Klr- cheneigenthums an. — „Italic" dementirt die von mehreren auswärtigen Bläi- tern gebrachte Nachricht, daß ber Papst seine Encyklika in Folge der Antwort des deutschen Kaisers auf das die Thronbesteigung notificirende päpstliche Dchrel- ben abzeändert habe. Die Encyklika wurde vom 28. März ab an die entfernteren Bischöfe versendet.
Autzlaud.
Petersburg, 12. April. In dem bereits signalisirten Artikel erklärt das Journal de St. Pätersbourg" noch weiter: die Freiheit der Action auf Dem Kongresse schließe noth.vendiger Weise die Berechtigung für jede Macht em. jeden Artikel des Friedensvertrages zur Discusston vorzuschlagen. Ebenso chließe die Freiheit der „Appreciation" die Berechtigung ein, jede Stipulation des Vertrages angesichts der eigenen und der europäischen Jntereffen zu prüfen. Es hänge von den Mächten ab, zu entscheiden, ob sie nicht nur zur Besprechung des Friedensvertrages, sondern auch zur Lösung der orientalischen Schwierigkeiten auf dem Wege des Congreffes oder durch schriftlichen Memungsaustamch gelangen wollten. Das Petersburger Cabinet entziehe sich keiner Discuffion, die zu einem Einvernehmen führen könne. Der Vertrag von San Stefano sei nur die den Consequenzen des Krieges gegebene Form gewesen, um die Türkei an die von ihr verweigerten Wünschr Europas zu binden. W^nn die Mächte andere Mittel fänden, würde das russische Cabinet der Discussion gerne beitreten und den Vertrag abändern. (Nun folgt der bereits gemeldete Schluß des Artikels.) ~ ,, .
Petersburg, 13. April. Das „Journal de St. P6tersbourg erklärt , ebenfalls, das von londoner Blättern mitgetheilte angebliche Circular Gortscha- ' koff's als Antwort auf Oesterreichs Einwendung gegen den Vertrag von Dan ; Stefano existire nicht. Zu einem solchen sei um so weniger Grund. alSl die Ver- Handlungen mit Oesterreich auf dem gewöhnlichen Wege einen friedlichen Ver-
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