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die
kreuzen, wird bis Gallipoli von zwei englischen Militär-Attaches begleitet sein. — Der Herzog von Edinburgh wird heule Jsmid verlassen und sich nach Malta begeben.
Lokal-Notiz.
Gießen, 15 März. Gestern Nachmittag fiel ein Briefträger so unglücklich i e mm Hause in der Schwarzlach, daß die Hirnschaale gesprengt ist und man an dem Auskommen des Unglückliche» zweifelt.
Telegraphische Depeschen.
Privat-Depesche deS Gießener Anzeiger-.
London, 15. März. Behufs weiterer Verstärkung der Ortentflotte ordnete die Admiralität die Zurückhaltung aller auf der Fahrt nach dem Ausland begriffenen Kriegsschiffe an.
Wagner'- telegr» Eorrespondeuz-Bureau»
London, 14. März. Der „Standard" meldet: Das britische Geschwader in der Besika-Bai wird durch die Dardanellen vorrücken, um das Geschwader bet Gallipoli unter dem Befehle Commerell's, welches dadurch größer als das Geschwader Hornby's würde, zu verstärken.
Nom, 14. März. Der König hielt heute anläßlich seines Geburtsfestes eine Revue über die Truppen der Garnison ab, welcher die Königin, die Prinzen von Carignan und Neapel beiwohnten. Der König empfing außerdem Deputationen des Parlaments, welche die Glückwünsche deffelben darbrachten. — Der „Agenzta Stefani" zufolge hat der Papst drei hervorragende Prälaten beauftragt, die Verhältniffe der Kirche in Polen zu studiren, um Anträge auf Lösung der Schwierigkeiten, unter denen die Kirche daselbst leidet, formultren zu können.
Berlin, 14. März. In der heutigen Sitzung des Herrenhauses wurde ohne Debatte der Gesetzentwurf, betr. die Kreisverfaffung von Lauenburg, angenommen. Demnächst folgte die Berathung des Ausführungsgesetzes zum Gerichtsverfaffungsgesetz. Graf Lippe legte den Gang der Eommlsstonsverhand- lungen dar und wies auf die Dringlichkeit der Fertigstellung des Gesetzes hin; in seiner Begründung des von der Commission eingenommenen Standpunktes berührte Redner namentlich die Frage der Unabhängigkeit der Richter, bezüglich deren die Commission das Mißtrauen des Abgeordnerenhauses nicht thetle, sowie die Streitfrage hinsichtlich der Competenz des Oberlandesgerichtes in Berlin. Der Justizminister dankte der Commission in warmen Worten für ihren Eifer, ihre Mäßigung und Resignation. Auch die Regierung habe Resignation üben müssen gegenüber den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses, mit denen sie keineswegs durchweg einverstanden sei, namentlich was das bei manchen Beschlüssen gegen Justizverwaltung und Richter hervorgetretene Mißtrauen betreffe. — Bei der Specialdebatte, in welche der Justizmintster wiederholt eingriff, wurden die §§ 1 bis 12 mit unwesentlichen von Beseler gestellten Amendements genehmigt.
Wien, 14. März. Die „Presse" meldet aus Bukarest: Das rumänische Memorandum über die bessarabische Frage ist am 11. d. an die Traktatmächte abgesandt worden. Das Memorandum spricht den Entschluß unbeugsamen Widerstandes gegen die russische Abtretungsforderung und das Compen- sationsanerbieten am rechten Donauufer aus und erklärt, die Regierung werde nur der Gewalt weichen. Rußland gegenüber ist diese Weigerung bereits folgendermaßen motivirt: Der fragliche Theil Bassarabiens gehöre zu dem alten Moldau-Territorium. Die Rückgabe an Rumänien durch den Pariser Traktat sei zur Sicherung einer freien internationalen Donauschifffahrt und zur Erfüllung der national-öconomtschen und territorialen Mission Rumäniens erfolgt. Rumäniens Aufschwung in Bezug auf Schifffahrt datire erst seit 1856. Durch Verringerung des rumänischen Donaubesitzes würde ganz Europa geschädigt. Die Dobrudscha sei wegen der schwierigen Communicatton kein Ersatz für Rumänien, welches nach seinen Opfern im Kriege zu einer würdigen Com- pensation berechtigt sei. Die russische Forderung rufe in dem rumänischen Volke eme gefährliche Aufregung hervor. Die Unabhängigkeit Rumäniens erfordere den ungeschmälerten Bestand seines territorialen Besitzes.
Berlin, 14. März. Das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich heute wit der zweiten Lesung des Gesetzentwurfs, betr. den Forstdiebstahl, und nahm dabei die einzelnen Paragraphen unter Ablehnung fast sämmtlicher Amendements im Wesentlichen nach den Commissionsanträgen an. Die von Fürth beantragte Bestimmung, wonach die Bestrafung des Forstdiebstahls nur auf Antrag erfolgen solle, wurde abgelehnt.
Vermischtes.
N euhau s e n, 10 März. Heute ereignete sich hier folgender traurige Vorfall, ^ine Familie, welche bis jetzt mit 8 Kindern gesegnet wurde, aber noch nie das Glück
London, 14. März. Im Unterhause antwortet Northcote auf mehrseitig gestellte Anfragen, daß die Regierung im Principe der Conferenz oder dem Congresse zugestimmt habe und noch mit den Mächten über die Grundlagen des Congresses verhandle. Es sei daher unmöglich, auf Details einzugehen; er dürfe jedoch sagen, daß jede Macht ihre Actionsfreiheit aüfrechthalte und daß die Majorität die Minorität nicht binde. England werde auf dem Congresse seine Ansichten vertreten und verlange vor Beschickung des Congresses, daß jeder Artikel des Friedensvertrages dem Congresse in solcher Weise vorgelegt werde, daß der Congreß urtheilen könne, ob ein Artikel anzunehmen sei oder nicht. Die Regierung habe keine officielle Nachricht über die Zahl der russischen Truppen vor Konstantinopel und Gallipoli.
Auf eine Anfrage Dillwyns antwortet der Schatzkanzler, er hoffe, die Osterferien des Parlaments würden in die Zeit vom 16. oder 18. April bis 6 Mai fallen. Die Vorlegung des Budgets erfolge am 4. April. Auf Anfrage Ryders sagt der Minister: Bei der Regierung der Vereinigten Staaten sei nicht angefragt worden, ob sie beabsichtige, die Zinsen der fundirten Anleihe in Gold zu zahlen. Es würde unhöflich und mindestens ungewöhnlich sein, eine Regierung zu fragen, welche Absichten sie hinsichtlich ihrer Geldverpflichtungen habe. Zur Silber-Conferenz habe die Regierung noch keine Einladung erhalten. Er könne daher nicht sagen, was die Regierung in dieser Hinsicht thun werde. —- Auf e'ne weitere Anfrage Dillwyns erklärt Unterstaatssecretär Bourke, nach wie vor sei die Regierung der Ansicht, England könne nickt die Initiative zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Mexiko ergreifen. Endlich sagt Bourke: Die Regierung besitze keine zuverlässigen Nachrichten über die Zahl der Griechen, welche in den Distrikten von Thracien uud Macedonien wohnen, die Westbulgarien einverletbt werden sollen. Layard sei aufgefordert worden, bezügliche Informationen einzuholeu.
hatte, zwei am Leben beisammen zu haben, sollte diese« Glück die« Jahr genießen, denn zu ihrem munteren ^ädrigen Knaben wurde sie vor 8 Tagen mit einem weiteren Knaben bedürft, welcher veute Nachmittag um 4 Uhr getauft werden sollte. Alle« war gerichtet zur fröhlichen Kindtaute, aber letocr schon um halb 3 Uhr wurde diesem ö? »!' r " V^aben ein jäh»«, schickliche« Ende gemacht, de n da« vier Jahre alte Kind spielte mit noch zwei andern am Backe, nahm einen schweren Stein, wollte solchen in denselben w.rsen, bekam herbei das Uebergewicht, ficl hinein und ertrank leider Der Schmerz der Eltern läßt sich leicht ermessen.
. Darmstadt, 9. März. (Prüfung.) Bet der seit Montag hierselbsi in der Kanzlet abgehaltenen Prüfung der auf den Etnjährig-Freiwilltaen-Dienft aspirirenden jungen Leute ist, w,e der „N- Frkf. Pr.' gemeldet otib, die eiste aus 15 6r jmtnanbcn bestehende Serie in ihrer Gesammthctt durchgefall n mit Ausnahme von vier Aipt- ronten, welche noch rechtzeitig — zurücktraten. Ob die zweite Serie nächsten Montag mehr Glück hoben wird?________
Mitgetheilt von dem Agemen des Norddeutscher, Lloyd T. W. Dietz in G l e ß e n.
Southampton, 13. März. Das Postdampsichiff Hermann, Eapt. G. Reich, mann, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welches am 2. März von Newyork abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und nach Lan düng der für Southampton bestimmten Pasiagiere, Post und Ladung 8 Uhr Morgens ote Netse nach Bremen fortgesetzt. Der Hermann überbringt 71 Pasiagiere und volle Xiahuno.
Handel und Verkehr.
,, n der Köln- Gießener Eisenbahn), 14 März. Auf den heuttaen
hiesigen Markt wurden gebracht: 283 Ochsen, 195 Kühe und Rinder, 465 Schwein. Drr nächste Markt ist am Donnerstag, den 11. Avril l. Js.___________
Irischbäcker in Gietzcn.
Sonntag, den 17. März. W. Hartmann m der Neustadt. Ludwig Kammerer am Sellersweg. Ernst Wallenfels in der Walltborstrcße.
kirchliche Anzeigen
der evangelischen Gemeinde zu Gießer.
Gottesdienst.
Sonntag den 17. M ärz.
Morgens: Pfarrer Schlosser.
(Feier des heiligen Abendmahls).
Nachmittags: Mitprediger Drescher.
Am 20. März:
Passionsgottesdienst in der Hospitalktrche.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Am 22. März:
Morgens: FestgotteSdienst zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers.
Die Pfarrgeschäfte für bfe Woche vom 17. bis 23. März besorgt Pfarrer Schlosser.
Am 17. März, Sonntags um 9Vz Uhr, wird hier in der Hospitalkirche altkatholischer Gottesdienst sein.
Gießen, 11. März 1878. Der Klrehenvoratand.
jUlen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ahnt Kosten durch die Heilnahrung:
REVALESCIERE
Seit 31 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen GesundheitS- spclse widerstanven und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medici« und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven , Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkrit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Dlutaufsteigey, Ohrenbrausen, Ucbelkett und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aug 80,000 Certificatcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter bertificate von Profesior Dr. Wurzer, Medtcinalrath Ur. Angelstein, Ur. Sboreland, Ur. Campbell, Professor Ur. Dädö, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Br^han, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.
Abgekürzter Auszug aus 80,000 Eerttficate«.
Certificat des Medicinalraths Dr. Wurzer Bonn, 10 Juli 1852. Revaleacifere Du Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bei aUen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinwege, Rierenkrankhetten rc., bei Stcinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bei krankhaften Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen - Hämorrhoiden rc. — Mit dem ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blos bei Hals- und Brustkrankheiten, sondern auch bet der Lungen- und Luströbrenschwindsucht.
U. 8. Rud. Wurzel, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften.
Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank Die Revalesciere hat mein l^jahriges Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Ilea.
Rr- 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ick die köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer.
Nr. 64210. Marquise von Dröban von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zittern an den Gliedern Abmagerung und Hypochondrie.
Rr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Lufttöhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung.
75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handelslehranstalt m Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.
Nr. 65/15. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung.
Nr 75928. Baron Sigmo von lOjähriger Lähmuna an Händen und Füßen rc.
Die Revalesciere ist viermal so nahrbaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen.
- Preise der Revalesciere Pfd. 1 JL 80 1 Pfd. 3 5V 2 Pfd. 5 70 H
D Pfd. 14 JL, 12 Pfd. 28 JL 50 Ä, 24 Pfd. 54 JL
Revalesciere Chocolat^e 12 Taffen 1 JL 80 H, 24 Taffen 3 JL 50 48 Taffer
5 70 120 Taffen 14 JL, 288 Taffen 28 jl 50 576 Taffen 54 JL
Revalesciere Biscuites 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 JL 7u
3U beziehen durch Du Barry öc E o. in Berlin NW., 25 Louisenstr., und bei vielen guten Apothekern, Droauen-, Specerei- und Delicateffenhändler im ganzen Lande.
In Gießen bei Philipp SehW5>xer. (11* 0
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Es wird hiermit Zweig-Vereins des Hi pslege und Unterstützm der Mitglieder für d Summe von JL 504, Drittheile mit J. 33' abgelirjert worden sm Drittheil aber der B ^eih-Kaße angelegt wi Vorrath in der Haffe
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